Rivalen der Rennbahn

Mesdames, Messieurs, Sie wünschen, Ihr Nischenkalender spielt: Rivalen der Rennbahn. Galopprennsport. Orofino, Acatenango, Addi Furler selig, Mondrian, und … schon verließen sie ihn. Torquator (sic!) Tasso, habe ich mir noch angelesen, auch ohne Deutsch-LK, und vielleicht ließen sich ein paar Traber aus München-Daglfing integrieren, angetrieben von Heinz Wewering. Allerdings könnte ich durchaus nachvollziehen, wenn die eine oder der andere Zweifel daran hegte, dass uns die Voll- und sonstigen Blüter durch 24 Türchen tragen.

Rivalen der Rennbahn. Hätte man mich gefragt, hätte ich im Brustton der Überzeugung Sigmar Solbach eine Hauptrolle zugeschrieben. Der war aber wohl bei den Guldenburgs. Die ich genausowenig gesehen habe wie Rivalen der Rennbahn. Also, bis irgendwann diesen Herbst, selbstredend. Recherche, Sie kennen das. Jetzt weiß ich natürlich um die Rivalität zwischen Christian Adler und Hans-Otto Gruber, kann mir Thomas Fritsch und Manfred Zapatka in keiner anderen Rolle mehr vorstellen und bin in der Lage, Nino de Angelos Samuraj von Michael Cretus Samurai abzugrenzen.

Wie jetzt? Dieses Jahr geht’s um Popkultur? Nun, mal langsam mit den jungen Pferden. Ich komm nochmal rein.

Hier sind wir also wieder. Sie. Ihr. Ich. Wir alle, in unserer kleinen Adventsblase. Herzlich willkommen, schön, dass Sie da sind, im Idealfall voller Tatendrang, um abseits von Suchmaschinen und künstlicher Intelligenz dreieinhalb Wochen lang Athletinnen, Athleten, Pferde und sonstige Exponent*innen des Sports zu erraten erschließen.
(Geheimtipp: Wahrscheinlich kommen gar keine Pferde.)

Nachdem das Ganze im Vorjahr unter dem Motto “nicht einfach” gestanden hatte, rücken wir davon im Advent 2025 wieder ab. Wobei. ♫ Es könnt alles so einfach sein, ist es aber nicht – zwar werden heuer keine Geschwister gesucht, hinter jedem Türchen stecken dann aber doch wieder mindestens zwei, sagen wir: Akteur*innen. Nicht einfach. (Wobei mir mein Gefühl sagt, dass es durchaus einfach werden wird. Ziemlich viele ziemlich bekannte Leute in der Verlosung.)

Dass die Rivalen der Rennbahn ungeachtet der überschaubaren Liste der dem Hausherrn bekannten Galopper*innen nicht aus reiner Willkür oder wegen der attraktiven Alliteration in der Überschrift stehen, dürften Sie sich gedacht haben. Denn es geht um … Rival*innen der Rennbahn. Oder der Laufbahn. Des Velodroms. Des Courts. Der Platte. Des Beckens. You name it.

Wir schauen auf, etwas breiter gefasst, Duelle, Rivalitäten, Hasslieben, Feindschaften, all sowas halt. Schauen auf die Rivalität zwischen Boris Becker und Michael Stich, oder das Duell zwischen Boris Becker und John McEnroe in Hartford, vielleicht auch auf die Fehde zwischen Boris Becker und Oliver Pocher, und was reimt sich überhaupt auf Fliegenklatsche? Mag sein, dass wir auf Happy Gilmore und Shooter McGavin schauen, oder mal wieder auf Nancy Kerrigan und Tonya Harding, womöglich auch auf die Herren Barshim und Tamberi anno 2021. Respektive 2020, wenn man dem IOC glaubt, und wieso sollte man dem je nicht glauben?

Mein Recency Bias könnte uns zum Finale der French Open zwischen den beiden Tennisdominatoren dieser Tage, Monate, Jahre führen, oder zu Amanal Petros und, wer wüsste den Namen des Siegers nicht, Alphonce Simbu; der hier indes zumeist vorherrschende Primacy Bias bringt uns wohl eher zum Zweikampf von Ulrike Meyfarth und Tamara Bykowa in den frühen 80ern, oder endlich wieder mal nach los Angeles, zu Zola Budd und Mary Decker (Ja, auch die hatten wir schon. 2015. Muss ja nichts heißen.)

Mannschaften gehen natürlich auch, wiewohl mich Rivalitäten wie zwischen Partizan und Roter Stern, Celtic und den Rangers, in Argentinien oder im Ruhrgebiet voraussichtlich nicht allzu sehr umtreiben werden. Aber man weiß ja nie. Zumal die Operation Adventskalenderbefüllung dieses Jahr weitgehend am offenen Herzen durchgeführt werden muss, allzu Vieles bewegt sich aktuell irgendwo zwischen rudimentär und gar nicht vorhanden, und so greift der Hausherr am Ende vermutlich schlicht nach jedem Provisorium, das er kurzfristig noch zu fassen bekommt. Uli Hoeneß und Willi Lemke incoming, quasi.

Also: Duelle, Rivalitäten, Fehden und Feindschaften. Ab morgen, bis Heiligabend. Die obigen Beispiele lassen bereits erahnen, dass die Wahrscheinlichkeit, einzelne Sportarten überproportional häufig vorzufinden, wie immer nennenswert ist. Zumal manche Disziplinen schlicht duelllastiger sind als andere – dem Tennis oder den MMA ist es immanent, beim Synchronschwimmen oder im Langlauf hingegen kann es sich halt ergeben, oder auch nicht. Wenn also zum fünften Mal Boxen kommt, freue ich mich über kritische Hinweise.

Speaking of kritische Hinweise: Schon heute kann und muss ich sagen, dass der Anteil weiblicher Lösungen nicht hoch sein wird. Nicht mein Wunschszenario, ist aber so. De facto herrscht unter den Duellen und Rivalitäten, die ich erstens irgendwo in meinem Gedächtnis abgespeichert habe und bei denen ich zweitens zumindest eine ganz grobe Idee habe, wie ich sie verpacken möchte, ein deutlicher männlicher Überschuss. Wer das nicht gut findet bzw. so ungut findet, dass er oder sie vor diesem Hintergrund nicht an der Spielerei teilhaben möchte, der und dem sei hiermit gleich zu Beginn reiner Wein oder Sprudel eingeschenkt. Ich würde Ihre Absenz bedauern und weise gleichzeitig darauf hin, dass ich nicht vorhabe, diese Diskussion im Lauf der nächsten Wochen hier zu vertiefen.

Was ich auch nicht vorhabe, wohl aber tun werde: Sie in die Irre führen. In Einzelfällen mag das ganz bewusst geschehen, häufig aber versehentlich, einfach weil “zahlreiche” (in den engen Grenzen unserer Special Interest Group) Mitspielende gewissermaßen hypersensibilisiert sind. Sie vermuten Hinweise, wo dem Verfasser häufig bloß kein anderes Wort eingefallen ist, Sie kennen das: Titel erringt man nicht zwangsläufig auf einer Matte, und nicht jeder, der eine tolle Laufbahn hat, betreibt seinen Sport auf einer solchen. Manchmal ist sie schlicht aus metrischen Gründen der Karriere vorzuziehen. Und wer auf einem Podest oder sonst wo landet, muss keine Skispringerin oder Eiskunstläuferin sein. Womöglich ist er es dennoch.

Auch dieses Jahr gilt: Es wäre schon schön, wenn es im Regelfall ohne Suchmaschinenunterstützung vonstatten ginge. Dass das gelegentlich ein schwieriges Unterfangen sein kann, ist mir klar. Zudem wäre ich dankbar, wenn das Ganze ohne Spoiler auf den gängigen Plattformen abliefe. Was ja eigentlich kein allzu schwieriges Unterfangen sein sollte.

Und ja, es gibt zig Listen in diesem unserem Internet, die sportliche Rivalitäten erfassen. Bedenket aber, liebe Mitwirkende: Es gibt auch hervorragende Strategien, eben jenen Listen bei den eigenen Internetspaziergängen aus dem Weg zu gehen – wenden Sie sie gerne an! Zumindest bis Weihnachten.

Etwaige Verstöße meinerseits gegen die angestrebte geschechtergerechte Sprache bitte ich großzügig und sachgerecht als der Metrik zum Opfer gefallen zu betrachten.

Genug geredet. Ich hätte da was zum entspannten Aufwärmen.

Es hat sich über Wochen angebahnt,
ihr Zweikampf zog uns voll in seinen Bann:
Die eine ging in Summe meist voran,
die andre hat oft einzeln abgesahnt.

Man hatt’ schon vor der Opration geahnt,
dass Erstere Kristall anhäufen kann.
Weil allerdings die zweite oft gewann,
hat Erstrer nicht mehr Gutes nur geschwant,

als sie zum Schluss in rot antreten musst’ –
doch zeigte sie sich, auch mental, robust
und siegte so, dass mancher Kamm erschwoll.

Die Hauptfiguren dieser Kugelfuhr
(Wortsinn und -herkunft ahnt auch Google nur)
gewannen und verloren würdevoll.

Und gleich eine zweite Fingerübung. Deren Schwierigkeitsgrad eventuell sehr heterogen wahrgenommen wird, bis hin zu entrüsteten Kommentaren. Aber was soll ich tun – hier stehe ich und kann nicht anders:

Es handelt sich auf keinen Fall um Sport.
Verschiedne Fahrzeugklassen sind im Spiel,
bergauf geht’s und bergab, in Richtung Ziel,
die Kontrahenten wechseln nicht ein Wort.

Der eine attackiert mal hier, mal dort,
der andre wirkt, wie sag ich das, fragil.
Die Szenerie hat optischen Appeal,
der Ablauf packt das Publikum sofort.

‘s geht nicht um Motorsport in Österreich!
Vielmehr befürchtet man: Jetzt stößt der gleich
den andern in den Tod, vorn Zug, vom Fels, …

Er jagt ihn schon seit Stunden durch die Wüst-
e; letztlich ist’s der Angreifer, der büßt
bei dieser Inszenierung des Duells.

___________________

Abschließend ein (weiterer) wiederverwerteter Hinweis aus den Vorjahren:
Wer Probleme mit der Kommentarfunktion hat, kann mir seinen oder ihren Kommentar gern per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Bluesky-DM an @heinzkamke.bsky.social (Mastodon) zu schicken. Der bloße Umstand, dass ein Kommentar nicht gleich angezeigt wird, ist dabei kein hinreichendes Indiz für eine Fehlfunktion, denn wie immer werden die Kommentare erst im Lauf des Tages bzw. Abends en bloc veröffentlicht, um die Lösung nicht vorschnell zu offenbaren – Sie kennen das.

Noch kurz zum Ablauf: Im Idealfall – mit dessen Eintreten man beim besten Willen nicht rechnen sollte – ist jeden Morgen ein gefülltes und jeden Abend ein aufgelöstes Türchen vorzufinden. Es war aber leider keine Koketterie, als ich schon weiter oben andeutete, dass es dieses Jahr verdammt knapp wird. Gewisse Rahmenbedingungen haben mich daran gehindert, frühzeitig Rätsel zu ersinnen, von Lösungen gar nicht zu reden, und werden mich auch in den nächsten Wochen in Schach halten, sodass sich bis Weihnachten eine ziemliche Zitterpartie entwickeln dürfte. Gerade abends, gerade in den ersten Tagen. Schaun mer mal.

Abschließend wünsche ich Euch und Ihnen wie immer eine wunderbare Adventszeit, mit Marzipan, Nüssen, Mandarinen und gern einem Hauch von Besinnlichkeit. Flöten- und sonstige vorweihnachtliche Konzerte mögen das Ganze untermalen, und das jahreszeittypische TV-Sportangebot dürfte ebenfalls hinreichend ausfallen. Zudem wie immer, auch hier sind Rivalitäten zu überwinden: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

Hier geht’s dann zum Kalender.
(Ästhetische Beschwerden bitte direkt an die Agentur. Oder den Kanzler. Frau Merkel. Was weiß ich.)

32 Gedanken zu „Rivalen der Rennbahn

  1. [Anmerkung der Redaktion: Herrn Eberhardts Kommentar hat mich auf anderem Wege erreicht; ich habe mir erlaubt, ihn etwas gekürzt mit passender Uhrzeitangabe einzuschleusen.]

    […]
    Die beiden Gedichte zum Aufwärmen haben mich über ganz verschiedene Assoziationen zu Lösungen gebracht, die sich passend genug anfühlen, um sie zu veröffentlichen.
    Franziska Preuss und Justine Braisaz-Bouchet meine ich im ersten Gedicht erkannt zu haben und das nur, dank des kleinen Filmbeitrags in der gestrigen Sportschau Übertragung, in dem die beiden im gemeinsamen Sommertraining gezeigt wurden. In Nummer zwei bin ich bei Tom & Jerry. Herrlich absurd, aber das scheint mir zu passen und es handelt sich nicht um Sport.

  2. Lieber Heinz, vielen Dank für die freundliche Mühe, die Du Dir wieder machst. Tut mir leid wenn ich dich mit meinem Frauencounter genervt habe in der Vergangenheit, ist ein wenig eine Berufskrankheit, soll nicht wieder vorkommen, wäre auch unpassend wenn es womöglich mitunter um fragile Männlichkeiten und andere Testosteron bedingte Eitelkeiten gehen mag.

    Denn dass das bei Frauen eben anders laufen kann zeigt gleich der erste Testlauf (der zum warm werden angenehm einfach war). Es handelt sich wohl um die beiden besten Biathletinnen der letzten Saison Franziska Preuss und Lou Jeanmonnot. Ersteres startet als Weltcup führende in den finalen Massenstart in Oslo, wer gewinnt hat auch den Weltcup. Seite an Seite nähern sie sich dem Ziel, in der drittletzten Kurve berühren sich die Skier, die Französin stürzt, Preuss fährt als erste ins Ziel, jubelt kaum und kümmert sich um die totunglückliche Geschlagene. Manch französischer Hahnenkamm (zuvorderst männlich) mag angeschwollen sein, es war aber wohl keine Schuld der deutschen Mitstreiterin.

    Nummer zwei dürfte irgendwas mit Rallye Dakar sein. Autos, Motorräder und was da sonst noch durch die Gegend knattert. Keine Ahnung wer sich da in besonderer Rivalität hervorgetan hat.

  3. Ich denke, ich muss zum Otologen – bei den ersten Übungen klingelt bei mir nichts. Ich werde es daher wieder Olympisch angehen (Dabei sein ist alles) und mich an deinen wunderbaren Formulierungen erfreuen. Herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz, hier wieder ein adventliches Lagerfeuer u schaffen. Schöne Adventszeit!

  4. Jaaaaa, es geht schon wieder los!!! Die Freude ist…naja…groß😂
    Ich werde vielleicht irgendwie Lauda vs Hunt erraten, aber der Auftakt hier…schon wieder die reine Katastrophe.

    naja, frohen Advent und so

  5. Herr Kamke, wie schön. Ich hatte gehofft und bin wie jedes Jahr hocherfreut, dass Sie die Kalendermühen auf sich nehmen. Ich freu mich (Frau Lurchmolch freut sich auch, als junge, alte ZDF-Serienexpertin vor allem auf die Rivalen der Rennbahn).

    Zu den Fingerübungen: bei ersterer erst bei Vonn-Riesch gewesen. Das passt aber nicht. Mich dann dran erinnert, dass ich, je jünger die Sportereignisse sind, mich umso schlechter dran erinnern kann. Frau Lurchmolch kam dann mit Biathlon um die Ecke und dann sind es wohl Frau Preuß und Frau Jeanmonnot mit ihrem Weltcupfinish 2025. Hab ich sogar gesehen.

    Nicht gesehen, muss ich zugeben, hab ich “Duell”. Ich bin, wissen wir alle, seitdem Amerika nach Olympia kam, durchaus filmaffin, aber meine Spielberg-Erinnerung (Motorsport Österreich war der Filmdosenöffner) beginnt mit dem weißen Hai und der unheimlichen Begegnung der dritten Art. Es werden derer auf sportliche Weise in den kommenden Wochen sicherlich noch einige am Start sein. Einen schönen 1. Advent!

  6. Hello again!

    Bei Teil 2 ist natürlich überhaupt nicht hilfreich, dass ich einen Kinobesuch nur um Spuren attraktiver finde als einen Besuch in der Gelsenkirchener Turnhalle. Aber klar ist durchaus, dass es um einen Film geht, und der Hinweis auf Motorsport in Österreich (Spielberg!) liefert auch den Regisseur. Von “Duell” hörte ich noch nie, der Eintrag bei Wikipedia liest sich aber nicht uninteressant.

    Tja, und nun Teil 1: Ich hänge beim Ski-Weltcup 2010/11 und dem Duell zwischen Maria Riesch und Lindsey Vonn. Mrs. Vonn siegte vor allem einzeln (Abfahrt, Super-G), damals noch Frl. Riesch war die bessere von beiden in den kombinierten Events (Riesenslalom, Slalom). Und dann ging es kurz vor Schluss in Lenzerheide hin und her, erst übernahm Vonn die Führung, dann nach dem Slalom Riesch. Und den Riesenslalom gab es dann nicht mehr. Da erschwoll wirklich manch ein Kamm, so sauer war Mrs. Vonn. Allerdings weiß ich nicht so ganz, wie das letzte Terzett dazu passt. Ggf. überlege ich später am Tag nochmal, ob ich mich hier verrenne. Es ist ja Sonntag.

  7. So schnell ist schon wieder Dezember… Herzlichen Dank, dass Du wieder diesen Aufwand betreibst…

    Und weil heute Sonntag ist, versuche ich (wohl das erste Mal) mein Glück bei der Generalprobe:

    Rätsel Nummer 1 scheint mir mit der Kristallkugel den Ski-Weltcup zu betreffen, und bei den Damen und OP fällt mir als erstes Lindsay Vonn ein. Bei der Rivalin dann wahrscheinlich Maria Riesch (hat sie Höfl abgelegt?).

    Nummer 2 scheint mir, “kein Sport” ein Film (“Publikum”) zu sein: Duell von Spielberg? Würde zur Mann-Lastigkeit passen…

    Ich hoffe jedenfalls, Du hast genauso viel Spaß an unseren Antworten wie wir a den Rätseln (und ich komme tatsächlich auch in diesem Jahr dazu, gelegentlich mitzumachen)…

  8. Beginnen wir mal mit einem Beitrag nach dem ersten lesen. Ist ja noch keine offizielle Runde, ne?

    Das erste liest sich wie Franziska Preuß gegen Lou Jeanmonnot. Aufgrund der Kristallkugeln auf jeden Fall Wintersport.

    Beim zweiten war ich sofort bei Motorsport und Nürburgring. Aber kein Österreicher? Wieso kommt mir dann trotzdem Niki Lauda gegen James Hunt in den Sinn?
    Wüste klingt auch nach Rallye Dakar und es sind Dünen gemeint? Da fällt mir nicht sofort eine echte Rivalität ein. Stephane Peterhansel? Luc Alphand? Jean-Louis Schlesser? Jutta Kleinschmidt? Definitiv keine Österreicher…

  9. Ich wünsche einen schönen ersten Advent und danke schon jetzt vielmals für die Unterhaltung!

    Da heute ja nur als Aufwärmprogramm gilt, will ich mich gar nicht groß ärgern, dass ich wenig Ahnung habe. Bei Kristall denke ich an Winter, bei der Opration an Aderlass, was mich zum Langlauf führt, aber welches Duell vielleicht eine Therese Johaug führte, will mir bei bestem Willen nicht einfallen. Rotes Trikot würde ja immerhin passen, das habe ich heute beim Massenstart in Ruka erspäht, neben dem Gelben Kläbo.

    Sollte es sich doch um den geliebten alpinen Skirennlauf handeln, grabe ich mich in ein tiefes Loch vor Scham.

    Das zweite könnte ein Film sein? Ich bin gespannt auf die Auflösung!

  10. Das Erste klang für mich stark nach der Rivalität zwischen Lindsey Vonn und Maria Riesch. Skiweltcup, Hinweise auf Damen, Lara Gut (bzw. Behrami) und komischerweise das Hahnenkamm-Rennen. Da es nicht immer nur voller Würde bei Riesch/Vonn ablief, logge ich stattdessen Lara Gut-Behrami und (auch hier?) Lindsey Vonn ein.

    Beim Zweiten fand ich die Idee so schön, dass es sich um die beiden Kontrahenten aus dem Klassikerfilm “The Great Race” handelt – die Figurennamen müsste ich gleichwohl googlen – gespielt von Jack Lemmon und Tony Curtis, dass ich keine gedichteten Gegenargumente an mich ranließ.

    Zum Glück rede ich mir ein, beim Probelauf noch nicht verzweifeln zu müssen. Ich freue mich auf die Adventszeit.

  11. Da isser wieder.

    Herzlichen willkommen zum jährlichen „Ich habe doch keine Ahnung“.

    Und das wird direkt bei Eins bestätigt. Wenn es um Kristalle geht, bin ich raus. Denn egal, ob Alpin, Nordisch oder Biathlon, Skisport bitte woanders. Vielleicht mal was mit Zurbriggen vs. Girardelli? Das wäre zumindest altersgemäß.

    Und bei Nummer zwei wäre ich beim Kino. Ein Duell ohne Sprache, ohne Gedicht, unterschiedliche Fahrzeuge. Duell, der erste (?) Film von Steven Spielberg (grandios anzuschauen!) wäre da meine Lösung. Auch wenn ich mich des Endes nicht mehr erinnere.

    Schön, dass wir uns hier wieder versammeln dürfen.

    Bis morgen!

  12. Danke, Herr Kamke, dass Sie schon mit den Proberätseln das neu geformte Rateteam an seine mentalen Grenzen bringen. Das kann ja heiter werden.
    Das Erste ist bestimmt das Duell zwischen Franziska Preuß und Lou Jeanmonnot, erstere wurde nach ihrer erfolgreichen Nasen-OP endlich nicht mehr von ständigen Krankheiten zurückgeworfen und sammelte solide Punkte. Madame Jeanmonnot gewann dafür viele Einzelrennen, schnappte ihr kurz vor dem entscheidenden Rennen das gelbe Trikot weg und stürzte dann spektakulär in der letzten Kurve.
    Beim zweiten Rätsel findet Checki, dass österreichischer Motorsport nur in Spielberg stattfinden kann und Herr Spielberg ein berühmter, absolut keinen Sport treibender Mensch ist. Leider hat er quasi keine Sport- und noch weniger Autofilme gedreht. Außer eventuell sein allererster, an dessen Namen wir uns nicht erinnern können, der aber trotzdem unsere Antwort ist, weil er haarscharf vor Wile, dem Koyoten und Herbie, dem Käfer gewonnen hat. Ja, so weit haben wir schon vor dem ersten Tag verirrt.

  13. Ach wie schön. 1. Advent und das Rätseln startet schon einen Tag vor dem ersten Türchen. Mangels Zeit, das was mir auf den ersten Blick einfällt.
    Rätsel 1: Kristall und Kugel sprechen für Ski Alpin. Rivalinnen gibt’s da sicher etliche. Vonn/Shiffrin womöglich? Aber wofür steht der Kamm im Rätsel? Etwa den gallischen Hahn? Partout fällt mir da kein duo rival ein. Dafür aber beim Biathlon. (sicherheitshalber bei der Tochter nachgefragt, ob es da auch Kristallkugeln gibt.) Als erstes und naheliegendstes kommt mir dabei Braisaz-Bouchet/Simon in den Sinn.

    Rätsel 2: Hm, Rallyesport oder sowas wird es nicht sein. Nächster Gedanke: Radsport. Die verschiedenen Fahrzeugklassen lassen mich an Straße und Cross denken. Und dann an van Aert/van der Poel, die sich in beiden Disziplinen duellieren. Allerdings lässt mich die Wüste etwas stutzen. Die Sieger der Dubai-Rundfahrt (oder so) sind wirklich nicht im Hinterkopf. Und der Mont Ventoux ist auch nicht so deren Terrain. Egal, entweder sind es die beiden, ein anderes Radsport-Duo, oder eben vollkommen was anderes.

  14. Ganz gut zum warm werden. Könnte man denken. Nachdem ich verstanden habe, dass es zwei Rätsel sind, habe ich zumindest mal Ansatzpunkte gefunden.
    Von einer, oder gar zwei, Lösungen bin ich noch meilenweit entfernt.

    Rätsel 1: Irgendwas mit Weltcup, die Kugeln sind aus Kristall. Alpin, oder nordisch? Gar Biathlon von wegen Kugelfuhr? Die beiden Magdalenas? Traten die jemals gegeneinander an? Ich hör jetzt auf im Trüben zu fischen.

    Rätsel 2: Bergrennen? Klar gab es dort und gibt es heute noch Rivalitäten. Aber da steht auch was von Bergab…
    Rallye, Paris – Dakar vielleicht. Es folgt Namedropping: Peterhansel und Auriol.
    Fuhren beide zunächst Motorrad und dann Auto.

    Ich freue mich auf weitere 24 Rätsel und wünsche allen viel Spaß.

  15. Herr Kamke,

    nachdem ich schon daran gescheitert bin, die Kommentarfunktion zu finden, möchte ich auch noch mein Scheitern bei diesen Rätseln dokumentieren.
    Ich hätte gesagt, im ersten Rätsel werden Maria Höfl-Riesch und Lindsey Vonn gesucht.

    Im zweiten Rätsel die Hauptfiguren von Mario Kart? Luigi, Bowser etc? Ich hab doch keine Ahnung.

    Ab morgen zählt es!!

  16. (wir sind auch dieses jahr wieder zu dritt, das hat sich bewährt! daher leichte anpassung des teilnahmenamens, um alle zu repräsentieren.)

    der erste kommentar im diesjährigen rategruppenchat lautet:
    “ich hoffe, ihr seid traumaresistent.”

    es ist noch nicht mal dezember und hier wird sich schon wieder leise weinend hin und her gewiegt, alles ganz normal.

    naja. wolln wer mal, wa? hilft ja nix. was muss, das muss.

    nummer 2 ist einfach:
    roadrunner und wile e. coyote.

    wir erklären das nicht und nehmen keine rückfragen dazu an, wollen nur festhalten:
    “ohgott, erstmal *diesen* teil des gehirns wieder abstauben.”

    zur lösung von nummer 1 mussten erst mal kaffees gekocht und eine mutter konsultiert werden, und vielleicht hat die heutige sportschau auch ein bisschen die antwort geliefert:

    franzi preuß und lou jeanmonnot.

    wir sagen danke schön
    und auf wiedersehn
    wir schaun mal wieder rein
    denn etwas show muss sein!

  17. Lieber Heinz, schön dasss Du uns wieder beehrt
    und vielleicht auch quälstt mit Deinen Rätseln

    Gleich mal ein hübscher Einstieg. Kann das erste Rätsel wirklich Preuß vs Jeanmonnot sein? Viel würde passen, inklusive das Rot (Trikot) und Kristall, die ersten Plätze der Einen (Jeanmonnot), die Platzierungen der anderen (Preuß) und vor allem das zumindest anfangs diskutierte Ende samt angedachten (sic) Protest (Sturz, Behinderung in der letzten Kurve samt schneller Versöhnung der Kontrahentinnen selbst).

    Aber gleich ein Ereignis praktisch in der unmittelbaren Vergangenheit und gerade jetzt, wo das mit dem Biathlon wieder losgeht?

    Pferde: Nicht zu vergessen Star Appeal 1975 in Paris Longchamps, wer erinnert sich nicht?

  18. Schon wieder die Zeit des Jahres? Schön.
    Ich lege mal Lindsey Vonn und Maria Riesch sowie James Bond gegen alle Bösewichte dieser Welt ein, weil es das Knie der Nation nicht sein kann und ich von Paris – Dakar zu wenig Ahnung habe.

  19. Hallo Herr Kamke, welch eine Freude!!!! Danke, dass Sie mir wieder den Advent versüßen.

    Zu eins fällt mir Maria Riesch und Lindsay Vonn ein.

    Zu zwei habe ich keine Ahnung. Vielleicht das Bahia 1000?

    Ansonsten bin ich raus und freue mich über eine Nachricht aus Hamburg, die Ihnen glaube ich nicht soooo gefällt. Ich hoffe, ich bin trotzdem dieses Jahr wieder akzeptiert…..

    Herzlich Grüsse

  20. Halli-Hallo, Herr Kamke! Wie schön, dass es hier nun wieder losgeht. Ich sage schonmal danke und bin gern mit dabei. Familiäre und adventliche Pflichten haben heute und werden es bestimmt mehrfach noch verhindern, jeden Tag eine Lösung zu finden und zu platzieren. Aber dennoch, schön, dass hier wieder Action stattfindet!

  21. Beim ersten denke ich an ein Duell im Biathlon Gesamtweltcup, das zieht mich aber seit einigen Jahren nicht mehr in den Bann. Selbst das Ende der letzten Saison ist schon wieder verflogen. So außergewöhnlich war es wohl auch nicht, nicht mal der Dichter hat viel zu berichten außer einem würdevollen Umgang mit den Ereignissen.

    Und beim zweiten würde ich Kojote Karl und Road Runner erkennen zu meinen.

  22. Bei Nummer 2 tippe ich auf einen Film. “Duell”, der erste Film von Spielberg. Wüste, der Angreifer büßt, verschiedene Fahrzeugklassen (LKW gegen halb schrottreifen Kleinwagen), kein Wort zwischen den Kontrahenten… Wenn’s das nicht ist, dann war es geschickt eingefädelt.

  23. Hui, das geht ja gut los! Und das sind nur die Trainingsrunden?

    Beim ersten geht es irgendwie um einen alpinen Ski-Weltcup, glaube ich, wegen angehäuftem Kristall+Kugel(-fuhr). Ein rotes Trikot gibt es dort auch und irgendwie passt auch der Kamm? Da ich mich da so gar nicht auskenne, aber gerade neulich erst die Schlagzeile “Daran zerbrach die Freundschaft von Maria Riesch und Lindsey Vonn” erschien – nehm ich einfach mal die beiden!

    Beim zweiten habe ich absolut keine Ahnung. Finde aber, es würde gut zu James Bond passen. Verschiedene Fahrzeugklasssen, “Die Szenerie hat optischen Appeal /
    der Ablauf packt das Publikum sofort”, einer will den anderen töten, aber am Ende verliert der Angreifer. Passt alles. Also James Bond + X. Was das mit Sport zu tun hat – keine Ahnung! Ich hab mir das ja auch nicht ausgedacht!!!

    Bin sehr gespannt auf die Auflösung!

  24. Ah, worauf Nummer zwei ebenso gut passen würde ist die ewig junge Rivalität des Roadrunners und Wile E. Coyote, wo in der optisch sehr ansprechenden Wüste auch stets der Angreifer es war, der büßte.

    Hat natürlich auch nix mit Sport zu tun, aber das steht ja nun auch schon in der ersten Zeile.

  25. Mesdames, Messieurs, das war ein langer, anstrengender Tag, und umso schöner war es, zwischendurch immer mal wieder kurz Bluesky und das WordPress-Backend zu sichten und mich ob zahlreicher wohlwollender Wortmeldungen sowie umfassender unbezahlter Werbung durch Reposts o.ä. zu freuen. Danke dafür. Und natürlich fürs Mitmachen.

    Wollen wir gleich zur Sache kommen, ist nach 23 Uhr vielleicht in unser aller Sinne?

    Interessant, dass gleich das erste Aufwärmrätsel, dessen Lösung womöglich einer der Auslöser des diesjährigen Themas war und das ich für zu leicht für den echten Kalender befunden und deshalb in den, Obacht!, Aufgalopp gepackt hatte, eine größere Herausforderung steckte als gedacht. (Ok, mag sein, dass die Detailinformationen sparsam waren; der Vorgang selbst schien mir jedoch so präsent, dass jede weitere Spezifizierung zu einem herzlichen “VIEL ZU EINFACH!” geführt hätte.

    Nun denn, zum Text.

    Es hat sich über Wochen angebahnt,
    ihr Zweikampf zog uns voll in seinen Bann:
    Die eine ging in Summe meist voran,
    die andre hat oft einzeln abgesahnt.

    Bahnen gibt’s bei vielen Sportarten, so auch bei der gesuchten. Mehrere Wochen – WM in Fußball, Rugby oder anderen Mannschaftssportarten, Motorsport-WM, Etappenrennen auf dem Rad, irgendeine Sportart mit Weltcupwertung. Alles drin. Zweikampf ist ein klassischer Biathlon-Hinweise, könnte aber auch einfach Zufall sein. Bleiben wir bei einer Gesamtwertung, so war wohl die eine konstanter und führte meist, während die andere stärkere Einzelergebnisse hatte. Einzel. Könnte auch wieder Biathlon sein. Muss aber nicht.

    Na gut: Ist es aber. Franziska Preuß führte fast die gesamte Weltcupsaison 2024/25 über die Gesamtwertung an, war über die Saison hinweg sehr konstant, verbuchte aber deutlich weniger Siege (4) als Lou Jeanmonnot (8), darunter 2 der 3 Einzel.

    Man hatt’ schon vor der Opration geahnt,
    dass Erstere Kristall anhäufen kann.
    Weil allerdings die zweite oft gewann,
    hat Erstrer nicht mehr Gutes nur geschwant,

    Preuß hatte lange mit vielfältigen Erkältungsproblemen zu kämpfen, eine Nasen-OP vor der besagten Saison schuf in der Tat Abhilfe. Bis dahin hatte sie lediglich einmal eine kleine Kristallkugel für den Gewinn eines Disziplinweltcups gewonnen. Ja, ich habe sehr lange mit mir gerungen, ob die preuß(i)sche Disziplin einen Platz in diesen 14 Zeilen finden soll oder nicht. Wie oben gesagt: Preuß führte den Weltcup über weite Strecken der Saison an, Jeanmonnot gewann häufig, punktete dementsprechend und übernahm vor dem allerletzten Wettbewerb die Führung, die sie zuvor nur nach dem ersten innegehabt hatte.

    als sie zum Schluss in rot antreten musst’ –
    doch zeigte sie sich, auch mental, robust
    und siegte so, dass mancher Kamm erschwoll.

    Preuß trat dementsprechend nicht mehr im gelben Leibchen der Führenden im Gesamtweltcup an, sondern im rot der Disziplinbesten (hier: Massenstart). Ein fantastischer Showdown, den die beiden dann tatsächlich auch auf die Spitze trieben. Sie wissen schon: letztes Schießen der Saison, gemeinsam raus, letzte Kurve vor dem Stadion, Sturz, Drama. Preuß zeigte sich “auch” mental robust, in der Tat bei dieser Konstellation, aber eben “auch”, neben der körperlichen Stabilität in eben jener Szene. Was zunächst nicht alle Zuschauenden und Beteiligten, insbesondere im französischen Lager, ganz sauber fanden. Die Kämme sind nur dezent angeschwollen, aber natürlich habe ich das Bild bei unseren gallischen Freund*innen ganz besonders gern genommen. Hätte aber gut sein können, dass es auch bei Griechen oder Schweden seinen Platz gefunden hätte.

    Die Hauptfiguren dieser Kugelfuhr
    (Wortsinn und -herkunft ahnt auch Google nur)
    gewannen und verloren würdevoll.

    Kugelfuhr. Ja, ich wollte die Weltcup-Kugel noch einmal einbringen, ohne allzu direkt auf Gewehrkugeln hinzuweisen. Könnte funktioniert haben. Zumal die Kugelfuhr etymologisch (auch wenn die These weiterhin im Rennen ist) wohl eher nicht so viel mit Kugeln zu tun hat. Und zum Schluss dann halt noch der bemerkenswerte Umgang beider Sportlerinnen mit diesem unglücklichen Ausgang. Der ja auch in den letzten Tagen medial wieder rauf und runter lief.

    Fingerübung Nummer zwei. Und was soll ich sagen? Wer mir schon in der ersten Zeile nicht glaubt, tut sich natürlich schwer. Kein Sport! Andere taten sich auch schwer, natürlich, ein Ausreißer. Aber wie sollte ich darauf verzichten? Lange sollte gar das Kalendermotto danach benannt werden.

    Es handelt sich auf keinen Fall um Sport.
    Verschiedne Fahrzeugklassen sind im Spiel,
    bergauf geht’s und bergab, in Richtung Ziel,
    die Kontrahenten wechseln nicht ein Wort.

    Also, kein Sport. Und damit ist nicht die Diskussion gemeint, ob Motorsport Sport sei. Denn auch darum geht es nicht. Wohl aber um ein Duell zweier Fahrzeuge, und ich weiß nicht, ob sie es wussten, aber wenn man die zweite und dritte Zeile aneinanderhängt, steht da was von Spielberg. Wie auch immer: Die Fahrzeuge fahren durch die Gegend, irgendwie gibt’s ein Ziel, die Fahrer reden nicht miteinander und auch sonst nicht viel. Man liest, sie hätten eigentlich gar nicht reden sollen.

    Der eine attackiert mal hier, mal dort,
    der andre wirkt, wie sag ich das, fragil.
    Die Szenerie hat optischen Appeal,
    der Ablauf packt das Publikum sofort.

    Die Attacken, die der eine (hihi) reitet, sind (vgl. erste Zeile) wohl auch keine sportlichen, sondern eben … Attacken. Der Angegriffene kann damit nicht gut umgehen. Szenerie, optischer Appeal, Ablauf (da stand mal Drehbuch), Publikum – wir könnten auch vor dem Fernseher oder im Kino sitzen.

    ‘s geht nicht um Motorsport in Österreich!
    Vielmehr befürchtet man: Jetzt stößt der gleich
    den andern in den Tod, vorn Zug, vom Fels, …

    Motorsport in Österreich. Zeltweg. Passend zur gleich folgenden Wüste. Nomaden. Quatsch. Der (längst anders firmierende) Österreichring liegt in Spielberg. Da isser schon wieder, der Steven. Und im Film versucht der Angreifer (hier: der Truck, vielleicht auch dessen Fahrer) auf verschiedene Arten, den Angegriffenen (hier: den Kleinwagenfahrer) umzubringen. Duell. Spielbergs erster Film.

    Er jagt ihn schon seit Stunden durch die Wüst-
    e; letztlich ist’s der Angreifer, der büßt
    bei dieser Inszenierung des Duells.

    Drehort sind die Highways der kalifornischen Wüste. Am Ende wird der Truck zerstört, das vermeintliche Opfer (Mr. Mann) überlebt. Zum Schluss nochmal der Hinweis auf eine Inszenierung und den Filmtitel.

    Sind dann doch einige drauf gekommen, manche vielleicht ähnlich rasch wie ich. Was es allerdings mit Woody Woodpecker auf sich hat …

    Nochmals: Vielen Dank für die zum Teil sehr hübschen Antworten, auf die ich heute leider nicht mehr einzeln eingehen kann. Fürs Mitmachen sowieso, für die freundlichen Worte erst recht, und vielleicht haben wir ja gemeinsam ein bisschen Freude in den nächsten dreieinhalb Wochen.

    Ich schau jetzt nochmal schnell nach, ob im ersten Türchen wirklich schon was drin ist, bin aber zuversichtlich, dass es morgen sehr einfach wird.

  26. Ach, ich freu mich!
    Auch wenn ich die Warmmacher schon nicht gelöst habe
    (war eher bei Vonn vs. Höfl-Riesch), aber so passt es natürlich besser.

    und beim zweiten dachte ich an so eine Gameshow bei RTL(?), 80er oder 90er, wo am Ende einer mit einem Jeep durch die Wüste düste und der Konkurrent um den Preis einen Fels an einer Strickleiter kletterte. Sachen gabs. ging aber nicht um Leben und Tod, glaube ich 😉

  27. Kurzer Nachtrag, nachdem ich gestern, schläfrig werdend, vergaß meine Gedankengänge zum Intro zu veröffentlichen.
    Ich möchte Euch nämlich nicht verheimlichen, dass ich völlig auf dem Holzweg war.
    Zwar war ich durch Kristall und Kugel und überhaupt sehr beim Wintersport, habe mich aber durch dieses “als Sie zum Schluss in rot antreten muss”, so auf einen Verbandswechsel einer Athletin eingeschossen, dass ich natürlich zu keiner Lösung kam. Somit waren auch die gedanklichen Ressourcen für das zweite Rätsel verbraucht und ich dachte nur grob mal an Ralley Monte Carlo oder Paris Dakar.

  28. […] Hintergründe zum Kalender. Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so. Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken.  […]

  29. […] Hintergründe zum Kalender. Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so. Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken.  […]

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