Er holt olympisch mit der Mannschaft Gold,
und gilt als Toptalent, der junge Spund.
Doch mit den Jahren kommt der Leistungsschwund,
die Zweikampfstärke ist ihm bald abhold.
Im Vaterlande nicht mehr recht gewollt
(und allzu oft auch nicht so ganz gesund),
tut er nach ein paar Jahren schließlich kund,
er wandre aus. Und jede Seite schmollt.
Im neuen Team (hier nicht: in neuen Farben)
muss er rein sport- wie auch beruflich darben –
es knallt nicht recht. Mithin: nicht mal ein Rumsen.
Mal gibt’s Medaillen, doch zur falschen Zeit.
Ein sechster Platz indes, nach zähem Fight:
nicht poplig, sondern besser noch als bumsen.
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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.
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