zwölf/zwanzigfünfundzwanzig

Ihr Land stellt ziemlich oft die Favoriten,
hat Helden noch und nöcher (und auch -innen).
Heut wollen wir uns auf zwei Herrn besinnen
mit, eh klar, leiwandesten Sportlerviten.

Die beiden haben allerlei zu bieten:
je vier Olympiastockerl, zum Beginnen,
in zwei Jahrtausenden WMs zu gwinnen,
zudem paar Jahre lang Saisonmeriten.

Der eine, der schon früh zwei Mal groß siegt,
ist dann paar Jahre marginalisiert,
wird schließlich Counterpart zum wilden Held –

der mit viel Speed fast hollywoodreif fliegt,
dann siegt; der spätberufen dominiert,
der ‘n Aschenphoenix in den Schatten stellt.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Direktnachricht bei BlueSky zu schicken. 

55 Gedanken zu „zwölf/zwanzigfünfundzwanzig

  1. jöööööööö! Mein Idol in der Kindheit, der Herminator, und der natürlich eigentlich noch leiwandere Eberharter Steph!

    Ich sage Danke!

  2. Hermann Maier und Stephan Eberharter. Eberharter war 1991 in Saalbach schon Doppel-Weltmeister, kam dann nach schwerer Verletzung erst Ende der 1990er so richtig wieder in Form. Über Hermann Maiers Abflug in Nagano muss man ansonsten kein weiteres Wort verlieren.

  3. Herr Kamke,

    ich kenne mich mit Alpinski auch nicht so gut aus, aber Hermann Maier und Stephan Eberharter springen einem ja total ins Gesicht.

    Herzlichst

  4. Das habe ich heute mal wieder sehr schnell gelöst – wenn es denn stimmt. Des Dichters Wortwahl bringt mich nach Österreich, zum alpinen Skifahren. Zu Hermann Maier und Stephan Eberharter.

  5. Herr Kamke, ich bin in Österreich, leiwand, versteht sich, im Winter eh, und da, genau, beim Skispringen und -fliegen. Gesucht werden heute Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer. Danke. Und einen schönen 12. Dezember.

    P.S.: Jetzt wäre Zeit für das Paderborner Halbzeit-Lied, aber Österreicher:innen würden nur denken: Oida!

  6. Na geh. Gestern Rilke, heute Thomas Bernhard. Dann auf zum Heldenplatz, Es moderiert: Rainer Pariasek. Am Mikrofon: Oliver Polzer, Experte: Armin Assinger, I wer narrisch. Bei der Kamerafahrt dabei: Hans Knauß, bist du deppat, is dös a Pistn, juchu. Auf selbiger? Tja. Es gibt ja wie im Text erwähnt viele von die rot-weiß-roten Skihödn. Aber beim Assinger in der Millionenshow (hochdeutsche Übersetzung: beim Jauch bei Wer wird Millionär?] tät I folgendes nehmen: Den Eberharter Steph und den Herminator. Urgut, Feierabend für heit, schee wars. I geh ins Kaffeehaus, is schon fast halb neun. Zeit für einen Spritzer, oder zwa.

  7. Heute endlich Ski-Alpin!!! Und…gemma, Burschen: Austria!!! Hollywoodreif abgeflogen ist der “Herminator” Hermann Maier bei der Olympiabfahrt 1998 in Nagano. Immer noch für mich ein Wunder, dass ihm damals quasi nichts passiert ist. Hermann kam erst relativ spät zu Erfolgen im ÖSV-Skiteam, da er (wahrscheinlich wg. Übertraining) in der Jugend an einer hartnäckigen und schmerzhaften Knieverletzung litt. Sein “ewiger” Konkurrent war Stefan Eberharter, der eigentlich immer im Schatten Maiers fuhr – als Hermann Maier dann Anfangs der 2000er Jahre einen schweren Motorradunfall hatte (es war lange gar nicht sicher, dass er überhaupt wieder Skifahren könne), war Eberharter der überragende Abfahrer im ÖSV-Team. Aber Maier startete dann 2003 ein überragendes Comeback…der Rest ist Geschichte. Ich logge ein: Hermann Maier und Stefan Eberharter. Bussi, bussi!

  8. Als das Stichwort leiwand fällt, sind wir in Österreich gelandet. Wenn wir gerade beim Landen sind: von Geschwindigkeit geflogen ist auch der Maiers Hermann. Gold gewann der auch, also scheint das kein all zu schlechter Pfad zu sein. Nur bei seinem Kontrahenten war ich mir lange nicht sicher, aber schlussendlich bin ich bei Herrn Raich gelandet.

    Eines gewusst, eines geraten. Am Ende heißt es: “Eiwand oder leiwand?”

  9. Nach kurzem Überlegen bin ich beim Wintersport. Genauer Skispringen ( hollywoodreif fliegt ). Eddie the Eagle. Nur gewonnen hat der nix.

    Ich wechsle zum Langlauf und Biathlon. Fehlanzeige. Noch einmal lesen. Wieder bleibe ich bei “hollywoodreif fliegt” hängen. Hat nicht der Hermann Maier eine Flugshow in Nagano fast unverletzt überstanden und wurde ein paar Tage später dort Olympiasieger?

    Also Hermann Maier ist einer der Gesuchten. Nur wer war sein Gegenpart? Benjamin Raich…ab hier komme ich ohne Hilfe nicht weiter. Den zweiten Namen hätte ich niemals parat gehabt. Raich ist es nicht. Stefan Eberharter dürfte der zweite Gesuchte sein.

  10. Moin Kamke,
    endlich sind wir beim Ski foan.
    Natürlich handelt es sich um Hermann Maier und Stephan Eberhardter. Zwei Österreicher.
    Der Herminator war der mit dem Hollywood reifem Flug.
    War wg des Flugs erst beim Skispringen.
    Danke Kamke und auch heute viel Liebe, auch wenn der Frust bei mir die letzten Tage etwas größer war (wie kann man Kahn und Lehmann bitte nicht erkennen?).

  11. Okay, wir dürften beim Skifahren sein. Nach Stenmark habe ich nicht mehr so viel mitbekommen. Hermann Maier und Bode Miller (hollywoodreif) wedeln durch meinen Kopf, doch der Formulierung nach sind wohl zwei Österreicher gesucht. Franz Klammer ist zu alt, oder. Es bleibt für heute Schneegestöber bei mir.

  12. Leiwand!
    Österreich, Der erste ist Stephan Eberharter, der zweite der Herminator Hermann Maier

    Für mich die schnellste Lösung aller Kamke-Zeiten

  13. Guten Morgen, Hänge runterrutschen im südlichen Nachbarland und das auch noch ziemlich flott glaube ich. Nicht mein Superspezialgebiet, aber den Namen Hermann Meier würde ich dem “wilden” zuordnen und der andere der in etwa gleichen Generation war dann wohl der Herr Eberharter. Stefan oder Stephan? Deswegen wird jetzt nicht die Suchmaschine angeschmissen. Irgendwelche konkurenzhaften Anekdoten sind mir so nicht geläufig, aber da wird mir die Lösung sicher weiterhelfen.

  14. Am Zug von Graz nach Wien, leicht restfett, noch in der Ansapanier, der Morgen nach der Weihnachtsfeier, selten einfach. Mein Blick gleitet von den verschneiten Bergen zur ORF Wintersport-App, das Wochenende muss vorbereitet werden.
    Der Kamke hat noch Zeit.

    Nach dem Pferde-Fiasko vom Montag auch etwas verunsichert, öffne ich vorsichtig das digitale Türchen. Wie viele Stunden wird es diesmal? Muss ich etwa sogar um Hilfe bei Herrn Lurchmolch…? Na woad – des is – fix ned! Hamspü! Wödmasta!;
    Wie wunderbar wenn das Rätsel zur Umgebung symbiotisch erscheint. Am Semmering wird schon gewedelt. Und vorm inneren Auge die Bilder aus Kitz, Moritz, vom Eberharter Stephan und dem Maier Herrmann. A Waunsinn.

    Das Rätsel ist das Leiwandste, was man sich nur vorstelln kann.

  15. Ich habe zwei Lösungen. Was natürlich auch zählt, oder?

    Einmal Morgenstern vs. Schlierenzauer im Skispringen. Aber die zwei Jahrtausende, ich weiß ja nicht. Skispringen im 20. Jahrhundert ist eine Lücke.

    Mehr geschaut habe ich Ski Alpin. Ich habe keine Ahnung, wie viele Medaillen sie jeweils haben, aber bin mir sehr sicher, dass die beiden in zwei Jahrtausenden fuhren.

    Ich lege mich dann also doch fest auf Hermann Maier gegen Stephan Eberharter. Auch die schönere Erinnerung, weil Alpin dann doch aufregender als springende Hungerharken.

  16. Tu felix Austria.

    “Leiwand und Stockerl”: Deutlicher hat der Heinz noch selten auf die Nationalität der gesuchten Sportler hingewiesen. Da die Ösis nix andres können als Skifoan (vielleicht noch Skihupfn (Innauer vs Schnabl 76 wäre luschtig gewesen), suche ich also zwei alpine Schifahrer. Männer, eh klar. Weniger klar war, wen Heinz jetzt mit seinen Bezügen meinte. Vielleicht sollte er das mit A und B beibehalten …

    Zu hauf gibts die Ösi-Skihelden: Sailer, Schranz, Klammer, Hirscher uvam: doch diese alle ohne großartige nationale Konkurrenz (nona) und vor allem nicht zur Jahrtausendwende tätig (siehe später). Gesucht werden also der Maier Hermann und der Eberharter Stefan. Oder???

    1. Quartett

    Zwei Männer, besondere Helden in einer extrem erfolgreichen Sportart ihres Landes
    leiwand=Österreich. Österreich=Schifoan, Schifoan=Ambros, Ambros=leiwand. Host mi?

    2. Quartett

    Je 4 Olympiastockerl: Maier mit den 2 Goldenen in Nagano (siehe 2. Terzett) und dem Comeback in Turin (Sestriere) nach dem fürchterlichen Motorradsturz (hier unerwähnt), der die Teilnahme in Salt Lake City unmöglich machte.
    Eberharter: In meiner Erinnerung ganz sicher in Nagano 2. hinter Maier (deshalb auch die Konkurrenz), ganz sicher auch Riesenslalom-Olympiasieger in Salt Lake 2002 und da auch noch mindestens eine weitere Medaille in der Abfahrt (die vierte wird schon irgendwo dazukommen, eher in Salt Lake denn in Torino, wenn er da überhaupt noch dabei war …).
    Weltmeister in 2 Jahrtausenden: ohne das jetzt genau zu wissen (außer Eberharter 91 und ein WM-Titel von Maier nach dem verheerenden Motorradsturz in den Nullern): die 90er- und Nullerjahre machen es bei beiden möglich.

    1. Terzett

    Der eine siegte früh groß zweimal.
    Eberharter bei der Heim-WM 1991 in Kombi und Super-G
    danach marginalisiert: wie wahr, aus allen Kadern geflogen.
    in den späten 90ern Counterpart zum wilder Helden (das ist dann wieder Maier)

    2. Terzett

    der hollywoodreif fliegt (der ikonische Abfahrtssturz von Nagano, brillant eingefangen und eines der besten Sportfotos aller Zeiten, was sonst?)
    Dann siegt: der RS-Triumph 2 Tage später (dabei profitierte Maier von einer der unzähligen Absagen und veschiebungen wegen der Wetterkapriolen in Japan, die alle Anwesenden zur Verzweiflung getrieben haben).
    spätberufen dominiert: gemeint ist jetzt offenbar wieder Eberharter, der mit 33 und 34 Jahren noch zweimal den Gesamtweltcup gewann.
    Aber auch Maier wäre ein Spätberufener, weil er ohne die ganzen Skigymnasien und Superduper-Jugendkader als Mitt-Zwanziger (23 oder 24, also uralt) in seiner Heimat in Flachau als Vorläufer bei einem Weltcuprennen aufgezeigt (sic) hat und erst dann die Karrier startete.

    Aus dem Oder??? mach ich also ein klares “Geht sich aus!!!”

    Habe die Ehre bis zur unglücklichen (?) 13 morgen.

  17. Heute kurz und knapp: Wer hat den legendären Flug von Hermann Maier in Nagano nicht vor Augen (zumindest, wenn man in den 90er Jahren schon fernsehbereit war). Teil 1 also abgehakt.

    Person zwei muss auch ein Österreicher sein, erster Gedanke Benjamin Raich. Aber der hat nicht in zwei verschiedenen Jahrtausenden die WM gewonnen. Also bleibt wohl nur Stephan Eberharter als Counterpart. Kurz bestätigt: Weltmeister 1991 und 2003. Nehmen wir und ist hiermit eingeloggt.

  18. Auf den Herminator Hermann Maier komm ich gleich beim ersten Lesen. Für seinen Konkurrenten brauch ich dann Wikipedia und seine Siegerlisten – Stephan Eberharter müsste das sein.

  19. Die Heidelberger Bürogemeinschaft löst mit leichter Hand, ist heute aber reisebedingt nicht imstande zu jedweder Absprache in Sachen Lösung bzw des mit der Lösung einhergehenden Ergusses hier. Sicher ist indes: Harti Weirather als Lösung neben dem Herminator wäre dem Dr. wie auch mir deutlich lieber gewesen als der Eberharter. Denn Harti Weirather hat einen Song, den jahrein jahraus zu Beginn des Weltcup-Winters zu posten mir liebgewordene Gewohnheit ist. https://www.youtube.com/watch?v=1TwNPu_QCjM
    Und jetzt kann ich von Hamburg aus nur hoffen, dass es hier nicht zu einem Doppler kommt. Wobei, den Song kann man gerne auch zweimal posten, oder?

  20. Leiwand, Stockerl => es geht um zwei Österreicher. Olympiamedaillen => es geht um Ski alpin (anderswo gewinnen die Österreicher nix). Das alles führt zu Hermann Maier, und als Konkurrent offenbar Stefan Eberharter. Die Zwei hatte ich zwar nicht als spezielle Rivalen im Blick, aber der Rest passt perfekt. Die letzte echte Rivalität im Ski alpin war eh zwischen Stenmark und den Mahre-Brudern (früher war alles besser, und so).

    Es waren zwei Jungs aus den Bergen,
    die machten die Gegner zu Zwergen.
    Hinab ging’s ins Tal,
    auf Brettern ganz schmal.
    Da muaßt’ di ganz ehrlich ned ärgern.

  21. Mir kamen die leiwandigsten Hermann Maier und Benjamin Raich in den Sinn – mag sein, dass ich damit aber komplett daneben bin! 😅

  22. Kein Hang zu steil, kein Ziel zu weit: Der Herminator ist bereit!
    Unvergesslich sein Flug bei Olympia in Nagano. Hat damals trotzdem alles in Grund und Boden gefahren und kam zurück wie ein Phoenix aus der Asche.

    Den Rivalen hatte ich nicht direkt parat. Und weil es ja um einen Konkurrenten aus dem eigenen Land geht, scheiden Kjus, Aamodt und Miller aus. Dann ist wohl der Eberhater Stephan gemeint.

    Sollte alles passen, ich logge das so ein. Einfacher wird’s jetzt aber leider wohl nicht mehr.

  23. Alle Hinweise deuten auf Skisport in Österreich hin. Also vermutlich Alpin oder Skispringen. Speed bedeutet vermutlich eher Alpin. Wer fällt mir denn da um die Jahrtausendwende ein? Stephan Eberharter, Benni Raich oder Hermann Maier? Marcel Hirscher war später. Stephan Eberharter war lange in den 90ern mal lange weg. Das dürfte also ein Treffer sein. Benni Raich eher nicht im Speed unterwegs also ist die zweite Person Hermann Maier.

  24. Da ist sie wieder dabei, das ist primaaaaaa

    Fast so stimmungsvoll wie beim, na?

    SKISPRINGEN!

    Ich tippe deshalb auf das Duell von Österreichs großen Skisprung-Rivalen Morgenstern und Schlierenzaurr mit reichlich olympischen Medaillen, Siegen, Abstürzen, Comebacks und Dominanz.

  25. Ich schreib mal schnell hier in den Lösbereich,
    zwar kenn ich mich mit Wintersport nicht aus,
    doch es geht eindeutig um Österreich
    und Hermann Maier find selbst ich heraus.
    Danach wird’s dünn, das Raten wird zur Marter,
    das Fließen der Gedanken ist gehemmt.
    Nur Wiki weist mich auf Herrn Eberharter,
    der Name war mir bisher völlig fremd.

  26. Hm, Österreich und Wintersport um die Jahrtausendwende scheint mir klar. Als einen identifiziere ich Hermann Maier, in Nagano ’98 hollywoodreif geflogen und dann doch gewonnen, auch “wild” und “spätberufen” scheint mir zu passen. Für einen Widerpart reicht mein Alpin-Wissen leider nicht.

  27. Herminator und der Herr Eberharter,
    alles andere wäre bösartige und vorsätzliche Täuschung und ich würde mich einer von Surfinbird geführten Sammelklage jederzeit anschließen.
    (und natürlich war es viel zu leicht, so wie die davor viel zu schwer waren – Ein schmaler Grat – Danke trotzdem, es ist wieder wunderbar)

  28. Der Anfang deutet schon sehr auf Wintersportarten hin. “leinwandest”, “Stockerl” geht dann zudem in Richtung Austria. “WM-Siege in zwei Jahrtausenden” geht dann in Richtung 1990-er bis etwa 2010er Jahre. Der wilde Held, der “hollywoodreif” fliegt, kann dann nur Hermann Maier sein. Sein damaliger Konkurrent wohl Stephan Eberharter, da passen dann sogar die gemeinsamen Olympiamedaillen.

  29. Österreich
    Ski
    Abfahrt
    In zwei Jahrtausenden WM Sieger

    Hermann Meier und Stephan Eberharter

    Das konnte selbst ich lösen und ich bin dankbar, dass es heute für mich leichter war.

    Herzliche Grüsse

  30. Da sind so ein paar eher in Österreich gebräuchliche Worte drin, ob wir wohl heute zwei Österreicher suchen?
    Da sind wir schnell bei was mit Skiern und der Speed deutet ja auf was alpines hin…
    “hollywoodreif” fliegen, da habe ich eine bestimmte Szene im Kopf, und zeitlich passt der Maier Herrmann da doch prima.

    So, jetzt kommt die Schwierigkeit, die ich mit einem Zitat aus der wikipedia untermalen möchte:
    “Am 21. Dezember 1998 gewann das Herren-Skiteam Österreichs den Super-G des alpinen Skiweltcups am Patscherkofel in Innsbruck-Igls, indem es die ersten neun Plätze belegte.”
    Dieses Ereignis hat ja sogar eine eigene Seite bei der Wikipedia….und übrigens klingt “Patscherkofel” so österreichisch wie es nur geht, finde ich…

    Also, welcher der ganzen erfolgreichen Herren ist denn nun noch gesucht, dafür brauchte ich eben jene wikipedia und logge
    Maier vs Stephan Eberharter ein,
    da passen meiner Einschätzung nach alle Hinweise

  31. Nicht das, was ich in der Sportart erwartet hätte: Hermann Maier vs. Stephan Eberharter. Und natürlich eine verpasste Chance, was den Frauenanteil in diesem Kalender angeht.

  32. Leiwand, spätberufen, hollywoodreif abgeflogen… wir suchen Hermann Maier. Sein spektakulärer Abgang in Nagano ist unvergessen. Soweit waren wir uns beide schnell einig.

    Die Suche nach seinem Rivalen hat der männliche Teil des Rateteams schnell abgebrochen. Zwar ist er bei aktuellen Skifahrenden noch deutlich unbeleckter, aber aus dieser Zeit sind die Erinnerungen an konkrete Namen bisweilen verblasst. Und eine prägende Rivalität von Maier? Da klingelte einfach nichts.

    Dafür fühlt sich die Mitratende im alpinen Schnee sämtlicher Epochen pudelwohl und hatte deshalb natürlich auch den Namen des Comebackers Stefan Eberharter parat.

    Wir loggen also Maier vs. Eberharter ein.

  33. Herrmann Maier vs. Stephan Eberharter.
    Legendär der spektakuläre Abflug im Trainingslauf in Nagano, gefolgt von der Goldmedaille in der gleichen Disziplin.

  34. Der Hinweis mit den zwei Jahrtausenden hat es hoffentlich gebracht. Ich vermute Hermann Maier und wenn ich Wikipedia vertrauen darf sollte der andere Stephan Eberharter sein. Schönes Flashback zu den Zeiten als ich noch regelmäßig Skisport geschaut habe.

  35. der tag war bei uns allen wüst, deswegen nur schnell kurz vor knapp eine lösung. (hoffentlich die richtige, wieherte der weiße schimmel).

    es geht auf jeden fall um hermann maier und dann hoffentlich um benni raich. sonst halt um stephan eberharter.

  36. Bei Hermann Meier ist einer von den beiden, nur bei seinem Landsmann als Rivale bin ich nicht sicher, gibt so viele, die gut waren. Nehme jetzt mal einfach mal Stephan Eberharter. Vielleicht hat er ja all die genannten Erfolge.

  37. Heute musste ich es ergoogeln.

    Es geht recht offensichtlich um Wintersport. Weltcupsieger, Olympia und WM. Zunächst war ich beim Skispringen, wobei ich anhand der zweiten Zeile auch darüber nachgedacht habe, ob wir auf einen Indoorsport gestupst werden sollen – Hallenskispringen ist dann aber doch zu viel des Guten.

    Turns out: Es ist Ski alpin, die Speeddisziplinen. Anhand der Medaillenlisten und der zeitlichen Einordnung war es dann machbar, glaube ich.

    Hermann Maier und Stephan Eberharter dürften heute die Gesuchten sein.

  38. Heute Weihnachtsfeier und daher keine Zeit fürs Türchen bzw. das dahinter liegende Rätsel. Da erreicht mich diese Nachricht von Abiszet und ich finde es klingt schlüssig. Also here we go:

    Bei Kamke müssen es Österreicher sein („leiwand“)

    Hollywood Fliegen und Phoenix aus der Asche kann nur Hermann Maier sein. Der stürzte spektakulär und kam nach seiner Verletzung überraschend stark zurück (wie Phoenix aus der Asche).

    Sein ewiger Konkurrent war Stefan Eberharter, der meist in Maiers Schatten stand.

    Danke. Bitte. Gelöst.

  39. Hermann Maier ist klar (dessen damalige Freundin ich mal kennenlernte, nette unprätenziöse Frau). Der zweite dürfte dann Eberharter sein. Der aber trotz ebenfalls sehr beachtlichen Erfolgen, damals in Österrreich medial eine viel kleinere Nummer als der Herminator war.

  40. Guten Abend miteinander. Heute kamen mindestens zwei Dinge zusammen: Zeitnot und Unsicherheit. Zeitnot beim Befüllen, nicht heute, sondern gestern, spät in der Nacht, und manchmal findet man (hier: ich) sich dann halt mit dem falschen Dativ, einem unschönen Plural und fragwürdiger Syntax ab, statt noch einmal alles über den Haufen zu schmeißen, weil es so einfach nichts wird. Und Unsicherheit bezüglich des Kenntnisstands der werten Rategemeinde bei dieser, einer meiner Lieblingspaarungen. Klar kennt jede*r zumindest einen der heutigen Protagonisten, aber wie viel muss man von den ganz großen Geschichten erzählen, um ihn eindeutig zuordnen zu können, und wie sieht es erst mit dem anderen aus, dessen Rahmenhandlung eine weit weniger spektakuläre ist?

    Dann ist man müde, stößt sprachlich an Grenzen, hat viel zu viele universell zuordenbare Gemeinplätze im Text und irgendwann schmeißt man ihnen zum Ende hin einfach noch ein bisschen Info vor die Füße, viel hilft ja bekanntlich viel. Ergebnis: “ZU EINFACH!”

    Ihr Land stellt ziemlich oft die Favoriten,
    hat Helden noch und nöcher (und auch -innen).
    Heut wollen wir uns auf zwei Herrn besinnen
    mit, eh klar, leiwandesten Sportlerviten.

    Also, unsere Protagonisten kommt aus einem in der gesuchten Sportart sehr etablierten, sehr erfolgreichen Land, geschlechterübergreifend (Indoor, @borussenleon?!). In dem Fall geht’s um zwei Männer, leiwand, ganz offensichtlich aus Österreich, noch dazu als Superlativ, Sie wissen schon. Leiwandst auch die zahlreichen Austriazismen in den Kommentaren, wobei @Frau Lurchmolchs Ansapanier ziemlich weit vorne ist. Und nein, im echten Leben würde ich den Plural “Viten” nicht verwenden, aber ich hab zumindest nachgeschaut, der Duden lässt ihn zu.

    Die beiden haben allerlei zu bieten:
    je vier Olympiastockerl, zum Beginnen,
    in zwei Jahrtausenden WMs zu gwinnen,
    zudem paar Jahre lang Saisonmeriten.

    Ok, die für beide gültigen Erfolgsbilanzen, je vier olympische Medaillen, ja, Stockerl, nochmal Österreich (korrekt, das kam hier vor Jahren auch schon mal bei nichtösterreichischen Sportler*innen zum Einsatz, hätte fast zu einer juristischen Auseinandersetzung geführt), das Beginnen bezieht sich nur auf die Auflistung dessen, was die beiden zu bieten haben, ohne weitere Relevanz. Zeitliche Einordnung durch den Jahrtausendwechsel, wobei de facto sogar beide nicht nur im alten und neuen Jahrtausend WM-Titel, sondern noch dazu olympisches Gold gewonnen haben. Vielleicht kein Alleinstellungsmerkmal, aber schon eine Statistik, die nicht sooo viele Sportler und Sportlerinnen für sich in Anspruch nehmen können. Saisonmeriten deutet auf eine Weltcupwertung oder Ähnliches (Grand-Prix-Wertung, …) hin.

    Österreich als (mindestens mit) führende Nation, Weltcupwertung, woaßt eh, da sind wir wohl beim Wintersport. Rodeln, Nordische Kombination, Skispringen, Ski Alpin. Viel mehr fiele mir nicht ein.

    Der eine, der schon früh zwei Mal groß siegt,
    ist dann paar Jahre marginalisiert,
    wird schließlich Counterpart zum wilden Held –

    Der eine holt früh, mit 21, seine ersten beiden Weltmeistertitel, spielt dann einige Jahre lang aus verschiedenen Gründen, hauptsächlich Verletzungen, keine Rolle, kommt dann zurück und wird der Rivale des anderen, vielleicht wilderen. Der zudem, das steht da nicht, die bessere Geschichte erzählt.

    der mit viel Speed fast hollywoodreif fliegt,
    dann siegt; der spätberufen dominiert,
    der ‘n Aschenphoenix in den Schatten stellt.

    Eben dieser wilde Held ist mit viel Speed unterwegs, ja, Ski Alpin (ist ja schließlich, zurück zur ersten Strophe, das Leiwandste), nicht zuletzt Speeddisziplinen, und der filmreife Abflug, auf den hier angespielt wird, fand natürlich 1998 in Nagano statt, bereits mit, @Lurchmolch, Armin Assinger als Experten. Tolles Video bei Youtube, in dem während des Sturzes bzw. der Wiederholungen die Kamera auf Robert Seeger und Armin Assinger bleibt und zeigt, wie Letzterer sich wegdreht, um es nicht anschauen zu müssen. Gestürzt ist Hermann Maier, eh klar, und laut verschiedener Quellen – mir war das nicht (mehr?) so bewusst, entstand der Name “Herminator” im Nachgang zu diesem Sturz. Was die Hollywoodreife noch ein bisschen deutlicher erklärt.

    Zweite Zeile, danach holt er dort noch zweimal Gold. Dass er ein Spätberufener war, ist hinreichend erläutert, wobei mich dieser Satz immer wieder abholt: “Am 6. Jänner 1996 nahm er als Vorläufer an einem Weltcup-Riesenslalom in seinem Heimatort Flachau teil und fiel dadurch auf, dass er im Falle einer Wertung Platz zwölf belegt hätte. Der Österreichische Skiverband[…] ließ Maier bereits zwei Tage später erstmals im Europacup bei einem Riesenslalom in Les Arcs starten, wo er hinter Steve Locher den zweiten Platz belegte.” Dass da nicht “aufgezeigt” steht, ist beim besten Willen nicht rational zu erklären, @Münchner Löwe!

    Danach die unglaublich dominanten Jahre mit den berühmten 2000 Punkten anno 2000. Und schließlich der Motorradunfall, die drohende Amputation, die Rückkehr, Weltmeister, zwei olympische Medaillen, der Phoenix aus der Asche ist an Schas dagegen.
    (Aschenphoenix, Kamke? Nicht dein fucking Ernst!)

    Na, merken Sie’s? Der Steff (Schreibweise tbd, klar, @Lukas Zahrer und @Lurchmolch), ne, fantastischer Sportler, und was passiert? Ganz selbstverständlich schwärme ich in den höchsten Tönen vom Kontrahenten, anstatt sie gemeinsam zu lobpreisen. Tja. Die bessere(n) Geschichte(n).

    Und immer, wenn von Stefan Eberharter die Rede ist, muss ich an Rudi Nierlich denken. Auch ganz jung Doppelweltmeister geworden, nur wenige Jahre vor Eberharter, dann sogar beim nächsten Mal noch ein WM-Titel, ehe er viel zu jung bei einem Autounfall ums Leben kam.

    Zurück zum Anfang. Aus Sicht des einen oder der anderen habe ich zu wenig Wissen vorausgesetzt, für manche war es vielleicht genau richtig, wieder andere sind ein bisschen falsch abgebogen und haben entweder Benjamin Raich als Maiers Rivalen identifiziert oder einfach abgeschwungen, als sie bei Bode Miller stecken blieben. Oder es ging zum Skispringen, zum Schlieri und zum Morgi. Die allerdings im Jahr 2000 erst 10 bzw. 14 waren. Dann vielleicht doch der Goldi?

    Herr @Lukas Zahrer hätte sich womöglich gegrämt, wenn er heute nicht als erster gelöst hätte. Mission erfüllt.

    @herr_stiller: Ich bin kein Österreicher, aber … Oida!

    @xxlhonk: Wie kann man Kahn und Lehmann bitte nicht erkennen?

    @Frau Lurchmolch: Mit großer Freude lese ich mir das immer wieder durch. Selbst den Gatten, der das auch ganz wunderbar geschrieben hat, in den Schatten gestellt.

    @Stefan: Technisch wie inhaltlich die zentralen Herausforderungen bewältigt, aber selbstredend zählen zwei Lösungen auf gar keinen Fall! Und nicht grinsen, @La Schnatsch.

    @Christian Prechtl: Den Song kann man unbedingt mehrfach posten. Zumal ich ihn immer wieder vergesse und dann mit neuer Freude höre.

    @JP: Ich hatte die Rivalität schon klar als solche abgespeichert, wenn auch nicht besonders kontrovers, aber medial wurde sie durchaus aufbereitet, auch Eberharter geht das eine oder andere Mal (auf Nachfrage, klar) darauf ein.

    @j-mndh. Der Eberhater. So hatte ich ihn gar nicht in Erinnerung.

    @Faouzi: Der Reim ist eine Zier für den Lösbereich.

    @Lissy: Pfft, “selbst ich”.

    @ckwon: Bei “Patscherkofel” kann ich ehrlich gesagt nie umhin, an “Palatschinken” zu denken.
    (Die ich noch nicht mal sonderlich mag.)

    @Nember: Na, na! Da müssen wir wohl einen Trainingslauf abziehen und eine neue Disziplin hinzufügen.

    @Vicky: Passt doch, am Freitag auf d’ Nacht.

    Genug für heute, einmal mehr ist das Türchen für den Folgetag gähnend leer, vielleicht lässt sich da noch was regeln. Was Einfaches, klar.

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