dreiundzwanzig/zwanzigachtzehn

Nach anderthalb Jahrzehnten hat’s geklappt.
Er fühlte sich vom Schicksal schon getrollt,
doch endlich: Nummer sechzehn war aus Gold!
Er hat sie sich mit seinem Team geschnappt.

Der Frau (die längst schon beider Band gekappt),
war einst, ich will nicht sagen: ungewollt,
doch unerwartet jenes Glück schon hold:
Sie hatte echt ‘nen Riesentag gehabt.

Und parallel, es wird zum Running Gag,
bewarb ein Magazin sie ziemlich groß.
Man kennt es schon, mit Interviews, und keck.

Die Gala, kombiniert mit seinem Kos-
enamen, gab mir jüngstens einen Schreck.
Ein kleines Weilchen blieb ich atemlos.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider öfter mal), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

11 Gedanken zu „dreiundzwanzig/zwanzigachtzehn

  1. Bei ihm freute ich mich sehr, dass er doch noch noch seine Goldmedaille bekam: Björn Kircheisen. Seit ich den Sport verfolge immer dabei, aber nie ganz oben bei WM oder Olympia.
    Parallel ist hier sehr geschickt platziert, weißt es doch auf ihre Sportart hin: Nicht das vielzitierte Bildermachen, sondern das Parallelsnowboarden, wo sie 2013 überraschend Gold gewann.
    Isabella Laböck und Björn Kircheisen sollte das gesuchte Paar sein.

  2. Der ewige Zweite Björn Kircheisen aka Silbereisen, der am Ende doch noch eine goldene Medaille in der Staffel gewonnen hat. Seine Ex ist Snowboarderin Isabella Laböck.

  3. Glückstreffer: Außer Bayer Leverkusen fällt mir bei knapp daneben nur Björn Kircheisen ein. Dass man ihn Silbereisen nennt, hatte ich verpasst. Ebenso dass er laut Wikipedia mit Isabella liiert war. Aber Teamgold war wohl in der Tat seine 16. Medaille. Ich freu mich!

  4. Die Goldmedaille nach langen 16 Jahren: das kann eigentlich nur Björn Kircheisen sein – im Team bei der Nordischen Ski-WM letzte Saison.
    (Diesen Erfolg habe ich mit sehr großer Freude verfolgt!)

    Seine frühere Freundin, Snowboarderin Isabella Laböck, holte Gold im Parallel-Riesenslalom und war im – für seine Interviews berühmten – Hochglanzmagazin abgebildet.

    Der letzte Reim stellt mich aber wieder vor unlösbare Rätsel – einzig sein Kosename „Kirche“ (?) ist mir bekannt. Gala? Atemlos?
    Mein Glamourfaktor geht auch hier wieder stark gegen Null…

  5. Ihren Namen habe ich mal gehört, aber der Weg zur Lösung ist natürlich er. Im sechzehnten und letzten Versuch eine Goldmedaille, das muss Björn Kircheisen sein. Ich nehme aufgrund des letzten Terzetts mal an, dass sein Spitzname „Silbereisen“ war, wobei ich den Hinweis nicht gebraucht hätte. Sie ist Isabella Laböck, mit Dank an Wikipedia.

  6. Björn „Silbereisen“ Kircheisen war mit Isabella Laböck zusammen? Interessant. Sozusagen Isabellalaland. Schönen vierten Advent allen!

  7. Wer war der ewige Zweite (oder Dritte)? Wer hat dann im Team doch noch Gold geholt? Ich gebe zu, ich brauchte Unterstützung, um mich zu erinnern. Zumal die Hinweise auf seine Sportart rar gesät sind. Es ist/war Björn Kircheisen, dessen Spitzname dann im letzten Quartett nochmal thematisiert wird. Und die Ex hätte ich definitiv nicht errätselt: Snowboarderin Isabella Laböck.

  8. Heute muss ich passen, schätze es ist mal wieder ganz einfach aber nach all den nackernden Sportlerinnen reicht es mir. Weder zu Fanny Rinne ( überraschend Gold noch zu Susi Erdmann finde ich einen passenden Kerl, auch keine Läuferin als Running Gag …
    Zurück zum Baum schmücken

  9. Tja, von hinten angefangen weckt das Wort „atemlos“ natürlich sofort einen Helene-Fischer-Reflex. Dann müsste man nur wissen, bei was für einer Gala die kürzlich mitgewirkt hat. Die einzige kosenamentaugliche Gala, die mir überhaupt einfällt, wäre die Bambi-Verleihung (wenn man davon ausgeht, dass niemand liebevoll „Kindernothilfe“, „Ein Herz für Kinder“ oder „Laureus“ genannt wird …).
    Auf der Suche nach Sportlern, die „Bambi“ gerufen wurden, bin ich allerdings über Thomas Brdaric (der nicht zu passen scheint) und Lance Alworth (der mir unbekannt ist) nicht hinausgekommen.
    Bleibt mir wieder nur, gespannt auf die Auflösung zu warten.

  10. War recht ruhig heute in den Kommentaren, und ich weiß nicht so recht, ob es nur am Datum und den letzten Weihnachtsvorbereitungen liegt, oder ob auch der Schwierigkeitsgrad des heutigen Türchens mit hineingespielt hat. Ganz trivial dürfte es nicht gewesen sein, vor allem bei ihr nicht.

    Erstes Quartett, männlicher Sportler, der 15 Jahre nach seiner ersten Medaille bei einem Großereignis (hier, um es vorweg zu nehmen: Olympia 2002) und insgesamt deren 15 endlich eine goldene errang, in einem Teamwettbewerb). Es nagte an ihm.

    Zweites Quartett: sie. Hat die Beziehung vor einiger Zeit (hier: 2015) beendet und irgendwann (2013) ihrerseits eher unerwartet Gold geholt. Fremdkörper: *Riesen*tag. Zudem war sie (erstes Terzett) *parallel* erdmannesk in jenem Magazin zu sehen. (Und nein, “Running Gag” hat nichts mit Laufen zu tun, sorry.)

    Zweites Terzett: Gala. Boulevard. Vermischtes. Atemlos. Helene Fischer. Die Trennung, jüngstens. Silbereisen. Silbereisen? Der Typ, der immer nur silber gewann? Genau: Kircheisens nicht so wahnsinnig verbreiteter (sorry, @SD und @Janni, und sehr schön, @Faouzi, vor allem der mir unbekannte Teil mit Thomas Brdaric) und auch nicht zwingend liebkosender Spitzname. Ah, jetzt, klar: *kombiniert*. Und damit sie, Weltmeisterin im *Parallelriesen*slalom, Isabella Laböck.
    Was mir lange im Kopf herumging: La Belle. La Bête. La Böck. Hat sie vielleicht schon öfter gehört.

    Ok, Endspurt.

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