siebzehn/zwanzigfünfundzwanzig

Der Nachweis ist seit Jahr und Tag erbracht:
Der Wettstreit der, hm, Nachbarn ist spezial.
Sie duellierten sich paarhundert Mal –
und beim Prolog der Story warn sie acht!

“Duell” klingt dabei, wenn ich’s recht betracht,
vielleicht ein kleines bisschen radikal.
Sie mussten reifen, warn sich noch egal –
es haben ja auch andre mitgemacht.

Doch mit der Zeit warn sie oft vorneweg.
Für einen konnt’ man bei WMs – bis dato –
gleich sechsmal Silber hinterm andern künden.

‘s gibt selten Streit, sie schmeißen nicht mit Dreck.
Sie schreien nicht. Vielmehr gibt’s ein Vibrato –
in manchem Wettkampf, es entsteht aus Gründen.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

33 Gedanken zu „siebzehn/zwanzigfünfundzwanzig

  1. Tales from the crypt. Ich kapiere rein gar nichts. Scheint mein Adventskismet zu sein. Also…raus für heute.

  2. Ich bin in einem rabbit hole, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Es passt aber fast alles so gut, dass ich diese Lösung erstmal einlogge. Ggf. konferiere ich nachher nochmal mit Herrn Thies, und vielleicht muss ich dann nochmal umswitchen. (So wie man einen Gang wechselt, hehe.)

    Also: Ich bin seit Zeile 2 gefangen: “spezial”. Das klingt direkt so nach den Niederlanden und Belgien (Pommes, mjam), dass ich gedanklich dem nicht mehr entfliehen konnte. Und dann geht es auch noch um Nachbarn, check. “Prolog”, “reifen”, “vorneweg” — das wird ja immer besser: Es geht um zwei (bis dato!) noch aktive Radrennfahrer aus den beiden Ländern.

    Mesdames et messieurs: Mathieu van der Poel und Wout van Aert. Die beiden sind quasi nebeneinander, aber auf anderen Seiten der Grenze aufgewachsen, fahren gegeneinander, seit sie acht sind (sagt Wikipedia), und sie fahren sowohl auf der Straße als auch im Gelände gegeneinander, was selbst dem Werfen mit Dreck (bzw. eben nicht) einen Sinn verleiht.

    Und wenn ich richtig zähle, dann ist van der Poel tatsächlich sechsmal Weltmeister geworden, als van Aert Silber gewann: 2023 auf der Straße, und dann noch (Wikipedia) 2015, 2019, 2021, 2023 und 2025 im Gelände. Dass van Aert im Gelände auch bereits Weltmeister war (2017 insb. direkt vor van der Poel), widerspricht dem ja nicht.

    Einzig die letzten beiden Zeilen verstehe ich überhaupt nicht, und daran scheitert ja gern das gesamte Rätsel. Die zwölf Zeilen davor passen aber sehr schön, und ein Vibrato würde ich gerade auf Kopfstein bei den Klassikern auch gar nicht grundsätzlich ausschließen. Also bleiben wir erstmal dabei!

  3. Hallo Herr Kamke,

    Wieder Biathlon?!?!?

    Deutschland war 6 mal zweiter in der Staffel hinter Norwegen und bei der ersten Austragung nahmen 8 Nationen teil (da haben unlautere Mittel geholfen den ersten Verdacht zu erhärten. Ich bitte das zu verzeihen.)
    Das Vibrato könnte auf die berühmte Nähmaschine deuten und das „Nicht schreien“ auf die Ruhe beim Schiessen.

    Ich lege mich fest und bin gespannt ob es stimmt. Das wäre Frustbekämpfung!

    Herzliche Grüße

  4. My most educated guess: Mathieu van der Poel und Wout van Aert – die “Nachbarn” aus den Niederlanden bzw. Belgien, die sich seit Kindertagen (vielleicht waren sie 8 beim ersten Rennen) duellieren.
    Sie schmeißen nicht mit Dreck – fahren aber auch auf ihm, wenn cyclogecrossed wird. Auf der Straße in Richtung des Velodroms in Roubaix schüttelt es die beiden durch – ein Vibrato, dass charakteristisch für die Klassikerstrecken ist.
    Sechs Vize-EM-Titel für einen der beiden Rivalen? Ich weiß es nicht – da ist die offene Flanke.

    Ich logge ein: MvdP und WvA

    Danke, Herr Kamke!

  5. Ok, ich habs durchgespielt.
    Meine Vermutungen passten nicht, daher versuchte ich es mit KI um zu sehen, was da raus kommt.
    Tennis findet die gut, da gibt es keine WM, sie nennt Weltmeister, die keine waren. Sie landet beim Schach der eine aus Russland, der andere aus der Sowjetunion kennen sich sicher schon lange. Bezüglich Nachbarländern gibt es die erstaunlichsten Geschichten, auf Nachhaken: ja stimmt ich habe mich geirrt, ich weiß es nicht, aber es könnte doch sein, sonst frag nochmal.
    Kürzlich las ich dass die KI 40 % erfinden würde, bei Kamke-Rätseln sind es eher 80%.

    Und jetzt kam die KI bei Francesco Friedrich und Johannes Lochner an, nun, die sind es heute bestimmt nochmal, es wurde ja wie immer einfach…

    Danke Kamke, fürs alljährliche durch ungewohnte Sportarten und Geschichten bringen.

  6. Guten Tag,
    bei „Nachbarn“ kombiniert mit einem „hm“ spontan an Kanada-USA und deren Eishockey-Nationalmannschaften der Frauen gedacht.
    Der Text passt dazu.
    Ich bleibe auch dabei.
    Danke, Herr Kamke, dass, sollte ich richtig liegen, auch mal Frauen eine Rolle spielen. (-;

  7. Ein Duell mit Vibrato, das deutet dann doch auf Biathlon hin, schließlich muss der hohe Puls beim Schießen kontrolliert werden. Das ewige Duell könnte dann Ole Einar Bjørndalen vs. Sven Fischer sein, die sich über viele Jahre ein mitreißendes Duell lieferten. Da passen dann auch die sechs Silbermedaillen.
    „beim Prolog … waren sie acht“ hat mich dann aber doch verwirrt und zweifeln lassen. Mit acht Jahren zum Biathlon stelle ich mir schwierig vor, vor allem wg des Gewehrs. Ist dann aber wohl der Hinweis auf die wenigen Nationen, die zu Beginn der 90-er Jahre überhaupt an Biathlonwettkämpfen teilnahmen.

  8. Herr Kamke, zwei der neueren grauen Haare gebühren Ihnen, aber: Ich glaube, es hat sich gelohnt.

    Beim Wörtchen Prolog war ich schnell beim Radsport, aber so viele klassische Radweltmeister- bzw. Vizetitel gibt es ja gar nicht. Also gehamstert.

    Also kurz abgebogen zur Tour de Ski, auch hier gibt es einen Prolog, aber diesmal lasse ich mich nicht aufs Glatteis führen, denn …

    Cyclocross! Ist ja auch Radsport, es vibriert mitunter gewaltig, ähnlich wie auf Kopfsteinpflaster. Und hier gibt es einen Titel- und einen Silbersammler, beide gleich alt und aus benachbarten Ländern.

    Gesucht sind Mathieu van der Poel und Wout van Aert. Danke. Und einen schönen 17. Dezember.

  9. Frei raus: Meine heutiger Lösungsvorschlag wird Ihnen komplett präsentiert von diesem Internet!
    Selbst dabei habe ich noch dreimal die Sportart umgeworfen.
    Gelandet bin ich schließlich final bei einem Duell, zwischen einem Engländer und einem Schotten (Nachbarn), welches auch dem “paarhundert Mal” standhalten konnte. Das die erste WM (1927) in der von mir nun verfolgten Sportart der Beiden, mit acht Spielern startete, harmoniert wunderbar. Die Nuancen der zweiten Strophe lese ich mir passend.
    Einer der beiden verlor tatsächlich auch, dramatischerweise alle seine sechs WM-Finals und der andere ist die erfolgreiche Titel sammelnde Legende des Sports. Sie waren also sehr wohl “oft vorneweg”.
    Die Sportkultur, die Ruhe, nur mit den wahrnehmbaren Klängen von aufeinandertreffenden Kugeln von fein gekleideten Herren (Vibratio, schmeissen nicht mit Dreck) runden das Bild für Strophe vier ab.

    Kamke ist heute also echt beim Snooker gelandet? Ja, Wahnsinn.
    Personell müsste es sich dann wohl um Jimmy White & Stephen Hendry handeln und der erste Absatz im Whiteschen Wikipediaeintrag, mit dem Schule schwänzen, dem Direktor und dem Taxifahrer, hat mich sehr begeistert.

    Niemals wäre ich auch nur im Ansatz darauf gekommen. Aber etwas anderes sehe ich jetzt wieder vor mir. Meine liebe Großmutter mit 100! Mittags immer in Ihrer Ecke auf der Couch vor dem Fernseher, schlafend und schnarchend. Es lief tatsächlich immer Snooker auf Eurosport, weil das so schön beruhigend ist und man da so gut bei einschlafen kann.

    Wenn es falsch sein sollte, egal. Ich habe ja eh selbst nix gewusst und dafür wieder an Omi gedacht. Danke Herr Kamke ♥

  10. Also heute muss ich wieder einem Arbeitskollegen die Props geben: Laurids hat die Lösung Mathieu van der Poel und Wout van Aert rausgehauen. Das logge ich mal ein, da die Details passen. Wär ich selbst nie drauf gekommen.

  11. Ich habe einen echten Negativ-Lauf. Mir fällt ein Dauerzweiter der häufig gegen einen Dauerersten verlor ein. Da passt aber nicht viel anderes. Schon gar keine Duelle. Aber ich sage einfach mal Jimmy White gegen Stephen Hendry.

  12. Heute -das spyri ganz genau- sind wir beim Geißen-Peter, der schon mit 8 erfolgreich den Berg heruntergewedelt ist. (was beim Skifoan nicht ungewöhnlich ist). Der “Nachbar” ist vermutlich sein Ziegen-Aufsichts-Pendant aus Österreich. Namen werde ich nicht nennen, weil die nicht meinem eigenen Wissen entsprängen. Zum Glück wird es morgen endlich wieder einfach!

  13. Mathieu van der Poel und Wout van Aert

    Ich schmücke mich heute mit fremden Federn. Der Mann schrieb gerade „Prolog gibts beim Radfahren“. Wenn man/frau es weiß, ist ja eigentlich einfach.

  14. Eingesagt: van der Poel vs. van Aert. Eigene Lösung war Formel 1 Team WM 2014-2019 Mercedes vs Ferrari. Volker Zero Points.

  15. Wir wissen es nicht, Herr Kamke.

    Vielleicht Skispringen (ZIIIIIIIEEEEEEH!), Albin Killat (fragen Sie nicht), Pferde (weil, warum nicht?), Hallen-Speerwurf (besser auch da nicht nachhaken), hintereinandersitzende Menschen in Ruderbooten (eine sehr subtile Rivalität), irgendwas mit Frauen (wegen der defensiven Rätselgrammatik) oder ein Sportfilm (der Rätselpartner hat ein Trauma vom Adventskalender-Prolog).

    Meine Lieblingsantwort ist Cricket, der berühmte Länderkampf zwischen, keine Ahnung, Indien und Pakistan, was den Vorteil hat, dass weder der Rätselpartner noch ich den blassesten Schimmer vom Sport haben, es ist also alles möglich. Theoretisch.

    Und das Vibrato, fragen Sie? Stellen Sie sich eine zirpende Grille vor.

  16. Heute weiß ich nicht weiter,

    zunächst dachte ich, dass hier zwei Nationen gesucht seien. Aber das glaube ich inzwischen nicht mehr.

    Die Tipps auf die Sportart bringen mich in Richtung Radaport, insbesondere Zeitfahren. Aber auch das ist nicht ergiebig.

    Ich glaube, das wird heute nix.

  17. Irgendwie denke ich an Formel 1, wegen reifen. Und ich denke an Dressursport, wegen Nachweis und spezial (Grand Prix Special). Beim Schwimmen (Nachbarn, acht, Zeiten) Ich glaube aber gleichzeitig, dass es nicht um einzelne SportlerInnen geht. In Ermangelung an genug Zeit, an Ideen und wegen bevorstehender Weihnachtsfeier mach ichs kurz: es muss wohl wieder Biathlon sein, ich weiß es nämlich nicht. Frau Lurchmolch rätselt noch, vielleicht kommt sie mit was Erhellendem ums Eck.

  18. pommes spezial, also niederlande, also wieder irgendein unfug.

    darts. snooker.

    2: “nicht, dass wir noch matthias brauchen.”
    1: “vibrato, wird da geschrien?”
    3: “das wird auf jeden fall ne super out-of-context-antwort.”

    1: “fechten hat acht paraden. verzweiflung schon um halb elf.”
    2: “das probelm: die höchste anzahl, die jemand mal zweiter geworden ist bei der darts-wm ist fünf.”
    1: “was tun die noch, käsemeisterschaften?”
    3: “vielleicht irgendeine kinderrivalität? vielleicht waren sie acht jahre alt? ich drehe einfach durch gleich.”
    1: “dieser komische ballsport, den die betreiben. korbball.”
    2: “da hat die niederlande sogar zehn mal gewonnen gegen belgien. ein team besteht aus vier frauen und vier männern. im notfall eine lustige lösung.”

    keine lösung ist… auch keine lösung.
    wir nehmen korbball, belgien und niederlande.

    oder jolly jumper und okidoki.

  19. Na da hat der Lurchmolch mir ja noch minimal (Reifen)druck gemacht aber ich denke ich kann mich an eine Lösung Wagen (sic!)

    Ich halte mich ja für sportinteressiert, vermutlich sogar seht, aber es gibt so ein paar Randbereiche, die finde ich – merkwürdig.
    Sicher verbrennt man, wenn man mit 300 auf einem mehr oder minder Rundkurs schneller als alle anderen sein will nicht nur Kerosin sondern auch Kalorien, trotzdem ist mir Motor“sport“ reichlich suspekt. Insofern kenne ich mich damit wirklich nicht besonders aus, trotzdem halte ich das Rätsel für – fast schon hybrisch- einfach?
    Prolog war natürlich die Radsportfährte, Vibrato und schmeißen hat mich zum Speer gebracht aber bei etwas näherer Betrachtung ist das doch ziemlich deutlich Formel Eins? Mercedes und Ferrari? Reifen, Vibrato, vorneweg sein? Die Nachbarn, die sich irgendwie „fein“ duellieren, Models statt Macheten? Passt irgendwie alles. Ich logge ein.

  20. Radfahren könnte schon passen (Prolog, Reifen, vorneweg, das Vibrato dürften die Kopfsteinpflasterrennen sein wie Paris-Roubaix sein).

    Ich logge daher mal van der Poel und van Aert ein. Das müsste passen – es gibt die Kinderbilder mit beiden auf dem Podium, Belgien und Niederlande sind die Nachbarn.

    Wikipedia sagt mir noch, dass Van Aert 6 Mal 2. bei der WM war hinter van der Poel (5 Mal Querfeldein 2015, 2019, 2021, 2023, 2025 und 1 Mal Straße 2023) – insofern hoffe ich, dass der Rest auch stimmt

  21. Prolog, reifen, spezial (stage), mit Dreck werfen, das deutet doch alles komplett auf den Rallyesport hin, das MUSS es sein. Einer, der sechsmal hinter Ogier oder Loeb Zweiter wurde? Das geht sich sowohl für Grönholm, als auch für Solberg und so weiter nicht aus. Hmpf.

    Bolschunow vs. Kläbo, die sich bei der Tour de Ski prologieren? Meine Recherche hat ergeben, dass der Bodycheck, den ich im Kopf habe, gar nicht gegen Kläbo, sondern gegen Mäki ging. Passt sowieso an mehreren Stellen nicht.

    Dann bleibt doch nur noch der Radsport, wenn man den Prolog ernst nimmt. Mit Dreck schmeißen sie nicht, machen ja ohnehin die Räder schon genug, MvdP und WvA sind die gesuchten Rivalen.

  22. Das hat Zeit und Nerven gekostet heute, aber es hatte ja niemand gesagt, dass es einfach wird. Wait.. Egal! Ich tippe auf die Rivalität zwischen Wout van Aert und Mathieu van der Poel sowohl Straßen-Radsport als auch im Cyclo-Cross.

  23. Heute geht’s bestinmt und endlich um die Pferde! Acatenango und Mondrian waren erbitterte Rivalen der Rennbahn und Galopper des Jahres. Wenn sie vorbeiritten, vibrierte der Boden. Passt wunderbar.
    Weitere Details bitte ich bei Adi Furler zu erfragen, es soll sich ja niemand langweilen.
    Und morgen wird’s sicher wieder einfach.

  24. bestimmt irgendeine dieser in manchen Ländern populären sportarten wie Rugby, baseball, polo, radball (wg. “reifen”) o.ä.

    Ich log mal cricket ein (schmeißen nicht mit Dreck, aber ja vielleicht mit was rundem?)
    und äh, da, äh, England gegen Australien oder so. äh, sehr nachbarschaftlich…

  25. Die verdammte Sportart – ein Problem!
    Prolog, noch “reifen”, rad-ikal
    Es schien – auch wenn der Pfad sehr schmal –
    der Radsport angenehm.

    Konstellationen – hin und her
    Es passte nicht, es macht keinen Sinn
    Die Zeit ist jetzt auch bald dahin.
    Drum geb ich auf – war heut zu schwer!

  26. Keine Ahnung. Gemini, der Fachmann für Zwillinge und womöglich Nachfahre von Deep Blue schlägt Karpow und Kasparow vor.

  27. Dames en Heren, es ist 14 Uhr, die Zahl der Lösungen erstaunlich niedrig, aber vielleicht ist es natürlich gar nicht erstaunlich, sondern liegt schlichtweg daran, dass ich die Dinge falsch eingeschätzt habe. Klingt so, also sollte ich ein Mea Culpa platzieren. Sorry.

    Immerhin wurde meine Hoffnung erfüllt, dass ziemlich früh jemand mit einer ausführlichen Lösung um die Ecken kommen würde, auf die ich verweisen kann – danke @Scherben! – weil meine Zeit heute wirklich arg beschränkt ist und ich zudem zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage zumindest die Möglichkeit in den Raum stellen muss, dass das morgige Türchen nicht rechtzeitig zum Frühstücksei gefüllt sein wird, sondern erst im Lauf des Vormittags. Schaun mer mal.

    Der Nachweis ist seit Jahr und Tag erbracht:
    Der Wettstreit der, hm, Nachbarn ist spezial.
    Sie duellierten sich paarhundert Mal –
    und beim Prolog der Story warn sie acht!

    Also, die Rivalität besteht schon lange, es handelt sich um “hm, Nachbarn”, also wohnen sie vielleicht nicht Tür an Tür, sondern Land an Land, oder so ähnlich. Spezial hat keine tiefere Bedeutung. Tatsächlich hatte ich ganz kurz, wie von @Scherben in den Raum gestellt, über speciaal nachgedacht, es dann aber verworfen, weil dann doch arg offensichtlich. Stimmt also, Niederlande/Flandern. Offenbar sind die beiden schon sehr oft gegeneinander angetreten, das erste Mal nicht gemeinsam mit acht weiteren Personen, sondern im Alter von acht Jahren. Der Prolog lässt sich womöglich als Hinweis auf den Radsport deuten, zumindest fällt mir keine andere Sportart ein.

    “Duell” klingt dabei, wenn ich’s recht betracht,
    vielleicht ein kleines bisschen radikal.
    Sie mussten reifen, warn sich noch egal –
    es haben ja auch andre mitgemacht.

    Bisschen blabla, Duelle, die keine reinen Duelle sind, sondern die gemeinsame Teilnahme an größeren Wettkämpfen. Reifen und Radikal könnten noch einmal auf Fahrräder hindeuten. Ersteres ist ok, Letzteres schon ein bisschen peinlich. Ach, ach, Kamke!

    Doch mit der Zeit warn sie oft vorneweg.
    Für einen konnt’ man bei WMs – bis dato –
    gleich sechsmal Silber hinterm andern künden.

    Im Lauf der Zeit waren die beiden sehr häufig vorne. Man kann über Zeitfahren nachdenken, auch wenn nur der eine der beiden da wirklich gut ist, zumindest heutzutage. Schon hart, dass der eine bereits bei sechs Weltmeisterschaften hinter dem Konkurrenten Zweiter wurde. (Was nur ein Ausschnitt aus der jeweiligen Erfolgsliste ist, aber der Part ist schon beeindruckend. Oder bitter.) Bis dato, d.h. sie sind noch aktiv. Und Herr @Scherben hat recht: Fünfmal im Querfeldein, was leider niemand mehr sagt und was sich zudem nicht unauffällig im Text verbergen ließ, heutzutage heißt es ohnehin Cyclocross, einmal im Straßenrennen.

    ‘s gibt selten Streit, sie schmeißen nicht mit Dreck.
    Sie schreien nicht. Vielmehr gibt’s ein Vibrato –
    in manchem Wettkampf, es entsteht aus Gründen.

    Zwischen den beiden gibt es selten Streit, einzelne Vorfälle sind dokumentiert. Der nicht geschmissene Dreck weist noch einmal zum Querfeldeinsport, wer hätte nicht fantastische Drecksbilder von Klaus-Peter Thaler und Mike Kluge vor Augen, vermutlich wie so oft irgendwo in Belgien. Dass sie nicht schreien, soll zum einen noch einmal den anständigen Umgang miteinander dokumentieren, zum anderen den Weg zum Vibrato, ähm, ebnen, das wir bzw. die Sportler sowohl im Straßenradpsort auf Kopfsteinpflaster als auch querfeldein erleben. Also in manchem Wettkampf, entstehend aus den (Unter-)Gründen.

    Leider, liebe @Anna, keine Frauen, wie dieses Jahr, wiewohl bedauernd, bereits im, höhö, Prolog angemerkt. Bis dato hatten wir in dieser Saison acht Frauen plus jene, die in Oxford oder Cambridge ruder(te)n.

    Nicht allzu viele haben gelöst, @Steffen schleicht sich ganz langsam ein, die Herren Eberhardt und Stiller liefern ab, Andreas nach längerem Grübeln, Marias Laurids.. Andere haben interessante Abzweigungen genommen, zum Biathlon (vom Vibrato zur Nähmaschine, sehr hübsch), zum Eishockey (weiblich), zum Snooker (hatten wir auch schon, 2016, 2022, 2023) inklusive Oma, wunderbar, @SchappiDA. Und @Mahqz geht mit. Nicht bei der Oma, aber bei White und Hendry.)

    Früher Nachmittag, ab hier bin ich mehr oder weniger raus, wir sehen uns hoffentlich morgen, sofern ich bis dahin nicht aus allen Browsern gelöscht bin wegen fortgesetzter gefühlter Unlösbarkeit. Zum Glück wird’s ja morgen einfacher.

  28. Ich habe alle Kommentare überscrollt und rate, obwohl da einige Lücken sind, Williams vs. McLaren in den 80ern/90ern. Einfach, um überhaupt was zu raten. Najaaaaaaa.

    1. Okay, sehe jetzt die Lösung. Kurz Erklärung zu meiner Idee: wie Lurchmolch kam ich durch “reifen” in die Richtung, und Formel 1 hat halt die Geschichte, dass zwei Fahrer – oder erst recht Rennställe – sich locker mehrere hundert Male duellieren können über die Jahrzehnte (auf Rennen gerechnet), es aber auch WMs gibt und auch das “bis dato” noch funktioniert.

      Und “sechsmal Silber hinterm andern künden” hätte ja auch bedeuten können, dass Williams sechsmal in der Gesamtwertung vor den McLaren-Silberpfeilen lag, jaha. Zumal sind Woking und Grove, wo die Rennställe sitzen, keine 100 Kilometer auseinander, also naja, nachbarschaftlich. Auch waren beide Rennställe nicht sofort in der Spitze, aber in den 80er/90ern dann eben eine Zeitlag die Hauptrivalen. Dreck gibt es auf asphaltierten Strecken nicht, und das Aufheulen der Motoren könnte ein Vibrato … wir verstehen uns.

      Und damit zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.

      1. Das klingt ganz schön überzeugend. Kennte ich nicht den Verfasser, glaubte ich das sofort. 🙂

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