Entscheidungsfindung

Es ist nicht immer leicht, eine Entscheidung zu treffen. Deshalb ist man in aller Regel gut beraten, die Vor- und Nachteile gut abzuwägen, ohne das Bauchgefühl außer Acht zu lassen. Man kann Personen seines Vertrauens in die Entscheidungsfindung einbeziehen, im Einzelfall vielleicht auch, der Objektivität wegen, wildfremde Menschen, und deren Gedanken dann berücksichtigen oder auch nicht. Irgendwann jedoch, möglichst innerhalb der vorgegebenen Frist, sofern es denn eine gibt, sollte man zu einem Schluss zu kommen, den man dann auch als bindend betrachtet und nicht wegen jeder Kleinigkeit wieder hinterfragt. Ob es anschließend ratsam ist, die verworfenen Alternativen öffentlich auszubreiten, muss jede(r) für sich entscheiden. Ich persönlich halte in aller Regel nicht viel davon. Vor allem dann nicht, wenn dieses Bekenntnis die Frage aufwerfen könnte, wen zum Teufel das interessiert, oder gar: warum hat er’s nicht einfach getan?

Frau Pechstein sowie die Herren Hamilton, Bierhoff, Rutten, Löw, Koch, Klopp, Donadoni, FringsFischer und ganz aktuell auch Herr Henry sehen das anders.

 

0 Gedanken zu „Entscheidungsfindung

  1. „Wärs möglich? Könnt ich nicht mehr, wie ich wollte? Nicht mehr zurück, wie mirs beliebt? Ich müßte. Die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht.“
    Hätte diesen Menschen doch jemand Schiller vorgelesen, und vieles wäre einfacher.
    Danke für den letzten Link; „das Hands“ kannte ich noch nicht, und meine Stadionnachbarn werden es in der nächsten Zeit wohl häufiger hören als ihnen lieb ist.

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