dreiundzwanzig/
zwanzigfünfundzwanzig

Als eine Sportsperson das Bett verließ,
das sie seit Jahren mit der andern teilte,
weil letztre ne Veränderung anpeilte,
war klar, woher der Emotionssturm blies.

Die Änderung – die Quelle des Ennuis,
nach dem sie dieses wüste Aus ereilte –
war zwar beruflich, doch der Umstand heilte
nicht, dass sie’n “Messer in den Rücken stieß”.

Sie ging zur Konkurrenz, besiegte bald
die andre, auf dern buggy Startverhalt-
en juryseits ne Menge Zeit entfiel.

Die erste Siegerin, auf Howies Spuren,
und vis-à-vis gefühlige Blessuren –
womöglich war Testosteron im Spiel.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

27 Gedanken zu „dreiundzwanzig/
zwanzigfünfundzwanzig

  1. Herr Kamke,

    es dürfte sich um Jutta Kleinschmidt und Jean-Louis Schlesser handeln. Die Dakar-Rallye, die Kleinschmidt als erste Frau gewann. Kurz vorher war Schluss mit Johann Ludwig.

    Herzlichst

  2. Herr Kamke, heute wird der Baum geschmückt und ich seh den Wald vor lauter eben jenen nicht, dünkt mir.

    Die neutrale Person mag in Richtung Trans- oder Intersexualität verleiten, womöglich war auch ein Pärchen involviert. Auf Howies Spuren kann in Richtung Schlager, aber natürlich auch nach Südafrika verweisen. Caster Semenya wäre hier zu nennen, aber irgendwie fehlt mir hier ein zweiter Name.

    Vielleicht sind es auch Nebelkerzen, das gemeinsame Bett kann natürlich auch für ein Rennteam stehen, buggy Startverhalten auch auf einen anderen Sport – Formel 1 womöglich – hinweisen, Jody Scheckter vielleicht, aber auch da fehlt mir ein Name, der an ein richtiges Duell auch abseits der Rennbahn erinnern lässt.

    Heute keine Lösung, erst einmal, womöglich geht das Licht auf, wenn die Kette um den Baume hängt. Bis dahin: Danke und einen schönen 23. Dezember, Herr Kamke.

  3. 1: “who the fuck is howie?”
    3: “vielleicht ein pferd?”
    “buggy? trabrennen? achnee, das ist sulky.”

    [niemand reagiert]

    1: “carpendale, südafrika? der hat auch irgendeinen sport gemacht.”
    2: “oder es geht um 2 frauen? vielleicht weibliche rennfahrer?”
    1: “ich denke an leichtathletik, auch jury, irgendwas mit regelwerk?”
    3: “wüste, buggy, irgendein rallyepaar? MOMENT mal.”

    [postet link]

    3: “was ist dieses scheiß howie-detail? sonst passt alles. wilde geschichte!”
    1: “vielleicht irgendein song?”
    3: “niemand hat vor *dieser* möglichkeit gegoogelt, ob man hubert auriol vielleicht ‘howie’ nannte.”
    2: “wenn jetzt textsicherheit bei schlagern notwendig wird, gibt’s ärger!”

    bei schlager sind wir leider raus, daher haben wir als lösung nur danedream und almanzor, die spuren im sand hinterlassen.

    oder halt!
    jutta kleinschmidt gegen rumpelstilz… äh, jean-louis schlesser.
    fragile männlichkeit, so schön.

    kamke wird es fantastisch auflösen, dessen bin ich mir sicher.
    zur ergänzung vielleicht noch eine niederschrift der ereignisse im stern.
    wüste sache. ahem.

    https://www.stern.de/sport/sportwelt/der-tag–als-jutta-kleinschmidt-die-rallye-paris-dakar-gewann-34370954.html

  4. Okay. Die hatte ich nicht auf der Liste. Was auch daran liegen mag, dass ihr (ehemaliger?) Tätigkeitsbereich gefühlt komplett aus der großen Berichterstattung verschwunden ist. Ich sags mal so: früher war mehr Paris-Dakar. Ist die eigentlich inzwischen aus Argentinien zurück? Egal. Es sollte sich um das Paar Jutta Kleinschmitt Jean-Luc … Jean-Louis… Schlesser handeln. Die sind, meine ich, auch zusammen gefahren. Und später hat sie dann als erste Fahrerin die Rallye gewonnen. Irgendwie sowas, wann war das? Späte 90er? Auf jeden Fall war es da warm. Aus Solidarität mit dem Autoren erkältet, wünsche ich einen schönen Tag!

  5. Es klingelt nichts, kein “hm, da hab ich mal was gehört oder gelesen”. Zur Konkurrenz ist Verein, also vermutlich Fußball, Handball oder so. Sie und sie, also zwei Frauen.

    Tja, das hat man entweder mitbekommen, weil irgendwie in den Medien, dann ist es sicher einfach.

    Oder, wie ich hat man es nicht mitbekommen, mir fehlt jedweder Ansatz, na dann eben nicht, vielleicht morgen oder halt nächstes Jahr…

  6. Ich muss heute passen. Aber ich möchte Kamke (und ggf. einige andere zumindest an meinen Überlegungen teilhaben lassen).

    Kaum Hinweise auf die Sportart, der Sturm und der Startfehler, der eine Zeitstrafe auslöst, könnte auf Segeln hindeuten, wo man ja dann nochmals eine Runde drehen muss (sonst gibt es Frühstarts und Zeitstrafe noch in der Formel 1 / im Motorsport, aber da passt irgendwie der Rest nicht). Konkurrenz könnte passen, es gibt ja große kommerzielle Teams bei den großen Regattas. Vielleicht könnte man auch zu einem anderen Land oder einem anderen Team im gleichen Land gehen, gibt ja manchmal mehrere in manchen Klassen.

    Das Rumgedruckse um die Sportsperson könnte auf einen Mann, einen Frau oder eine Transperson hindeuten, das Testosteron auf eine Geschlechtsumwandlung (oder auf eine neue Partnerin des Mannes).

    Ob das die richtige Spur ist? Vermutlich nicht. Aber ich könnte auch außerhalb der großen medialen Events (America Cup: Conners, Coutts) auch keine Segler nennen. Also doch Motorsport? Oder Curling? 😉

  7. Meine Nase sitzt nach dem gestrigen Weihnachtsmarktbesuch etwas zu, was ich gerne als Ausrede dafür nehme, dass ich nicht wirklich eine Lösung habe.
    Mein erster Gedankengang. “Howie”=Carpendale=Deine Spuren im Sand=Rallye Paris-Dakar=Jutta Kleinschmidt…aber dann bin ich in der Wüste verdurstet.
    Zweiter Ansatz: Das Testosteron brachte mich zu Caster Semenya bzw. zu der Boxerin, die bei Olympia in Paris für Aufruhr sorgte (und deren Namen ich nicht parat habe), aber da sind noch viele lose Enden. Mal schauen, was der Tag noch bringt, oder auch nicht. 😉

  8. Hello again,
    sorry, ich habe nicht den Hauch einer Eingebung. „Howie“ hat mich endgültig verwirrt. Heute ist nicht mein Tag! Vllt. Habe ich morgen noch eine Chance.
    Grüße an alle und Chapeau für diejenigen, die es lösen konnten.

  9. FSK18-Content zu kurz vorm Fest? Ferkel!

    Die das Bett verlassende Person ist Jutta Kleinschmidt, die als erste Frau die Rallye Dakar gewonnen hat und dabei Spuren im Sand hinterließ. Ach, wie mochte ich den entsprechenden Hinweis dazu!? <3

    Die andere gesuchte Person ist Jean-Louis (?) Schlesser, einstiger Lebensgefährte Kleinschmidts, über den man am besten so wenig Worte wie möglich verliert.

  10. Ein Duell auf das ich gehofft habe und da ist es! Jutta Kleinschmidt gegen Jean-Louis Schlesser. Waren mal ein Paar und fuhren die beiden Eigenbau-Buggys vom Jean-Louis. Als es dann nicht mehr passte wechselte Jutta zum Mitsubishi Semi-Werksteam und gewann als erste und weiterhin einzige Frau die Rallye Dakar. Auch weil Jean-Louis Schlesser versuchte durch Trick 17 beim Start an Hiroshi Masuoka vorbeizukommen. Dieser war wütend und fuhr sich den Pajero kaputt, Schlesser wurde bestraft und Jutta Kleinschmidt gewann die Dakar.

  11. DA ich heute nichts zu irgendwelchen Lösungsgedanken beitragen kann, außer dass mir, warum auch immer, beim lesen mal Michelle Mouton in den Sinn kam, möchte ich heute die Gunst des Vorheiligabends nutzen um Danke zu sagen.
    Lieber Herr Kamke, werter Heinz, Danke für diesen ach so wundervollen Kalender, von dem wir uns wahrscheinlich nicht mal ansatzweise vorstellen können wieviel Mühe, Arbeit und Recherche da wirklich drin steckt.
    Danke, für Deine Gabe, Worte so in die Tastatur zu schmeicheln, wie sie dann bei uns auf den Bildschirmen & Displays erscheinen.
    Danke für die vielen Türchen voller Erinnerungen, für die Verzweiflung, für das Zusammenführen längst vergessener Gedanken und Personen & nicht zuletzt für die Erschaffung einer Rätselgemeinde, die als „Kamke-Jünger“ schon auch sehr masochistisch veranlagt ist.
    Mir ist es egal ob es morgen wieder einfach wird, ich möchte heute einfach nur von Herzen Danke sagen und schon mal Allen mit Ihren Lieben ein geruhsames & schönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes & friedliches Jahr 2026 wünschen!
    Und Dir noch ein klitzekleines bisschen mehr.
    DANKE KAMKE!

  12. Ohne Internetsuche? Keine Chance für mich.
    Wüste, Buggy, Startverhalten und nicht zuletzt Howies Spuren (im Sand) sind aber ausreichende Hinweise auf den Rallye-Sport(?). Und über die “erste Siegerin” gelange ich dann nach ein paar Klicks zu einem SPIEGEL-Artikel von 2001 mit dem schönen Titel “Seifenoper im Wüstenstaub”, den ich mit Interesse, aber auch leichtem Befremden gelesen habe.
    Was ich nicht hätte tun sollen, war, anschließend noch auf Youtube “Deine Spuren im Sand” anzuhören. So schlimm hatte ich das nicht in Erinnerung! Und jetzt geht das nicht mehr weg!!
    [“Lulelulelulei” summend ab]

  13. Wenn ich es richtig lese, handelt es sich um zwei Sportlerinnen, die zunächst zusammen, dann aber getrennt starteten. Das beide zusammen das “Bett teilten” muss wohl nicht wörtlich zu verstehen sein, sondern gilt ja auch für gemeinsame Trainingslager. Tippe mal auf Bobfahren mit Stephanie Schneider und Mariama Jamanka. Beide fuhren zunächst zusammen mit Jamanka als Pilotin, Schneider wollte das aber auch und die Trennung war da. Und das für Schneider sogar erfolgreich, da sie 2022 Olympiagold gewann.

  14. Heute schickt uns Kamke in die Wüste, auf die Spuren im Sand von Howard Carpendale. Genauer gesagt schickt er uns zur Rally Dakar und dem Duell zwischen Jutta Kleinschmidt und Jean-Louis Schlesser.

  15. Lieber Herr Kamke, das war eine harte Nuss, und das mitten in den Weihnachtsvorbereitungen.
    Wir waren schon abgedriftet zu einem lesbischen Sprinterpärchen bei der Leichtathletik-WM in Doha (nicht direkt fiktiv, weil man es wahrscheinlich erst noch erfinden müsste).
    Der Rätselpartner hatte sofort zu Beginn Strandbuggys (wat?) und Ellen Lohr (wer?) ins Gespräch gebracht, aber ich brauchte ein bisschen, um zu merken, dass wir wirklich sehr eindeutig in die Wüste geschickt werden.
    Nun habe ich keinerlei sportliche Rallyekompetenz, aber ein wenig feministische, und ich habe damals verfolgt, wie Jutta Kleinschmidt als erste Frau die Rallye Dakar gewann. Die ehrliche Lösung ist also: Jutta Kleinschmidt und ihr Ex und irgendwas mit Buggys. Weil das war der Stand meiner Erinnerung.
    Ich musste es dann aber nachlesen (ich brüllte SCHLESSER-BUGGYS in den Chat, der Rätselpartner war sehr irritiert), und ich hatte schon wieder komplett verdrängt, was für ein Drama das war, und wie sehr sich Jean-Louis Schlesser und einige andere Herren der Schöpfung damals Mühe gegeben haben, um zu verhindern, dass sie gewinnt.
    Coole Sau, die Jutta, auch wenn sie gar keine Feministin sein wollte.

  16. Den ganzen Tag immer mal wieder nachgedacht……

    Kein Ergebnis.

    Nachher glaube ich wieder nicht, wie einfach es war……

    Herzliche Grüsse

  17. Diesmal völlig ahnungslos, schon bei der Sportart.

    Ich rate jetzt Kira Walkenhorst und Laura Ludwig.

    Aber sehr viele Unbekannte: Howie: Ist das Carpendale? Und ist Gesang oder Golf gemeint. Oder Howie von Baywatch?

    Letztlich nur Verzweiflungsschüsse.

  18. Heute war es eine Tour durch den gesamten Sport. Fantastisches Rätsel — ich hoffe, dass meine dritte konkrete Idee die korrekte ist.

    Klar ist m.E., dass eine Frau gesucht ist, die Siegerin in einem Wettbewerb war, den sonst nur Männer gewinnen. Das engt die Sportarten deutlich ein. Unklar m.E., ob Sportsperson zwo ein Mann oder eine Frau ist. Das Testosteron in der letzten Zeile deutet auf ‘nen Mann hin, oder aber auch auf Doping.

    Idee 1: Bettina Hoy. Sie war mit einem Reiter verheiratet, der nicht aus Deutschland kommt, sie hatte 2004 diese üble Erfahrung bei Olympia mit dem falschen Start machen müssen, und gedopt soll ihr Tier auch noch gewesen sein. Allein, so recht passt sonst gar nichts zu Reitsport.

    Idee 2: Fallon Sherrock. Es ist Darts-Zeit, Ziele werden “angepeilt”, sie war die erste Frau, die ein Match bei der WM gewann, ihr Ex ist ebenfalls Darts-Profi, und doch: Auch hier passts nicht, den was bitte soll hier ein Start sein, und welche Jury bitte?

    Idee 3: Motorsport it is. Jutta Kleinschmidt fiele mir ein, und sie war die Beifahrerin von Jean-Louis Schlesser, ihrem Lebensgefährten. Erste weibliche Siegerin bei der Dakar, ihr Ex mit auf dem Podium, die “wüste” ergibt dann Sinn, und der Schlesser-Buggy, von dem ich bei der Recherche las, passt ja auch hübsch. Dazu würde auch der Französisch-Bezug im Rätsel nun endlich auch schlessi … ääääh … schlüssig, allein der Howie ist mir nicht klar. Aber seis drum.

  19. Howie Carpendale, wie ständig in irgendwelchen Sendungen erzählt, war ja mal Sportler.
    Sicher der bekannteste Formel 3-Pilot. (Rugbybundesliga passt nicht, Kugelstoßen vielleicht)

    In der britischen Formel 3 war auch mal Johny Herbert, dessen Teamkollege in der Formel 1 ging einfach zu Ferrari.

    Also logge ich Michael Schumacher vs Johnny Herbert ein.
    und habe wohl keine Ahnung.
    (klingt ja eigentlich nach gedopten Sprintern oder Sprinterinnen, aber konkreter wird esnicht in meinem Kopf…)

  20. Frau Kleinschmidt (die mit der Dina Dörner) und Herr Schlesser teilten wohl Leidenschaft in der Wüste und das Bett. Aber ohne Herrn Rebiger wäre ich heute nie über die Ziellinie gekommen.

  21. Ich habe leider keine Zeit und keine Idee, aber das Internet behauptet, dass es seit 1966 das „Great Knaresborough Bed Race“ gibt. Es wurde von der neu gegründeten Knaresborough Round Table ins Leben gerufen, die nach einer großen Wohltätigkeitsaktion suchte. Seitdem findet das Rennen jährlich statt, mit Ausnahme der Jahre 2020 und 2021.
    Das scheint mir eine sehr gute Erkenntnis. Und damit noch einen schönen Abend. Und morgen freue ich mich auf das Finale.
    Falls die Zeit auch dann nicht reicht, sage ich vorsichtshalber schon jetzt vielen Dank, Herr Kamke!

  22. Einen wunderschönen guten Abend, meine Damen und Herren, das Christkind steht quasi schon vor der Tür, die Vorbereitungen sind längst erledigt, da kam es doch ganz gelegen, dass heute nicht zwingend einer der ZU-EINFACH-Tage war.

    Herzlichen Dank all jenen, die sich heute die Zeit genommen haben – bei dem einen oder der anderen war es wohl eine nicht komplett zu vernachlässigende Zeitspanne – sich mit den Untiefen des deutschen Schlagers zu befassen.

    Aber ja, war wohl nicht trivial. Noch dazu geschlechtsneutral verfasst, weitgehend.

    Als eine Sportsperson das Bett verließ,
    das sie seit Jahren mit der andern teilte,
    weil letztre ne Veränderung anpeilte,
    war klar, woher der Emotionssturm blies.

    Zwei Personen teilen das Bett, und nein, @NoBlackHat, es ist in dem Fall nicht rein platonisch gemeint, auch wenn ich natürlich keine Einblicke hatte. Eine der beiden Personen dieses Liebespaars wollte sich verändern, was die andere dazu veranlasste, die Beziehung zu beenden. Klänge komisch, wenn sich die Veränderung auf die Partnerschaft bezöge, schon klar. Der blasende Sturm hat vielleicht ein bisschen was mit der Sportart zu tun, die Emotionen mit der Art, wie die eine Person so tickt.

    Die Änderung – die Quelle des Ennuis,
    nach dem sie dieses wüste Aus ereilte –
    war zwar beruflich, doch der Umstand heilte
    nicht, dass sie’n “Messer in den Rücken stieß”.

    Die oben genannte Veränderung, mit der der Ärger begann, war also eigentlich beruflicher Natur, die andere Person empfand dies dennoch so, als sei ihr ein Messer in den Rücken gestoßen worden. So wurde sie zumindest in verschiedenen Medien zitiert. Womöglich war ihre Beziehung privat und beruflich … Oben wird noch das Wort Ennui verwendet, zum einen wegen des Reims, zum anderen könnten wir auch frankophon unterwegs sein. Das “wüste” Aus klingt ein bisschen nach einem Fremdkörper, vielleicht steckt ja noch was dahinter.

    Sie ging zur Konkurrenz, besiegte bald
    die andre, auf dern buggy Startverhalt-
    en juryseits ne Menge Zeit entfiel.

    Die eine Person ging offenbar zu einem anderen Team, einige Möglichkeiten (klassischer Mannschaftssport mit Vereinen, Teams im Beachvolleyball, …) werden in den Antworten genannt, und besiegte in der neuen Konstellation die andere (Person). Die, das steht hier nicht, für sich in Anspruch nahm, die andere überhaupt erst zu dem gemacht zu haben, was sie heute ist.
    Das buggy Startverhalten wurde von einer Jury sanktioniert. Now we’re talking. “Fehlerhaft” als gängige Übersetzung für buggy, wobei ich im vorliegenden Fall große Sympathien für “verlaust” hege, aber auch da dürfte noch was anderes dahinterstecken. Startverhalten gibt vielleicht einen Hinweis auf die Sportart, zu Fuß, oder auf Gefährten mit oder ohne Motor. Die Jury verwendet viel Zeit auf jemandes verlaustes Startverhalten. Oder sie packt ne Menge Zeit drauf. Ich würde sagen: beides.
    Frühstart? Zeitstrafe nach längerer Beratung.

    Die erste Siegerin, auf Howies Spuren,
    und vis-à-vis gefühlige Blessuren –
    womöglich war Testosteron im Spiel.

    Die erste Siegerin, jetzt eindeutig weiblich, befand sich auf Howies Spuren. Ja, unser aller liebster Howie, Hello again, liebe Mitratende. Dessen Spuren könnten nach Südafrika führen, wie von @herr_stiller angemerkt, oder sie finden sich schlichtweg im Sand. (Nein, @La Schnatsch, Textsicherheit wäre übertrieben, aber der Titel hülfe.) Beachvolleyball hatten wir vorhin genannt, wegen der Teams, aber das Startverhalten ist dort nicht der Rede wert. Dann vielleicht doch eher Speedway. Oder Rallyesport. Der Sturm oben, enthielt der Sand? Der Buggy als gängiges Fortbewegungsmittel in der, genau, Wüste.

    Die erste (und noch immer einzige) Siegerin der Rallye Paris-Dakar (bei den Autos), Mesdames, Messieurs: Jutta Kleinschmidt! Ihr Gegenüber ist zutiefst verletzt (und vor allem geschlagen), und womöglich lässt sein zickiges Verhalten deutliche Rückschlüsse auf sein Geschlecht zu: ein Mann. Testosteron als Pars pro Toto, wenn man möchte, ungedopt.

    Jean-Louis Schlesser war Jutta Kleinschmidts Lebensgefährte, konnte es aber nicht verwinden, dass sie über einen Wechsel weg von seinem Team und seinem Fahrzeug, dem Schlesser Buggy, erwog, und beendete die Beziehung. So es denn so stimmt. Sie lebten übrigens in Monaco, er ist Franzose, wäre das auch geklärt. Drei Jahre später gewann sie “seine” Rallye Paris-Dakar nicht zuletzt deshalb, weil er bei der vorletzten Etappe ziemlich übel trickste und nach ausführlicher Beratung eine deutlich längere Zeitstrafe erhielt als von ihm einkalkuliert. Und weil der Zweitplatzierte die Nerven verlor. Na und? Jutta Kleinschmidt it is. (Nähere Informationen gern bei @Mahqz einholen.)

    Ja, kein Spaziergang, zumal am 23.12. Einige waren nach eigenen Angaben ziemlich lost, die Geschichte ist natürlich auch nicht mehr sehr präsent. Ich selbst habe Frau Kleinschmidt vor ein paar Jahren als “Speakerin” erlebt und war insgesamt so mittel beeindruckt, aber ab und zu packte sie schon fantastische Geschichten aus, und nicht selten betrafen diese die Herausforderungen, auf die man als Frau in ihrem Business stößt. Wie bei @Streifengras-Check angeklungen: Sie sieht sich nicht als Feministin, hat keine Lust auf geschlechtsbedingte Sonderbehandlungen (und Wertungen), aber kann sich dem auch nicht entziehen. Und Herr Schlesser wirkt extrem sympathisch.

    Bei den Lösungen findet sich der eine oder andere hübsche Ansatz. Beachvolleyball, Caster Semenya, Segeln, doch Curling, Schlittensport (schöne Idee), Bettina Hoy und Fallon Sherrock, Johnny Herbert, immer wieder (verständlicherweise) Dopinggeschichten, bis hin zu @Schaltjahrs absurdum Irrweg zu Jutta Kleinschmidt, den er ja zum Glück rechtzeitig wieder verworfen hat. Und natürlich ist die Rallye Dakar mittlerweile in Saudi-Arabien angekommen, Herr @Lurchmolch, wo auch sonst?

    Ach, @SchappiDA, ich hab da was im Auge. Danke schön.

    Somit ist das vorletzte Türchen Geschichte, morgen gibt’s hoffentlich nochmal eines, und wenn, dann wird es einfacher als heute, versprochen! Vielen Dank für eine Menge freundlicher Worte, die eine oder der andere mag morgen nicht mehr hier aufschlagen (nein, kein Tennishinweis), und für allfällige Genesungswünsche. Danke, geht schon.

  23. Ach meeeeeeeh, ich dachte beim 3., 6. oder 8. Lesen tatsächlich an die Rallye Dakar wegen wüste und Buggys, aber kam dann nicht dazu, da mal irgendwie weiter zu forschen. Das hätte mich heute ja wirklich zur Zielfahne bringen können. Vielleicht wäre ich aber auch auf dem Weg versandet, wer weiß, ich werde es eh nie – genau: – erfahren.

    Ich sag auch schon mal Danke, Kamke, für wieder eine tolle Rätselsaison!, und auch noch gute Besserung, wenn nötig – wobei ich morgen schon gewillt und eigentlich auch mit genug Zeit ausgestattet bin, noch mal reinzugucken. Ich hab auch gehört, es könnte einfach werden?

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