Fünf(zehn) Zeilen, die der Fußball schrieb (XIII)

Wie schön, als der Fußball nach Haus’ kam!
Als Gascoigne Colin Hendry groß ausnahm.
Als die Mannschaft der Star war
(was dank Sammer nicht wahr war).
Und das Schicksal Italien früh rausnahm.

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Ich weiß keinen, der Bierhoff für voll nahm.
Bloß der Mann von Frau Vogts, der war folgsam.
Letztlich kannste nich’ motzen,
und doch: ich könnt’ kotzen.
Weil der Goldjunge damals für Scholl kam.

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Und holt dann die Mannschaft ’nen Pott,
ernten Nichtspieler Mitleid, auch Spott.
Denkt an Mill, Hermann, Steiner!
(An Herrn Schneider denkt keiner.)
Und verschämt auf den Rängen saß: Todt.

0 Gedanken zu „Fünf(zehn) Zeilen, die der Fußball schrieb (XIII)

  1. Was soll denn nur dieses Gejammer?
    Der Star war mitnichten Herr Sammer.
    Dieser Helmer von da-
    mals war mein großer Star.
    Seine Leistungen: Für mich der Hammer.

    Die Knie waren durch – kein Gewimmer.
    Die Schmerzen: von Tag zu Tag schlimmer.
    Die glanzvollen Taten,
    gegen böse Kroaten,
    sind es, an die ich mich erinner.

    Auf solcherlei heldhafte Taten,
    müssen Fans wie auch ich seitdem warten.
    Braucht der Jogi ’nen Wink,
    wie’s was wird mit „dem Ding“?
    Nimm den Helmer mit, würd‘ ich ihm raten.

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