I schänke Dir mis Härz.

Nachdem mein Feedreader bei der ersten Auflage noch überquoll, sind die Bloggerherzen im von mir beobachteten Ausschnitt gegenwärtig nochüberschaubar. Was mich nicht davon abhält, im Auftrag des stylespions erneut 5 Herzchen zu vergeben:

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Neben der eher zufälligen Beschränkung auf 5 Blogs halte ich mich erneut an die ebenfalls selbst gewählte willkürliche Vorgabe, all jene Blogs außen vor zu lassen, die bei mir im Feedreader unter „Sport“ klassifiziert sind (und von denen nicht wenige in meiner leider nicht ganz aktuellen Blogroll auftauchen). Was an der einen oder anderen Stelle nicht stringent ist, weil die Entscheidung, ob ein Feed unter „Sport“ läuft oder nicht, gelegentlich von Einflussgrößen wie Bauchgefühl, Tagesform, Willkür oder Zufall geprägt ist. Egal. Genug der Vorrede.

So will ich gleich mit einem wunderbaren dreifachen Wortwitz beginnen, den es in dieser plumpen Form im ersten angepriesenen Blog glücklicherweise nicht zu lesen gäbe: heimlich(!), still(!) und leise(!) hat sich das spree:geflüster zu einem meiner Lieblingsblogs entwickelt. Peter Dessin und Mathias Bunkus sind die Hauptautoren, gelegentlich schaut auch ein saumseliger Herr namens Sebastian aus seinem Fenster; die Themen sind vielfältig, haben selten nichts mit Berlin zu tun, sind mitunter liebreizend und des öfteren GLitterarisch.

Wenn sich jemand in der Endlosschleife Murmeltiertag über verplemperte Zeit auslässt, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie. Ironie find ich gut, und auch, wenn man gelegentlich rasch zur Sache kommt, aber eben nur gelegentlich.

Ihr Blog ist ein Sammelsurium, ihr Leben Zuhause eine Baustelle. Ute ist Piratin aus Überzeugung und schreibt auch darüber – also über Politisches und über weibliche Formen* den korrekten Umgang mit der deutschen Sprache.

Der Stadtneurotiker trägt gern Eurythmieschuhe, ist immer frühzeitig am Tatort und kommunikationstechnisch ganz vorne dabei. Wenn das nicht genügend Gründe für ein Herzchen sind…

Zwar ist die Aktion mit den Bloggerherzen eigentlich für deutschsprachige Blogs gedacht; vielleicht ist der eine oder die andere dennoch interessiert, in homöopathischen und nicht immer ganz leicht zu verdauenden Posen Dosen ein wenig englisch zu lernen: My First Dictionary

Womit ich meine fünf Herzen verschenkt hätte. Wiederum werden Beschimpfungen durch Unberücksichtigte von Akismet der Kommentarfunktion gerne entgegen genommen.

* Das stand da plötzlich, ganz ohne Hintergedanken, ich schwör! Und natürlich genau in dem Absatz, war ja klar.

Als Blogwichtel aufgeflogen…

… bin ich bereits vor ein paar Tagen. Da ich mich jedoch noch im Urlaub befand, konnte ich das Eingeständnis meiner Demaskierung noch ein wenig hinauszögern – wie auch immer, Ute hat mich aufgespürt, bzw. sie hat es geschafft, mir diesen Artikel zuzuordnen. Wie ihr das gelungen ist, lässt sich in den Kommentaren der genannten und eines weiteren Beitrags nachvollziehen.

Wie ich bereits in meinem Wichtelbeitrag schrieb, kannte ich das Blog vorher nicht. Einer der angenehmen Nebeneffekte von Herrn Hollemanns schöner Wichtelinitiative besteht jedoch gerade darin, dass man dort Zuwachs für seinen Feedreader findet, was in meinem Fall für uteles blog auf jeden Fall zutrifft.

Wie die geneigte Leserin weiß, hatte ich den mir zugedachten Wichtelbeitrag nicht veröffentlicht. Die Gründe dafür, wie auch für meinen Verzicht auf die sonst übliche Detektivarbeit, sind in diesem Text und den Kommentaren kurz dargestellt. Und damit will ich es auch bewenden lassen.