dreizehn/zwanzigfünfundzwanzig

Vertraun Sie nicht auf Objektivität
beim Autor von dem heutigen Gedicht.
Kann sein, dass jener, vom Gemüt her schlicht,
die eine feiert und die andre schmäht.

Da geht’s dann nicht um Sport und Qualität –
die ganzen Titel intressiern ihn nicht.
Weil jene, der’s an Lauterkeit gebricht,
die Ausgrenzung bestimmter Leute sät.

Die eine ist ‘ne Queen, vielmehr: Ikone
des Sports, dem sie fernab von alten Pfaden
Struktur gab, Geld und Vielfalt – neue Themen.

Die andre hält gern christliche Sermone,
die junge Fraun verletzen, ihnen schaden.
Man sollte ihr ganz rasch den Platz wegnehmen.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

46 Gedanken zu „dreizehn/zwanzigfünfundzwanzig

  1. Sehr hübsch insbesondere das Einbauen von “Queen” (bzw. eben gerade nicht) und dem wegzunehmenden “Platz”. Im Advent darf man nachsichtig sein bei “No jokes with names”:

    Billie Jean King und Margaret Court.

  2. Die aktive Zeit der Beiden war weit vor meiner passiven – nichtsdestotrotz würde ich auf Billie Jean King und Margaret Court tippen.

  3. Deja vu? Schon gestern fiel mir ein Name schnell ein, so auch heute. Welche Sportlerin hat ihren Sport maßgeblich beeinflusst, ja ihn verändert?
    Billie Jean King.
    Sie gewann in Wimbledon, als ich zum ersten Mal dieses Turnier verfolgt habe.

    Aber wer zum Teufel! ist die andere gesuchte Person?
    Margaret Court, deren Name kam mir gar nicht in den Sinn. Da musste das www helfen.
    Ich kenne da mindestens einen, der jetzt wieder schreibt “zu einfach”. Aber der ist Tennis Experte, ich eher nicht.

  4. Zur Sportart finde ich erstmal keine Hinweise, also denke ich über große Sportlerinnen nach, die viel für ihren Sport und Frauenrechte (?) getan haben. Megan Rapinoe fällt mir als erstes ein. Aber das passt nicht so ganz… Billie Jean King! Da passt sehr viel. Ihre unsympathische Rivalin müsste Margaret Court sein, die zwar mehr gewonnen hat, aber anscheinend mittlerweile als Pastorin homophobe Dinge von sich gibt. Damit musste mir die Suchmaschine helfen.

  5. Puuuh…. leider heute keine Muße, mich da reinzufieseln. Und es macht auch nicht “Klick”. Darum streiche ich für heute die Segel.

  6. Endlich wieder ein Rätselgedicht, bei dem ich das Gefühl habe, es lösen zu können.
    Ich hatte Megan Rapinoe im Kopf, eine Ikone ihres Sports und eine inspirierende Queen, wenn es um Werte wie Vielfalt geht.
    Doch “Halt! Stop!” Wer ist ihre Rivalin? Bin ich vielleicht auf einer falschen Fährte?
    Ich denke schon und lande beim “weißen Sport” – Tennis – und der großen Billie Jean King. Ohr gegenüber steht (weltanschaulich) Margaret Court, deren Namen ein Platz auf der Anlage der Australian Open trägt. Angesichts ihrer verachtenswerten Ansichten teile ich die Ansicht des Autors, man möge ihr diesen Platz rasch nehmen!

    Grüße an Herrn Thies, – vermutlich viel “zu einfach”, oder?

  7. Moin Kamke,
    Michale Jackson besang die eine (eher nicht).
    Natürlich sind wir beim Tennis. Und bei Billie Jean King, die dem Damen-Tennis die Aufmerksamkeit und damit auch das Geld brachte.
    Und bei Margaret Court, sportlich extrem erfolgreiche, australische Legende, die seit Jahren mit ihren homophoben Aussagen mehr als unangenehm auffällt.
    Game, Set and Match Billie Jean King.

    Danke Kamke

  8. Zurück in die 60er Jahre:
    Das Damentennis dominiert Margaret Smith (später Court),
    die sich nach der Karriere in homophobe Reden verbohrt.
    Auf der anderen Seite (des Platzes) die junge Queen = die King!
    Billie Jean widmet sich nach der Karriere einem ganz anderen Ringen!
    Damit Frauen und Männer im Tennisport sich gleichen,
    stellt mit Gründung der WTA sie die Weichen!

  9. Das ist mal wieder supereinfach, es sind natürlich Billie Jean King und die homophobe Margaret Court, der man den Platz in Melbourne schleunigst wegnehmen sollte.

  10. Heute wieder großes Tennis bei der Büro-WG
    Da werden die Bälle per WhatsApp auf die Vorhand gespielt
    und die Kandidatinnen reihenweise abserviert.

    Serena W., Navratilova, Maria die Queen of Queens.
    Aber Billie Jean Queen äh King war die heißeste Kandidatin
    und Google fand die passende Antipodin passenderweise in Australien
    Margaret Court – Grand-Slam-Priesterin mit unangenehmen Predigten

  11. Alles klar!

    Heute wenig Zeit wegen Weihnachtsvorbereitungen:

    – Bäume kaufen
    – Schon mal die wichtigsten Dinge einkaufen
    – die letzten Geschenke besorgen
    – backen
    – …..

    Serena Williams und die doofe (meine Meinung!) Margaret Court.

    Vielen Dank und herzliche Grüsse

  12. Die 13 bringt mir heute also kein Glück. Auf legalem Wege (s. hierzu auch Kamke vs. Arne04) konnte ich keine Lösung finden. Ed Moses war schnell raus, weil heute offensichtlich Frauentag bei Kamkes ist. Durch meinen Kopf schwirrte J.K. Rowling als die Böse, aber Zaubern, respektive darüber schreiben, ist kein Sport. Als Ikone sprang mir (mit vielen Schrauben und Drehungen) Simone Biles entgegen. Alleine, eine passende Gegenspielerin fiel mir nicht ein. Unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz wurden mir dann Katie Ledecky (die Ikone) und Riley Gaines (die Böse) präsentiert (von der ich noch nie hörte). Merke: Nichtwissen kann dennoch zu einer langen Antwort führen (der Rätselmeister hat ja sonst nichts zu lesen). Morgen wird wieder mein Tag!

  13. Harry Potter (nach Geschlechtsumwandlung) und ihre Autorin, deren Name mir berechtigterweise nicht einfällt, Sportart: Quidditch.

  14. Moin, drittes einloggen beim 13. Türchen von mir – Williams vs Court wird es sein.

    Disclaimer: Musste den Familiennamen der Australiern Nachschlagen, weil ich aus mir nicht erklärbaren Gründen Margaret Mead wg. Vornamensgleichheit abgespeichert hatte. Dabei ist Court rein semantisch viel näher am Tennis als überhaupt. So quasi.

  15. Ich muss eigentlich kochen, es gibt Bolo, aber kurz zwischendurch:

    Billie Jean King und Margaret Court. Letztere fällt durch Homophobie und andere Ausfälle negativ aus und ja, man solle ihr den Court, also den nach ihr benannten in Melbourne abnehmen. Während Billie Jean viel für Frauen, auch abseits des Sports geleistet hat. Und auch für die Wahrnehmung queerer Menschen. Queen eben.

    Einen schönen 13.12., Herr Kamke! Und Danke!

  16. 1: “heinzi bisschen am rande der geistigen gesundheit.”
    2: “oh, idee!”
    1: “ich auch!”
    2: “rapinoe?”
    1: “ich war eher bei tennis.”
    2: “ah, KING! QUEEN!”
    1: “und platz wegnehmen!”
    3: *blinzel*

    die king ist queen und der anderen sollte man lieber den nach ihr benannten, nunja, court wegnehmen.

    es geht um zenyatta und winx, äh, billie jean king und margaret court.

  17. Sind wir wieder beim Tennis mit Billie Jean King und Margaret Court? Die christliche Anspielung wegen der homophoben Äußerungen würde hinhauen im Gegensatz zur Vielfalt, die BJK mitbringt. “Den Platz wegnehmen”, da könnte sich Herr Thies sehr gut bei den kommenden Australien Open für eine Namensänderung einsetzen!

  18. Ich gehe davon aus, dass ich heute bei weitem nicht der einzige bin, der für den zweiten Namen eine Suchmaschine bemühen musste, denn wer bitte schön schüttelt den Namen Riley Gaines aus dem Ärmel, eine ehemalige Schwimmerin, die es leistungsmäßig doch immerhin zu nationalen Ehren in den US of A gebracht hat, was Respekt abnötigen darf. Zu größerer medialer Aufmerksamkeit hat sie es allerdings gebracht, dass die Queen des Turnsports Simone (Sermon, hihi) Biles ihre in mancher Hinsicht unangemessenen Bemerkungen zur Frage, ob und wie Transpersonen an sportwettkämpfen teilnehmen sollten, sehr deutlich (und angemessen, wie ich meine) kommentierte. Auf letzteres ist diesen Sommer aufmerksam geworden, die sache ist hängen geblieben, der zweite Name nicht.
    Und: ich darf einen weiteren Versuch starten, hier den namen Simone Biles hineinzuschreiben, die datenschutzhinweise zur Kenntnis zu nehmen und auf einen Erfolg heute Abend hoffen, verbindet sich doch mit dem Namen auch eine zwei oder drei Jahre ale schmerzhafte Erinnerung.

  19. Das hat wieder eine Weile gedauert. Und hat sich nicht ganz ohne das Internet funktioniert. Ich war erst bei Joanne K Rowling und Imane Khelif. Aber das passt, wenn es auch thematisch schon in die richtige Richtung geht, an einigen Punkten dann doch nicht. Einige Zeilen haben mich vermuten lassen, dass es heute nicht zwingend um zwei Sportlerinnen geht, sondern um Rivalinnen in öffentlicher Diskussion. Und das mit der öffentlichen Diskussion stimmt ja auch. Aber natürlich geht es doch um Sportlerinnen. Sogar sehr berühmte – und das hat mir letztlich bei der Suche geholfen. Irgendwann ist mir die letzte Zeile erst richtig aufgefallen – man kann jemandem in der Oper den Platz wegnehmen. Oder im Stadion. Oder man definiert den Platz etwas größer. Und Margaret Court heißt nicht nur so nach ihr ist bei den Australian Open die Margaret Court Arena benannt. Inzwischen allerdings spielt sie Serve and Volley vor allem im Lager evangelischer Christen und steht damit konträr zu den Positionen ihrer größten Rivalin Billie Jean (Queen) King. Harte Nuss heute, Advantage King.

  20. Guten Tag,
    die Lösung ist gereift und eine andere werde ich heute nicht finden.
    Ich feiere die Queen, Billie Jean King, (Mit)Gründerin der WTA, die Equal Pay im Frauentennis durchgesetzt hat, der durch ein Lied von Elton John ein Denkmal gesetzt wurde und der von Obama mit der Presidential Medal of Freedom (musste die genaue Bezeichnung nachsehen) verliehen wurde.

    Die „andre“ ist irgendeine Frau namens Margaret Platz (Nachname mal eingedeutscht). Da sind ja meine selbst gebackenen Plätzchen um Klassen besser.

    Schönen 3. Advent und
    Danke, Herr Kamke.

  21. Im TV läuft Ski, Hopp Schwyz in Val d‘Isere, und es läuft Biathlon und alles ist voller La Vita, dem Drink von Gerd Truntschka, und Herr Kamke wirft uns in der Zeit zurück zu Billy Jean King und Margaret Court. Oder meint er was Jüngeres?

  22. Die heutige Lösung wurde mit illegitimen Mitteln, sprich Wikipedia, erreicht. Wir geben das gleich zu Beginn zu, sonst kann mir jetzt auch keiner folgen.
    Mein Gedankengang, der dem Rätselpartner ein Schleudertrauma gab, war folgender: Christen haben oft ein Problem mit LGBT-Rechten – die Sport-Ikone mit vielen Titeln, die sich laut dafür einsetzt und mir spontan in den Kopf ploppte, ist Martina Navratilova – aber Chris Evert ist doch eine ganz Nette?! – (ab hier wurde wikipediert) Chris Evert ist tatsächlich ganz lieb – ich liege falsch, war ja nur ne Idee – aber da steht Billie Jean King als Gegnerin, die war ja eher Pionierin der Sportart als Navratilova – die ist doch auch politisch aktiv – guck an, auch queer – wer war denn ihre Rivalin? – Margaret Court sagt mir nicht vi… oh boy. OH BOY! Ich hatte ja keine Ahnung!
    Zusammengefasst, wir legen uns auf Billie Jean King und Margaret Court fest, was im Nachhinein sehr hübsch ins Rätsel passt. Wir wäre aber nie im Leben von alleine auf die zweite gekommen und ohne die macht die erste auch nicht viel Sinn.

  23. Thies hat mich fast schon gezwungen mitzumachen nachdem ich heute wegen gestrigen Frust eigentlich nicht mal reinlesen wollte.

    Hat er gut gemacht, wenn das hier richtig ist:

    Billie Jean King vs Margaret Court aka die gefeierte Ikone der Gleichberechtigung und Professionalisierung gegen eine sportlich große, aber gesellschaftlich mehr als fragwürdige Rivalin.

  24. Kein Hinweis zu irgendeiner Sportart, nirgends. Mich beschleicht auch das Gefühl, dass es gar nicht um eine sportliche Rivalität geht, sondern um ein gesellschaftspolitisches Thema
    Auf der einen Seite lacht mich Megan Rapinoe an, die progressive, die so viel für den Frauenfußball getan hat:die sich auch klar gegen Trumpistan geäußert hat und ebenso klar gegen Abtreibungsverbot und dieses schreckliche Urteil des Supreme Courts im vergangenen Jahr zum Beispiel.
    Aber wer könnte da die Gegenspielerin sein: ein paar furchtbar Gläubige Sportler (Clayton Kershaw, Tom Tebow) fallen mir ein, aber eine Sportlerin: da bin ich leider völlig blank. Vielleicht eine dämliche Republikanerin?

    Höchstwahrscheinlich ist das eh Unsinn, denn so ein heißes Eisen würde Heinz in diesem netten Frage Spielchen doch nicht aufgreifen?

  25. Kamke spart heute aber mit Hinweisen, es soll wohl schwerer werden? Zumindest zwei Frauen mit vielen Titeln kann man identifizieren. Die eine wohl eine Vorkämpferin für neue Strukturen in ihrem Sport, die andere eher rückwärtsgewandt bis hin zu Schädigungen junger Frauen. “…den Platz wegnehmen” führt mich dann zur Sportart: Tennis mit den Akteurinnen Billie Jean King und Margaret Court und ihrer Kontroverse vor einigen Jahren. Den Platz ihr wegzunehmen spielt dann wohl an auf die geforderte Umbenennung der nach Court benannten Arena in Melbourne wegen ihrer homophoben Äußerungen.

  26. Ich tippe bei dem Icon mal auf Megan Rapinoe. (könnten auch viele andere sein: Semanya.)

    Auf die andere komme ich nicht (vermutlich auch nicht schade). Korbin Shrader (Albert), die Rapinoes Achillesverletzung als von Gott gegeben feierte (weil Rapinoe lesbisch war) und immer wieder anti-Transgender-Posts likete, wäre eine Kandidatin. Gibt aber auch sicherlich noch viele andere.

  27. Es war so klar, dass es nach zwei simplen Rätseln heute wieder gnadenlos wird. Die “Queen” hat mich zum Tennis geführt und ausführliche Recherchen dann zu Billie Jean King und Margaret Court. Schauen wir mal, ob das stimmt;) Morgen wird’s sicher wieder einfacher;)

  28. Billie Jean King kam mit in den Sinn ihre Rivalen mit den kruden Ansichten musste ich jedoch nachschauen. Als ich den Namen las kam mir die Diskussion um ihre Arena in Melbourne wieder ins Gedächtnis
    Es ist Margaret Court

  29. Erstes Lesen, weniger als keine Idee, außer gesucht sind wohl zwei Frauen, die Sport treiben.

    Eine Lösung habe ich nicht.
    Allerdings fand ich erschreckend viele religiös-fanatische Veröffentlichungen, Seiten und Portale, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Bisher war ich zuweilen irritiert, weil für mich Religion nicht zu einem Sportveranstaltungsinterview passt. Ganze Organisationen die Sport und Religion verbinden hatte ich bisher nicht mitbekommen.

    Danke fürs drauf Aufmerksammachen.

  30. Zuerst so gar keine Idee, außer, dass es sich wohl um zwei Frauen handeln muss. Ach, und erfolgreich waren oder sind sie wohl auch, wenn Kamke sich uninteressiert über “die ganzen Titel” äußert.
    So ging es unbescholten ahnungslos, auf Eingebung wartend, in den Tag.
    Das ich bei Wortspielen, die ich lese viel zu oft an einen gewissen A.T. denken muss, kam mir dann heute Mittag irgendwann gelegen. Denn immer dann, kommt meist auch ein Tennisgedanke in mir auf. Dieser war heute mein 1. Türöffner:
    “Die eine ist ne Queen, vielmehr Ikone”…
    Sie ist gar keine Queen sondern eher eine King und schon ging das ganze nahtlos in einen Michael Jackson Ohrwurm über. Billie Jean.
    Tenniserinnerungen sind bei mir viel “früher” und weniger aktuelles. Ich sehe mich wieder während der Sommerferien in den 70ern vor dem grieselnden Röhrenfernseher in dem oberbayrischen Wohnzimmer des Bauerhofes in Mauerham sitzen und Wimbledon schauen während alle am Badesee plätscherten. Die Erinnerung an damals reichen Matchmäßig zwar nur noch für Borg und Evert aber, dass eine Billie Jean King damals als Spielerin, Mensch und als Gründerin der WTA unendlich viel für Ihren Sport getan hat ist unbestritten und wird bis heute gepredigt.
    Apropos gepredigt: Hier öffnet sich dann, allerdings erst spät am Nachmittag, der zweite Türöffner des heutigen Tages. Margaret Court (hier wurde sich extern bedient, ich hätte sie tatsächlich anders geschrieben). Sie, war die langjährige Konkurrentin (aber eben vor meiner Zeit) gibt auf Ihrem nachsportlichen Lebensweg bei Ihren christlichen Auftritten gerne mal verächtliche homophobe Äußerungen und unakzeptable Ansichten von sich, die Land und Leute ob Ihrer früheren und fast einmaligen Erfolge spalten.
    Durch den letzten Rätselsatz “Man sollte ihr ganz rasch den Platz wegnehmen” habe ich lange nach einer Verbindung zwischen King und einer aktiven Sportlerin gesucht, aber darum ging es gar nicht. Es geht auch nicht um einen Platz in der Hall of fame sondern um die Namensstreitigkeiten einer Tennisarena, die u.a. Ihre langjährige Konkurrentin B.J. King fordert(e). That´s it.
    Welch fantastischer Morgen in Melbourne.
    Hier in Darmstadt wurde wieder mal Lebenszeit mit Kamkes Finten verbracht, das Ganze aber sehr sehr gerne. Danke Herr Kamke und mit Verlaub: Ich möchte mich Ihrem schlichten Gemüt gerne anschließen.

  31. Vorm Stadion kurz reingeschaut. Noch nicht mal eine leise Ahnung, um welche Sportart es gehen könnte. Aber klingt sehr interessant.
    Nach dem Stadion dasselbe.
    Ich lass mich überraschen.

  32. Ich kenne nur eine christliche Fundamentalistin im Sport und das ist Margret Court und ihre Arena. Dann wäre die Rivalin Billie Jean King.

  33. Ich tippe mal auf Billie Jean King und Margaret Court. Erstere liberal und progressiv, letztere mit homophoben Positionen. Gebe zu, dass ich hier einiges nachgoogeln musste. Könnte aber passen.

  34. Very last minute: Die Böse müsste Margaret Court sein. Die gute dann vermutlich Billie Jean King. Keine Zeit für Erklärungen. Fingers crossed!!!!

    1. Nachtrag (inzwischen wurde aufgelöst, Fingers crossen hat geholfen): Den entscheidenden Klick hat es beim vermutlich 15. Mal lesen bei “den Platz wegnehmen” gemacht.

  35. Guten Abend, das war heute – wirklich – eine schnelle Gschicht. Den Vormittag in einer Volleyballhalle verbracht, ab dem späten Nachmittag selbst in der Tennishalle, da bliebe nur ein kurzes Pausenjournal.

    Sehr unterschiedliche Wahrnehmungen zum Schwierigkeitsgrad. Ja, keine Hinweise zur Sportart, ja, gesellschaftlich relevant, aber auch ja, die beiden sind bzw. waren bemerkenswert gute Sportlerinnen mit beeindruckender Vita, im einen Fall auch über das Sportliche hinaus.

    Vertraun Sie nicht auf Objektivität
    beim Autor von dem heutigen Gedicht.
    Kann sein, dass jener, vom Gemüt her schlicht,
    die eine feiert und die andre schmäht.

    Dass der Hausherr nicht objektiv ist, war auch im weiteren Verlauf kaum zu überlesen, bzw. vor allem, dass er eine klare Präferenz für die eine der beiden Personen auslebt.

    Da geht’s dann nicht um Sport und Qualität –
    die ganzen Titel intressiern ihn nicht.
    Weil jene, der’s an Lauterkeit gebricht,
    die Ausgrenzung bestimmter Leute sät.

    Nochmal die Betonung, dass das Sportliche heute nur am Rande interessiert und dass die eine Gesuchte aus Sicht des Verfassers keinen Anstand hat, dass sie aber jeweils eine (sehr) stattliche Titelsammlung vorweisen können. Rein zahlenmäßig könnten wir uns bei der einen im GOAT-Bereich bewegen. Aber.

    Die eine ist ‘ne Queen, vielmehr: Ikone
    des Sports, dem sie fernab von alten Pfaden
    Struktur gab, Geld und Vielfalt – neue Themen.

    Queen und Ikone, da mag man davon ausgehen, dass einer der beiden Begriffe eine weiter reichende Bedeutung hat. Hier: die Queen. Ihren Sport hat sie deutlich verändert, wie @Katischakalaka schreibt: “… die gefeierte Ikone der Gleichberechtigung und Professionalisierung”.

    Ja, Billie Jean King, nicht Queen. Original 9, WTA-Gründung, LBGTQ+-Rechte, klare Ansagen gegen Ihre hier gesuchte Rivalin, die, um das sehr deutlich zu sagen, auch auf dem Platz eine solche war. Sie standen sich (im Einzel) in drei Grand-Slam-Finals gegenüber, insgesamt 32 mal, in allen Kategorien liegt die andere vorn.

    Die andre hält gern christliche Sermone,
    die junge Fraun verletzen, ihnen schaden.
    Man sollte ihr ganz rasch den Platz wegnehmen.

    Besagte andere ist mittlerweile Priesterin in einer christlichen Pfingstkirche (ungenaue Begrifflichkeiten bitte ich mir nachzusehen) und predigt unter anderem gegen Homosexualität und Trans People. Schon deutlich früher hat sie gegenüber ihren damaligen Gegnerinnen Billie Jean King und Martina Navratilova unverzeihliche Flüche homophoben Unsinn ausgesprochen, letztgenannte hat sie “a racist and a homophobe” genannt. Letzteres im Kontext der vielfach geforderte Umbenennung der Margaret Court Arena, eines der drei großen Plätze bei den Australian Open. Beispielsweise in die Evonne Goolagong Arena. Bis dato ziert sich Tennis Australia, oder wer auch immer die Entscheidungshoheit hat. In einer früheren Version stand hier “Man sollte ihr den – hihi – Platz wegnehmen”, aber wer will schon Witze mit Namen, noch dazu, wenn es dann doch nochmal ein Stückchen einfacher wird.

    Margaret Court liegt bei der Zahl der Grand-Slam-Titel immer noch vorne, hat sonst unglaublich viele Titel; man sollte das aber im Lichte der Zeit betrachten, worauf ich hier jetzt nicht näher eingehe.

    Serena Williams war eine interessante Alternative, die aber abseits des Platzes nicht an den Status von Billie Jean King heranreicht.

    Durch die wenigen Hinweise (womöglich habe ich gerade im Schnelldurchlauf was vergessen) auf die Sportart lassen sich natürlich andere Legenden stricken, einige tolle Sportlerinnen und Persönlichkeiten wurden genannt, auch nicht so tolle, und wer weiß, ob wir nicht doch wieder gemeinsam (und natürlich kontrovers) über Simone Biles reden?

    An dieser Stelle muss ich leider aufhören, vielen lieben Dank für die vielen Kommentare am 3. Adventssamstag, viel Spaß bei der Lektüre der wie immer lesenswerten Antworten. Natürlich habe ich sie alle mit Freude gelesen. Keine Floskel.

    Morgen wird’s wieder eng. Für mich. Für Sie hingegen: einfach, klar.

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