Alles wird gut?

Eigentlich wollte ich ja hier auf Friede, Freude und auch auf Eierkuchen machen – jetzt, da The Artists Formerly Known as Rote Tor Fraktion wieder auftreten und „VfB ein Leben lang“ singen dürfen, sei es doch erst recht ein Klacks, Sinsheim zu schlagen und im UefaCup die Ukrainer zu verabschieden. Jene Ex-UdSSRler, die gestern auf einem Rübenacker zum Tanz baten und im Rückspiel auf ihren prominentesten gerade noch verbliebenen Spieler verzichten müssen. Auch Chancentod Progrebnyak würde ja nicht grade nächste Woche plötzlich alles besser machen. Also: Klare Sache, kurze Randnotiz im Blog.

Aber dann habe ich gelesen, dass unsere Führungsspieler Alarm schlagen. Jens Lehmann hatte ja bereits während des Spiels auf seine ganz persönliche Art seine Meinung zu Stirnbändern zum Ausdruck gebracht, und Mario Gomez ärgerte sich, dass „einige zu schnell zufrieden“ gewesen seien.

Irgendwie habe ich  mich angesprochen gefühlt – also:

So geht’s nicht weiter, VfB!
Ihr könnt Euch nicht allein auf die Jungs von TAFKARTF verlassen, und auf den Pfeffer an den Füßen erst recht nicht. Da muss schon ein bisschen mehr kommen.

Ok, jetzt ist aber genug, denn eigentlich war ich schon ganz zufrieden. Natürlich ist mir klar, dass Zenits feine Fußballer gepflegt kontern können und man nicht allzu sehr auf einen 1:0-Sieg spekulieren sollte. Dennoch: wir sprechen vom Titelverteidiger, auch wenn er zugegebenermaßen nicht mehr ganz so stark besetzt ist und wenig Spielpraxis hat. Da darf man über ein Auswärts-2:1 nicht ganz so laut meckern, zumal die Sache, Gomez Ausgleichschance zum Trotz, auch deutlich höher hätte ausgehen können.

PS: Stimmt, der Informationsgehalt dieses Beitrags ist überschaubar. Musste aber sein, da ich mich nicht nur von Mario Gomez‘ Kritik, sondern bereits zuvor von Jens‘ Bloggerdisserei angesprochen fühlte 😉

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