sechzehn/zwanzigfünfundzwanzig

In jedem Wettkampf gehn die zwei voran,
der Rest der Teams, nicht selten muskulär,
läuft diesen beiden erst mal hinterher
und kommt dann möglichst nahe an sie ran.

Der eine ist ganz gut am GOATen dran,
der andre ist zu häufig sekundär.
Der eine winkt mit üppigem Salär,
der andre bangt um seinen besten Mann.

Der eine hat nur eins nicht kommen sehn:
Der Beste bleibt beim andern (Sie verstehn?).
Zudem füllt der ne weitere Vakanz –

mit einem, der beim einen nicht mehr mag.
Jetzt dreht er durch. Ach, Leser*in, dann sag
halt einfach Hinz und Kunz und Hans und Franz.

[Klarstellung, 08:27 Uhr: Es werden zwei Namen gesucht, nicht mehr.]

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

39 Gedanken zu „sechzehn/zwanzigfünfundzwanzig

  1. Huch, hier ist ja alles kursiv. Das kommt überraschend. Das Gedicht auch. Ich rätselte über Sportler, über Trainer – aber sind hier vielleicht Vereine gesucht? Bayern und der Ballsportverein Borussia? Serienmeister gegen Vizedortmund? Die-kaufen-die-Liga-kaputt gegen Den-kriegt-ihr-nicht-aber-wir-nehmen-Hummels-zurück? Ach, ich weiß es doch auch nicht. Logge ich mal ein, auch wenn ich weder die einen noch die anderen mag. Trotzdem danke, Herr Kamke, und einen schönen 16. Dezember!

  2. Je mehr Zeilen dieses Rätsels ich lese…desto mehr fühle ich mich, als würde mir gerade hochprozentiger Stroh-Rum intravenös verabreicht. Äääääh, Kamke, what?!? (Irres Lachen hier bitte einfügen). Der diesjährige Adventskalender ist zumindest für mich wirklich ultraschwer und vertrackt…was die ganze Sache ja erst richtig schön macht (seems to be a Masochism thing).

    Aber zurück: muskulöse Teams…das ist doch Rasenschach…ääääh, American Football. So gar nicht meins. Geht´s um Quarterbacks (hoffe ich)? Hmm, dann isses Tom Brady gegen Eli oder Peyton Manning. Aber wie gesagt…keine Ahnung 🙂

  3. Wer wann zum einen oder anderen ging beim ein oder anderen war oder nicht, ist nichts was ich verfolge.
    Mitbekommen habe ich Hummels mit BVB und Bayern, als ich dazu nachlas, scheint die Saison 2016 / 2017 mehrere prominente Wechsel zum einen oder anderen oder eben nicht gehabt zu haben.

    Irgendwas in der Richtung tippe ich, gemeint als Rivalen nicht Personen sondern die Vereine Bayern und BVB.

  4. Gedanke beim Erststudium: “Oh, vermutlich Rugby – dann habe ich heute mangels Wissen einen Kamke-Off-Day”
    Die zweite Lesung lenkte mich in eine andere (Eis-)bahn – zum Bobsport.
    Ich möchte die Rivalität zwischen Francesco “Franz” Friedrich und Johannes “Hans” Lochner einloggen. Nach ein paar Saure-Gurke-Tagen damit endlich mal wieder eine Lösung, die sich gut anfühlt.

    Vielen Dank, Herr Kamke!

  5. Wer hat im Dezember schon Zeit für ausufernde Antworten? Ich nicht. Heute jedenfalls nicht. Daher in aller Kürze:

    Ich glaube, dass mich “um seinen besten Mann” zur richtigen Lösung gebracht hat. Beziehungsweise hoffe ich überhaupt, die richtige Lösung zu haben.

    Nämlich: Michael Jordan und Scottie Pippen.
    Jordan war bei einer der Hochzeiten Pippens dessen Trauzeuge, und wenn mich nicht alles täuscht, lautet der englische Begriff dafür “best man”.

    Der Rest des Gedichtes passt auch irgendwie.

  6. (Mir fällt gerade ein: Das sind ja gar keine Duellanten! Aber herrje, heute steht bei Dir ja auch: “Es werden zwei Namen gesucht, nicht mehr.” Daraus schlussfolgere ich einfach mal, dass es nur um Namen und nicht um Duellanten geht.)

  7. Gestern GALA, heute BUNTE. Hatte ich erwähnt, dass mich neben Eishockey auch Biathlon und Bobfahren nicht wirklich interessieren? Deswegen bin ich auch nicht allzu enttäuscht, dass mir die Geschichte gestern nicht eingefallen ist. Ich kenne sie zwar, aber habe mich damit nie wirklich so weit beschäftigt, dass mir das beim Lösen geholfen hätte. Heute ist das anders. Da kenne ich die Geschichte dahinter gar nicht, aber die Sportart lässt sich leicht rauslesen. Es muss, der ganzen muskulären oder -lösen Typen, die jeweils einem hinterherrennen, um dann nah ranzurücken, um Bobsportler gehen. Und da das Personal hinterm Lenkenden nicht ganz unwichtig ist, wechselt da auch mal der ein oder andere das Team, darum scheint es zu gehen, respekive zu laufen. Am letzten Wochenende, es war Weltcup in irgendwo, lief der Fernseher zufällig mit Ton, als ebendort ein vierter Lauf die Bahn hinunterführte. Und da sprach der Kommentator im Zusammenhang mit den Herren Friedrich und Lochner, Francesco und Johannes, von Franz und Hansi. Und ich sag mal so: Die werden das wohl sein. So viel zur Kausalität – die Kursivität kann ich leider nicht beeinflussen, Herr Kamke.

  8. Nach der “Klarstellung”: Sollten es doch nicht die Verein sein, vielleicht Pep und Jürgen, aber wer weiß das schon dieser Tage. Eigentlich möchte ich bei meiner ersten Antwort bleiben. Oder halt bei Felix und Miriam Neureuther. Ach, ach.

  9. irgendwas mit Bob. Die starken Jungs hinten laufen an und und kuscheln sich dann im 4er.
    es scheint nicht die Bobmannschaft von Jamaika zu sein….

    gab es mal das Abwerben eines Anschiebers? könnte ja vorkommen. und dann werden es wohl deutsche Teams sein, denn wer hat da sonst schon Erfolg?

    Wenn 2 Namen gesucht werden, sind es vielleicht nicht Lange(n), denn das ist ja fast nur ein Name.
    geht es um Friedrich? man weiß es nicht… aber wie so oft eine ein spannendes Rätsel

  10. Wie so oft: Wenn man die Lösung einmal hat, dann steht das Ganze ja da. 🙂

    Letztlich kann man ja nur das erste Quartett gebrauchen, um die Sportart zu identifizieren. Der gesuchte Sportler(?) geht voran, die anderen sind muskulös, laufen hinterher und kommen nah an den Sportler heran. Wenn man das wörtlich nimmt, dann geht es ums Bobfahren.

    Der Quasi-GOAT ist Francesco Friedrich (“Franz”?), viel mehr aktive Bobfahrer kenne ich gar nicht. Und der er hat wohl versucht, von seinem größten Konkurrenten den besten Anschieber abzuwerben. Der wollte aber nicht, und Francesco hat offenbar noch einen weiteren an seinen Konkurrenten verloren.

    Kurzer Suchmaschinencheck sagt, dass der größte Konkurrent im Moment Johannes Lochner ist (“Hans”?), und insofern ergibt das alles dann wohl Sinn. Auch wenn ich nicht weiß, um welche Anschieber es geht und wer hier “Hinz” und “Kunz” sind. Wird schon passen. 🙂

  11. Die Art des Wettkampfs hier zu erkennen,
    wo die Kräftigen hinter ihrem Leader rennen,

    ist entscheidend, ob ich mit der Antwort flop,
    ich riskier’s und sag, sie schieben nen Bob!

    Francesco Friedrich gilt als Eiskanal-GOAT,
    doch sein größter Gegner verschafft ihm eine Not.

    Thorsten Margis – FF‘s „bester Mann“
    schiebt jetzt Johannes Lochner an!

  12. Das hat mich richtig Nerven gekostet. Sind es die Bobfahrer Hans Lochner und Franz Friedrich? Und Hinz und Kunz der ganze Rest? Zumindest passt es mit dem Abwerbeversuch des besten Mannes (Anschieber) und der Tatsache, dass die beiden immer vorweg laufen und die anderen rücken denen im Bob ganz nah. Nur das Salär und die Vakanz erkenne ich noch nicht. Spannend!

  13. Habe mir das Räsel durchgelesen, es kann eigentlich nur eine richtige Lösung geben:

    Hinz und Kunz und Hans und Franz.

  14. Und da es heute ja tatsächlich machbar ist, löse ich auch noch ernsthaft:

    Es geht natürlich um den Zehnkämpfer Thorsten Margis, jedenfalls nebenbei.

    Francesco Friedrich und Johannes Lochner sind aber die gesuchten Personen.

  15. Entweder verstehe ich die Hälfte nicht, oder das kann auf die halbe Sportwelt zutreffen, insbesondere fast die gesamte NFL.

    Wir halten also fest: Ich hab die Hälfte nicht verstanden.

    Ich sach trotzdem Peyton und Eli Manning.

  16. Nicht allzuviele Hinweise auf die Sportart, das Hinterherlaufen und Herankommen hat mich dann aber doch zum Bob gebracht. Und dann ist der Weg nicht weit zu Friedrich und Lochner, die sich immer mal wieder gegenseitig die Anschieber streitig machen.
    Und wie ich letztes Wochenende gehört habe, ist auch Ammour mittlerweile im Tauschkonzert dabei.

  17. Das “muskulär” öffnet die Schublade American Football. Doch Quarterbacks (die potentiellen GOATS) gehen doch nicht voran, sondern bleiben back. Im US-Basketball gibt es natürlich auch Muskelmasse. Oder wir sprechen von Mannschaftskapitänen, die ihr (Fußball?-)Team aufs Feld führen? Der/die Leser:in ist an dieser Stelle wohl ähnlich verwirrt wie der Verfasser. Diese “Vakanz” lässt auch nichts klingeln…und nachher war es wieder ganz einfach.

  18. Und schon wieder führt uns Kamke aufs Glatteis. Diesmal wohl zum Bobsport und dort zum Duell zwischen Francesco „Franz“ Friedrich und Johannes „Hansi“ Lochner.

    Das ist eine ganz schöne Rutschpartie durch sämtliche Sportarten gewesen heute…

  19. Beim “üppigen Salär” werd ich kurz noch mal unsicher, ob meine Vermutung Bobsport das wirklich zu bieten hat, aber was weiß ich schon? Irgendwo müssen die Fernsehgelder für den Wintersport ja landen.
    Jedenfalls wären die muskulären Herren dann die Anschieber, die wohl durchaus mal das Team wechseln, wie es im Sonett anklingt. Und wenn meine weitere Vermutung korrekt ist und es sich bei einem der Gesuchten um Francesco “Franz” Friedrich handelt, dann wird der andere wohl nicht Rippenbiest oder Hammelswade heißen, sondern Johannes “Hansi” Lochner.
    Aber das hat mir der Teufel gesagt (also die Internetsuche).

  20. Puh, heute reicht es wieder nur für die Sportart. Die wilde Bobfahrt im Eiskanal scheint mir sicher zu sein und aufgrund der Erwähnung eines gewissen Franz werfe ich noch den Namen Francesco Friedrich in den Ring. Aber wer da mit wem in die Kiste springt oder auch mal den Partner wechselt, keine Ahnung heutzutage. Meine Idole hießen Hoppe, Schauerhammer und Musiol, und die sind schon lange in Rente.
    Trotzdem wie immer vielen Dank Herr Kamke.

  21. Oh Captain, mein Captain! Wohin werden wir hier geführt? Etwa zum American Football, der ja besonders muskulöse Balltreter aufs Feld ziehen lässt? Es wäre vermutlich viel zu billig und dem Niveau unseres gepfegten gemeinschaftlichen Knobelns abträglich, wenn Hans und Franz über Heidi Klum zu Gisele Bündchen und ihrem (inzwischen Ex-)Mann Tom Bradey führen sollten, der in diesem Universum offenbar so viele Super Bowls gewonnen hat wie niemand sonst. Der üppig salarierte Rivale wäre dann vielleicht Patrick Mahomes, der bislang zwar weniger Superkugeln gewonnen, dafür aber mehr Geld durch seine Balles- (oder Eier-)Kunst verdient hat.

    Springen wir also zu den Kapitänen einer anderen muskulöss betriebenen Sportart, dem Rugby — völlig ahnungslos schlägt mir die Suchmaschine meiner Wahl das Rugby-WM-Finale 1995 zwischen Südafrika und Neuseeland als legendärstes Rugby-Match aller Zeiten vor, das sogar in einem Spielfilm gewürdigt wurde. Und nicht Hinz und Kunz, sondern Francois Pienaar und Sean Fitzpatrick waren die Kapitäne.

    Passt wohl alles nicht, aber die Story gefällt mir. Danke, Herr Kamke!

  22. Gelöst sind sie alle offensichtlich, aber wenn ich es ernsthaft versuche, bleibe ich ratlos.
    Aus der Hüfte war‘s bisher am besten, also heute lockerer Versuch: Tom Brady und Rob Gronkowski?

  23. heinz. echtma.
    das ist zu einfach, deswegen trauen wir dem braten nicht, verlieren aber ob der weiteren möglichkeiten langsam den verstand und loggen jetzt einfach ein.

    teamrivalität. womöglich.
    verstappen/hamilton – eher nicht. die laufen ja selten.

    3: “oder ganz simpel. bvb/fcb. reus bleibt, bayern schmollt, hummels/götze wechseln, diesdas? und hans und franz.”
    1: “welcher bvb-hans?”
    2: “watzke!”
    3: “vielleicht ist es zu einfach.”

    es passt sehr gut.
    alles.

    und doch sind wir nicht überzeugt und pfeifen im walde.
    auf amadeus und sabrina.

  24. Ich bin nach dem ersten Quartett beim Bobfahren. Die gesuchten Fahrer gehen voran, hinter ihnen sind die Anschieber, die an sie möglichst nahe ranrücken.

    Und dann gibt es da Lange vs. Langen und Friedrich vs. Lange und später Friedrich vs. Lochner. Und vorher gab es noch Hoppe, aber da weiß ich nicht so recht, wer da der große Rivale war (auch schon Lange oder Langen?).

    Und die Vornamen wären dann Wolfgang, Christoph, Andre, Francesco und Johannes. Mit der letzten Zeilen würden ich dann also Franz und Hans nehmen, also Friedrich vs. Lochner.

    Verifikation: Wikipedia sagt dazu, dass Friedrich auch Rekordweltmeister ist (also GOAT) und das Internet sagt, dass die beiden auch Beef hatten, weil sie sich gegenseitig die Anscheiber abwarben oder versuchten abzuwerben. Die Details sind etwas unklar, aber werden hoffentlich stimmen

  25. Ich würde ja auf zwei Teams aus dem American Football tippen, aber das ist nicht meine Welt. Krethi und Plethi.

  26. Wir waren uns heute irgendwann zumindest halbwegs einig, dass aufgrund diverser Formulierungen zwei Teams (in welcher Form auch immer) gesucht werden. Die Maus pushte ein wenig in Richtung Formel 1, gegen eine Lösung mit Rädern sprechen aber die Vokabeln “gehn” und “läuft”. Außerdem kennen wir uns im motorisierten Kreisverkehr auch nicht gut genug aus.
    Also sammeln wir uns erst noch mal: Team A ist der GOAT, will den besten Spieler von Team/Club/Verein B mit viel Geld abwarben. Der bleibt aber bei B, und B holt auch noch einen von A, der dort nicht mehr bleiben mag.
    Soweit die Theorie, eine praktische Lösung wollte aber irgendwie nicht auftauchen. Irgendwann erwischte die Maus dann ein duschloser Shower Thought: “Wollte Bayern nicht Xabi haben? […] Vizekusen, ewig sekundär. […] Hatte nur Spielbeobachter als Leverkusen-Fan im Kopf.”
    Nachdem er die minimale Fehleinschätzung bezüglich der Spielbeobachterschen Vereinspräferenzen aufgeklärt hatte, wies der Rätselpartner zudem darauf hin, dass dann ja noch jemand von Bayern zu Leverkusen gewechselt sein musste. Grillenzirpen…
    Nun gut, da wir aber wirklich nichts besseres anbieten können, loggen wir ohne viel Hoffnung Bayern vs. Leverkusen zur Alonso-Zeit ein.

    PS: “Liebe Grüße, ich schiebe die Rechnung für die psychotherapeutische Behandlung (2 Patienten) unter seiner Blogtür durch.”

  27. Nachdem ich gestern irgendwie alles für die Lösung bestens vor mir liegen hatte und nur nicht verwandelte, fürchte ich, heute komme ich gar nicht so auf den richtigen Weg…
    vielleicht…
    irgendwie klingt es ja nach radsport, so mit teamkspitänen und helfern und so, aber irgendwie finde ich, der erste Abschnitt passt noch besser, wenn man an sowas wie Viererbob denkt (“läuft hinterher”)

    Ich logge einfach mal Lange vs Langen ein.

  28. Der spontan-Gedanke eben zu Beginn des Lesens der ersten Sätze war Radsport mit Pogaca/Vingegaard aber beim Fortführen berechtigte Zweifel bekommen und sofort zum Football und in die NFL abgedriftet.
    Da passt dann auch zwischen den Zeilen deutlich mehr.
    Sicher sein kann man sich eh nie, aber erneut knappes Zeitfenster, daher einfach wieder direkt einloggen, kann nicht mehr als falsch sein: Tom Brady & Aaron Rodgers (dem ich hiermit in dieser Saison ganz gerne mit einem uneigennützigen „here we go“ einen weiteren SB-Titel gönnen würde 😉 )

  29. Uffffffffff… also, Offenlegung, am Ende musste ich ein wenig mit Google nachhelfen.
    Es handelt sich um Bobfahren, das rauszurätseln hat mich stolz gemacht: Ein Pilot geht voran, der Rest des Teams, die muskelbepackten Anschieber, rennen hinterher und am Ende kuscheln sie sich eng an eng im Bob.

    Nur leider kenn ich mich mit Bob wenig aus und kenne da nicht die Duelle. Ich kenne nur den Namen Andre Lange und dachte, mit “Andre” ist der Lange gemeint. Was aber nicht so recht passen wollte, weil Andre Lange ja der ist, der geGOATet hat in seiner Zeit. Und zu einem Abwerbeversuch von einem Anschieber Langes hab ich auch nix gefunden.

    Also am Ende doch Bobfahrer Duell gegoogelt und dann lande ich halte bei Francesco Friedrich und Johannes Lochner, und da passt dann auch die Sache mit den Anschiebern, Friedrich wollte wohl Georg Fleischhauer abwerben, hat nicht geklappt, stattdessen wechselt jetzt sogar Thorsten Margis von Friedrich zu Lochner. So. Uff.

  30. Guten Abend, meine Damen und Herren – wie aufmerksam Sie sind! Jeder im Vergleich zu den Vortagen anders formatierte Text wird wahrgenommen. Ich bitte um Nachsicht für das vergessene Tag, das mehr kursiven Text produzierte als intendiert.

    Insgesamt heute vielleicht ein kleines bisschen verwirrend, aber auch mit recht freundlichen Hinweisen versehen. Nicht intendiert war die mögliche Schlussfolgerung aus der letzten Zeile, dass vier Duellanten gesucht sein könnten, deshalb schon früh die ergänzte Klarstellung, die nichts mit den bis dahin eingegangenen Kommentaren zu tun hatte, aber viel mit einer Eingebung unter der Dusche. [Oh. Der weibliche Part von @Streifengras-Check hatte auch sowas. Irgendwie.]

    In jedem Wettkampf gehn die zwei voran,
    der Rest der Teams, nicht selten muskulär,
    läuft diesen beiden erst mal hinterher
    und kommt dann möglichst nahe an sie ran.

    Wettkampf wird hoffentlich hinreichend neutral gelesen, dass es Match, Kampf, Rennen, Etappe, was auch immer sein kann. Die beiden Gesuchten gehen jeweils voran, gefolgt vom Rest der Teams. “Rest der Teams” lässt sich auf zwei Arten lesen: “die anderen Teams” oder “die restlichen Mitglieder der jeweiligen Teams”, oder so ähnlich. Vermutlich sind eher die jeweils restlichen Teammitglieder muskulös (Verzeihung, heute: muskulär) als die anderen Teams insgesamt, und so laufen nicht die anderen Teams hinterher (das vielleicht auch, in Ergebnis- und sonstigen Listen), sondern die jeweils restlichen Teammitglieder, um sich dann möglichst stark anzunähern. Womit die Sportart nicht nur bei den Herren @Lurchmolch und @Ex-Michael, die das treffend beschreiben, geklärt wäre: Bobsport. Zweier wie Vierer. Mit muskulösen Anschiebern.

    (Man könnte natürlich über das Einlaufritual bei verschiedenen Sportarten nachdenken, dem Kapitän folgend, wie im Kopf des Verfassers erhofft und u.a. bei @Schaltjahr ausgeführt. Aber will man sich da möglichst nahe kommen?)

    Der eine ist ganz gut am GOATen dran,
    der andre ist zu häufig sekundär.
    Der eine winkt mit üppigem Salär,
    der andre bangt um seinen besten Mann.

    Der eine, nennen wir ihn der Übersicht halber kurz Franz, scheint auf dem besten Weg zum GOAT oder ist es bereits, der andere, nennen wir ihn ebenfalls der Übersicht halber nicht Lange, sondern Hans, halt zu oft, aus seiner Sicht, nur Zweiter. (Ja, so lesen wir “sekundär” in der Regel nicht. Aber.) Franz scheint seine Teammitglieder ganz gut zu entlohnen, las ich, durchaus stirnrunzelnd, @Faouzi, und Hans bangt um seinen besten Mann (hier: Georg), und zwar deshalb, weil Franz diesem ein Angebot unterbreitet hat (was Hans als grobes Foulspiel betrachtet).

    Der eine hat nur eins nicht kommen sehn:
    Der Beste bleibt beim andern (Sie verstehn?).
    Zudem füllt der ne weitere Vakanz –

    Franz hat es jedoch nicht geschafft, dass Georg tatsächlich Hans verlässt. Hans wiederum behält somit nicht nur Georg, sondern besetzt gleich noch einen anderen Platz im Team neu:

    mit einem, der beim einen nicht mehr mag.
    Jetzt dreht er durch. Ach, Leser*in, dann sag
    halt einfach Hinz und Kunz und Hans und Franz.

    Hans engagiert Thorsten, der bei Franz hoch angesehen war, aber eigentlich aufgehört hat.

    Derjenige, der hier jetzt durchdreht, ist offenbar der Verfasser. Mit seinen einen und anderen und so weiter. Deshalb schlägt die Stimme aus dem Off dem Leser und der Leserin vor, doch einfach Hinz und Kunz und Hans und Franz einzuloggen, also, wenn man so will, random Namen, wie meine Töchter sagen würden.

    Aber klar, wir wären ja hier nicht im Advent, wenn nicht die eine oder andere Wendung zu erwarten wäre. Wie wäre es denn, tatsächlich Hinz und Kunz als Lösung vorzuschlagen? Oder, besser, Hans und Franz?

    Johannes Lochner und Francesco Friedrich, der Franz zahlenmäßig der erfolgreichste Bobfahrer der Geschichte, der sich in dieser Hinsicht in Cortina weiter von der Konkurrenz absetzen möchte, und der Hans(i) als seit einiger Zeit stetiger Herausforderer. Beide kamen eigentlich immer ganz gut miteinander aus, bis Friedrich im vorigen (?) Winter Lochners Anschieber Georg Fleischhauer abzuwerben versuchte. In einem Interview Fleischhauers mit der Märkischen Allgemeinen kommt zum Ausdruck, dass es “deutlich mehr Geld” gegeben hätte. Fleischhauer blieb dann doch bei Lochner, der zudem auch noch Friedrichs langjährigen Spitzenmann Thorsten Margis verpflichtete, der sein Ausscheiden bei Friedrich angekündigt hatte.

    “Hinz und Kunz” sind Fleischhauer und Margis natürlich nicht; gleichwohl ist es in der Regel schon so, dass nur die Namen der Piloten hängen bleiben, insbesondere im Vierer. Im Zweier bleiben Kombinationen wie Hoppe/Schauerhammer oder Lange/Kuske schon eher im Gedächtnis. Selbst bei mir, der ich die Bobphasen am TV-Wintersportsonntag gerne mal als verlängerte Werbepause nutze.

    War eine spannende Reise. Eine Klippe war sicherlich die Sportart, die es in der ersten Strophe zu erkennen galt. Ohne die gewinnt die Einschätzung von @sternburg, dass die halbe Sportwelt gemeint sein könne, an Relevanz. Die zweite größere Klippe ist wohl die, nun, überraschende Erkenntnis, dass Hans und Franz kein Zufall sind.

    Kurzer Blick auf die Uhr: 17:50, und bis dato wurde nur einmal Heidi Klum ins Spiel gebracht.

    Um 8:14 Uhr Uhr waren bereits drei korrekte Lösungen eingegangen, ich sah das zigfache “ZU EINFACH!” bereits bildlich vor mir, doch dann wurde es ein bisschen dünner. Einzelne verirrten sich trotz erfolgreichen Starts auf der Bobbahn. Einige landeten beim Fußball, Mats Hummels und Borussia Dortmund wurden mehrfach genannt, inklusive Watzkehans, später auch noch Spielbeobachters Leverkusen. American Football kam in die Verlosung, wegen der Muskeln, so auch Rugby. Basketball kam hinzu, Radsport, die Neureuthers, Pat und Patachon sowieso, und natürlich Rippenbiest oder Hammelswade. Und Formel 1! Weil sie Freunde sind.

    @Herr Moosbach: In der Tat stand da auch mal kurz irgendwo “best man”, aber ich fürchtete, nicht mehr glaubhaft aus der Trauzeugenfalle herauszukommen. Aber, mein Lieblingssatz heute, ohnehin ein gutes Motto: “Der Rest des Gedichtes passt auch irgendwie.”

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch mangels Zeit.
    Ah, doch: Rechnungen bitte nicht unter der Tür durchschieben, sondern direkt an die Buchhaltung.

    Meine Damen und Herren, es war mir einmal mehr ein Vergnügen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen am morgigen Tage, wenn es zweifellos einfach wird.

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