vierzehn/zwanzigfünfundzwanzig

Sie traten häufig gegneinander an,
gerad’ in jenen eng umkämpften Jahren,
als sie im Grunde konkurrenzlos waren
und jeder ein paar Titel so gewann.

Die Fans zog man bedingt nur in den Bann,
bald kam’n sie nicht mehr überall in Scharen.
Zu Indoor-Sachen wollt’ kaum jemand fahren,
im Freien blieben sie trotz Kälte dran.

Die Gegner kamen miteinand zurande,
doch knüpften wahrlich keine zarten Bande –
dem* Widerpart die Grenzen zeigen: Check!

Die Sportart war grad dort ja sehr dynamisch.
Vielleicht ist meine Frage dazu damisch:
War die Dynamik nach dem Ende weg?

* In einer früheren Version stand hier “dem”. Das war ein Fehler. Dank an den Hinweisgeber. 

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

36 Gedanken zu „vierzehn/zwanzigfünfundzwanzig

  1. Check. Dynamisch, oder gar Dynamo? Konkurrenzlos.

    DDR Eishockey. Dynamo Weißwasser und Dynamo Berlin machten die Titel ab 1970 unter sich aus. War kein Kunststück, die Liga bestand nur aus diesen Vereinen.
    Weißwasser spielte unter freiem Himmel, wenn ich das richtig im Kopf habe. Berlin in einer Halle.
    Wo Weißwasser jetzt spielt weiß ich nicht, Dynamo Berlin sind jetzt die Eisbären Berlin und Rekordmeister in der DEL.

    Das ist das was mir heute zum Rätsel einfällt.

  2. Herr Kamke, wir sind natürlich beim Roller Derby. Bei den Graveyard Queens aus Köln, um genau zu sein, die ihre Heimspiele einst in der Sporthalle Everhardstraße austrugen und so hard as ever ihre Gegnerinnen zu Boden checkten.

    Oh. Ich bekomme gerade einen Anruf. Das scheint gar nicht ihr Metier zu sein, außerdem war ja gestern bereits Königinnentag im Adventskalender. Verzeihen Sie.

    Aber bleiben wir bei Check und nehmen diesmal die Bande mit: Eishockey. Oder Hockey, wie der Profi sagt. Ich war ja mal bei einem Winter Game in Köln, nicht in der Sporthalle Everhardstraße, sondern im Müngersdorfer Stadion. KEC gegen DEG. Das Wetter war kalt, das Bier war warm und was tut das zur Sache? Wenig.

    Aber gehen wir in die NHL, das große Duell früherer Zeiten, ich fühl mich hier immer recht jung, vielen Dank dafür nebenbei: Wayne Gretzky gegen Super Mario Lemieux. War letztgenannter hier nicht vor ein paar Jahren schon einmal mit dabei? Kann es richtig sein? Ich logge vorsichtig ein und hol gleich mal mein Graveyard Queens-Shirt aus dem Schrank. Einen schönen dritten Advent. Und vielen Dank!

  3. Heute wieder (super) einfach oder ich bin wie die berühmte Kuh, die sich aufs Eis gewagt hat…es geht um Eishockey, und zwar um die Teams, die seit den Fünziger/Sechziger Jahren diesen Sport jahrzehntelang dominiert haben (und durch die Blockbildung eigentlich “befreundet” waren): ich meine, es sind die Teams der damaligen UdSSR und der Tschechoslowakei. Bis zum Zerfall der UdSSR haben diese Teams quasi im Alleingang Weltmeistertitel etc. gesammelt. Eishallen gab es in diesen Anfangsjahren noch nicht sehr verbreitet, deswegen war das Spielen auf der Eisfläche draußen weitaus beliebter. Nach dem Aus der UdSSR war es auch mit der Dominanz vorbei. Ich sach also die “rote Maschine” UdSSR vs CZE im Eishockey. Bodycheck.

  4. Der Schlüssel zur Lösung lag wie so oft hier am Rande.
    Zärtlich gecheckt an eine begrenzenden Bande.

    Wo sich dynamische Puckjäger duellierten im Freien.
    Ein traditionelles Duell – limitiert unter Zweien.

    In Weißwasser vor großer Bühne open air.
    In Hohenschönhausen dagegen war es da schon eher leer.

    Die Intimität des Duells verschwand mit der Wende.
    Und auch mit „Dynamo“ im Namen war es dann bald zu Ende.

  5. Heute schnell, Kamke hat keine Zeit, der VfB spielt. Und ich hab keine, weil wer gegen den VfB spielt. Ich bin mir sehr sicher heute, das Duell stand auf meiner Liste. Ich kenne es aus einem Artikel des leider schon vor Jahrzehnten eingestellten, nicht besonders langlebigen Magazins “Sports”, (dessen indirekter Nachfolger “No Sports” aus dem 11Freunde Umfeld wiederum Jahrzehnte später noch weniger lang bestand) in dem sehr lebhaft eine geradezu konkurrenzlose Konstellation beschrieben wurde – ich war Teenager und Eishockey hat mich weder damals noch heute wirklich interessiert, aber das ewige Duell zwischen Dynamo Weißwasser und Dynamo Berlin war (allein) deswegen interessant, weil das die beiden einzigen Clubs waren, die im DDR Eishockey überhaupt aktiv waren. Schöne Geschichte, von der ich jetzt mal gucken muss, wie sie für die Clubs weitergegangen ist. Das nämlich (Eishockey, eben), weiß ich nicht …

  6. Guten Morgen,
    das scheint hier heute nicht mein Terrain zu sein.
    „Check“ = Bodycheck? Dies Eis ist zu dünn für mich.
    Ich backe jetzt einen Englischen Kuchen; damit kenne ich mich besser aus.
    Schönen 3. Advent!

  7. Der dynamische Rest (DDR) ist wohl gesucht:
    Die Dynamos aus Berlin und Weißwasser, die puckeligen Kufenflitzer und Bandenschubser aus der DDR. Allein waren sie am Ende. In der wohl kleinsten Liga der Welt.
    Check. ✅
    Und damit einen schönen dritten Advent!

  8. Da geht es heute wohl um die “kleinste Liga der Welt”! Als zwischen 1970 und 1990 in der DDR der Eishockey-Meistertitel immer nur zwischen Dynamo Berlin und Dynamo Weisswasser ausgespielt wurde, weil alle anderen Mannschaften aufgelöst wurden. Ins Sportforum Hohenschönhausen kamen kaum noch Zuschauende, während das Freiluftstadion in Weisswasser oft ausverkauft war.

  9. Herr Kamke,

    nur im Team und mit Unterstützung heute für mich lösbar. Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser werden gesucht.

    Herzlichst

  10. Aaaaaalso:
    Entweder ich liege total daneben oder heute ist es wirklich sehr nieschig. Die von mir präsentierte Lösung fand sich nämlich auf einer dieser abstrusen Abzweigungen, die ich bei völliger Ahnungslosigkeit häufiger mal nehme. Kalt könnte auf kalten Krieg hindeuten; Grenzen auch; Ost-West-Duelle recherchiert; Berliner Duelle im DDR-Fußball; Miracle on Ice; kann man Snooker draußen spielen?…
    Letztendlich tippe ich auf DDR-Eishockey, SC Dynamo Berlin und SG Dynamo Weißwasser.
    Dazu passt, dass die beiden Vereine einige Jahre konkurrenzlos waren, da sie alleine in der „kleinsten Liga der Welt“ spielten. Außerdem spielte Berlin „indoor“ (laut Wikipedia mit abnehmendem Zuschauerandrang) und Weißwasser in einem Freiluftstadion. Banden und Checks gibt‘s beim Eishockey auch. Zudem ist bei beiden Clubs die Dynamik nach Ende der DDR weg, stattdessen hat die Tierwelt Einzug gehalten.
    So oder so – einen schönen dritten Advent!

  11. Indoor, Bande, Checks, zwischenzeitlicher Niedergang, zart – keine Frage, wir sind beim (weiblichen) Rollerderby. Die große Rivalität besteht zwischen den Stuttgart Valley Rollergirlz und den Berlin Bombshells. Ich gebe es zu, ich hätte es ohne Wikipedia nicht gewusst……

    Im Ernst. Ansonsten muss ich frustriert gestehen, dass ich vermutlich auf dem falschen Track bin. Es gibt ja nicht so viele Sportarten, dir Indoor und Outdoor ausgeübt werden. Leichtathletik oder Radfahren, aber da ist es ja selten kalt outdoors, wenn das betrieben wird. Und wo ist da die Bande? Eishockey natürlich, aber da sagt mir Google, dass der Stanley Cup immer Indoor ausgetragen wurde. Also nix mit Gretzky und Co. (“den Widerpart” deutet auch eher auf Teams oder andere Dinge als Individuen hin).

    Vielleicht ist das deutsche Eishockey gemeint, um Füssen, Bad Tölz, Riessersee, wo zumindest anfangs noch Outdoor (auf eben dem Rießersee) gespielt wurde und dann mit dem Wechsel zu Indoor die bayrischen Traditionsvereinen niedergingen. “Damisch” deutet ja auch auf die Gegend hin. Aber den richtigen Heureka-Moment habe ich bei der Lösung auch nicht. Vermutlich ist es irgendwas anderes.

    Skisport wird nicht indoor betrieben. Eisschnelllauf hatten wir gerade. NFL hat keine Banden und m.W. immer einen großen Zuschauerzuspruch. Eisspeedway? Gab es früher mal in der Sportschau. Da kenne ich niemand. Klettern – zieht keine Massen an. Hmmmm.

  12. Heute habe ich nur einen Kontrahenten erkannt, es ist @marktwain64 und wir sind beim Feld- bzw. später Hallenhandball. Oder war es andersrum? Im Gegensatz zum @borussenleon habe ich heute (Stand jetzt) keinen Schimmer. Einiges (check) deutet auf Eishockey, aber draußen ist das doch nur alle paar Jahre mal in einem Fußballstadion… *grübel*

  13. Check, Bande, konkurrenzlose Gegner mit vielen Titeln auf beiden Seiten –> Ich war, wir waren, schnell beim Eishockey, dem in der DDR.

    Der, hüstel, dynamische Kufensport ist sehr teuer in der Ausführung und es gäbe bei internationalen Meisterschaften nur eine Medaille zu gewinnen. Was aber aufgrund der schon damals zementierten Übermacht von Russen, Skandinaviern, Tschechoslowaken und Kanadiern kein realistisches Szenario war. Folglich wurde die Sportart irgendwann als nicht förderungswürdig eingestuft und die oberste Liga auf zwei Teams eingedampft – Dynamo Weißwasser und Dynamo Berlin.

    Die beiden Dynamos spielten also jahrzehntelang allein, allein den DDR-Meister aus. Klingt absurd, war aber so. Der Sparzwang trieb aber noch andere seltsame Blüten: Da auch Stöcke nicht günstig waren und zudem mit Devisen aus dem Westen bezogen werden mussten, waren Schlagschüsse im DDR-Eishockey tabu.

    Nun gibt es im Rätsel aber zwei Stellen, über die der eine Teil des Rateteams ein bisschen gestolpert ist:

    1.) “als sie im Grunde konkurrenzlos waren”

    Hmm, sie waren das doch nicht nur im Grunde, sondern ganz faktisch!?

    2.) “Zu Indoor-Sachen wollt’ kaum jemand fahren,
    im Freien blieben sie trotz Kälte dran”

    Hier muss man ein wenig ausholen. In Weißwasser wurde meines Wissens bis zur Wende in einem riesigen Outdoor-Stadion mit weit über 10.000 Plätzen gespielt. Scheinbar waren die Spiele dort auch gut besucht, so legt es das Rätsel jedenfalls nahe.

    Als der Nachfolgeverein Lausitzer Füchse (die Dynamik war weg) 1994 als eines der Gründungsmitglieder in die Deutsche Eishockey-Liga eingestuft wurde, spielte man aber schon in einer konventionellen Halle. Das Freiluft-Stadion stand aber noch und es gab immer wieder Gerüchte, dass man das Ding in welcher Form auch immer reaktivieren könnte.

    Meine Eishockey-Kumpels und ich hatten von der Ohne-ohne-Arena vor jener Premierensaison der DEL noch nie gehört oder gelesen – ja, liebe Kinder, es gab kein Internet, man wusste manche Dinge einfach nicht – waren aber ganz heiß drauf, dort mal ein Auswärtsspiel “unseres” SERC zu sehen. Dazu kam es aber nie und das Ding wurde vor einigen Jahren auch abgerissen.

    Kommen wir nun zum problematischen Teil dieser beiden Zeilen, den “Indoor-Sachen”. Der ewige Widersacher Dynamo Berlin (die heutigen Eisbären) spielte schon zu DDR-Zeiten im eher berüchtigten als berühmten Wellblechpalast zu Hohenschönhausen. Möglicherweise vor dessen Errichtung auch in einer anderen Halle oder gar unter freiem Himmel, keine Ahnung.

    Das Gedicht legt nun jedenfalls nahe, dass dort die Zuschauer – aus welchem Grund auch immer – ferngeblieben sind. Das klingt irgendwie wie ein Fun Fact, den man als Eishockey-Fan wissen müsste. Oder könnte. Tu ich aber nicht. Aber vielleicht sollte ich dieser Randnotiz auch nicht so eine Bedeutung beimessen. Oder wie die Maus sagt: “Und dein Problem ist der Zuschauerfluss? Willst du Statistiken? Logg den Mist ein.”

    Dann mach ich das mal. Unsere Lösung ist die kleinste Liga der Welt – Dynamo Weißwasser vs Dynamo Berlin im DDR-Eishockey.

  14. Ich erinnere mich dunkel, aber vor Jahren waren wir schon einmal hier beim Bandy,
    11 gegen 11 auf hartgefrorenem Platz – brutales Spektakel – mit Bande und Checks.
    Fraglich die Rivalität (Sheffield-Nottingham?) und verboten auch direkte Checks…
    (drinnen wurde aber mal im Crystal Palace gespielt)

    Oder doch Eishockey? Richtig draussen wurde das nie gespielt – obschon wir früher in den 80ern im Mannheimer Friedrichspark quasi im Freien standen, damals auch die Eishockey WM in Deutschland mit Kühnhackl, Xaver Unsinn und Gerd Trunschka – an diese Stelle sei nochmal die La Vite Promotion von Prechtl wiederholt – Hammer-Zeug- Im TV wurde Fritz von Turn und Taxis nicht müde in jeder Drittelpause die DDR Eishockey Liga zu beschreiben: Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser spielten Jahr um Jahr gegeneinander. Da also kommt die Dynamik ins Spiel und Wiki berichtet dann vom Freiluftstadion in der Lausitz – That’s it! Textet der Kollege.
    Ein wunderbares Pärchen, das ich nicht erwartet hatte – Danke K.

  15. Das war eine schwere Geburt.

    Den Sport gibt es drinnen (indoor) und draußen, draußen wäre es kalt, dazu “Bande” und “Check” — das kann ja nur Eishockey sein. Allein, wer sollte da gesucht sein? In der NHL gibt es Hallen seit Ewigkeiten, auch in der BRD seit den Sechzigern, und wieso ist der Sport heutzutage weniger dynamisch?

    Wegen “damisch” habe ich ansonsten auch versucht, süddeutscher zu denken, und also vielleicht doch Füssen vs. Riessersee? Aber s.o.: So richtig passt es nicht.

    Viele Alternativen kenne ich ansonsten auch gar nicht: Hallen- vs. Feldhandball fiele mir ein, aber da war der Punkt ja gerade, dass es für Feldhandball guten Wetters bedarf, und sowieso ist natürlich der Hallensport heutzutage der dynamischere.

    Machen wir es kurz: Irgendwann fiel der Dynamo-Groschen: Dynamo Berlin vs. Dynamo Weißwasser — die einzigen beiden relevanten Eishockeyvereine der DDR ab den 1970ern.

  16. Ich finde, es gibt nicht viele Hinweise auf eine bestimmte Sportart. Ich tippe auf Raphaël Poirée und Ole Einar Björndalen, weil draußen in der Kälte wohl besser angenommen wurde als in der Halle (wobei mir dazu nur das Event in Gelsenkirchen einfällt). War Dynamik drin durch das Verbessern der Schießtechnik? Bin unsicher, aber logge Biathlon ein.

  17. Nö, heute jedoch nicht.
    Duckduck-Ai, meint
    Eishockey
    Rugby
    nach Hinweis auf Einzelsportler, u.a.
    Schach
    Boxen
    Badminton

    Na dann, die KI ist noch ahnungsloser als ich.

    Danke Kamke, sonntags erwarten ja alle etwas mehr Ratezeit.

  18. Indoor, Outdoor, Bande, Checks bringen mich zum Eishockey. Die Dynamik zu den Dynamos aus Berlin und Weißwasser. Von oben verordnetes Dauerduell um die Meisterschaft der DDR.

  19. Wie oft bin ich jetzt an dieser einen Zeile hängengeblieben: “den Widerpart die Grenzen zeigen”? Die Formulierung macht mich fertig, und es wird schlimmer, je öfter ich sie lese. Müsste da nicht ein Dativ hin? Aber das würde Herrn Kamke ja nicht passieren, also verstehe ich da offenbar etwas völlig falsch.

    Wenn es um eine Sportart geht, die in der Freiluftvariante beliebter ist als in der Halle (wie ich das zweite Quartett verstehe), komme ich mit Billard oder Snooker (wegen Bande) und Eishockey (wegen Bande und Check) nicht weiter. Es sei denn, ich habe die großen Feldbillard-Duelle der Sportgeschichte schlicht verpasst.
    Also geht es um die legendäre Hallenfußballrivalität zwischen Dynamo Dresden und dem BFC Dynamo (wegen der Worte “dynamisch” und “Dynamik” im abschließenden Terzett), bevor sich dann doch irgendwann der Freiluftfußball durchgesetzt hat. Und das Ganze muss in irgendeinem Paralleluniversum stattgefunden haben.

  20. 2: “dynamisch? dynamo irgendwas?”
    1: “check, bodycheck, moment.”
    2: “ob kamke auch ‘heated rivalry’ guckt?”
    1: “ich befürchte, ich habe ihn darauf gebracht.”
    2: “ok, jetzt nur noch die frage, obs um 2 spieler geht oder teams und wenn zweiteres, ob national oder liga.”
    1: “hm, let me check. gretzky, lemieux? hm.”
    2: “hatte die nhl beliebtheitsprobleme? und was soll die fucking dynamik?”
    1: “könnte alles irgendwie sein. also, eishockey ja, aber es gibt viele optionen.”
    2: “in der ddr-oberliga gabs ab den 70ern nur zwei mannschaften.”
    1: “könnte auch einfach blackhawks vs. red wings sein. aber kamke hat keine ahnung vom hockey, wie käme er auf die?”
    3 *kichert beim nachlesen*

    2: “er hat ja schon auch zugriff aufs internet.”
    3: *kichert weiter*

    2: “ich komm nicht von dynamo weg.”
    1: “oh, da gab es häufig natureis-spiele.”
    3: *kichert noch mehr*

    1: “ich glaube, du hast recht. klingt alles sehr schlüssig. auch mit grenze.”
    2: “eishockey hat zu ostzeiten halt eine untergeordnete rolle gespielt, war nicht teil der obersten riege der sportförderung.”
    3, mäßig wach: “also ist das unsere lösung? nur sicherheitshalber nachgefragt.”
    2: “mehrere lösungen sind ja verboten.”
    1: “ach pffft, wir sind auch mehrere!”

    jedenfalls. gesucht werden heute samual und arigo.
    oder die sg dynamo weißwasser und der sc dynamo berlin, wer weiß das schon.

  21. Ich hab “Dynamo” im letzten Winter am Seilersee gesehen, mal schauen, ob ich das in diesem Winter nochmal schaffe.
    Habe nach dem Bandencheck trotzdem den Blick in die Wikipedia gebraucht, um heute zu lösen, weiß zur Geschichte nicht viel.

  22. Stundenlang nicht übers Rätsel nachgedacht – auch weil Weihnachtsbaumkauf und das Schauen eines Weihnachtsfilms dazwischen lagen. Nun sitze ich vorm Rechner, weil mich die Arbeit dazu zwingt und sage mir: Ach, bevor Du startest, wirf nochmal einen Blick auf das Rätsel.” Und siehe da: eine Eingebung.

    Die Sportart war schon heute morgen klar. Bande, Check, Eishockey.

    Beim Zweikampf kapierte ich aber erst jetzt, dass hier nicht Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau gemeint ist, sondern Männer gegen Männer. Zwei Teams, die im wahrsten Sinne konkurrenzlos waren.

    Und nun ergeben auch die Sätze mit der Dynamik einen Sinn.

    Toll.

    Geuscht sind die DDR-Eishockey-Klubs Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser.

  23. Das ist eine harte Nuss heute, auch weil ich wohl zuerst völlig falsch abgebogen bin. War beim Eisspeedway und Egon Müller, da passte einiges, aber eben nicht alles. Zudem erschien mir die Lösung dann doch zu speziell (selbst für Kamke). Dann bei den Outdoor-Aktivitäten gesucht und schließlich beim Biathlon gelandet. Das jahrelange Duell Ole Einar Bjørndalen vs. Raphaël Poirée erfüllt dann auch die Kriterien konkurrenzlos und Titelsammler.

  24. Über Check und Bande zum Eishockay gekommen, über Dynamo zur DDR-Miniliga und zur Lösung. Grade noch rechtzeitig – der Dr. war schon beim Shorttrack gelandet und beim “Bandy”, was immer das auch sein mag. Freilich glaube ich hier für die ganze Bürogemeinschaft sagen zu können: Wir waren eher Riessersee und Peiting denn Berlin und Weisswasser.

  25. Ach Mensch….

    Wieder den ganzen Tag nachgedacht…

    Wieder verschiedene Optionen durchgegangen…..

    Hinweise:

    Indoor und Outdoor
    Kälte
    Zuschauer lieber draußen
    Dynamik geht zurück

    Eisschnelllauf…. Hatten wir schon
    Skispringen…. Indoor?

    Ich bin ahnungslos und werde mich bei der Lösung bestimmt mal wieder in den …….. an den Kopf packen…..

    Trotzdem, wie immer 😉

    Herzliche Grüße

  26. Heute mal einfach (für mich), wenn ich nicht komplett daneben liege jedenfalls.
    Hier geht es um Eishockey, erkennbar an Kälte, Bande, Check! Gesucht werden die beiden einzigen Teams aus der kleinsten 1. Liga der Welt, der Eishockey-Spitzenklasse der DDR, Dynamo Berlin und Weißwasser. Wobei Dynamo Berlin heute eben die Eisbären sind, also weniger Dynamik jetzt.
    Das mit Indoor/im Freien verstehe ich nicht so ganz, vermute mal, es gab damals auch immer mal Freiluftspiele zur Abwechslung, so wie die NHL das heute auch immer mal einstreut? Und “damisch” versteh ich ebenfalls nicht. Aber alles andere passt so gut, da logge ich das ein.

  27. Indoor, kann auch draußen sein, aber kalt.
    Bande, Check
    Ich glaube, wir sind beim Eishockey.

    Ich interpretiere die zweite Hälfte des Gedichts so, dass es da um die Gründung der DEL geht, also gesucht wäre dann das Duell von vorher, sprich:
    Düsseldorfer EG vs Kölner Haie

    Vielleicht bin ich aber auch im falschen Land oder zur falschen Zeit…

  28. Dyyyyynamoooo!

    Eieiei!

    In dem Fall aber nicht Dresden, sondern Berlin und Weißwasser in DER Sportart.

    Es grüßt der Hinterkopf

  29. Guten Abend. In medias res: Da ist ein Fehler drin. Nein, lieber männlicher Part von @Streifengras-Check, es geht (noch) nicht um Deine Vorbehalte. Vielmehr hat natürlich @Faouzi völlig recht: Kasusfehler. Unentschuldbar. Erklärend darf ich ausführen, dass die betreffende Zeile sehr tief in der Nacht noch einmal verändert wurde, mit arg schweren Augen, und dass das Objekt in diesem Zuge leider nicht mehr dem neuen Verb angepasst wurde. Tut mir leid. In diesem Fall bekommen natürlich alle einen Punkt. Wo auch immer Sie die sammeln.

    Wenn wir indes mal so tun, als sei der Fehler nicht entscheidend für die Frage, zu welcher Lösung man gekommen ist, dann könnten wir doch noch einmal kurz auf den Text schauen:

    Sie traten häufig gegneinander an,
    gerad’ in jenen eng umkämpften Jahren,
    als sie im Grunde konkurrenzlos waren
    und jeder ein paar Titel so gewann.

    Viele Duelle während einer mehrjährigen Zeitspanne, in denen sie “im Grunde” keine Konkurrenz hatten. Noch tiefer in der Nacht dachte ich noch darüber nach, nach dem Aufstehen eventuell “de facto” draus zu machen, aber dafür müsste man früher aufwachen. Und tatsächlich war es natürlich Absicht, nicht ganz explizit sagen zu wollen, dass es gar keine anderen Wettbewerber gab. Zumal es ja zumindest für einen der beiden stets auch noch einen anderen, europäischen Wettbewerb gab. Beide gewannen in der betrachteten Periode einige Titel, wobei noch nicht klar ist, ob es sich um männliche Einzelpersonen oder um Teams handelt.

    Die Fans zog man bedingt nur in den Bann,
    bald kam’n sie nicht mehr überall in Scharen.
    Zu Indoor-Sachen wollt’ kaum jemand fahren,
    im Freien blieben sie trotz Kälte dran.

    Das Zuschauerinteresse sei teilweise (konkret: an einem von zwei Orten) nicht so ausgeprägt gewesen, liest man an verschiedenen Stellen in diesem Internet, aber natürlich kann es sein, dass das eine*r erfunden hat und alle von ihm oder ihr abgeschrieben haben. Der weiterhin gut frequentierte Ort war im Freien, der andere nicht. Lässt sicherlich Rückschlüsse auf die Sportart zu, die drin und draußen funktionieren muss. Und draußen ist es kalt. Spricht dann zum Beispiel gegen Leichtathletik, die man ja auch drin und draußen praktiziert. Ja, dass man an den kalten Krieg denken könnte, wie es zum Beispiel @Vicky tat, war eingepreist. Weiterhin keine Aussage über die Personenzahl.

    Die Gegner kamen miteinand zurande,
    doch knüpften wahrlich keine zarten Bande –
    den dem Widerpart die Grenzen zeigen: Check!

    Keine Personenzahl. Nur Plural. Egal. Man kam anständig miteinander aus, die zarten Bande stehen nur da, um die Bande unterbringen, sportartspezifisch. Dazu kommt hier noch der Check, ebenfalls sportartspezifisch, Eishockey also, und natürlich wollte man dem Widerpart einerseits die sportlichen Grenzen aufzeigen, andererseits sind Grenzen auch sonst relevant. Wer verliert, stößt an politische Grenzen. Kein Europapokal. Keine Reisen ins westliche Ausland. Ja, das ist weit hergeholt. Aber war im Kopf des Verfassers. Was ja nichts heißen muss.

    Die Sportart war grad dort ja sehr dynamisch.
    Vielleicht ist meine Frage dazu damisch:
    War die Dynamik nach dem Ende weg?

    Wieso die Sportart “grad dort” sehr dynamisch war, bedarf der Erklärung. Denn entweder ist sie es oder nicht. Also, klar, sie ist es auf jeden Fall. Aber das ist nicht alles. Damische Frage, ja sorry, @Scherben et al, klingt wie ein Hinweis auf Süddeutschland. Irgendwann gab ich auf, es loswerden zu wollen. Dann nochmal die Dynamik, und wieso sollte die nach welchem Ende weg sein?

    Genau: Das Ende der kleinsten Liga der Welt, bestehend aus zwei Vereinen, von 1970 bis 1990, DDR-Oberliga, 12 Titel für den dynamischen Dynamo Berlin, 8 für den ähnlich dynamischen Dynamo Weißwasser. Nur der jeweilige Meister durfte im Europapokal antreten. Bald nach dem Ende (der Liga und der DDR) waren die Dynamos aus den Vereinsnamen verschwunden. Weg. Und sie warn nicht mehr allein, allein. Wird dankenswerterweise alles in einigen Kommentaren erklärt.

    Zur Check-Frage, also wie das mit den Zuschauenden war, denn in der Tat weiß Checki natürlich unglaublich viel sowohl über Eishockey als auch über Spielstätten. Mehrere Quellen, die aber möglicherweise nicht voneinander unabhängig sind, berichten von 14-15000 Zuschauern im Freiluftstadion von Weißwasser, inklusive regelmäßiger Ausschreitungen wegen gefühlter oder tatsächlicher Bevorteilung der Berliner, während sich im Berliner Wellblechpalast nur noch 500 Leute zu den Spielen eingefunden hätten. Leider bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob René Feldvoß, der eine Dissertation über das heutige Türchen schrieb (na gut, über dessen Thema), in dem Podcast, den ich mir mit ihm angehört habe, auch auf die Zuschauerzahlen einging. Ich denke schon, weiß es aber nicht mehr genau. Was ich definitiv wüsste: wenn er das Gegenteil berichtet hätte.

    War nicht leicht, und wer die Geschichte nicht kennt, hatte es – Binsenweisheit – definitiv schwer. Zumal man sie sich eigentlich beim besten Willen nicht vorstellen kann. 20 Jahre! So sind zwar viele beim Eishockey angekommen, dann aber zum Teil in Osteuropa, Kanada oder Nordrhein-Westfalen gestrandet. Ja, @herr_stiller, Mario Lemieux hatten wir vor ein paar Jahren bei den Comebacks. Oder sie waren zwar in der DDR, bogen dann aber auch irgendwie anders ab, zum Beispiel zur “legendäre[n] Hallenfußballrivalität zwischen Dynamo Dresden und dem BFC Dynamo”. Zudem zweimal Rollerderby, immer ein schöner Gedanke, auch zweimal Speedway (Egon Müller hatten wir hier vor einigen Jahren), zudem Biathlon und, nun ja, Tennis.

    Einige hatten diese Geschichte ganz offensichtlich auf dem Zettel, Herr @Lurchmolch sagte es explizit, andere überhaupt nicht und wurden, wie @Rio Lago, überrascht. So darf das gern sein. Und der @Münchner Löwe, der sie neulich schon einmal in einer Antwort angesprochen hatte, was ich naturgemäß missachten musste, hat heute ausgelassen. (Edit: Da schaut er gerade noch rein, befindet sich aber gedanklich in Bayern.)

    @Andreasse: Schön, dass Ihr Euch abgestimmt und gleich geantwortet habt. ; )

    @Lissy: Indoor-Skispringen! Again! Der Erfinder, Herr @borussenleon wird sich freuen!

    To whom it may concern: “kamke hat keine ahnung vom hockey”. Nun gut.

    In eigener Sache: Aus Gründen besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das 15. Türchen morgen früh noch leer ist. An einer Lösung wird gearbeitet. Umsetzung dann wohl im Lauf des Vormittags. Wenn sie da ist, wird’s einfach.

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