Auswärtsspiel: VfL Wolfsburg

Wie in diesem Beitrag etwas ausführlicher beschrieben, habe ich kürzlich einen herumliegenden Artikelentwurf zum Anlass genommen, den Startschuss für eine kleine Serie unter dem Arbeitstitel „Auswärtsspiel“ zu geben: von Zeit zu Zeit soll einer anderen Mannschaft als der „eigenen“ ein Artikel gewidmet werden, in dem sich der Autor mit seiner Wahrnehmung dieses Vereins in den letzten x Jahren auseinandersetzt und dabei wahllos Links in die Bundesligavergangenheit streut.

Mit dieser Reihe verhält es sich, auch das habe ich im oben genannten Beitrag dargestellt, wie mit einer RTL-Serie: niemand weiß, ob, wann und wie es weitergeht, und möglicherweise taucht bereits die nächste Folge auf einem anderen Kanal auf.

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Während die kürzlich hier betrachteten Bundesliga-Anfangsjahre der Bayer-Teams in eine Zeit fielen, in der der Fußball noch den ihm angemessenen Raum in meiner Tages- und Wochenplanung einnahm, hatte der schleichende Aufstieg des VfL Wolfsburg nicht immer meine volle Aufmerksamkeit. Ja, ich geb zu, dass ich in den 90er Jahren gelegentlich anders priorisieren und auf manche Möglichkeit, fußballspezifische Informationen zu beziehen, verzichten musste.

So kam es auch, dass ich die Wolfsburger vor ihrem Bundesligaaufstieg nur ganz am Rande wahrnahm. Horst Hrubesch hat sie irgendwann mal trainiert, Bruno Akrapović hatte eine Frisur, und das war’s dann auch an Zweitligawissen. Selbst ihre Pokalsaison 1995, in der sie ausschließlich auswärts spielend ins Finale vordrangen, hatte ich zwischenzeitlich schlicht vergessen. Ganz im Gegensatz zu Siggi Reich, in Wolfsburg Zweitliga-Torschützenkönig 1992/93 und Nr. 5 in der ewigen Zweitliga-Torjägerliste, dessen Quote nur von diesem leicht dicklichen Herrn übertroffen wird und der noch immer auf sein Äußeres zu achten scheint.

So richtig los ging’s also mit diesem Spiel im Juni 1997, das für den FSV Mainz eine ganz bittere Erfahrung business as usual darstellte, während die Wolfsburger den Aufstieg in die Bundesliga feiern durften. Seither – und vermutlich noch auf längere Sicht – ist das Stichwort „Wolfsburg“ für mich untrennbar mit Flanken-Fintierer Roy Präger und dem Mann, der einige Jahre später „Container-Willi“ werden sollte, verbunden. In den Folgejahren war ich Wolfsburg gegenüber eher indifferent, wobei sie immer wieder einzelne Spieler hatten, die mich auf die eine oder andere Art beeindruckten.  So zum Beispiel Claudio Reyna,  der heutige Hoffenheimer Offensivtrainer Tomislav Maric oder der erste Wolfsburger Nationalspieler Zoltan Sebescen, dessen Debüt ein wenig unter dem damals noch standfesteren Bolo Zenden litt. Weiterhin blieben mir  Markus Feldhoff Robson Ponté, Martin Petrov und Claus Reitmaier in Erinnerung, sowie insbesondere Krzysztof Nowak,  dessen Schicksal mir nicht zuletzt wegen eines ähnlichen Krankheitsfalls im persönlichen Umfeld sehr nahe ging.

Am prägendsten für die ersten Jahre nach dem Aufstieg war jedoch, allein schon aus phonetischen Gründen, der Trainer: Wolfgang Wolfs Wolfsburger Wochen Jahre endeten allerdings wenige Monate nach dem großen PR-Coup des Vereins, an dem man sich offensichtlich etwas verhoben hatte. Dessen ungeachtet fuhr man weiterhin große Namen auf, die nicht nur binnen kurzer Zeit zu Legenden wurden, sondern zudem den VfL Wolfsburg in den Jahren 2000-2005 mit einer Uefa-Cup sowie sage und schreibe 5 UI-Cup-Teilnahmen[1] zum Dauergast auf der großen europäischen Bühne machten.

Im Gegensatz zum glamourösen Effenberg Effenberg-Intermezzo gelang es mit den Verpflichtungen von Andres d’Alessandro und später Marcelinho, nicht nur abseits des Spielfelds, sondern auch auf dem Platz ein gewisses Spektakel zu bieten, ohne jedoch dem Stau der Mittelmäßigkeit zu entkommen. Als man dann unter Trainer Eric Gerets zu Beginn der Saison 2004/05 erstmals Tabellenführer war, ließen die Diskussionen über die Notwendigkeit eines Rathausbalkons nicht lange auf sich warten. Dass der Bedarf letztlich doch nicht gegeben war, verursachte in der fußballinteressierten Öffentlichkeit kein allzu lautes Wehklagen – zu kritisch wurde (und wird) das Wolfsburger Konstrukt gesehen. Zudem seien sie unromantisch, wie Steffen Simon am Saisonende 2006 dem Fußballgott ins Stammbuch schrieb. Spiegel online ergänzte:

All die ambitionierten Ideen mit deutschen Altstars und südamerikanischen Stars in spe, die Bayer Leverkusen bis in die europäische Spitze brachten, hat das VW-Anhängsel VfL schon kopiert. Erfolglos. Wolfsburg hat sich mal mit Stefan Effenberg lächerlich gemacht und selbst mit dem argentinischen Ausnahmetalent Andres D’Alessandro keinen einprägsamen Stil kreiert. Das Stadion blieb meist halb leer, das größte Wolfsburger Spektakel der Saison vor dem letzten Spieltag war die Doppelentlassung von Manager Thomas Strunz und Trainer Holger Fach.

Nun liegt mir persönlich eine bloße Werksvereins- oder auch Traditions-Argumentation recht fern; gleichwohl hielt sich in all den Jahren auch meine Begeisterung für den VfL Wolfsburg in Grenzen – zu offensichtlich waren die Bemühungen um den oben genannten Glamour-Faktor, zu ausgeprägt schien mitunter die Großmannssucht (die man in Wolfsburg zweifellos nicht exklusiv hat), und auch die unwürdigen Umstände der Entlassung von Klaus Augenthaler zum letzten Spieltag der Saison 2006/2007 waren meiner Zuneigung nicht zuträglich. Daran konnte auch die eine oder andere nette Geschichte über einzelne Spieler nichts ändern.

Sympathisch wurde mir der VfL Wolfsburg auch mit der Verpflichtung von Felix Magath nicht. Zumindest aber wuchs mein Respekt angesichts der Professionalität der sportlichen Führung unter Geschäftsführer und Manager Magath. Auch da, wo es gemäß Adi Preißler letztlich entscheidend ist, leiteten  Manager und Trainer Magath eine sehr positive Entwicklung ein. Sicherlich wurde dafür auch tief in die Kasse gegriffen, und vielleicht hat es sich nicht in jedem Fall ausgezahlt; dennoch kann man die Frage stellen, wie viele Entscheidungsträger in der Bundesliga das zur Verfügung stehende Geld neben dem einen oder anderen Weltmeister in die vergleichsweise tiefpreisigen Herren Džeko, Riether, Gentner, Schäfer, Grafite, und Josué investiert hätten – und mit der so zusammen gestellten Mannschaft binnen kurzer Zeit mit teilweise großartigem Fußball zum Meisterschaftskandidaten geworden wären.

Zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Text begann, hätte ich mit diesem Lob für Felix Magaths hervorragende Arbeit und dem kurzen Hinweis auf glänzende Perspektiven geschlossen. Nunmehr mögen die Perspektiven noch immer gut sein, und Magaths Arbeit halte ich nach wie vor für außerordentlich gut. Ich kann jedoch nicht verhehlen, dass er mich, auch im Rückblick auf sein Ausscheiden beim VfB Stuttgart vor wenigen Jahren, zunehmend an Christian Vieri erinnert, der in den 90er Jahren für Torino Pisa Ravenna Venezia Atalanta Juve Atlético Lazio Inter viel Geld auf Torjagd ging.

Für die jüngeren Leser: der UI-Cup war ab 1995 die Fortführung des früheren, sportlich irrelevanten, sogenannten Intertoto-Cups unter dem Dach der UEFA und stellte bis 2008 eine zusätzliche Qualifikationsmöglichkeit für den UEFA-Cup dar. Er wurde von den Mannschaften bestritten, die unmittelbar hinter den sogenannten UEFA-Cup-Plätzen platziert waren – im Fall des VfL Wolfsburg waren dies, etwas weiter interpretiert, die Plätze 7, 9, 8, 10 und 9.

Auswärtsspiel: Bayer 04 (und ein bisschen 05)

Wie in diesem Beitrag etwas ausführlicher beschrieben, habe ich einen herumliegenden Artikelentwurf zum Anlass genommen, hier und heute den Startschuss für eine kleine Serie unter dem Arbeitstitel „Auswärtsspiel“ zu geben: von Zeit zu Zeit soll einer anderen Mannschaft als der „eigenen“ ein Artikel gewidmet werden, in dem sich der Autor mit seiner Wahrnehmung dieses Vereins in den letzten x Jahren auseinandersetzt und dabei wahllos Links in die Bundesligavergangenheit streut.

Mit diesem „Startschuss“ verhält es sich, auch das habe ich im oben genannten Beitrag dargestellt, wie mit der ersten Folge einer RTL-Serie: niemand weiß, ob, wann und wie es weitergeht, und möglicherweise taucht bereits die nächste Folge auf einem anderen Kanal auf.

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Meine älteste aktive Erinnerung an Bayer Leverkusen stammt aus ihrer ersten Bundesligasaison 1979/80, in der sie am vorletzten Spieltag zu meiner großen Freude dem HSV die Meisterschaft verdarben.[1] Danach nahm ich sie einige Jahre lang nur am Rande war, wenn man einmal von Arne Larsen Øklands großer Show gegen die Bayern im März 1981 absieht: 3:0-Sieg, 3 Tore plus ein Phantomtor von Økland, an dem sich der Herr Helmer ein Beispiel hätte nehmen können.

Die Leverkusener waren eine klassische graue Maus, was bei mir so weit führte, dass sie mit dem anderen Werksverein aus Uerdingen zu einer konturlosen Masse verschmolzen. Was wusste denn ich, ob Spieler wie Buttgereit, Bittorf, Geschlecht, Raschid, van de Loo und Vöge (oder in späteren Jahren Kirch-, Bier- und Feldhoff) in Uerdingen oder in Leverkusen kickten? Doch, Rüdiger Vollborn konnte ich eindeutig zuordnen, schließlich hatte ich seinen Weg zum Weltmeister intensiv beobachtet.

Meine eher gleichgültige Haltung änderte sich ein wenig, als die Krefelder mit dem Pokalsieg 1985 und Wolfgang Schäfers inniger Beziehung zur Trophäe, dem 3. Platz in der Bundesliga 1986 und natürlich dem größten Spiel aller Zeiten gegen Dynamo Dresden[2] mehr als nur aufhorchen ließen und ganz nebenbei das Stammhaus in den Schatten stellten, wiewohl auch in Leverkusen Mitte der 80er Jahre erste Erfahrungen im oberen Tabellendrittel gesammelt wurden. Die Konzernspitze machte bereits ihre Prioritäten durch die jeweiligen Aktivitäten am Transfermarkt deutlich, was einerseits meine Sympathien für Bayer 04 nicht wachsen ließ, andererseits rasch Erfolg zeitigte.

Erstmals seit dem oben genannten Sieg gegen den HSV fieberte ich in der Europapokalsaison 1987/88 mit Bayer Leverkusen mit. Im Uefa-Cup-Finale bezwang man, ausschließlich dank Tita und Rüdiger Vollborn (ok, da könnte die Erinnerung trügen), mit Espanyol Barcelona einen Verein, den ich eigentlich nur mit diesem Spiel und dem späteren Engagement von Wolfram Wuttke in Verbindung bringe. Die Erinnerung an dieses Wunder von der Weser große Spiel wird zugegebenermaßen ein wenig dadurch getrübt, dass es der wohl größte Erfolg des ehemaligen Derwallassistenten und Fußballphilosophen „Sir Erich“ war, den ich schon damals nicht besonders mochte und der für mich Jahre später mit der bewussten Demontage des großartigen Spaniers Bernd Schuster endgültig zur Persona non grata wurde.

Wie auch immer: Calli kam, und mit ihm höhere Ambitionen sowie Kontakte nach Ostdeutschland und Brasilien; die graue Maus war für mich mittlerweile nicht mehr grau, sondern irgendwie silber-metallic, synthetisch eben. Dagegen konnte auch der Dopingverweigerer Rudi Völler wenig tun – außer, vielleicht, mit Andi Brehme zu weinen.

In den Jahren danach gelang es den Leverkusenern, sich nicht nur in der Spitze zu etablieren, sondern vor allem über mehrere Spielzeiten hinweg einen unglaublich attraktiven Fußball zu spielen – dummerweise mit den Unsympathen Daum und Toppmöller als Trainer[3], weshalb meine Zuneigung erneut natürliche Grenzen hatte, die sich beispielsweise in einer gewissen Sympathie für die Spielvereinigung Unterhaching manifestierten. Großes Kino dann selbstverständlich das Champions League Finale 2002 mit einem erneut bitteren Ende – aber was will man gegen diesen Mann machen?

History repeating:
Nur zwei Jahre später musste man sich wiederum vor dem Abstieg retten, was wie beim ersten mal ein schussgewaltiger Bayer (der zu jener Zeit immerhin noch dialoginteressiert war) übernahm, ehe man in den letzten Jahren mit den Herren Skibbe -von dem man weiß, dass er ein Auge für talentierte Spieler hat- und insbesondere Labbadia wieder hervorragenden Fußball gespielt und zumindest meine Sympathien erobert hat.

Ganz entscheidend ist dabei die Tatsache, dass Bayer in den letzten Jahren mit ihrem Fokus auf junge, entwicklungsfähige Spieler eine Mannschaft zusammengestellt hat, mit der sich selbst Nicht-Fans gut anfreunden können und die nur noch wenig mit dem Plastikclub-Image[4] zu tun hat.

Mein persönlicher Wanderpokal für die unsympathischste, wahlweise auch mal nichtssagendste, Mannschaft hat Leverkusen lange verlassen und ging mal an die Hertha der Alex-Alves-Zeit, mal an Schalke mit Rangnick, Rost und Lincoln, an Freiburg in der ganz späten Ära Finke, an die Nationalmannschaft unter Ribbeck, LR Ahlen um die Jahrtausendwende, Gladbach unter Fach und erst recht Advocaat, oder zuletzt an Hoffenheim unter Rangnick.

Im Moment kann ich nicht erkennen, dass sich Bayer 04 in absehbarer Zeit wieder bewirbt.

1.Zu dieser Zeit hatte der HSV bei mir ganz schlechte Karten. In der vorangegangenen Saison hatte ich als Steppke mit einem Freund meines Vaters gewettet, dass Herbstmeister Kaiserslautern auch Meister werden würde. Er hatte auf den HSV gesetzt und gewonnen. Seither ist mir der Zusammenhang von Fußball und Glücksspielen suspekt.
2.ab 1:18: Vater und Sohn Sammer auf der Bank.
3.Das Intermezzo von Berti Vogts‘ Spezialistenteam, das seiner Zeit weit voraus war und in dem Vogts selbst die zunächst Littbarski zugedachte Rolle übernahm, lasse ich hier mal außen vor.
4.Interessantes -völlig aus dem Kontext gerissenes- Zitat: „Bayer Leverkusen war gedopt bis über beide Ohren.“

Zweitverwertung.

Der eine oder die andere dürfte sich noch erinnern, dass Jens von catenaccio.de vor einigen Wochen urlaubte und einige fußballbegeisterte Menschen die Ehre hatten, sein Blog in der Zwischenzeit zu befüllen. Vielleicht weiß sogar noch jemand, dass ich nicht zum Blumengießen eingespannt war, sondern ein paar Zeilen über die Dopingpläne der Bayer AG und Jens‘ Rolle darin schrieb

Ich hatte damals auch noch einen zweiten Beitrag geschrieben, der sich sehr subjektiv mit der Bundesligageschichte von Bayer Leverkusen befasste. Gemeinsam kamen wir jedoch zum Schluss, dass sich der Dopingtext ganz gut in die Urlaubsvertretungsdramaturgie einfüge. Zudem wusste Jens ja bereits, dass sich einer seiner anderen Gäste ebenfalls sehr subjektiv mit der Bundesligageschichte von Bayer Leverkusen befasst hatte, wenn auch in einer etwas anderen Tonalität.

Gemeinsam mit Jens habe ich mir in der Zwischenzeit ein paar Gedanken zur weiteren Verwendung des Textes gemacht. Beispielsweise dachten wir darüber nach, den Text doch noch bei ihm zu veröffentlichen und weitere Blogger um Mitwirkung an einer blogübergreifenden Serie zu bitten, also beispielsweise probek um einen Text über seine Beziehung zum VfB für mein Blog zu bitten, ehe dieser dann -ebenfalls ein willkürlich ausgewähltes Beispiel- Herrn Wieland bitten würde, sein Verhältnis zum FC Bayern offen zu legen…quasi ein Kettenbrief…

Weil aber Kettenbriefe so unbeliebt sind, kam ich letztlich zu dem Schluss, den Bayer-Text hier zu veröffentlichen, möglicherweise als Startschuss zu einer kleinen Serie, die so aussehen könnte, dass von Zeit zu Zeit einer anderen Mannschaft als der “eigenen” ein Artikel gewidmet wird. Das Thema ist ganz grob die subjektive Wahrnehmung des jeweiligen Vereins in den letzten x Jahren, der nicht sehr originelle Arbeitstitel lautet „Auswärtsspiel. Verein xy und ich.“

Mit besagtem “Startschuss” verhält es sich allerdings wie mit der ersten Folge einer RTL-Serie: niemand weiß, ob, wann und wie es weitergeht, und möglicherweise taucht bereits die nächste Folge auf einem anderen Kanal auf. Letzteres könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn sich auch ohne Kettenbrief der eine oder die andere animiert fühlen würde, ebenfalls so ein „Auswärtsspiel“ zu dokumentieren.

Jens hat schon mal sowas angekündigt, und vielleicht will sich ja sonst noch jemand mal etwas ausführlicher über einen fremden Verein äußern – positiv wie negativ – und das Ganze vielleicht auch noch mit etwas sentimentalem Youtube-Kitsch untermalen.

Mein Text zu Bayer 04 (und ein bisschen 05).