eins/zwanzigfünfzehn

Ein junger Mann mit Sand in seinen Schuhn
wird angefahrn und hat im Unglück Glück.
Sein Knie ist hin, da bleibt nicht viel am Stück.
Er aber lebt, kann’s auskuriern und ruhn.

Allein: er denkt nicht dran, derlei zu tun.
Er schüttelt sich, kommt zügig aus dem Knick
und kehrt mit Gipsbein auf den Platz zurück.
Und wir so: “Was zur Hölle tut er nun?”

Ist festgeschnallt auf einer hölzern’ Bank
und prügelt seine Bälle übers Feld.
Die Sportwelt sagt: nicht nur das Knie ist krank.

Ihn kümmert nicht, ob es der Welt gefällt
(ein Mann der Fraun, sie liebten seinen Punk).
So wird er einst die Nummer 1 der Welt.

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Hintergründe zum Kalender.
Kommentare zu Sportart und Identität wären schön.
Bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.