drei/zwanzigfünfzehn

Wann immer jemand von den Größten spricht,
die unter Coubertin’schen Ringen rangen,
um Ruhm und Ehre liefen, warfen, sprangen,
dann fällt sein Name selten. Eher: nicht.

Doch rücken wir sein Wirken mal ins Licht:
Ist fünf Bewerbe laufend angegangen,
auf kurzen Strecken, mittleren und langen –
und holt auf allen fünfen Gold. Ganz schlicht.

Wie er dann so der Größte war von allen,
– sein eignes, kleines Miracle on Ice –
verblüffte er in aller Nonchalance:

Es sei ihm jetzt was andres eingefallen,
man drehe sich sonst allzu sehr im Kreis:
er übe fortan für die Tour de France.

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Hintergründe zum Kalender.
Kommentare zu Sportart und Identität wären schön.
Bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.