Begriffsklärung: Sissi

In einem kürzlich erstellten Blogbeitrag habe ich mehrfach den Begriff „Sissi“ verwendet, der allem Anschein nach nicht überall bekannt ist bzw. unterschiedlich interpretiert wird.

Daher liegt mir die Klarstellung am Herzen, dass meine Interpretation von „Sissi“ jener entspricht, die leo.org für „sissy“ (Memme, Weichei) bzw. „sissyish“ (weibisch) aus dem Englischen übernimmt. Die in der englischsprachigen Wikipedia dargestellte und bei dict.cc auf den Punkt gebrachte pejorative homosexuelle Konnotation ist explizit nicht gemeint.

Demzufolge sind die entsprechenden Stellen im genannten Text so zu verstehen, dass ich von mädchenhaften (weil nicht sehr wuchtigen) bzw. weibischen Freistößen gesprochen habe. Wer also Wert darauf legt, mir meine Formulierung zum Vorwurf zu machen, muss sich zwar von
der Schwulenfeindlichkeit verabschieden; mit etwas gutem Willen kann er oder sie mir aber zumindest Frauenfeindlichkeit unterstellen…

Wieso ich nicht „Sissy“ geschrieben habe, sondern die eingedeutschte Version „Sissi“? Nun, ich gebe zu, dass ich dem Gedanken, der Deutschsprachigen liebstes Kind Romy Schneider könne sich in ihrer Paraderolle an Cristiano Ronaldos Freistoß-Vorbereitungsritual versuchen, einiges abgewinnen kann.

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