vierundzwanzig/
zwanzigfünfundzwanzig

Man könnt’ darüber nicht nur Bücher schreiben –
man tat es zweifellos schon vor Dekaden.
Von einstgen Freunden, die ganz ohne Gnaden
einander – sorry – nahezu entleiben.

Wie sie sich physisch und mental zerreiben,
mit Onkel Tom und recht verschiednen Graden,
aus drei Gelegenheiten Myriaden
von Wirkungstreffern im Gedächtnis bleiben.

Sie triumphierten in und unter Ringen,
doch gelten in dem Sport vor allen Dingen
die WM-Titel. Das ist unumstritten.

Die physischen Blessuren trafen beide,
verbal tat mehr der Größre was zuleide.
(Ich darf um einen Superlativ bitten.)

 

Heiligabend. Toll, dass Sie dennoch auch heute wieder den Weg hierher gefunden haben. Und Ihr ebenfalls. Und dann das! Bisschen was außer der Reihe hätten Sie schon erwartet, ne? Letztes Jahr hatten wir drei Rätsel. In früheren Jahren zwar nur eines, aber zum Teil mit neun gesuchten Namen. Und heute? Eins. Und das auch noch ZU EINFACH.

Tja. Da werden Sie wohl schon morgens um 9 aufs Christkind warten müssen. Oder halt nicht länger mit dem Finger auf mich zeigen, während Sie die Dinge vor sich herschieben, die noch erledigt werden sollten, ehe das Christkind kommt. 

Aber gut, weil Sie es sind: Eine Kleinigkeit habe ich noch gefunden.
Unsinniger Zeitvertreib, einfach nur so zum Spaß.

Man weiß nicht so genau, wer der Rivale
des Mannes mit der flinken Zunge ist.
Der eine, der den Regeln Wert beimisst?
Der andre, mit dem Fokus aufs Egale?

Egal. Der Zungentyp mit seim Geprahle
– der Autor hält nicht hinterm Berg: Narzisst! –
macht ziemlich deutlich: Er ist Optimist
für ihr Duell im Liga-Halbfinale.

Der andre Dude verzichtet auf Verneinung,
entgegnet nur: Das ist, like, Deine Meinung;
wir alle schauen zu und sind verdutzt.

Rein sportlich wirft ihn wenig aus der Bahn.
Beziehungsweise: er. Wie sein Kumpan,
der auch in lila Pausen Kugeln putzt.

 

Jetzt ist aber wirklich genug. Gehen Sie hier weg, greifen Sie zum Kinderpunsch, schauen Sie heute am besten überhaupt nicht mehr hier herein. Es wird nichts zu sehen geben. Nicht heute Abend. Schon eher am Abend des 25.12., ohne Gewähr. (Es sei denn, hier läuft bis heute Abend eine Antwort nach der anderen ein. Dann denke ich darüber nach.)

Unabhängig von allem anderen weiß ich nicht, wer von den geschätzten Mitlesenden und Mitspielenden in den nächsten Tagen nochmal hier reinschaut, drum sag ich es jetzt, wortgleich wie in den Vorjahren:

Danke. War schön.

 

Auch dieses Jahr schafften der Umgang miteinander, der Tonfall und die Rücksichtnahme hinsichtlich Spoilern auf den verschiedensten Kanälen einen sehr angenehmen Rahmen.
Herzlichen Dank dafür.

Falls noch jemand in den Kommentaren hinterlassen möchte, wer auf jeden Fall hinter eines der 24 Türchen gehört hätte, freue ich mich. Wir haben ja alle unsere Rivalitäten.

Ich wünsche Euch und Ihnen frohe, friedvolle Weihnachten sowie einen in erster Linie gesunden Start in das Jahr 2026, das für uns alle persönlich ein ganz wunderbares werden möge. Und für die Welt ein besseres als die vergangenen – die Zuversicht fällt einem wahrlich nicht in den Schoß, aber vielleicht finden wir ja im Kleinen ein bisschen was davon.

50 Gedanken zu „vierundzwanzig/
zwanzigfünfundzwanzig

  1. Herr Kamke

    ich denke, heute werden Joe Frazier, Muhammad Ali und ihre drei WM-Kämpfe gesucht.
    Das zweite Rätsel umfasst Jesus Quintana und Jeffrey Lebowski.

    Werter Kamke, du machst den Quatsch jetzt schon 10(?) Jahre und es ist ein Heidenaufwand für dich. Es ist sicherlich nicht ZU EINFACH, sich jeden Tag bis zum 24. ein Rätselgedicht aus den Rippen zu schneiden. Ich danke dir von Herzen dafür. Es ist eine unglaubliche Freude, im Dezember mit mindestens 10 Personen über WhatsApp Kontakt zu haben und über die Rätsel zu sinnieren.

    Frohe Weihnachten!

  2. Wir warten hier jetzt bereits seit 8:30 Uhr aufs Christkind. 🙂

    Ali vs. Frazier war nicht sonderlich schwer zu erkennen, wobei ich zunächst in klassischer Tradition nach jemanden mit namentlichem Bezug zur Weihnacht gesucht habe. Aber die drei Kämpfe, “The Greatest” und “Uncle Tom” — da kann kein anderes Duell gesucht sein.

    Dann erst habe ich Teil 2 gesehen, und da ist der weihnachtliche Name: Jesus. “Nobody fucks with the Jesus” — und dann Walter nur so zum Dude: “Eight-year olds, Dude”.

    In diesem Sinne: Merry Christmas und besten Dank für alles! Es war eine riesige Freude, und ich habe dazugelernt. 8 Stunden lang Scott vs. Allen, die absurd kleine DDR-Oberliga im Eishockey, ich weiß zu wenig über die Details der Tour de France 1989, und wenn ich an den ersten Advent zurückdenke, so sollte ich mehr Biathlon schauen. Gefehlt hat mir nichts. 🙂

  3. Guten Morgen und schöne Weihnachten! Wenn ich’s weiß, wird’s auch heute einfach. Aber die Zeit… wir alle haben ja auch noch anderes zu tun.
    Ich nutze das erste Zeitfenster, um ganz herzlich Dank zu sagen: Herr Kamke, es ist und war mir eine Ehre, wieder bei diesem wunderbaren Adventsrätselkalender mitmachen zu dürfen. Das tägliche Türenöffnen wurde auch 2025 wieder zu einem schönen morgendlichen Ritual, das hat viel Spaß und Freude, aber auch Kopfzerbrechen und Haareraufen gebracht. Dafür ein sehr tiefes und großes Dankeschön!
    Ich wünsche Ihnen und der Fanilie, ich wünsche dir, lieber Heinz, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2026!
    Und ebenso allen Miträtsler/innen. Es war mir eine Freude, die Lösungs- und Irrwege aller anderen mitzuverfolgen.
    (Jetzt ruft schon der noch nackte Baum, aber vielleicht kommt ja später auch noch ein Lösungsvorschlag vom Hinmel gefallen. 😄)

  4. An dieser Stelle will ich mich bedanken – diese großartige Rätselei versüßt (meistens 😂) die Adventszeit ganz wunderbar. Ich liebe diese Akribie und Leidenschaft, die hinter diesem Adventskalender steckt. Und der auch noch so viele Menschen quasi miteinander verbindet, leiden lässt (ja, wirklich!) und gemeinsam Spaß (auch das!) haben lässt. I Love it, jedes Jahr aufs neue!
    Mit einer Lösung kann ich leider nicht aufwarten (obschon zu einfach) – mich dünkt, es könnte sich um Boxen handeln. Und beim Zusatzrätsel evtl um Skispringen (wg. der lila Pause). Aber – es ist heute doch noch einiges zu tun….in diesem Sinne: Familie Kamke und allen hier Mitratenden ein hoffentlich unstressiges, gesundes Weihnachtsfest. Bleibt immer zuversichtlich!

  5. Am Weihnachtsmorgen – mal kurz & bündig:
    Wir wurden geschwind nach der Lösung fündig!
    Die boxenden Freunde – Cassius und Joe –
    Ihre Erfolge kennt jeder hier sowieso.
    Vielen herzlichen Dank! Herrn Kamke heute für alles!
    Große Freude war die Lösung jedes Falles!
    Geruhsame Feiertage wünsch‘ ich ihnen nun!
    Was solln‘ wir nur ohne die Rätsel tun… 😉

  6. Herr Kamke, es war mir, wie jedes Jahr, ein Fest vor dem Fest. Vielen Dank für die Mühe und die schöne Rätselei, für so manches graue Haar und für das Runterholen vom fliegenden Teppich, wenn mit einer Gewissheit eine Antwort eingeloggt war, die letztendlich vor allem eines war: falsch.

    Heute sage ich in Rätsel 1: Ali gegen Foreman.

    Und in Rätsel 2: Bei lila Pause bin ich bei Wasi oder Martin Schmitt, aber Liga-Halbfinale macht recht wenig Sinn. Kugeln putzen könnte an Snooker erinnern, Ronnie O’Sullivan wäre da ein Name, der mir einfällt, und natürlich Ihr/Euer Rolf Kalb, aber das spielte ja nicht mit. Nein, da bin ich heute raus, zu viel zu tun.

    Vielen Dank, Herr Kamke. Einen frohen Heiligabend. Und viele Grüße an die Familie. Frohe Weihnachten zusammen! 🙂

  7. so, ein letzter login dieses Jahr. Gesucht in Teil eins sind Ali und Frazier, zum Abschluss the greatest im Ring, vom Ring Magazine, unter Ringen in der ewigen Stadt (Ali) und Mexcico City (Frazier). Disclaimer: Spellcheck etc durch Tante Wiki.

    Für Teil Zwei ist es dann The Dude vs. Jesus. Auch passend zum Tag. Aus The Big Lebowski. Auch ein All Time Great imho, bymmv.

    Allen hier ein Frohes Fest, happy Lemmy day & gutes neues usw. Und nochma’ Herzliches Danke an Kamke.

  8. Zum Schluss noch ein Erfolgserlebnis! Nummer 1 ist wirklich sehr einfach: Muhammad Ali vs. Joe Frazier.
    Dann war ich etwas irritiert ob des zweiten Gedichts. Wegen der flinken Zunge und des Geprahles war ich gedanklich immer noch bei Ali. Aber das passte nicht so richtig. Liga-Halbfinale? Am Ende klingt es irgendwie wie Bowling. Ein kleiner Tipp führte mich dann zum Film. Schon wieder?? Wegen “Dude” bin ich bei The Big Lebowski gelandet. Mehr weiß ich über den Film nicht. Deshalb hab ich dieses Video geschaut:

    https://youtu.be/9G9kicC6pTU?si=4EB1Vuv_F0Gmj5on

    Da passten dann noch ein paar Dinge.

    Danke für die erneute Mühe dieses Jahr, Herr Kamke. Manchmal konnte ich sogar was beantworten. Frohe Weihnachten!

  9. Das erste Gedicht ist Muhammad Ali gegen Jon Frazier und damit tatsächlich eher weihnachtlich einfach, wenn ich nicht irgendwas komplett übersehen habe (wofür wie immer viel spricht).

    Das andere Gedicht handelt von zwei typischen Besuchern dieser Website. Mir war bisher zwar nicht bewusst, dass manche hier freiwillig Milka-Produkte verzehren (Pfui!). Aber ich kenne ja auch niemanden persönlich, wie man weiß.

    Und damit bleibt mir nur, allen Anwesenden und dem hiesigen Gastgeber und all seinen und euren Lieben von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen, bzw frohe Festtage und/oder ein paar ruhige Stunden voller Besinnlichkeit Schrägstrich Freude und insgesamt alles Gute.

    Ich verbleibe einen regelmäßigen Gast hier zitierend: Danke, Kamke.

  10. Seltsam, man hat diese Kämpfe nicht live gesehen und interessiert sich schon seit Jahrzehnten nicht mehr für Boxen und dennoch ist die Antwort (glaube ich) schnell gefunden: Ali vs. Frazier. Legenden sind unsterblich.
    Frohe Weihnachten an alle Leser und Danke an @heinzkamke für diese schönen Suchspiele. Bis nächstes Jahr hoffentlich.

  11. Ali/Frasier – Dude/Quintana

    Was für ein Spaß wieder dieses Jahr. Danke Kamke für den Aufwand und die Mühen. Ansonsten sinnlose Zeit für Hausarbeit/Arbeit/Sport wurde wieder mal sinnvoll gefüllt mit verzweifeltem Raten. Hach war wieder schön.

  12. Hatte fest mit Maria und/oder Josef gerechnet, sie haben aber wohl nicht geboxt und auch kein Rumble in the Jungle veranstaltet – darum dann wohl Ali/Foreman.

    Eben noch die Zugabe entdeckt, aber muss mich jetzt erst mal um den Baum kümmern. Darum schon mal vorab: Herzlichen Dank, lieber Heinz, es war mir wieder ein Fest – und ein frohes wünsche ich Dir und Deinen Lieben!

  13. Ich wollt schon kommentieren , dass Ali-Foreman fehlen in dieser sagenhaften Adventsrivalität.
    Daher freue ich mich, dass sie
    zum Heiligabend den Abschluss bilden dürfen.

    J

  14. Muhammed Ali und George Frazer oder auch nicht.
    …und heute nicht rätselüberlegend, daher nichts zu Teil zwei.

    Ja, den schönen Umgang hier und auf bluesky mag ich auch sehr.
    Es ist schön, dass zumindest hier in den letzten Wochen ein bisschen Ruhe, Pause, Spaß, Gemeinsames möglich war, möge die Welt solche Momente bekommen.

    Allen Lesenden erholsame schöne Feiertage, die hoffentlich so verlaufen wie gewünscht und einen positiven Start 2026.

  15. Superlativ und Ring…
    Ich könnte jetzt versuchen daraus etwas anderes als Boxen herauszulesen…
    Tom Brady und seine vielen Ringe, der war aber nie unter den Ringen aktiv. Oder doch?

    Also Boxen. Hab ich früher mal geschaut. Nach einem kurzen Abstecher zu Marvelous Marvin Hagler, der hieß wirklich so laut Pass, gehe ich doch zum Schwergewicht.

    Es bleiben drei Namen übrig- Alle drei waren Olympiasieger, alle drei waren Weltmeister…
    Joe Frazier, George Foreman und der Größte von allen, Muhammad Ali.

    Ali ist für mich gesetzt, bei den anderen beiden weiß ich nicht wer gemeint ist. Tendenz eher Foreman als Frazier.

    Zusatzrätsel

    Lila Pause, aha. Liga Halbfinale, so so. Dann passen Skispringen/fliegen oder Skilanglauf eher nicht. Lila Pausen hätte ich Martin Schmitt zugeordnet…

    … ach was soll´s…

    Ich wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest.

    Und natürlich DANKE KAMKE

  16. Was wäre eine Serie über Sport-Rivalität ohne die heftigste, die es wohl je gegeben hat.
    3 Box-Kämpfe für die Ewigkeit. Die Rede ist natürlich von Ali gegen Frazier. Es kann nicht anders sein, und wenn es anders wäre, müsste ich meine ganz lieben Weihnachtsgedanken an Heinz noch einmal überprüfen …

    1. Quartett

    Frühere Freunde. Man will es kaum glauben, aber tatsächllich haben sich Muhammad Ali (damals noch Cassius Clay und Joe Frazier gut verstanden.
    “Nahezu entleibt” Das trifft vor allem auf das dritte “Gefecht” (so das nannten die Box-Journalisten euphemistisch) zu. Thrilla of Manila. Eine hoffentlich für alle Zeiten unerreichte Ringschlacht, die damals noch auf 15 Runden angesetzt war. In der Pause vor der 15. Runde warfen die Frazier-Betreuer das Handtuch (weil Smoking Joe nichts mehr sah und literweise Blut spuckte), der Legende nach Sekunden, bevor das auch die Sekundanten (sic) auf Alis Seite machen wollten.
    Die anderen beiden Kämpfe fallen da etwas ab. Einen jedenfalls gewann Frazier im Madison Square Garden, was der damals knochentrockenen und weit nicht so sportaffinen Süddeutschen Zeitung (Alex Hacke in einer Lesung: in den 70ern weniger bedeutend als die Rätselecke) sogar eine Meldung auf der Seite 1 wert war (wenn ich mich jetzt nicht völlig falsch erinnere).

    2. Quartett:
    Ali, der wegen Rassismus und der irren Strafe wegen Kriegsverweigerung die besten. Jahre nicht Kämpfen durfte.
    3 Gelegenheiten. Wie gesagt: Es gab 3 Kämpfe Ali vs Frazier. Ich hab sie alle gesehen dank Papa, der mich aufweckte, aber nur an den dritten habe ich offenbar gar nicht so vage Erinnerungen.

    1. Terzett
    Triumph unter den Ringen. Ali 1960 (im Halbschwergewicht!), Frazier 1964 (und nota bene Foreman 1968, was hier die Sache kitzlig machte).
    Doch das zählt im Boxen wenig im Vergleich zu den WM-Titeln. Unbestritten! Im Gegensatz zu manch Urteil der Kampfrichter (splitted Decision und wie umstritten sehr, sehr oft!).

    2. Terzett

    Beide sehr angeschlagen. Das Leiden von Ali wurde uns sehr viel deutlicher (spätestens seit der Entzündung des Olympischen Feuers 1996 und dem immer schleppenderen Tonfall).
    Der Superlativ von der Größte (na Bitte!) Diskussion zwecklos, oder?

    Ali und Frazier, beide im Himmel, denke ich doch. Wie der Dritte der Großen Drei George Foreman.

    Lieber Heinz,

    schon jetzt (vorm Lösen des 2. Rätsels) möchte ich Dir und Deine Familie alles Gute wünschen fürs Weihnachtsfest und den Jahreswechsel. Ich danke Dir erneut ganz herzlich für die wunderbaren Rätsel, die Du uns Sportnerds (wer anderes käme auf die irre Idee, sich das anzutun?) zum Knacken gegeben hat. Wieder hast Du es geschafft, das ich Dein Rätsel frustriert und ohne Ahnung weggelegt habe (manchmal zu beleidigt über Dich und vor allem mich, als dass ich mich zu einem Antwortversuch überhaupt aufraffen konnte). Gott sei Dank hatte ich auch Erfolgserlebnisse.
    Wieder hast so viel Mühe und zeit invertiert, und trotz Deiner Bedenken so regelmäßig samt Lösung und Erklärung und Eingehen auf die Lösenden, dass ich Dich am liebsten zur Deutschen Bahn oder wenigstens zur Post verfrachten würde: Nicht weil ich Dir Böses will, sondern damit dort auch mal was funktioniert, versteht sich.
    Rührend Deine Selbstgeiselungen (zB wg der paralympischen Ringe, die gar keine Ringe seien, was wohl niemand von uns außer Dich ernsthaft störe).
    Wenn ich mir für das wahrscheinlich grauenhafte Sportjahr 2026 (Fußball-WM in Trumpistan) etwas wünsche: Dass Du uns im Dezember wieder mit 24 (+?) zauberhaften Rätseln beehrst, folterst, zum Schmunzeln und vor allem zum Nachdenken bringst. Diese Vorfreude ist natürlich auch eine Erwartung …

    Hat es Sportduelle gegeben, die ich vemisse. Selbstverständlich: Evert vs Navratilova und Fedex vs Nadal vs Djokovic und Sampras vs Agassi (et all im Tennis);
    Schumacher vs Hill/Villeneuve, Senna vs Prost (das hätt ich tatsächlich erwartet …)
    Old Firm Celtic vs Rangers stellvertretend für alle Lokalderbys (nur die echten Stadtduelle, versteht sich meinetwegen noch Schalke vs Dortmund).
    Im Handball Gummersbach vs Großwallstadt und das unfassbare Olympiafinale 1980 zwischen der DDR und UdSSR; davor redeten in meiner Zeit in Frankfurt/Oder auch 30 Jahre alle – nicht nur in der Sportredaktion.
    Etc, etc

    Sei noch mal herzlichst umarmt

    Philipp aka Münchner Löwe

  17. Danke, Kamke!

    Dieses Jahr war es auszeitbegründet (die Gabel, Sie verstehen) manchmal nur ein sporadisches Teilnehmen, aber der Genuss war wie immer vorhanden. Somit stehe ich also für 2026 unter Zugzwang. (und Sie nun auch, schließlich darf das hier so schnell keine Ende finden)

    Was war noch zu sagen?

    Bei einem früheren Arbeitgeber gab es in der Nähe einen Imbiss, der einen sensationellen Mittagstisch anbot. Warum ich das erzähle? Ich habe den Betreiber sehr schnell ins Herz geschlossen und “Den Dude” getauft.
    Es ist ein Weihnachtswunder, dass ich hier und heute an ihn erinnert werden. Bringt mich fast auf die Idee dort mal wieder vorbeizufahren. Wobei na ja, wahrscheinlich macht er gerade Urlaub.

    Aber was ich eigentlich sagen will: The Big Lebowski und der Dude werden im zweiten Rätsel verewigt. Wunderbar!

    Und das erste Rätsel? Ich muss dann über Weihnachten wohl dringend wieder “When we were kings” ansehen, auch wenn beim Rumble in the jungle Foreman zu Boden ging und nicht der neben dem GOAT gesuchte Frazier.

    “Kein Vietcong hat mich jemals Nigger genannt.” Bis heute ist dies der größte Satz, der je von einem Sportler zu hören war.

    Ali, The Greatest. Für immer.

  18. Zu Heiligabend gilt noch mehr als ohnehin:
    Das allerschönste Rätsel ist das Früh-Gelöste!
    Entlastet es vom Grübeln doch des Rätslers Sinn,
    erkennt er möglichst schnell: Gesucht wird heut der Größte.

    Es geht also um die Rivalität zwischen den Rappern Jaysus (war ja klar, dass der heute hier auftauchen würde) und Twizzy, die vor Gericht klären lassen mussten, dass Ersterer Letzteren nicht mehr “Onkel Tom” nennen darf. Vermutlich fühlte sich Letzterer wie von einer Biene gestochen, die zuvor wie ein Schmetterling herangeschwebt war …

    Mir bleibt nur, wie jedes Jahr, mich voller Ehrfurcht vor Herrn Kamkes Wortgewandtheit und Kenntnisreichtum zu verneigen und ihm und allen Mitratenden friedliche Feiertage zu wünschen. In der Tat: Schön war’s!

  19. 1: “oh kamke. not a single horse!”
    2: “we did it!”
    3: “möchtet ihr ihm noch was mitteilen? ich löse gleich erst.”

    nun. du bist offensichtlich der schönste und klügste, aber auch der sadistischste mann im weiten internet. und einige von uns wünschen sich dann doch ein (1) pony!

    2: “careful what you wish for!”

    ansonsten herzlichste weihnachtsgrüße und ein umfassendes, großes dankeschön für all die schönen muße- und knobelstunden (einzelne sprechen von “der jährliche unsinn”).

    die rategruppe samt einigen familienteilen ist jedes jahr zu mehr teilen begeistert als verzweifelt, das schaffen nicht viele männer. danke, kamke!

    achso, lösungen!

    the greatest vs. frazier, klar. und wichtig!

    zum bonus noch mal: hach.
    his kamkness. el kamkerino.

    was für eine paraderolle für turturro.
    was für ein schöner film.
    und musste ja so kommen, am 24.12., denn:

    nobody fucks with the jesus!

    amen, frohe weihnacht, habt’s schön.

  20. Lieber Herr Kamke,
    in einem letzten Plottwist des diesjährigen Kalenders habe ich das Boxrätsel zugeteilt bekommen. Obwohl der Rätselpartner den ganzen Monat sehnsüchtigst auf No mas gewartet hat. Aber das kann es heute natürlich nicht sein, der Größte ist Muhammad Ali, Ende Gelände, das weiß sogar ich. Der hatte der Gegner nicht wenige, aber wir haben uns auf Joe Frazier geeinigt, wegen der Zahl der Kämpfe (drei Gelegenheiten) und der… ich weiß nicht, ob Ausgeglichenheit das richtige Wort ist, aber er hat ihn einmal besiegt und beim Thrilla in Manila standen wohl beide nicht mehr so richtig aufrecht. (Ich möchte George Foreman kein Unrecht tun, aber meiner vagen Erinnerung nach hatte ihn Ali schon vor dem Rumble in the Jungle mental so ordentlich zusammengefaltet, dass er mit allem ein bisschen überfordert war. Die Erinnerung an eine Doku darüber. Ich bin nicht so alt.)
    Ansonsten war es auch dieses Jahr wieder ein Fest, Herr Kamke. Weniger Nervenzusammenbrüche als um diese Jahreszeit üblich, weil der Rätselpartner Sachen weiß, von denen ich noch nie gehört habe, und mich dann wieder einnorden konnte. Er trug mir auch auf, mich zu bedanken, also: Herzlichen Dank, dass kein Radball dran kam. Und für die 24 (25?) tollen Rätsel mit echten Sportarten.
    Vermisst habe ich natürlich Paul Tergat vs. Haile Gebrselassie, beide GOATs, eine Dekaden überdauernde Rivalität mit weggeschnappten Goldmedaillen, olympischen Zielsprints, entwendeten Marathon-Weltrekorden. (Und ich hab letztes Jahr schon die Dibaba-Schwestern nicht bekommen, ich sachs nur.) Gerechnet hätte ich tatsächlich mit Jagudin vs. Plushenko, in Salt Lake City 2002, schon wegen der wunderbaren Gelegenheit zu Irreführung mit der Fechteinlage mitten in der Kür. (Ich sollte Kamke keine Tipps geben, oder?)
    Aber letztlich sinds nur 24 Türchen, auch wenn es sich um die Halbzeit anfühlt wie 100, ich ahne schwere Entscheidungen im Hintergrund.
    Vielen Dank, Herr Kamke, für alles, ein wunderschönes Weihnachtsfest, und hoffentlich bis nächstes Jahr an selber Stelle. Ich freue mich schon.

  21. Guten Tag,
    gelesen und gedacht: Muhammad Ali und Joe Frazier sind die Gesuchten des Haupträtsels. Mache das an „Onkel Tom“ fest. Für das Bonus-Rätsel bleibt mir leider keine Zeit – das Christkind ruft! 😇

    Danke, bester Herr Kamke, für diesen aussergewöhnlichen wie anspruchsvollen Adventskalender und Ihre Zeit, die Sie für uns Mitratenden dafür investiert haben. Sie müssen ein Menschenfreund sein!

    Frohe Fest- und Feiertage! 🎄

  22. Herzlichen Dank für den traditionellen Zeitvertreib, lieber Heinzi.

    Im ersten Rätsel sind The Greatest of all Time Muhammad Ali und Joe Frazier gesucht.

    Was das zweite Rätsel angeht, werde ich den Gedanken nicht los, dass der Cineast in Dir erneut zugeschlagen und es irgendwas mit „The Big Lebowski“ zu tun hat. Ich bin gespannt auf die Auflösung. Frohes Fest, auch allen Mitlesenden!

  23. Lieber Herr Kamke,

    Heute geht es im ersten Teil wohl um Muhammad Ali und Joe Frazier.

    Bei zweiten Teil bin ich mir mal wieder nicht sicher. Da aber schon einige Anspielungen auf Bowling hindeuten könnten gehe ich mit Pete Weber und Norm Duke. Da sich Herr Weber aber mit vielen angelegt hat, bin ich beim zweiten nicht sicher.

    Auch in diesem Jahr bedanke ich mich für viele Geschichten die ich noch nicht kannte, für Frust und Lust und dafür, dass Sie den Advent bereichert haben.

    Ich werde die Rätsel mal durch die KI jagen und bin gespannt, ob sie bessere Ergebnisse liefert, als das Gehirn des Lissy.

    Ich wünsche schöne Feierlichkeiten und eine ebenso gutes Neues Jahr. Werden Sie gesund und dann bleiben Sie es das ganze Jahr.

    Ich hoffe auf ein Wiederlesen in 2026 und ich habe mir schon eine Erinnerung für den 30.11. gespeichert.

    Herzlichste Grüße

  24. Ringe, Wirkungstreffer, Geraden, Weltmeistertitel wichtiger als Olympia – da simmer beim Boxen. Und der Größte (Superlativ) ist Muhammad Ali, sein Konkurrent Joe Frazier.

    Für mehr ist keine Zeit. Bleibt nur noch, allen Beteiligten schöne, ruhige und angenehme Weihnachtstage zu wünschen. Vielen Dank für den schönen Adventskalender – vielleicht bis zum nächsten Jahr.

  25. Das Boxen übernimmt heute die Maus, ich kümmere mich um das filmische Rätsel: Gesucht werden der Dude und Jesus Quintana (8 year olds), die in einer Bowling-Liga aufeinander treffen.

    Wir müssten somit mit einer Bilanz von 17 von 24 einlaufen. Ganz okay. Ich bin froh, wenn ich dem Team helfen konnte.

    Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei Manuel (der Kamke) und Julia (die Mitratende) zu bedanken. Es hat so viel Spaß gemacht wie noch nie. Besonders gefreut hatte ich mich über das Eishockey-Rätsel.

    Wünsche nun allen Beteiligten, Unbeteiligten und stillen Mitlesenden ein frohes Fest und möglichst entspannte Feiertage.

  26. Aha! Keine Maria, sondern ein Jesus! Aber von vorne:

    Ali und Frazier im ersten und

    The Big Lebowski zum Zweiten Rätsel.

    Vielen, vielen Dank für die Adventsbegleitung auch dieses Jahr. Ich komme zwar nicht an die Thiessche Quote heran und mir fehlte sooft die Zeit, meine Überlegungen, Irrfahrten und Geistesblitze zu verschriftlichen ABER es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht!
    Ich wünsche dir und deinen Lieben ein Weihnachtsfest ganz nach deinen Wünschen, Gesundheit sowieso und viele von diesen kleinen Dingen für die Zuversicht!

  27. Ok, der erste Part ist dann wohl ein Kamke-Präsent zu Weihnachten. In drei Gelegenheiten mit Myriaden Wirkungstreffern, beide Olympiasieger und der eine mit verbalen Attacken, Trash Talk, das dürften dann wohl Ali und Joe Frazier sein.

    Der zweite Part deutlich schwieriger. “Kugeln putzen” könnte auf Snooker hinweisen. Da passt dann auch einiges andere auf die Rivalität zwischen Ronnie O’Sullivan und Mark Selby hin. Insbesondere natürlich auf Ronnie O’Sullivan, den Mann mit der flinken Zunge.

    Vielen Dank an Herrn Kamke für die wieder gelungen belegte Vorweihnachtszeit. Es ist schön gewesen 😉

  28. Das erste Rätsel war direkt einfach.
    Was sofort bei Muhammed Ali vs Joe Frazier.
    Die insgesamt dreimal zum Fight of the century antraten.
    Und sie haben sich vorher auch verbal sehr heftig attackiert.
    Kindheitserinnerungen werden wach. Mein Vater hat mich damals geweckt, damit ich nach dem “Rumble in the Jungle” auch den “Thrilla in Manila”Live sehen konnte (er nicht alleine gucken musste?). Unvergessen.

    Danke Kamke.
    Es war auch dieses Jahr ein Fest. Unglaublich was Du jedes Jahr ablieferst.
    Und manchmal auch unglaublich, was ich, wie jedes Jahr abgeliefert habe. Oder auch nicht. Ich sag nur Kahn vs Lehmann…
    Mögen die Feiertage ruhig und besinnlich sein, auch wenn es das erste Mal seit vielen Jahren nicht auf der Piste gefeiert wird.

  29. Lieber Herr Kamke, zuerst, wie jedes Jahr an dieser Stelle, unseren herzlichsten Dank. Für die Mühen und den Aufwand. Und die Unterhaltung und den Spaß, den diese inzwischen gar nicht mehr so kleine Spielerei nicht nur Frau Lurchmolch und mir, sondern einer illustren Schar an Miträtselnden bereitet. We really appreciate it. Und damit zu den Plays of the day. Teil 1 stand auf meiner Liste. Ali vs Frazier. Weitere Erklärungen spare ich mir. Kann man eh nachlesen, spätestens in Ihrer Auflösung. Teil 2 stand nicht drauf. Teil 2 ist aber ja eigentlich auch Teil 3, nämlich das dritte Rätsel des Jahres mit einem Film als Thematik – das müsste “The Big Lebowski” sein, den ich aber nicht oft genug gesehen habe (nur einmal, meine ich), um neben dem Dude die ganze gesuchte Bowlinggeschichte des Films entschlüsseln zu können. Ich lass es also so stehen, respektive rollen. Sage nochmal: Danke, es war sehr schön. Und wünsche schöne Feiertage.

    Achja: Stellvertretend für alle Fußballderbys hatte ich am 7.12. fest mit dem Duell HSV vs Werder Bremen gerechnet. Und ganz oben auf meiner Liste, direkt nach Oxford vs Cambridge, rangierte bei mir der Ryder Cup. Ist sicherlich eine etwas andere Rivalität, weil die tatsächlich Beteiligten sich ändern. Aber als Duell USA vs Europa – ach, ich merke, wir haben ja gefühlt einen permanenten Ryder Cup zur Zeit. Auf ein schönes Jahr 2026! Frohes Fest.

  30. Herr Kamke, zunächst vielen Dank für 24+ wundervolle Rätsel, die den Advent wieder herrlich bereichert haben – und an viele spannende Geschichten, die man sich entweder wieder ins Gedächtnis rufen konnte oder neu kennenlernte.

    Am heiligen Abend geht es natürlich zunächst in den Boxring zu Muhammad Ali und Joe Frazier – schön, dass der Endspurt die Quote der gelösten Rätsel ohne Suchmaschinen-Doping nach oben schraubt 😉

    Rätsel #2 war dann schon kniffliger: Irgendwie hatte ich das Trainer-Duell mit Josep Guardiola, Jupp Heynckes und Jose Mourinho sehr lange in der engeren Auswahl.

    Aber gut, wir hatten das Warm-up ja mit Steven Spielberg begonnen und beenden das Cool-Down mit den Coen-Brothers und “The Big Lebowski”. Hier musste die Technik helfen, aber das zählt eh nicht mehr in die offizielle Wertung, war ja nur “zum Spaß” 😉

    Persönliche Bilanz: 22/24 gelöst – davon acht ohne Tech-Doping. Ist ok. Frohe Weihnachten an alle Mitstreiter und an Mr. Heinz Kamke. Ich freu mich aufs nächste Jahr!

  31. Bevor ich das jetzt verschussel und ohne weitere Erklärungen, die kommen dann ja eh noch: Ali vs. Frazier ist gesucht.

    Beim Bonustrack häng ich wegen Narzisst und flinker Zunge und Liga-Halbfinale irgendwie bei Mourinho, aber der Rest will nicht so wirklich passen.
    Kugeln, lila Pause, hinterm Berg und aus der Bahn werfen klingt hingegen schon wieder nach Wintersport. Aber welches Liga-Halbfinale dann?
    Naja, vielleicht versuch ich morgen noch daran.

    Wie schon gestern geschrieben, vielen Dank für den Adventskalender!

  32. Nachdem ich bei der ersten Lesung mit schlaftrunkenen und erkältungsgeschwächten Augen hier nur ein Rätsel sah (was mich maximal verwirrte), erkannte ich nach einem Hinweis von Herrn Thies (Danke dafür!), dass dem nicht so ist. Den Pflichtteil möchte ich nun lösen (zur Zugabe fällt mir noch nichts ein). Wir sind hier beim AllerGrößten, beim Profilbild von Peter Ahrens. Im Ring stehen Cassius Clay/Muhammad Ali und George Foreman. Ein würdiger Abschluss. Danke nochmals an den Ersteller für den großen Aufwand, der uns so einen großen Spaß bereitet hat! See you next year. Mit Ed Moses…

  33. Erstmal vielen herzlichen Dank für die wunderbaren Adventsvergnügen (bzw. in meinem Fall auch manchmal Frustrationen), jedenfalls habe ich immer auf das nächste Päckchen gewartet.

    Heute ist es eigentlich eher ein Triell. Die große historische Ära des Schwergewichtsboxens in den 70ern um Ali, Frazier und Foreman. Wo die Kämpfe so hart waren, dass keiner der 3 ungeschädigt rauskam. Ali und Frazier (Uncle Tom) sind wohl gemeint, Foreman hätte es genauso verdient gehabt.

    Rivalitäten: Ach das hat schon gut gepasst. Ich hätte vielleicht auch gerne Teams gesehen, sagen wir mal die große Rivalität zwischen Bayern und Gladbach in der Fußballbundesliga in den 70ern oder zwischen Arsenal und Man United unter Ferguson und Wenger in den 90er/00er Jahren oder zwischen Flensburg und. Kiel im Handball oder ganz grundsätzlich zwischen Barca und Real, Milan und Inter (ist etwas fußballlastig, ich weiß). Vielleicht auch Jamaica vs, USA im Sprint über Jahrzehnte jetzt.

    Individuell; Hingsen vs Thompson (aber Hingsen hatten wir schon), Kasparov vs Karpov als Kampf der Systeme, Taylor vs van Barneveld im Darts, Senna vs Prost, Ulrich vs. Armstrong, Vonn vs Riesch, Bjoerdalen vs. Poiree, und natürlich Curling ;).

    Eine Idee für die nächsten Rätsel wäre noch “gut gegen böse”. Das ist natürlich oft eine mediale Konstruktion, aber es gibt ja doch viele Duelle, die so vermarktet worden sind und wo u.U. der Gute nicht so gut war wie geglaubt oder erhofft bzw. der “böse” evt. gar nicht so böse. Das wären natürlich die interessantesten Geschichten, wo das Image bricht.

  34. Zustzrätsel: Die Lila Pause ist Wasmeier. Der Narzisst könnte Tomba la Bomba (“I used to have a wild night with three women until 5am., but I am getting older. In the Olympic village here, I will live it up with five women, but only until 3am.”) sein und die Rivalen Giradelli und Zurbriggen. Berg und aus der Bahn geworfen werden, auch zur Not noch (Kristall-) Kugeln passen zum Ski Alpin, aber das Liga-Halbfinale nun überhaupt nicht.

  35. Das einzige was beim ersten Gedicht gegen “The Greatest” Muhammad Ali und Joe Frazier spricht, ist, dass Herr Kamke am 24. gerne mal einen Christian, Jesus, … ach, Joe heißt ja Joseph. Dann logge ich das Mal ein.

    Aber das zweite Gedicht? Liga.spricht für einen Mannschaftssport. Könnte natürlich auch die Diamond League sein, aber gibt’s da Halbfinale, in denen schon die Top-Duellanten aufeinander treffen?
    Und sonst? Bahn, lila Pausenkugeln? Keine Ahnung…

  36. Ich werde es heute nicht schaffen, mich damit zu beschäftigen.

    Vielleicht morgen im Zug, vielleicht nicht, wir werden sehen.

    Wie dem auch sei: Wie jedes Jahr vielen Dank für schöne Rätseltage, frohe Festtage und bis bald, Herr Kamke.

  37. Lieber Heinz Kamke,
    viel zu wenig Zeit dieses Jahr, und viel zu wenige Ideen. Also bei mir. Und trotzdem, selbst wenn ich erst um 23 Uhr das erste Mal reinschauen konnte, hat es mir so viel Spaß gemacht mitzuraten, bevor ich die Lösungen gelesen habe. Jeden Tag (oder oft eher Abend) ein Lächeln ob der tollen Duelle und der noch viel tolleren Umschreibungen.
    Vielen Dank für die Mühen, jeden Tag zu liefern und das nicht irgendwie, sondern mit diesen fantastischen Reime. Vielen Dank für die Ideen. Und vielen Dank für die Lösungen mit so vielen Kommentaren für die Mitratenden.
    Es ist meine liebste Tradition im Dezember, und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr.
    Frohe Weihnachten, lieber Heinz Kamke!
    PS: Vorschlag für das erste ist Ali vs. Foreman. Über das zweite Rätsel denke ich morgen nach, dann habe ich noch ein 25. Türchen!

  38. The Greatest vs. Smoking Joe
    und der Dude (und Donny und Walter?) vs. Jesus

    Niemand verarscht Jesus. In diesem Sinne, frohe Weihnachten und vielen Dank für den wunderschönen Zeitvertreib.

  39. Ahahahaha, von wegen Mourinho. Der Mann mit der Zunge ist Jesus – natürlich Jesus! – Quintana, seine Gegner sind Walter Sobchak und Jeffrey Lebowski. Der Dude. Aus der Bahn geworfen werden Bowlingpins und eine entsprechende Kugel wird auch geputzt. Mit der Zunge.

    Darauf einen White Russian!

  40. Anton, sachtä Cerwinski für mich, weisse, worauf ich mich datt nächste Jahr so richtich drauf am freuen bin? Dattwa entlich wieda Derby ham. Datt wa die Stimmung ma wieda ham, auf Schalke. Weisse noch dammals, als wa die schwatzgelben vier-eins ausse Halle gefecht ham, da warn noch der Asa und der Kevin und der Bordon für uns auffem Platz. Oda als wa zur Pause viernull hinten gelegen haben und inne Nachspielzeit der Naldo noch den Ausgleich gemacht hat. Leckomio, watt ging mir die Pumpe.
    Und simmama ealich, die schwatzgelben wollen datt doch auch. Selbst wenn die zu Fuss von Lüdenscheid nachhe Arena pilgern müssten, wär unsam Gästeblock imma noch volla als datt ganze Stadion bei Leipzich gegen Hoffenheim. Jau, da freu ich mich drauf. Und auf den Heinz Kamke sein nächsten Atwenzkalenda.
    Gezz müssen wa nur noch aufsteigen.
    Glück auf!

    Ich hätte ja fest damit gerechnet, dass irgendein Derby hier auftaucht, aber die Sportwelt hat offensichtlich noch genug andere Rivalitäten zu bieten. Meine alte Liebe Schach hatten wir direkt am Anfang. Und da gibts reichlich mehr: Kasparow und Karpow, Kasparow und der Weltverband, Kasparow und irgendwer, Fischer und Spasski, Lasker und Tarrasch, usw.

    Im Wintersport schwächele ich traditionell, aber ein paar sommer-olympische Rivalitäten hätten auch gut hier rein gepasst: Jürgen Hingsen und Daley Thompson, Peter-Michael Kolbe und Pertti Karppinen, Jesse Owens und Luz Long, Carl Lewis und Ben Johnson, um ein paar zu nennen. Aber soviele Tage hat kein Advent.

    Habt alle ein frohes Fest, Herrn Kamke vielen Dank für die Rätsel, und hoffentlich lesen wir uns am 1. Dezember 2026 wieder.

  41. Das 2. Rätsel, da mache ich es kurz so früh am morgen, nachdem ich gestern ebenso kurz drüber nachgedacht habe (für mich hätts das echt nicht mehr gebraucht).

    Beim Mann mit de flinken Zunge war ich schnell bei bei Michael Jordan, dem diese beim Spielen immer heraushing (ebenso wie dem Bobele beim Aufschlag nota bene). Dann wäre sein Konterpart Isaiah (die Rettung) Thomas, seinen Erzfeind von den Detroit Pistons (wegen Halbfinale in einem der 6 Bulls-Jahre mit dem Rivalen aus der Eastern Conference könnte das sogar dann sogar doppelt hinhauen, nämlich dem Eastern-Conference-Halbfinale und dem Eastern-Conference-Finale, das das NBA-Halbfinale wäre)

    Befriedigt mich nicht nicht wirklich, weil a) kein Jesus, b) schon wieder Basketball

    andrerseits muss es eine (Ball)sportart im Ligensystem mit Play-offs sein, also auch keine WM-Endrunde.

    deshalb auch nicht die 2. Idee: Irgendein Grand-Slam-Irrsinn schon vorm Halbfinale. Und die Liga???

    Ich belasse es bei MJ

  42. Zum 1. Weihnachtstag möchte ich doch eine Lösung nachreichen. „In den Ringen“ klingt nach Boxen. WMs sind größer als Olympia. Ich vermute, wir sind bei Ali vs. Frazier. Beide waren auch Olympiasieger und habe sich später dreimal im Ring miteinander duelliert.

  43. Lieber Heinz,
    da ist er ja! Der Jesus, der Big Lebowski, der erste Film hier, der zu meinen Lebzeiten entstanden ist.
    Zwei Möglichkeiten: erstens, das Gedicht stand schon und ich habe am einundzwanzigsten die Kugelwitze bekommen, die es nicht hineingeschafft haben. Ich wusste nicht, dass ein Jesus vorkam, sonst hätte ich 🤐. Kann man ja nicht ahnen, dass du gleich zweimal völlig austickst.
    Oder ich habe dich auf Ideen gebracht, das würde mich natürlich freuen, und du hast einen noch fehlenden Jesus gefunden. Sehr schön ists geworden jedenfalls! Mein Favorit neben Isner/Mahut.
    Desweiteren hätten wir noch Joseph gegen Ali. Maria habe ich diesmal nicht gefunden, vielleicht war es das, was du mit Frauenmangel im Kalender gemeint hast.

    An Rivalitäten fallen mir noch ein: einige Derbies im Fußball, Army vs Navy hatte ich schon erwähnt, Ryder Cup, The Ashes und Indien-Pakistan im Cricket, Ben Johnson/Carl Lewis hatten wir bestimmt schon mal, genau wie Kerrigan/Harding,

    Vielen Dank, es war ein Fest, und frohe weitere Festtage!

  44. Auch wenn ich mich nie zu Wort gemeldet habe, möchte ich mich hier für die wunderbaren Zeilen die ich jeden Tag lesen durfte bedanken. Es hat sehr viel Spaß gemacht, für mich persönlich mal mehr und mal weniger erfolgreich, aber es war immer sehr erfrischend.

    Kurz und knapp – vielen Dank und bis nächstes Jahr!

  45. Das erste klingt brachial nach Boxen, Muhammed Ali gg Joe Frazier würde sehr gut passen.

    Beim zweiten Rätsel stand ich länger auf dem Schlauch, aber mit einem Tipp fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Der Dude aus Big Lebowski. Wahrscheinlich hätte er mir auch gesagt, dass ich anscheinend kein Golf spiele!

  46. Haupträtsel: Rumble in the Jungle, Ali vs Foreman, musste natürlich rein, wusste ich schon bevor ich das Gedicht fertig gelesen habe

    Zusatzrätsel: Liga-Halbfinale klingt ja nach einer Sportart mit Playoffs.
    Lila Pause hatte ja ein paar Sportler als Testimonials, aber so Wasi oder van Almsick passen da nicht so.
    Ich habe keinen blassen Schimmer…

    Danke, kamke!
    Für mich war das dieses Jahr ein toller Schwierigkeitsgrad, ein paar sofort gewusst, bei ein paar hat es nach einer Weile klick gemacht, ein paar mal nahe dran und ein paar wenige waren halt zu schwer für mich, aber für andere gut…

    Da ich sowohl die Auswahl als auch die Sportarten gut vertreten fand, fällt mir auch so spontan nix ein, wo ich sagen würde: Das hätte reingemusst.

  47. Es ist der Abend des 25. Dezember, in England herrscht Unruhe, weil am Boxing Day nur ein einziges Premier-League-Spiel stattfinden wird, im Alexandra Palace geht es ebenso am Samstag weiter wie auf den Pisten in Semmering und Livigno, Tour de Ski und Vierschanzentournee stehen in den Startlöchern, Tennis never stops anyway, die großen amerikanischen Ligen sind am Start. In der Biathlonwelt trauert man nicht nur um den unerträglich jung verstorbenen Sivert Bakken, sondern richtet gleichzeitig bange Blicke nach Italien, wo die Umstände seines Todes untersucht werden.

    Auch an Weihnachten ist der Sport vielleicht nicht all-, aber doch gegenwärtig, und das ist ja auch schön so. Dass ich gerade in diesen Tagen wieder einmal Rainhard Fendrichs “Es lebe der Sport” gehört und zustimmend genickt habe, tut dem keinen Abbruch.

    Aber wir wollen jetzt nicht grundsätzlich werden, es gibt schließlich noch unser Business abzuschließen. Zuvor aber ist es mir ein enormes Anliegen, Ihnen und Euch allen für die vielen lieben, wertschätzenden Worte zu danken, das bedeutet mir mehr, als ich je öffentlich zugeben würde. Und selbstverständlich gilt der Dank auch noch einmal dem allseitigen Engagement in den vergangenen Wochen – Sie alle haben mitgemacht, Ihr auch, haben sich die Zeit genommen, Erläuterungen abgegeben, Irrwege offengelegt, oder auch plain and simple die Lösung aufgeschrieben, ganz wie es beliebt.

    Sehr viele haben zudem unseren geheimen Zirkel nicht für sich behalten wollen, sondern auch in diesem Jahr wieder für eine Reihe neuer Gesichter gesorgt, Herr @Lurchmolch hat es sehr schön als “inzwischen gar nicht mehr so kleine Spielerei […] einer illustren Schar an Miträtselnden” beschrieben (ja, meine Zitierweise ist zweifelhaft). Vielen Dank dafür! Ich freue mich über jede Einzelne und jeden Einzelnen. Schön, dass Ihr und Sie alle dabei gewesen seid! Vielleicht darf ich exemplarisch @David für die freundlichen Worte danken, der die ganze Zeit nicht kommentiert hat, aber offenbar stets dabei war und sich nun auf diese Weise zu Wort meldet – freut mich sehr!

    Eine letzte Vorbemerkung noch, weil ich es vorgestern (?) vergaß: Bei der Recherche zu Jutta Kleinschmidt und ihrem Verflossenen bin ich über einen Artikel im österreichischen Kurier mit dem schönen Titel “Rivalen der Rennstrecke” gestolpert, und ja, so ein kleines bisschen habe ich es in dem Moment schon bedauert, dass man im Rallyesport nun wirklich nicht von einer Rennbahn sprechen kann.

    Aber lassen Sie uns über Sport reden. Zwei Rätsel an Heiligabend, beide nicht allzu schwierig, denke ich, vor allem das erste. Allerdings hatten die Ratenden auch allesamt sicherlich eine Menge anderer Dinge im Sinn, und da kann man dann auch mal einen Tick zu rasch antworten, ohne vielleicht noch einmal über die Zahl der Begegnungen zwischen den Duellanten oder über den Kalender nachzudenken. Und das zweite, nun ja, wenn man nicht gleich in Richtung eines erneut durchdrehenden Gastgebers abgebogen ist, mag man es hier eher schwer gehabt haben. Wer aber beide Lösungen gefunden hat, mag kurz an Meat Loaf gedacht haben: “Two out of three ain’t bad”.

    Ok, zum ersten. Eines von denen, die mich etwas mehr stressen als andere, weil es Sportarten gibt, bei denen ich deutlich sattelfester bin, zumal wenn ich gleichzeitig weiß, dass sich einige Fachleute in der Rategemeinde tummeln.

    Man könnt’ darüber nicht nur Bücher schreiben –
    man tat es zweifellos schon vor Dekaden.
    Von einstgen Freunden, die ganz ohne Gnaden
    einander – sorry – nahezu entleiben.

    Es wurden Bücher über diese Rivalität geschrieben, schon vor Jahrzehnten. Die Protagonisten waren mal Freunde, man mag es kaum glauben, wie der @Münchner Löwe schreibt, haben sich dann aber gnadenlos beinahe umgebracht. In Ausübung ihres Sports, wohlgemerkt. Schränkt die Auswahl ja durchaus ein.

    Wie sie sich physisch und mental zerreiben,
    mit Onkel Tom und recht verschiednen Graden,
    aus drei Gelegenheiten Myriaden
    von Wirkungstreffern im Gedächtnis bleiben.

    Die Auseinandersetzung war körperlich und auch mental, hier: mit Worten, Onkel Tom lässt auf eine Beleidigung und damit Beteiligung mindestens eines, eher zweier afroamerikanischer Sportler schließen. In unterschiedlichen Graden, kann man lesen, oder vielleicht auch, der Autor lässt ja gern mal nicht zwingend gesprochene Buchstaben aus, verschiedene Geraden. Tatsächlich kenne ich die technischen Feinheiten im jeweiligen Stil nicht gut genug, um Unterschiede in den Schlägen zu erkennen und herauszuarbeiten, aber die Geraden der beiden Boxer werden schon nicht identisch gewesen sein. Besagte Boxer haben bei drei Gelegenheiten (ihre einzigen Kämpfe gegeneinander?) zahlreiche Wirkungstreffer (hier also nicht metaphorisch, sondern wörtlich zu verstehen) gesetzt.

    Sie triumphierten in und unter Ringen,
    doch gelten in dem Sport vor allen Dingen
    die WM-Titel. Das ist unumstritten.

    Beide waren Olympiasieger; es handelt sich aber beim Boxen um eine der Sportarten, bei denen WM-Titel, zumal wenn sie unumstritten sind, also die Weltmeisterschaftstitel aller anerkannten Boxverbände vereinen, mehr gelten. Profi- vs. “Amateur”titel.

    Die physischen Blessuren trafen beide,
    verbal tat mehr der Größre was zuleide.
    (Ich darf um einen Superlativ bitten.)

    Insbesondere der dritte Kampf war brutal, beide Sportler waren ohne Übertreibung dem Tod nahe, die physischen Verletzungen beiderseits heftig. Die o.g. mentalen bzw. verbalen Attacken kamen primär von einem der beiden, wie er es immer tat. Er war körperlich etwas größer als der andere, aber das Dringen auf den Superlativ (Ich habe ja noch gelernt, ihn auf der zweiten Silbe zu betonen, aber nicht nur der Duden will davon nichts wissen, insofern passt auch die Metrik.) führt natürlich nicht zu der Schlussfolgerung, dass er der in Zentimetern größte Boxer der Geschichte war, sondern schlicht The Greatest, Muhammad Ali.

    Sein Gegner konnte, da waren sich alle einig, die bis hierhin gekommen sind, nur George Foreman oder Joe Frazier sein. Ali und Foreman haben sich zwar beim “Rumble in the Jungle” einen historischen Kampf geliefert; aber es blieb eben auch bei diesem einen, so dass nicht von drei Gelegenheiten die Rede sein kann. Hinzu kommt das etwas anders gelagerte, sagen wir taktische Namensargument: Joseph> William Frazier. Keine Ahnung, ob er jemals in Bethlehem war, aber darum geht’s heute nicht.

    Wie bereits gesagt: Sehr viele haben zumindest Ali erkannt, dann sind allerdings nicht wenige zu Foreman abgebogen. Beide bekanntlich sehr religiös, Formen wie Frazier. Auch deshalb hatte Frazier großes Verständnis für Alis Kriegsdienstverweigerung aus Glaubensgründen – er hat ihn dann wohl auch finanziell unterstützt. Freundschaftlich. Später hat er ihm insbesondere übel genommen, dass Ali ihn als Onkel Tom beleidigte, also als Schwarzen, der sich bei den Weißen anbiedere.

    Sehr gern gelesen natürlich @SD: “Hatte fest mit Maria und/oder Josef gerechnet, sie haben aber wohl nicht geboxt und auch kein Rumble in the Jungle veranstaltet – darum dann wohl Ali/Foreman.” Oder @Ute mit George Frazier.

    Zum zweiten, quasi außer Konkurrenz geführten Duell, und lassen Sie mich gleich mit der Tür ins Haus fallen: Jesus ist die Antwort. Zumindest ein Teil.

    Man weiß nicht so genau, wer der Rivale
    des Mannes mit der flinken Zunge ist.
    Der eine, der den Regeln Wert beimisst?
    Der andre, mit dem Fokus aufs Egale?

    Na, wer kennt einen sportlichen Jesus mit flinker Zunge? So flink, dass man sie in der Regel in Zeitlupe einfängt? Genau: Jesus Quintana (wer kennt schon den Nachnamen?), der von John Turturro verkörperte Bowlingspieler aus “The Big Lebowski”, der die Kugel vor dem Wurf (sagt man Wurf?) intensiv mit der Zunge liebkost. Über seinen Rivalen kann man geteilter Meinung sein, aber der ist heute auch egal. Dennoch: Entweder es ist in der dritten Zeile Walter Sobchak, der Wert legt auf die Einhaltung von Regeln (“Smokey, this is not ‘Nam. This is bowling. There are rules. …”) Oder in der vierten Zeile der Dude, von dem ich zugegebenermaßen finde, ihn mit dem Fokus aufs Egale ganz gut getroffen zu haben.

    Egal. Der Zungentyp mit seim Geprahle
    – der Autor hält nicht hinterm Berg: Narzisst! –
    macht ziemlich deutlich: Er ist Optimist
    für ihr Duell im Liga-Halbfinale.

    Wie gesagt: Egal, wer der Rivale ist. Der selbstgefällige Jesus sagte den Gegnern einige Tage vor ihrem Liga-Halbfinale unmissverständlich, was er bei selbigem mit ihnen tun wird.

    Der andre Dude verzichtet auf Verneinung,
    entgegnet nur: Das ist, like, Deine Meinung;
    wir alle schauen zu und sind verdutzt.

    Worauf besagter Dude vergleichsweise antiklimaktisch entgegnet, dass das halt seine, also Jesus’ Meinung sei. Ja, ich denke, verdutzt ist ganz zutreffend.

    Rein sportlich wirft ihn wenig aus der Bahn.
    Beziehungsweise: er. Wie sein Kumpan,
    der auch in lila Pausen Kugeln putzt.

    Wenig aus der Bahn werfen, Sie erkennen die Bildebene und den Perspektivwechsel. Und dann noch sein Teamkollege (Liam?), hier: Kumpan, der in einer ikonischen Szene gemeinsam mit Jesus die Kugeln putzt. Erotik pur. Beide in lila gekleidet, Jesus in seinem Jumpsuit, Liam zumindest mit einem entsprechenden T-Shirt.

    Erwartungsgemäß haben es einige sofort erkannt, gab ja auch relativ klare Hinweise, wo sollten plötzlich die Kugeln herkommen, der Dude wird explizit genannt, im Grunde auch Walters Regeln.

    Es gab ein paar interessante Abzweigungen, auf die ich, man möge es mir nachsehen, heute nicht mehr groß eingehen werde. Martin Schmitt lag nahe, Ronnie O’Sullivan mit der flinken Zuge hatte ich nicht erwartet. Aber klar, Kugeln. Wie beim Ski-Weltcup. Ehrlich gesagt hatte ich mir mal vorgenommen, zum Abschluss jeden Kommentar einzeln zu beantworten, gab’s in der Vergangenheit machmal, aber wenn selbst an Weihnachten fast 50 Kommentare hereinkommen, dann macht mich das erstens sehr glücklich und ist es zweitens utopisch, besagtes Vorhaben in die Tat umzusetzen.

    Joseph, Jesus, ja, Maria fehlt. In einem Jahr, bei dem von Anfang an der Frauenmangel feststand, musste das wohl so sein. Hab ich mir so zurechtgelegt, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: Es hat mir nicht mehr gereicht am 23. Maria Mutola war gesetzt, entweder gegen Kelly Holmes oder, deutlich wahrscheinlicher, Stephanie Graf, aber es sollte nicht mehr sein.

    Einige haben, wie vorsichtig erbeten, noch ein paar Hinweise auf fehlende oder vergessene Duelle und Rivalitäten gegeben. Danke schön. Die meisten hatte ich in der einen oder anderen Art auf dem Zettel. Ryder-Cup, natürlich, da habe ich lange mit geliebäugelt, tendenziell in Medinah, dann war ich wieder bei zwei einzelnen Golfern, seien es Nicklaus und Watson oder Palmer, seien es, moderner, DeChambeau und McIlroy, aber letztlich wurde nichts daraus.

    Die Fußballderbys, klar, das war eher so eine Art Grundsatzentscheidung, sie rauszulassen. Und im Tennis gibt’s so unglaublich viele. Evert/Navratilova fiel mir schwer, aber da war mir King vs. Court einfach wichtig, und Isner und Mahut konnten nicht draußen bleiben, nachdem sie sich tagelang um Aufnahme beworben hatten.

    Beim Handball tat ich mich ein bisschen schwer, aber ja, @Münchner Löwe, Gummersbach gegen Großwallstadt hätte funktioniert, zumindest für mich. Schade. Formel 1 habe ich aufgegeben, nachdem ich mich für Jutta Kleinschmidt entschieden hatte. Bis dahin waren Prost und Senna in der Verlosung, neben Lauda und Hunt (endlich mal was mit Filmbezug!).

    Leichtathletik. Die Liste ist so unglaublich lang, Aber ja, @Streifengras-Julia (Verzeihung), natürlich hätten Tergat und Gebrselassie wunderbar hier reingepasst. Während Eiskunstlauf schon einer meiner blinden Flecke ist. Über die große Zeit der deutschen Herren mit Schramm, Cerne, Fischer hatte ich kurz nachgedacht, offensichtlich natürlich auch über Harding und Kerrigan, aber Plüschenkel (sic!) stand nicht auf dem Zettel. Wohl aber Kilius/Bäumler und Beloussowa/Protopopow, aber wer hätte die schon gekannt?

    Dann lieber zurück zur Leichtathletik, wo neben den üblichen Verdächtigen Hingsen, Thompson, Lewis, Johnson und Moses vs. Schmid (frage mich gelegentlich, ob das wieder so eine sehr einseitig aus deutscher Perspektive wahrgenommene Rivalität auf Augenhöhe war) natürlich auch, verschiedentlich genannt, Coe/Ovett und Barshim/Tamberi auf der Liste standen, die Diskuswerfer Schult und Schmidt kurz nach der Wende sowie nicht zuletzt Dieter Baumann und Stéphane Franke.

    War Barney ein echtes Match für Phil Taylor? Ich weiß es nicht, sie stehen zumindest in meinem Dokument, kamen aber nicht rein. Kolbe und Karppinen (sehr gern gelesener Kommentar, @Mikadoelefent) mussten hinter Oxford und Cambridge zurückstehen. Und ja, The Ashes hätte ich gern gekonnt, sah mich aber nicht in der Lage, @martin. Besagten Jesus hatte ich zwar vorgemerkt, aber sagen wir so: Du hast mich bestärkt.

    Ziemlich weit oben auf meiner Liste standen noch Tatjana Hüfner und Natalie Geisenberger, die ich dann von Tag zu Tag weiter schob, weil ich keinen rechten Zugang fand, bis sie schließlich ganz rausfielen. Fanny Smith und Daniela Maier mit der sich über Monate hinziehenden Ungewissheit bzgl. der Snowboard-Medaille waren ein tolles Paar, aber zum Ende hin war so viel Wintersport.

    Beim Schwimmen war ich bei Franziska van Almsick und Sandra Völker, auch bei Groß/Biondi oder Phelps/Lochte, beim Schach schon auch bei Kasparow/Karpow, aber da siegte die Technik. Sehr schwer tat ich mich beim Kunstturnen und beim Tischtennis. Und von American Football hatte und habe ich einfach viel zu wenig Ahnung.

    Schließlich noch das eine Duell, das wegzulassen mich wirklich schmerzte: Jacques und Enzo in Le Grand Bleu. An Paul Newman gescheitert. Es gibt Schlimmeres. Ging Doyle Lonnegan schließlich auch so.

    So, jetzt ist dann aber wirklich gut. Mein Unser Adventskalender 2025 ist Geschichte. Erfreulich viele Kommentierende haben eine Fortsetzung im nächsten Jahr angesprochen, und es klang eher wohlwollend. Ich sag mal so: Ich würde gern. Aber so wie dieses Jahr kann ich es nicht mehr machen. Das liegt in erster Linie an mir, weil ich es nicht geschafft habe, im Jahresverlauf genügend vorzubereiten, um es dann locker aus dem Hut zu ziehen. So war der Dezember, es mag zwischendurch etwas weinerlich angeklungen sein, doch recht anstrengend.

    Ein kleines bisschen liegt es natürlich auch an Ihnen und Euch – hätten Sie nicht so viel Ahnung, vielleicht auch ein bisschen Erfahrung im Umgang mit Suchmaschinen, müsste ich nicht jede Information mehrfach verifizieren, und vielleicht auch nicht jede überflüssige Hebung im Versfuß irgendwie loszuwerden versuchen. Betonung auf versuchen. Aber, um das ganz klar zu sagen: So soll das auch sein. Schauen Sie mir auf die Finger. Und fragen Sie vielleicht im Mai oder Juni einmal nach, ob ich mich gefälligst hingesetzt und mit den Hausaufgaben begonnen habe. Dann kann’s vielleicht was werden mit dem Adventskalender 2026.

    Euch und Ihnen allen bis dahin alles Gute, seien Sie zuversichtlich.

    Herzlichst,
    heinzkamke

  48. …mal fragen, ob vorbereiten klappt, das sollten wir alle zusammen doch hinbekommen, so ab und zu, damit unser wunderbarer Rätselersteller auch kommendes Jahr den Adventskalender anbieten kann.

    Danke und eine gute Zeit

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