vierzehn/zwanzigachtzehn

Als unser Mann olympisch debütiert
(und nicht nur er: es findet erstmals statt)
läuft’s für sein Team ne Weile ziemlich glatt,
sodass der Weg ins Halbfinale führt.

Die junge Frau, die auf der Bahn brilliert,
erhält indessen Komplimente satt,
weil sie so’n attraktives Aussehn hat.
Sie wischt das rasch beiseite – fokussiert.

Voll Eleganz in den – ich sag mal – Schläppchen,
hat sie die Kurven drauf, die Fanschar tobt.
Sie bleibt eiskalt und gleitet auf das Treppchen.

Ihr Mann wird für sein smoothes Spiel gelobt,
doch letztlich steht, versteckt in Info-Häppchen,
ein böses End ins Haus: Er war gedopt!

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider öfter mal), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

19 Gedanken zu „vierzehn/zwanzigachtzehn

  1. Es läuft glatt, sie wischt beiseite, ein böses End: Hallo, Curling! Aber welches Jahr? Die Erstaustragung ist schon länger her, und so richtig passt das nicht zur medialen Berichterstattung über ihr Äußeres. Ich vermute also mal, dass es um den neuen Mixedwettbewerb geht, der dieses Jahr erstmals ausgetragen wurde. Und da war irgendwas mit einer attraktiven Russin. Würde natürlich auch zum Dopingthema passen. Apropos passen: Keine Ahnung, wie die beiden heißen. (Sofern es stimmt.)

  2. Heute wird Google wieder nur für die Schreibweise des Paares benötigt. Ansonsten ist das heute ein Freilos. Es geht um das russische Mixed Curling Paar Alexander Kruschelnizki und Anastassija Brysgalowa. Er wurde nach Bronze in Südkorea positiv auf Meldonium getestet.

  3. Das dürften Alexander Kruschelnizki und Anastasia Bryzgalova sein, deren Bronzemedaille in Pyeongchang wegen seines Dopings aberkannt wurde.

    Da die Geschichte erst vor ein paar Tagen in den Nachrichten stand, fand ich es recht leicht.

  4. Haus, Schläppchen, Wegwischen, es lief glatt – Curling…

    *Bis hierhin ohne Google*

    Hier gab 2018 neu den Mixed-Double-Wettbewerb, bei dem Alexander Kruschelnizki (würde der bei Studi-VZ immer gekuschelt???) mit seiner Partnerin Anastassija Brysgalowa antrat. (subjektiv gesehen eine attraktive Dame)

    Die Dopingsperre ist offenbar noch taufrisch, Kamke, Du bist ja fast tagesaktuell…

  5. Keine Zeit heute um länger zu googeln. Tippe spontan auf Anni Friesinger, heute Friesinger-Postma. Aber keine Ahnung wer der Typ damals war. Vielleicht ist er im Shorttrack zu suchen?

  6. Ich habe es wirklich versucht. Aber ich habe keine Ahnung. Ich war mir sehr sicher, dass sie Eisschnellläuferin ist und dachte es ginge um Anni Friesinger. Wer dann allerdings der Mann sein soll, ist mir ein absolutes Rätsel. Ich habe jetzt lange geklickt und gesucht und bin bei seiner Sportart keinen Schritt weiter auch wenn die Frau eine andere sein sollte. Kamke Sie haben mich – mal wieder – vernichtend geschlagen.

  7. Es ist einfach. Freilos. las ich schon vor dem Öffnen des Kalenders.

    Nun denn.

    Kurven. Rodeln. Bobfahren. Schläppchen. Die Bobs wurden auch mal Stahlschuh genannt. Die Rodler/in tragen auch Schläppchen.
    Gutes Aussehen war gefordert. Susi Erdmann. Passt nur kein Partner dazu, der im geringsten die Anforderungen erfüllt.

    Nächster Versuch. Kurven gibt es beim Eisschnelllaufen. Schläppchen, nun ja.
    Anni Friesinger war die nächste Wahl. Ids, ihr Mann, ist auch Schnellläufer und nicht Mannschaftssportler.

    Doping. Mannschaft. Erstmals.
    Curling. der nächste Versuch.

    Alexander Kruschelnizkis ist der Gesuchte. Seine Partnerin im Mixed war Anastassija Brysgalowa, seine Ehefrau.

  8. Okay, ich riskiere ne Antwort, da ich keine Zeit mehr habe. Das Curlingpaar Alexander Kruschelnizki und Anastassia Brysgalowa. “wischt beiseite“, könnte Curling sein…tschööö. muss los…

  9. Das ist perfide, ich lasse mich aber nicht aufs Glatteis führen. Beide sind Curler, die Hinweise (glatt, wischen, Schläppchen, gleiten, Haus etc.) sind auf beide Sportler verteilt.

    Sie sind ein Paar, ich meine aus Russland, und hatten gemeinsam eine Medaille in Pjö… Pyoe… naja Südkorea halt gewonnen. Er war allerdings gedopt. Weshalb ich mich daran erinnere: Mein ungläubiges Staunen damals, dass selbst beim Steineschubsen gedopt wird. Wie die beiden heißen, werde ich allerdings erst heute Abend in der Auflösung erfahren.

  10. Bahn, Kurven, eiskalt, gleiten – das sollte eigentlich Eisschnelllauf oder Shorttrack sein. Die Curling-Bahn ist ja ganz straight… Der hinterlistige Hausherr hat dabei aber wohl an das Curlen der Steine gedacht, die durch geschicktes Kurven gefährliche Guards überwinden um sich direkt ins Haus zu setzen. Die „Schläppchen“ waren dann doch ein guter Hinweis. Und da es für den Herrn auch sehr „glatt“ lief, kommt man irgendwann darauf, daß die beiden heutigen Protagonisten tatsächlich im gleichen Team gespielt haben. Den Curling-Mixed-Bewerb gab es offenbar erstmalig 2018.

    Alexander Kruschelnizki und Anastassija Brysgalowa heißen die verheirateten Protagonisten, die Bronze gewannen und wieder abgeben mußten, nachdem festegstellt wurde, daß Kruschelnizki unerlaubterweise das ausdauerfördernde Medikament Meldonium genommen hatte. Quasi das erste, woran man beim Curling denkt. Vielleicht ist das Wischen ja ähnlich anstrengend wie die Auffahrt nach Alpe d’Huez? Man weiß es nicht.

    Ein skurriler Fall zumindest, der der fast ebenso skurrilen Anti-Russland-Doping-Phobie ordentlich Nahrung gegeben hat.

  11. Das Rätsel heute führt mir leider eindrucksvoll vor Augen, dass ich alt geworden bin. Curling als Sportart ist leicht zu erraten. Aber die Spiele von Pyeongchang habe ich aus Zeitgründen und (schlimmer noch) aus mangelndem Interesse bei weitem nicht so interessiert verfolgt wie vorherige Ausgaben. Deswegen sind
    Anastassija Brysgalowa, Alexander Kruschelnizki und das Mixed-Meldonium-Bronze komplett an mir vorbeigegangen, Google half. Und ich muss ehrlich sagen: wenn dem nicht so gewesen wäre, wär’s auch okay. Tu was, IOC!

  12. Wischen, Glätte, End und Haus?
    Sieht nach Eisstocksschießen aus.
    Bei Olympia Zwanzigacht-
    zehn hat’s einer falsch gemacht.
    Hätte Bronze zwar bekommen,
    doch hat Dopingzeug genommen.
    Darum hieß es für ihn „Ciao“,
    leidtragend war seine Frau,
    für sie weiß ich keinen Reim,
    weiß auch nicht: Fuhr sie mit heim?
    Dorthin, wo Herr Kruschelnizki
    macht es sich nun auf dem Sitzki-
    ssen gemütlich, kämmt die Haare,
    hat jetzt Pause für vier Jahre.

  13. Heidewitzka, ich hab’s! Glatt… wischt… Schläppchen. Curling, Rebiger, Curling! Diese Erkenntnis kam mir nach dem berühmten zehnten Mal drüberlesen. Ab da war es einfach: Alexander Kruschelnizki (Name gegoogelt, btw.: Gibt’s studiVZ noch?) und seine Herzdame Anastasia Brysgalowa (hübsch anzusehen, aber das ist ja jede Dame) curlten im Mixed-Wettbewerb, der 2018 erstmals olympisch war. Und der Herr: dopte. Was’n Otto.

  14. Herrje, doch noch den Drall bekommen: Curling, Südkorea Olympia 2018. Erstmals das gemischte Doppel, Bronze für das Ehepaar Anastassija Brysgalowa und Alexander Alexandrowitsch Kruschelnizki. Doch dann: A und B positiv, Meldonium, Medallie weg für beide.
    Aber glücklich sind sie hoffentlich trotzdem noch miteinander.

  15. Uh, das war knifflig – und ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich richtig liege. (Sehe ich das, wenn das Licht angeht?)
    Welche Sportarten sind denn überhaupt gefragt? Bei „Ihr“ war ich lange auf der Eisschnelllauf“bahn“: Kurven, eiskalt, gleiten, die Klappschlittschuhe als Schläppchen .Franziska Schenk hätte gut gepasst. Aber da habe ich keinen passenden „Er“ gefunden. Und auch sonst keine der anderen deutschen Damen. Andere Nation? Ein bisschen gegoogelt, aber alles auch nicht zielführend.
    Und „Er“? Teamsportler. Keine Olympia-Kernsportart. Oder zumindest der angesprochene Wettbewerb ist neu. Halbfinale gibt’s eher in Ballsportarten, da wiederum sind Dopingfälle eher selten. Nochmal alles genau lesen, die Wortanspielungen versuchen, zu deuten.
    Letze Zeile: Haus? Curling! War da nicht gerade in Südkorea was mit einem gedopten russischen Curler? Würde auch passen: Team, glatt, Halbfinale gibt es auch. Und siehe da: Er spielte im neuen Wettbewerb Mixed mit seiner Ehefrau. jetzt passt bei „Ihr“ auch das „beiseite wischen“ und die Eisbahn bleibt: Alexander Alexandrowitsch Kruschelnizki und Anastassija Konstantinowna Brysgalowa. Kompliment an die, die bei diesen Namen nicht googlen mussten!

  16. Ok. Auch heute geht ohne Google nur die Sportart. Wobei ich bei ihr dachte, sie sei vielleicht Eisschnellläuferin. Aber nein, Curling Mixed von einem Paar olympischer Athleten aus Russland. (Sie kommen nur daher, ihr Land dürfte aber nicht mitmachen. Na klar. ) Wer die Namen im Kopf hat, ist wirklich ein Experte.

  17. Heute mal was ganz Aktuelles, der Auftritt beider gesuchten Personen dürfte noch im Kurzzeitgedächtnis stecken. (Das schrieb ich, bevor ich mitbekam, dass es ja noch viel aktueller ist als gedacht.)

    Erstes Quartett: Der Mann hat seinen ersten olympischen Auftritt, und zwar in einem zu diesem Zeitpunkt erstmals ausgetragenen Bewerb. Es läuft glatt, was entweder nur ein dem Reim geschuldetes Synonym für gut ist, oder aber ein Hinweis auf die Sportart. Oder eben beides. Er ist in einem Team aktiv, das es bis ins Halbfinale schafft. Was danach passiert, wissen wir nicht.

    Dann kommt die Frau ins Spiel, deren Sport auf einer Bahn betrieben wird. Radsport, Leichtathletik, Eisschnelllauf, auch Schlittensportarten, bestimmt noch mehr … Beim Schwimmen würde man eher nicht “auf der Bahn” sagen, oder? Offenbar ist sie attraktiv, was ein öffentliches Thema ist, für sie als Athletin aber sekundär. Denke ich. Im Übrigen würde man im Alltag wohl nicht unbedingt sagen, vom Sprachgebrauch her, dass sie das beiseite wischt.

    Sie trägt bei der Ausübung ihres Sportes “Schläppchen”, wobei nicht ganz klar ist, ob “ich sag mal” Ironie ausdrücken soll. Schläppchen wären filigran, vielleicht ohne dicke Sohle. Vielleicht sollte es sich auch einfach nur reimen. Auf jenes Treppchen, auf das sie es offenbar geschafft hat, gleitend. Wiederum Eislauf (zumal: “eiskalt”), eventuell Ski, nordisch wie alpin. Die zuvor genannten Kurven passen auch zu allen genannten Disziplinen. Und: viele Fans, ich sag mal: Kultsport. Biathlon?

    Zurück zum Herrn, der also ihr Gemahl ist. Er spielt smooth, was irgendwie zum Gleiten passt, aber das war ja sie. Aber warum nicht auch er? Wie auch immer: Er wird des Dopings überführt, und wie da halt immer so ist, sind die ersten Meldungen noch zurückhaltend und vage, bis sich der Verdacht langsam bestätigt. (Oder die “Info-Häppchen” sind selbstreferenziell.)

    Ach, und dann die Formulierung: … ein böses End ins Haus. End (ohne Apostroph). Haus. Zack: Curling! Gleiten. Smooth. Rutschige Schuhe, zumindest einer. Die Kurve der Steine. Wischen. Glatt. Eiskalt. Smooth. Olympia 2018, Alexander Kruschelnizki und Anastassija Brysgalowa, das Eisbahn-Ehepaar mit dem Angelina-Jolie-Gala-Faktor. Mixed Doubles, erstmals olympisch. Erst mit Bronze dekoriert, dann wegen (seines) Dopings disqualifiziert.

    Als ich oben vom Kurzzeitgedächtnis schrieb, bezog ich mich, in zeitlicher Hinsicht etwas übertreibend, auf Olympia 2018. Dass das Thema offenbar just letzte Woche erneut durch die Medien ging, weil der CAS über die Dauer der Sperre befand, hatte ich dummerweise nicht mitbekommen. Tja. Eigentor. (Zumindest bei denen, die es mitbekommen und binnen weniger Minuten geantwortet haben. Für die anderen könnte der Umstand, dass beide Personen in ein und demselben Team gemeinsam dieselbe Sportart betrieben haben, eine – gewollte – Herausforderung gewesen sein.)

    @Scherben81: Interessant, Deinem Gedankengang zu folgen. Zumal er halt passt.
    @Marco: In meinem Arbeitsdokument steht auch nur “Russen (Curling)”. Noch nicht mal gegendert.
    @sport_thies: Wie sagtest Du neulich? “Lass mich bloß in Ruhe damit.” (Hier: dem CAS, terminlich bedingt.) Und ja, ich schaue auch Dich an, @Nutman!
    @ski_or_die: Anni Friesinger-Postma. Da geht wieder eine Lösung der nächsten Tage den Bach hinunter. ; ) (Nee, nee.)
    @Felix: Schön, dass Du da bist. Hattest Du ein Entry Token? (De facto hab ich bei Euch drüben selbst heute, wo es um jemand Profiliertes zu gehen scheint, keine Idee.)
    @Detlef Meier: Siehste – Freilos.
    @Das_Mietmaul, @JP: Erst Perfidie, dann Hinterlist! Pfft. (Lächle aber diebisch.) Und irgendwie scheint Ihr die körperliche Komponente des Curlings (nein, das ist nicht sexistisch) zu unterschätzen.
    @Lurchmolch: I feel you.
    @Faouzi: Ich bin mir nicht sicher, ob ein Curler, der etwas auf sich hält, “Eisstockschießen” einfach so hinnimmt. Wobei: Um der Kunst willen täte er es wohl. Vor allem wegen Sitzki.
    @Sascha: Meine Sorge, dass jede(r) sofort über „wischt“ stolpern und „Einfach!“ rufen könnte, war also etwas übertrieben …
    @Felix: Die Abschlussfrage, wenn auch nicht als Frage formuliert, treibt mich auch um. Ist sie sauer, weil er es getan hat? Weil er sich dümmer angestellt hat als sie? Hat sie bereits einen anderen Partner, sportlich gesehen? Ist die Liebe stark genug?
    @Patrik, Martin: Da schließe ich mich an – wer die Namen im Kopf hatte (und die Schreibweise noch dazu), ist hier überqualifiziert. Und Dir,Patrik, gefällt also Franziska Schenk?

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