drei/zwanzigeinundzwanzig

In meiner langen Fernsehsport-Karriere
war sie jahrzehntelang der Inbegriff
der Sportsperson, die lässig darauf pfiff,
was noch an Titeln drin gewesen wäre.

Drei Jahre lang fuhr sie in eigner Sphäre
(zuvor gebrach es noch am letzten Schliff):
In jeder Disziplin fand sie den Kniff,
die Siegesvielfalt war ne solitäre.

So richtig steil ging sie nach Doppelgold,
ward Covergirl bei Time (dem Magazin).
War ihres Sports bekronte Exponentin.

Doch plötzlich hat sie anderes gewollt:
Matura, Uni, Ausland (auch: Berlin).
Kam spät zurück als Damen-Konsulentin.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken.