Die feine Ironie des Herrn Bierhoff

Ich halte nicht viel nichts von Jens Lehmanns Nationalmannschaftsambitionen. In meinem Umfeld verursachen sie reichlich Kopfschütteln und mitunter kritische Kommentare, in denen Begriffe wie „Realitätsverlust“, „Hybris“ oder gar „Dummheit“ vorkommen.

Fans dürfen so etwas sagen, finde ich.

Der Manager der deutschen Nationalmannschaft findet die Idee wohl auch nicht so gut. Kurz nachdem der Bundestrainer die seitens des Bundestorwarttrainers erteilte kategorische Absage etwas abgeschwächt hatte, soll der Manager laut 11Freunde.de erneut eine kategorische Absage ausgesprochen haben, garniert mit dem vermeintlichen Bonmot „Vielleicht will Andreas Köpke ja selbst noch einmal ins Tor.

Funktionäre dürfen so etwas nicht sagen, finde ich.

Disclosure: Meine Sichtweise könnte durch persönliche Antipathien gefärbt sein.

0 Gedanken zu „Die feine Ironie des Herrn Bierhoff

  1. Ich finde Funktionäre dürfen so etwas sagen. Ich bin zwar auch kein Bierhoff-Fan, aber ich denke, so einen Kommentar sollte einem Schlipsträger auch mal zugestanden werden. Versprücht ja durchaus Witz, was man von Bierhoff gar nicht gewohnt ist.

    1. Objektiv betrachtet hast Du möglicherweise recht.

      Subjektiv betrachtet kommt bei mir einfach einiges zusammen: ich mag Bierhoff nicht, ich finde die Prominenz des Themas unsäglich, und die offensichtlich unabgestimmten Äußerungen aus dem Führungskreis der Nationalmannschaft empfinde ich als unprofessionell und peinlich. Und dazu passt dann ein Witz des Managers auf Kosten eines Spielers.

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