vierundzwanzig/
zwanzigneunzehn

Falls sich das Warten aufs Christkind allzu langweilig gestaltet, hier eine kleine Fleißaufgabe:

Zum Abschluss gibt’s ein kleines Potpourri,
um Niemandes Erwartung zu enttäuschen,
von Menschen mit Geschwindigkeitenräuschen –
sie schieben an und bremsen nie zu früh.

Der Beste: Staffelbronze in Annecy.
Platz 3 in Göteborg: stieß nicht mit Bäuschen.
Olympiafans sind – hüstel – aus dem Häuschen:
denn Sommergold und Winter- gab’s fast nie.

Vor Seoul und Silber: Gold in Rom, vor Wentz.
Macht Lincoln Hawk (dem andern) Konkurrenz.
Ist Fullback, isst Kartoffeln, fährt mi’m Radl.

Im Münchner Hürdenvorlauf ausgeschieden.
In Rio über sieben: weitzufrieden.
Nach Sommergold nur Wintersilber – Tadel.

Heiligabend. Ich weiß nicht, wann ich dazu komme, die heutige Lösung kurz hier auszubreiten (morgen, vermutlich), und ich weiß erst recht nicht, wer von den geschätzten Mitlesenden oder Mitschreibenden seiner- oder ihrerseits in den nächsten Tagen nochmal hier reinschaut, drum sag ich es jetzt, wortgleich und ebenso pathetisch wie in den Vorjahren: Danke. War schön.

Ach, und falls noch jemand in den Kommentaren  hinterlassen möchte, welches fantastische Double Feature ihm oder ihr gefehlt hat: nur zu!

Ich wünsche Euch und Ihnen frohe, friedvolle Weihnachten und einen fabelhaften Start in das Jahr 2020, das für uns alle ein gutes werden möge! Und wenn’s mal etwas trüber wird, Sie wissen ja: There’s a light … over at the Frankenstein place!

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

22 Gedanken zu „vierundzwanzig/
zwanzigneunzehn

  1. Ich habe heute leider nicht viel Zeit, den Lösungen nachzugehen. Eine Lösung habe ich: Torsten Voss war Zehnkampfweltmeister 1987 und wurde dann Bobfahrer.

    Heinzi, vielen, vielen Dank für deine Arbeit, die du dir jeden Dezember aufhalst. Es war für mich in diesem Jahr nicht vergnügungssteuerpflichtig. Ich war dieses Jahr nicht gut genug.
    Ich wünsche dir und deiner Familie frohe Weihnachten!

  2. Der Baum ist ausnahmsweise schon geschmückt, darum tatsächlich ein bisschen Zeit zum Rätseln 🙂

    Heute also endlich Bob – nur: Wie viele steigen ein? Wohl deutlich mehr als zwei oder vier…

    1) Der erfolgreichste (auch beste?) Bobsportler (jedenfalls bei Olympia) ist bekanntermaßen Kevin Kuske, der offenbar bei der Junioren-WM in Annecy als Sprinter Staffelbronze gewann.

    2) Zunächst nicht ganz leicht zu erkennen: Schon die nächste Antwort gefordert: Göteborg assoziiere ich mit Leichtathletik-WM. Randy Barnes passt aber vermutlich in keinen Bob rein. Gab dann noch eine EM – und dort Petra Lammert, auch Bobfahrerin.

    3) Nach Olympia in Annecy muss ich dann nicht mehr suchen. So bleibt Edward Eagan, ein echter Bobxer.

    4) Unser heutiger Zehnkämpfer: Nicht Hingsen, sondern Torsten Voß

    5) Kein Sänger, sondern Weltmeister im Armdrücken: Alexej Voevoda.

    6) Hier verlassen mich die richtigen Antworten (und sooo viel Zeit habe ich dann auch nicht…). Darum werfe ich mal ein paar falsche zur Erheiterung ein: Bob Smith (haha – immerhin Fullback) und Richard Adjej, Bob-Silber und Europameister, immerhin Linebacker, fährt auch kein Rad, sondern spielt Handball – der hat hier gefehlt! Leider kenne ich die Kartoffel-Story nicht – nur Kevin Koronas Süßkartoffel-Wraps https://youtu.be/udfbaRiyMdw Oder werden hier mehrere gesucht? Wie auch immer: Das Rad bleibt mir fremd.

    7) Bob und Hürden = Lolo Jones? München heißt aber 72, also Manfred Schumann.

    8) Über 7 in Rio deutet auf die Weitsprung-Olympiasiegerin Tianna Bartoletta hin.

    9) Und zuletzt noch Lauryn Williams…

    Lieber Heinzi, es war wie immer ein Riesenspaß – herzlichen Dank und (auch an alle Mitratenden): Frohe Weihnachten (und hoffentlich ein paar geruhsame Tage zur Erholung).

    (Und wenn ich nachher noch ein wenig Zeit habe, schreibe ich noch, warum Sven Hannawald die falsche Lösung von Türchen 1 war – hätte ich dann doch spoilern können…)

  3. Leider habe ich meinen persönlichen Rekord nicht hochschrauben können, Shaun White hätte es sein können. aber wie jedes Jahr war es wieder ein Spaß, ein großes DANKESCHÖN für die Mühe und ein frohes Fest und einen guten Rutsch.

  4. Schwierig ist heute, dass unklar ist, wieviel gesucht sind. Könnten 3-7 sein. Es könnte eine(r) pro Terzett/quartett sein, aber es sind wohl oft mehrere, manche bekommen nur eine Zeile.
    Es dürfte aber jeweils um den Zweitsport Bobfahren gehen.

    Herr Voss dürfte dabei sein (Rom, Seoul), Herr Eagan (der einzige mit Sommergold und Wintergold, eben wieder im Bobfahren), Frau Williams, die Sommergold, aber nur Olympiasilber gewann (Tadel)

    Damit wären wir mit den doppelten Olympiagewinnern (Sommer und Winter) fast durch, Frau Luding-Rothenburger und Frau Hughes kamen ja schon vor, Herr Thams war ja Skispringer, so fies wäre Herr Kamke ja am Heiligabend nicht…..obwohl…..ein Skispringer ja auch nicht bremst und hohe Geschwindigkeiten erreicht…schiebt er, er zieht doch eher….obwohl er schiebt sich auf das Luftkissen….mal sehen….wie Kamke das sieht.

    Natürlich kann es immer auch sein, dass einer von denen nicht passt. Meistens passen wie irgendwann nicht mehr zu den Zeilen davor oder danach, aber da werden dann wohl schon andere Athlet*innen gemeint sein (hoffe ich)…

    aber jetzt wird es etwas zeitaufwändiger, evt. später noch mehr, erstmal Familie.

  5. Nicht eine, nicht zwei, nicht vier, nein, gar Viele sind zu finden. Zu viele, um sie während der heutigen Zugfahrt alle zu finden. Aber wenigstens die eine oder den anderen. Der Einfachheit halber direkt im Gedicht:

    Der Beste: Staffelbronze in Annecy.
    Keine Ahnung: das klang ja nach Björndalen, der in Annecy mit der Langlaufstaffel eine Medaille geholt hat. Hat er aber wohl nicht. Und eine Langlaufstaffel in Annecy habe ich auch nicht gefunden.

    Platz 3 in Göteborg: stieß nicht mit Bäuschen.
    Rutger Smith, niederländischer Kugelstoßer und Diskuswerfer

    Olympiafans sind – hüstel – aus dem Häuschen:
    denn Sommergold und Winter- gab’s fast nie.
    Sommergold und Wintersilber oder-bronze: das wäre Lauryn Williams. Das Häuschen der Bobstart. So ganz sicher bin ich aber nicht, siehe letzte Zeile. Außerdem hat sie „nur“ den Vorlauf bei ihrem Staffelgold bestritten.

    Vor Seoul und Silber: Gold in Rom, vor Wentz.
    Das war Torsten Voss, später auch mal Bobfahrer.

    Macht Lincoln Hawk (dem andern) Konkurrenz.
    keine Ahnung

    Ist Fullback, isst Kartoffeln, fährt mi’m Radl.
    Hatte ja an einen Footballer gedacht, mit Kartoffeln und Rad aber nichts weiter angefangen.

    Im Münchner Hürdenvorlauf ausgeschieden.
    1972: Manfred Schumann, später ebenfalls Bobfahrer

    In Rio über sieben: weitzufrieden.
    Kann fast nur Weitsprung der Frauen sein: Tianna Bartoletta, auch im Sprint erfolgreich

    Nach Sommergold nur Wintersilber – Tadel.
    Huch? Nochmal Lauryn Williams? Oder irgendjemand anderes bei irgendwelchen Weltmeisterschaften.

    So, dass war doch nochmal ein toller, rätselhafter Abschluss eines wieder einmal einzigartigen Adventsklaenders. Danke, Herr Kamke. Hat sehr viel Spaß gemacht! Allen schöne Feiertage, ganz nach eigenem Gusto. Ein schönes 2020 und uns VfB-Fans eine erfolgreiche Rückrunde.

  6. Danke Kamke!
    Es war ein Fest hier. Unglaublich wieviel Liebe und Aufwand dahintersteckt. Nur um Thies, einige Andere und mich zu ärgern 😉
    Nein. Danke. Wirklich.
    Es waren 24 Tage voller Gedanken, toller Gedichte und unglaublich vielen Sportlern und deren Geschichten.
    Denn es waren deutlich mehr als 24. jeden Tag tauchten auch Namen auf, die man/Frau gar nicht mehr auf dem Schirm hatte oder noch gar nicht kannte.
    Angedacht wurde nicht nur bei nir zu einem täglichen Ritual. Morgens ab 8 Uhr (manchmal auch kurz vor 8) die Seite aufrufen, lesen, nochmal lesen, dann die eigene Unfähigkeit verfluchen, nochmal lesen, Kamke verfluchen um dann doch noch irgendwelchen, meist sinnlosen, Ansätzen hinterherzujagen.
    Und Abends dann das Lesen des eigenen Versagens und der Neid auf die anderen, die mal wieder die richtige Antwort hatten (ja, ich war neidisch auf Euch). Und viel zu selten (wenn auch deutlich häufiger als erhofft), die Freude, wenn man mal richtig lag. 6/24 ist mein persönlicher Rekord und ich bin tatsächlich stolz darauf.

    Danke Heinz. Das waren tolle 24 Tage. Und Danke für Deine Liebe und Einsatz die verlorenen Seelen wieder aufzubauen und neu zu motivieren, auch bei Twitter.
    Dir, den Deinen und allen anderen ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.
    Seid gedrückt und bleibt wie ihr seid.

  7. Wie viele Sportler_innen sind hier überhaupt gesucht?
    Der Beste Kevin Kuske gewann in der Jugend in Annecy. Sprint und Bob.
    Petra Lammert gewann Bronze in Göteborg. Kugelstoßen und Bob.
    Die nächsten zwei Zeilen dürften Eddie Eagan sein. Boxen und Bob.
    Torsten Voss gewann vor Wentz. Zehnkampf und Bob.
    Lincoln Hawk klingt nach Aleksey Voevoda. Armdrücken und Bob.
    Die Kartoffeln konnte ich zuerst nicht zuordnen, aber gemeint ist Heather Moyse. Rugby, Radsport und Bob und Kartoffelmarkenbotschafterin.
    Manfred Schumann. Hürdensprint und Bob.
    Tianna Bartoletta ist Siebenmeterspringerin. Weitsprung und Bob.
    Laury Williams gewann in Sommer, aber nicht im Winter. Sprint und Bob.

    Den Volleyball-Hall-of-Famer Wilt Chamberlain hätte ich noch gerne hier gesehen. Davor war er ein bisschen der dominanteste Basketballer aller Zeiten. Sein Privatleben war auch ausreichend boulevardesk, dass man hätte die eine oder andere Zeile füllen können.

    Vielen Dank für die letzten Wochen. Ich bitte um Nachsicht, dass ich vor allem wochenends nicht die gebührende Aufmerksamkeit gewährt habe.

  8. Das sind wie schon in unseren DMs bei Twitter von mir vermutet diverse Bob Anschieber, die vorher im Sommer unterwegs waren. Wie auch seit dieser Saison Georg Fleischhauer.
    Einzelne Namen überlasse ich anderen.

    Auch per DM habe ich die ja schon geschrieben wer mir fehlt. Scott Draper.

    Sieger von Queen’s 1998. Australian Open Sieger im Mixed 2005, jeweils im Tennis und Sieger eines PGA Golf Turniers 2007.

  9. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Sportler im heutigen Gedicht versteckt sind, meine aber zumindest ein paar erkannt zu haben und werfe mal Kevin Kuske, Svetla Mitkova, Edward Eagan, Torsten Voss, Tim Wiese, Manfred Schumann, Tianna Bartoletta und Lauryn Williams in die Runde. Sicher fehlen da noch welche (Kartoffeln? Häh?), aber für meine in diesem Jahr eher magere Performance soll das reichen. Und überhaupt ist ja nur der Zeitmangel am heiligen Abend dafür verantwortlich, dass ich nicht mehr zusammenbekomme. Ist ja eh klar …

    Nach 24 Tür’n mit Müh und Freuden
    bleibt mir am Heiligabend nur noch eins:
    der Abschied von den wack’ren Rätsel-Leuden,
    ein frohes Fest und danke, lieber Heinz.

  10. Sie schieben an und bremsen nie zu früh. Die Bremser ( früher bremsten sie tatsächlich vor Kurven ), heute richtiger Anschieber im Bobsport.

    Der Beste Anschieber. Kevin Kuske. Zumindest der erfolgreichste Deutsche bei Olympia.
    Das er bei der Junioren WM auch Bronze über 4 x 100 m holte war mir neu. Wieder was gelernt.

    Gold vor Wentz in Rom holte Torsten Voss. Im Zehnkampf. Später sass in Bobs von Harald Czuda und Wolfgang Hoppe. Bei beiden recht erfolgreich, aber nicht ganz vorne bei WMs.

    Und dann … wird die zeit zu knapp.
    Ich werfe einfach einen Namen hin.
    Tianna Bartoletta, war Olympiasiegerin in Rio, sprang mehr als 7m und saß mal bei Elana Meyers im Bob.

    Jetzt muss ich aber los.

    Schöne Weihnachten allen die hier mitmachen, oder nur lesen.

  11. Okay, 2. Beitrag, noch etwas Ruhe vor der Bescherung. In Kürze:

    Der Beste ist Kevin Kuske 16 Mal Gold, Staffel-Bronze in Annecy.
    Petra Lammert vom VfB stieß mit Kugeln, nicht mit Bäuschen.
    Herr Eagan gewann Sommergold und Wintergold.
    Das Hüstel davor bezieht sich hoffentlich nur aus dem unreinen Reim, einen Herr Cough, der Bob fährt, habe ich nicht gefunden.

    Torsten Voss Gold in Rom, Silber in Seoul.
    Ein Armwrestler, der Lincoln Hawk Konkurrenz macht, ist Alexey Ivanovich Voyevoda .
    Heather Moyse Opei macht Werbung für Kartoffeln (ob sie welche ißt?, Nehmen wir mal an, wahrscheinlich wie wir fast alle)

    Herr Schumann schied in München im Hürdenvorlauf aus.
    Tianna Bartoletta gewann mit 7+ m im Weitsprung Gold in Rio
    Frau Williams gewann Sommergold, aber nur Olympiasilber gewann (Tadel)

    Hoffe, das passt so. Alle genannten furhen auch Bob.

    Gefehlt hat mir Deion Sanders, in den Endspielen in Football und Baseball zu stehen, ist schon bemerkenswert. Auch wenn er kein Bob fuhr.

    Ansonsten alles großartig, lieber Herr Kamke, vielen Dank, frohe Weihnachten.

  12. Außer Thorsten Voss bleiben mir alle anderen heute leider ein Rätsel. Zu wenig Zeit für zu viele Kopfnüsse. Danke wieder einmal für den großartigen Kalender, Herr Kamke. Es war eine Freude, wenn auch dieses Jahr zu oft mit google und zu wenig mit Nachdenken-und-draufkommen verbunden. Deion Sanders, Michael Jordan, Axel Kruse und Co. wären andererseits vermutlich einfach zu einfach gewesen … Allen schöne Feiertage

  13. Schön noch mal etwas Besonderes zu haben. Aber auch tatsächlich
    Fleißaufgabe, die sich alle zu ergoogeln:

    Kevin Kuske, Petra Lammert, Eddie Eagan
    Torsten Voss, Alexei Wojewoda, Heather Moyse
    Manfred Schumann, Tianna Bartoletta, Lauryn Williams

    Auch dieses Jahr habe ich natürlich manches viel zu früh gegoogelt, statt nachzudenken. Highlights waren aus meiner Sicht einerseits die sehr bekannten Sportler, deren Hauptbeschäftigung kaum in den Gedichten auftauchte. Aber auch der Stadionarchitekt und der ägyptische Eishockeyweltmeister, Wimbledonsieger und HSV-Torwart.
    Also: vielen Dank, Kamke für die vielen schönen Rätsel. Mir war es ein Fest. Frohe Weihnachten dir und allen Mitratenden.

  14. Heiligabend früh zu Ende. Kurz mal nachgerechnet. 13 mal richtig gelegen dieses Jahr (wenn das Sammelsurium heute ungefähr stimmt). Und das, obwohl ich auch ein paar Mal keine/kaum Zeit hatte, v.a. am Anfang.

    Da ich in den letzten Jahren eher nur so sporadisch mal den einen oder anderen Glückstreffer landete, ist da schon eine Entwicklung zu sehen, meine ich. Hitzlsperger und Mislintat würden evt. doch mit mir weitermachen, obwohl der Start sehr in die Hose ging (0-4), aber zuletzt zeigt die Tendenz doch klar nach oben (4-1 aus den letzten 5 Rätseln, auch wenn das heute (vermutlich) eher ein Arbeitssieg war). 😉

    Jetzt hoffe ich mal, dass Herr Kamke auch weiter macht trotz aller Andeutungen….hat ein paar Jahre gebraucht, aber so langsam komme ich ein bisschen rein in seine Denke. Aber er hat ja dankenswerterweise mehr Geduld mit seinen Ratern als der VfB mit seinen Trainern…..

  15. Lieber Heinz Kamke,
    ich weiß heute gar nicht, in welche Richtung ich denken sollte. Daher belasse ich es bei einem großen Danke für 24 ganz besondere Tage und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.
    Und hoffe voller Vorfreude auf eine neue Ausgabe des besten Adventskalenders!

  16. Alles schläft, einsam wacht … und ich nehme mir noch einmal das 24. Türchen vor.
    Viel weiter bin ich aber nicht gekommen. Lediglich bei Lincoln Hawk bin ich noch über Sylvester Stallone auf Alexey Voyevoda gestoßen, immerhin Olympiamedaillengewinner im 2er Bob und professioneller, erfolgreicher Armwrestler. Vielleicht stimmt’s ja…
    Ach ja, und wer hatte im Kalender noch erwartet? Nicht gefehlt hat Tim Wiese. Der musste wirklich nicht sein. Einen sehr versteckten Michael Jordan hatte ich aber doch erwartet. Oder vielleicht auch Stephen Curry oder Bo Jackson. Oder noch jemand von den Paralympics? Andrea Eskau?
    Aber insgesamt war ich sehr überrascht, wie viele Doppelsportler du gefunden hast, die nicht auf einschlägigen Bilderstrecken oder Artikeln zu finden waren. Chapeau?

  17. Ich schaffe das Potpourri über Weihnachten leider nicht, vielleicht versuche ich mich später noch daran. „Mein“ Favorit ist anscheinend nicht dabei, und gefühlt ist er das Double Feature mit dem meisten kulturellen bzw. politischen Impact: Tommie Smith. Weltberühmt für die schwarze Faust 1968 und später noch ein paar Jahre NFL.

    Vielen Dank nochmal für alles!

  18. Kevin Kuske, Sprinter, Bob
    Torsten Voss, Zehnkampf Bob,
    Laury Williams, Sprint, Bob

    Viel zu spät geantwortet diesmal, aber Auflösung war noch nicht online.
    Auch wenn‘s nicht mehr „güldet“ – dabeisein ist alles.

  19. Torsten Voss auf dem Silbertablett vom Christkind serviert, bis dahin bin ich mir sicher.

    Aber irgendwie klingt es, als wären noch mehr versteckt, nun denn, die Auflösung wird’s erklären.

    Dir, danke für die Rätsel des Jahres, mir fehlte nichts.

    Von mir aus, könnte es die Rätsel auch übers Jahr immer mal geben, nicht nur als Adventskalender.

    Allen einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

  20. Irgendwie schön, dass hier noch nicht aufgelöst ist, da kann ich ja nochmal nen Tipp abgeben.

    Also, mir scheint, es sind mehrere, unabhängige Sportler gesucht. Sind alle welche, die sowohl bei Winter als auch Sommerspielen Medaillen gewonnen haben?

    Heute mal wieder mit etwas googeln und dazu, mir scheint, die Zeilen beziehen sich etwas springend auf verschiedene Personen, oder aber ich bin auf dem falschen Weg.

    Lincoln Hawk -> Over the top? -> Boxen -> Edward Eagan? -> Anschieber im Viererbob -> Gold bei Sommer und Winter

    Gold in Rom ? -> passt nicht

    Silber in Seoul plus fährt mitm Radl plus Geschwindigkeit -> Christa Luding-Rothenburger -> Bahnradsilber + Eisschnellauf gold

    Nach Sommergold nur Wintersilber -> Lauryn Williams (Sprint + Bob) ?

    Irgendwie geht es mal wieder nicht ganz auf bei mir…

    An dieser Stelle möchte ich natürlich auch Danke sagen, für schöne, anspruchsvolle, interessante Rätsel.
    Da ich viele der Geschichten noch nicht kannte, habe ich auch schönes unnützes Wissen dazu gewonnen 😉
    Freue mich aufs nächste Jahr!

  21. Der Großteil dieses – hoffentlich – auflösenden Kommentars zum 24. Türchen ist vor ein paar Tagen entstanden, aber irgendwie war dann auch mal gut. Zu viele Double Features im Kopf, Sie verstehen schon. Ich bitte um Nachsicht.

    “Eine kleine Fleißaufgabe” hatte ich geschrieben, und ich bin begeistert, dass sich tatsächlich noch ziemlich viele treue Mitspielende an Heiligabend oder auch noch dem Weihnachtstag die Zeit genommen haben, hier zumindest kurz reinzuschauen und liebe Wünsche zu hinterlassen, in vielen Fällen aber auch noch in Teilen oder gar komplett zu antworten. Danke schön.

    Ein Potpourri also, und natürlich haben die genannten Sportler*innen so gar nichts Verfaultes an sich, au contraire: fast durch die Bank handelt es sich um Medaillengewinner*innen. Etwas unklar war offenbar, wie viele von ihnen tatsächlich gesucht wurden. Ich hatte versucht, dies durch die Zeichensetzung (nach jedem Punkt eine neue Person) zu vermitteln, aber das fällt nicht unbedingt unter “muss man erkennen”.

    Das erste Quartett als Hinführung, in der deutlich wird, dass es um die (wie auch immer wieder in Kommentaren angeklungen) lange erwarteten Bobfahrer und -innen geht, bzw. zumeist eben nicht um die Fahrer, sondern um den Rest der Besatzung. Menschen, die anschieben und – Etikettenschwindel! – kaum bremsen.

    Der Beste unter den Anschiebern, wenn es nach olympischen (vermutlich auch sonstigen?) Medaillen, wie auch nach der öffentlichen Wahrnehmung, geht, dürfte Kevin Kuske sein, der einst als Leichtathletik-Junior WM-Bronze in der Sprintstaffel gewann.

    Wer nicht mit Bäuschen stößt, nimmt vermutlich Kugeln. Und jetzt wird es haarig, um nicht zu sagen: fehlerhaft. Zum Glück waren alle schon weihnachtsmilde. Bronze in Göteborg haben, wenn man sich auf EM und WM beschränkt, vier Athlet*innen errungen: Randy Barnes und Svetla Mitkova-Sınırtaş bei der WM 1995, Olga Sergejewna Rjabinkina und Rutger Smith bei der EM 2006. Alle ohne nennenswerte Bob-Erfolge. Jetzt würde ich gerne sagen, dass meine Aussage, die gesuchte Person habe Platz 3 erreicht, trotzdem zutraf, weil das Klassement ja erst im Nachhinein verändert wurde, Doping mal wieder, und natürlich hätte ich recht, aber seien wir ehrlich: Das ist ein purer Glückstreffer meinerseits, ich hatte schlecht recherchiert: Petra Lammerts Wikipediaeintrag ist veraltet, sie erhielt in bzw. nach Göteborg Silber. Und 2012 gewann sie als Anschieberin mit Sandra Kiriasis sowohl EM- als auch WM-Silber.

    Dann natürlich einer derjenigen, der auf allen olympischen Multisportlerlisten ziemlich prominent auftaucht, weil er bis heute (oder habe ich wieder schlecht recherchiert?) der einzige ist, der im Sommer und im Winter – in verschiedenen Sportarten – Gold holte. Die Parenthese ist wichtig, weil – wem sage ich das? – Gillis Grafström sowohl im Sommer in Antwerpen als auch mehrfach im Winter Eiskunstlaufgold errang. Hier aber sind wir zwar auch in Antwerpen, aber beim Boxen, wo Edward Eagan 1920 im Halbschwergewicht siegte. 12 Jahre später im Viererbob.

    Erstes Terzett, erster Sportler: Das war nun wirklich sehr eindeutig: Torsten Voss, Zehnkampfweltmeister und olympischer Silbergewinner, Später Medaillengewinner mit Hoppe und Czudaj.

    Lincoln Hawk war, und ja, ich musste den Namen googeln, der von Sylvester Stallone verkörperte Armdrücker in Over the Top. Alexei Wojewoda ist dreifacher Armwrestling- Weltmeister und mehrfacher olympischer Medaillengewinner im Bobsport, mittlerweile aber wegen Dopings lebenslänglich gesperrt.

    Heather Moyse hat nicht nur einen beeindruckenden sportlichen Lebenslauf, in dem neben Rugby (“… is considered one of the best fullbacks in the game”), Radsport und Leichtathletik auch Fußball (nicht ganz so beeindruckend) sowie ihre Rolle als Markenbotschafterin für Kartoffeln aus ihrer Heimatregion genannt werden: “Heather Moyse serves as a Brand Ambassador for Prince Edward Island Potatoes. In this role, she has represented the PEI potato industry at events and promoted potatoes through social media and conventional media.” Na dann. Und natürlich verschiedene Bobmedaillen. Zweifache Olympiasiegerin.

    Manfred Schumann lässt sich über Olympia 72 dann wieder recht leicht googeln. 110 Hürden. Offenbar gehörte er zur allerersten Welle der Leichtathleten, die sich im Bob versuchten, in seinem Fall mit nennenswertem Erfolg: zwei olympische Medaillen in Innsbruck. Gibt nicht so viele hierzulande, die sommers wie winters olympisch gestartet sind. Nicht zu vergessen natürlich, Triple Feature, sein Engagement als Präsident des niedersächsischen Boxsportverbandes.

    Über sieben und weit- statt hochzufrieden klingt sehr nach weiblichem Weitsprung. Und da weder Brittney Reese noch Ivana Španović über nennenswerte Boberfahrung verfügen, geht es offenbar um Tianna Bartoletta, die in der Saison 2012/13 als Anschieberin unterwegs war und einmal auf dem Weltcup-Podium stand

    Erfolgreicher war die in den vergangenen Wochen in den Kommentaren bereits genannte Lauryn Williams, die in London Gold in der Sprintstaffel holte (zuvor schon Einzelsilber in Athen), in Sotschi dann “nur” Silber im Bob. Was natürlich keinen Tadel nach sich zieht, aber bestimmt hätte sie gern mit Edward Eagan gleichgezogen.

    Die beiden zuletzt genannten Damen, aber das nur am Rande, waren jeweils im Bob von Elana Meyers unterwegs, wie übrigens auch Lolo Jones, die in den letzten Wochen ebenfalls bereits in den Kommentaren genannt wurde. Meyers selbst hätte auch ein Türchen verdient gehabt, als ehemaliges Mitglied des amerikanischen 7er-Rugby-Kaders.

    Und natürlich hätten noch viele andere Sportler*innen Türchen verdient gehabt. Es gab eine gewisse Häufung bei Fußball- und American-Football-Spielern, sodass dort einige durch das Raster fielen, sei es aus eher zufälligen Gründen, sei es, weil ich mir, wie bei Manfred Burgsmüller oder Axel Kruse, kaum vorstellen konnte, einen gewissen Schwierigkeitsgrad zu erreichen. Lew Jaschin wäre beim Fußball noch zu nennen, Andy Goram, Bruce Arena, Knut Anders Fostervold, Petr Čech, Markus Weise, Thomas Eichin und natürlich Hannes Bongartz, Traber und ehemaliger Deutscher Jugendmeister auf dem Kunstrad. Bestimmt noch einige mehr.

    Beim American Football liegen insbesondere Bob Hayes und Deion Sanders auf der Hand, dazu Michael Carter oder aus der unmittelbaren eigenen Erinnerung Renaldo Nehemiah, und zweifellos gibt’s da noch ne ganze Menge mehr – Tommie Smith, lieber @scherben81, hatte ich als Footballspieler überhaupt nicht auf dem Zettel, vielen Dank.

    Katerina Neumannova möchte ich nennen, Rebecca Romero, Hamish Bond, Carlota Castrejana, vielleicht Ashleigh Barty. Ein interessanter Fall ist Florian Wellbrock, der ja in beiden Sportarten dasselbe tut, aber als erster bei einer WM im Becken und im Freiwasser siegreich war. Muss also schon was Besonderes sein. Und ja, Michael Jordan. Zu einfach, wie @lurchmolch sagt? Ja, schon. Und irgendwie konnte ich die Zweitkarriere schlichtweg nie ernst nehmen. Was natürlich als Argument ziemlicher Quatsch ist, wenn man einige andere Exponenten des Kalenders 2019 betrachtet, aber ist halt so.

    Eine Reihe von Sportlern aus dem frühen 20. Jahrhundert könnte man nennen, zuvorderst Jacob Tullin Thams, andere waren ohnehin im Kalender. Auch aus dem paralympischen Bereich gäbe es sicher einige. Einzelne kamen vor, andere bereits in früheren Jahren. Diesmal hatte ich noch mit Andrea Eskau und Peter Genyn geliebäugelt, doch es kam halt anders.

    Zahlreiche Sportler haben sich, wer wüsste es nicht, in schnellen Autos versucht, beispielsweise Sven Hannawald, Teemu Selänne, natürlich Luc Alphand. Aber Motorsport hatten wir auch wahrlich genug.

    @SD: Die Sache mit Sven Hannawald steht noch aus, nicht wahr?

    @xxlhonk: Stellvertretend für zahlreiche andere, die mir hier überaus freundliche Worte angedeihen ließen: vielen lieben Dank, das hast Du sehr schön gesagt und mir eine große Freude gemacht.

    @undeednu: Ah, klar! Chamberlain hatte ich auf einer früheren Liste, von der ihn irgendjemand gelöscht haben muss. Vielleicht ja @martin, der ja bekanntlich meine Aufzeichnungen gehackt hat?

    @mahqz: Ja, Scott Draper ist sehr bemerkenswert. Hättest Du mich ein paar Tage früher auf ihn aufmerksam gemacht, wäre er vermutlich noch hinter ein Türchen gezwängt worden.

    @braindrain21: Ah, sehr schön, die persönliche Auswertung. Bin ganz zuversichtlich, dass der Aufstieg gelingt.

    @APEljot: Guter Punkt, Bo Jackson hatte ich in der Tat auch auf der besagten gehackten Liste, Stephen Curry eher nicht. Golf?

    @Ute: 365 mal im Jahr! ; )

    Womit wir aber auch beim Thema wären. Seien wir ehrlich: Türchen 24 war ein reines Google-Rätsel. Mit etwas Zeit und dem richtigen Ansatz relativ leicht zu lösen. Und, seien wir nochmal ehrlich, der ganze Kalender war dann doch eher so ausgestaltet, dass – ich bitte gegebenenfalls um Korrektur und Verzeihung – kaum jemand in der Lage gewesen sein dürfte, mehr als fünf Türchen ohne Google oder dessen Alternativen zu lösen.

    Ein Umstand, der sich nicht einfach so ergeben hat, sondern den wir uns gemeinsam erarbeitet haben, würde ich sagen. Die Ratefüchse waren immer gewiefter, besser vorbereitet, empfänglicher auch für vermeintlich recht gut versteckte Hinweise, der Rätselsteller reagierte möglicherweise mit besseren Verstecken, abseitigeren Aspekten, was weiß ich, und so sind wir an besagtem Punkt gelandet, wo es ohne Suchmaschineneinsatz recht schwer wird bzw. wo dieser bereits eingepreist scheint.

    Und irgendwie weiß ich nicht recht, ob ich mich an diesem Punkt so richtig wohlfühle. Da muss ich noch ein bisschen drüber nachdenken. Bestimmt auch darüber, wie groß der Anteil des diesjährigen Themas an der beschriebenen Entwicklung war, bzw. ob es sich vielleicht um einen Ausreißer oder eben doch um eine logische Entwicklung handelt, die sich abgezeichnet hatte. Ach, ich weiß doch auch nicht.

    Vielleicht will ja jemand was dazu sagen. Hab ich schließlich nur mal so angedacht.

  22. 365, wär mir zuviel. Aber sowas wie an jedem letzten Freitag des Monats, mit Auflösung am Montag, würde mir gut gefallen. 🙂

    Bezüglich des Schwierigkeitsgrads, klar manche Rätselnden brauchen mehr Herausforderung, wenn nicht immer wenige Minuten nach Veröffentlichung gelöst werden soll. Ich mag die Mischung, so hin und wieder auch mal was einfacheres, aber zuweilen ruhig auch mal was, was schon eher Expertenwissen braucht.

    Bezogen auf die Inhalte, Doppelsportler fand ich dieses Jahr spannend, es gibt auch sehr viel mehr, als ich vorab dachte. Und gestern bei der Dart-WM fiel mir vielleicht auch deshalb auf, dass Gerwyn Price, der walisische Rugby- und Dartsspieler auch gepasst hätte.

    Immer Doppelsportler wär’s glaub auch nicht. Spannend fand ich beim genaueren Recherchieren kürzlich die Paketzustellerin, denn sehr häufig sind Athleten bei Polizei, Zoll und Bundeswehr, insofern könnte ich mir auch andere Rätselhintergründe vorstellen.

    Unterm Strich muss es jedoch aus meiner Sicht für dich stimmig sein, so viel Arbeit ist nur machbar, wenn du auch Spaß daran hast.

    Ich lass mich überraschen und hoffe einfach, du findest etwas, was immer mal wieder Rätsel hier bringt.

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