eins/zwanzigzwanzig

Genau zwei Meter groß und auch so breit –
so wirkte er, wie’s hieß. Auch als Barriere
im Laufe einer langen Weltkarriere
vom Vorjahrtausend bis zur heutgen Zeit.

Medaillenmäßig war er früh so weit,
doch Gold blieb lang ’ne knifflige Affäre –
erst Länderauswahl vier (‘ne pekuniäre?)
hielt endlich den WM-Titel bereit.

Dank “vier” ahnt man (geschichtsvergessen) stracks:
Die Sportart war bei Länderwechseln lax –
was wüste Resultate implizierte.

Als Spätberufner hat vor fast drei Jahren
der Mann in seinem Kreis viel Ruhm erfahren,
als er sein Team zum EM-Titel führte.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

39 Gedanken zu „eins/zwanzigzwanzig

  1. Herr Kamke! Das scheint ja wirklich etwas leichter in diesem Jahr zu sein! Es müsste sich um Arpad Sterbik handeln? Der ist ein Schrank, die Sportart scheint Handball zu sein. Ich bin verhalten optimistisch, richtig zu liegen!

  2. Auf diesem Niveau darf jedes Türchen sein.
    Die Sportart ist schnell gelöst. Laxe Nationenwechsel in Verbindung mit wüsten Resultaten. Die qatarische Handball-Nationalmannschaft lässt grüßen.
    Bei Spielern mit mehreren Nationenwechseln fallen mir spontan zwei ein. Rutenka und Sterbik.
    Die 2m große und breite Barriere spricht aber eindeutig für den Torwart, so dass es um Arpad Sterbik gehen muss, der am Ende als Spanier einiges gewann.

  3. „der Mann in seinem Kreis“ könnte darauf hindeuten, dass es sich um einen Handballer (Kreisläufer) handeln könnte. Hierzu würde auch passen, dass sie es mit dem Nationentausch lax sehen. 2018 war die Europameisterschaft in Kroatien, der Sieger Spanien. So viel erzählt: ich habe wie immer keine Ahnung!

  4. Danke für den alljährlichen Hinweis, dass ich keine Ahnung von Sport habe und für die Erinnerung an meine (nicht sehr erfolgreiche) Gedichtsanalyse im mündlichen Abitur!

    Nachdem ich ich feststellen musste, dass es 2017 keine Handball-EM gab und mich die Basketball-EM irgendwie nicht weitergebracht hat, bin ich irgendwie bei Timo Boll hängen geblieben. Der ist zwar keine 2m groß, aber lange dabei. 2017 wurde er mir GER Europameister und Trainer des Teams war Jörg Roßkopf (never heard of).

    Sieht mir auf Bildern relativ groß aus und die Hälfte der Infos passt irgendwie. I go for it!

  5. Nie von ihm gehört, aber eine kleine Recherche über den einzigen Anhaltspunkt, den ich mir erschließen konnte (Handball-EM 2018), ergab Arpad Sterbik(?)

  6. 01.12., 07:24 Uhr: „Keine Ahnung vom Kamke. Irgendwas mit Handball.“

    Zwischenzeitlich wegen der wüsten (KAMKE!) Resultate mal in die Emirate abgebogen, aber da gabs nix. Kurz aufgege… äh, Frühstück gemacht, schon gab es positive Reaktionen in der internen Rategruppe: „Du warst schon richtig unterwegs!“

    Ich sag mal so: HA!

    Der Knabe ist ganz schön herumgekommen. Jugoslawien, Serbien, Ungarn und Spanien.
    Lustig: Nur für Ungarn hat er nie in der Nationalmannschaft gespielt, wurde dort aber Handballer des Jahres.

    Spätberufen bei der EM 2018 für Spanien, als der eigentlich gesetzte Torwart verletzt ausfiel. Damit Nach WM-Gold 2013 noch ein später EM-Titel hinterher für Arpad Šterbik.

  7. Barriere, Kreis, 2m breit… ich tippe mal ohne Google auf Handball.
    Aber dann hab ich mal vorsichtig gegoogelt, ob da 2017 ne EM war – und dann war ich raus.

  8. Hallo, mein Tipp ist Arpad Sterbik, der Torwart der spanischen Handballnationalmannschaft von 2018.
    er spielte in 4 unterschiedlichen Nationalmannschaften (vorher Jugoslawien, Serbien, Ungarn) und gewann mit Spanien 2018 den EM-Titel, nachdem Spanien bereits 3 Mal Vizemeister war.

  9. Ich bin irgendwie beim Handball: laxe Regeln beim Nationenwechsel, wüste Ergebnisse verbinde ich mit Katar und der zusammengekauften Nationalmannschaft und schließlich der Kreis, der beim Handball eine maßgebliche Rolle spielt.

    Spät berufen klingt nach einer Nachnominierung, auch sehr Handballtypisch.

    Ohne Google schaffe ich des Rätsels Lösung aber dann fairerweise doch nicht.

    Ich lande bei Arpad Šterbik, auch genannt der „Serbische Bär“ (Barriere als Hinweis?!?!) – er ist genau 2 m groß, Torwart (im Handballkreis) und hat für 4 Nationalmannschaften gespielt, wobei die ersten drei (Jugoslawien, Serbien und Montenegro, Serbien) aus politischen Irren und Wirren bestand.

    Hätte er jetzt – zwischendrin – in Katar (Qatar) gespielt, wäre ich mir ziemlich sicher, den richtigen gefunden zu haben, so bleiben Restzweifel.

    Aber was besseres finde ich heute nicht…

  10. Ok, welche Teamsportart ist bei Länderwechseln besonders lax? Das kann nur Handball sein. Denn da gab es ja tatsächlich auch wirre Konstellationen. Z.B. Katar als Vize-Weltmeister. Beim Handball und Nationenwechsel kommt mir dann sofort Talant Dujshebaev in den Sinn. Aber zu dem passen andere Dinge nicht. Z.B. der EM-Titel vor knapp drei Jahren. Den holte zwar im Januar 2018 Spanien, aber ohne ihn. Also mal in den Kader einsteigen. „In seinem Kreis“ kann ja nur ein Torhüter ggfs. ein Kreisläufer sein. Die sind aber nicht 2m. Also Torhüter. Hmm in der Wikipedia ist aber keiner genau 2 Meter. Aber mit Arpad Sterbik nur einer, der schon lange dabei ist. Draufgeklickt und nachgesehen: Tatsächlich schon den Pass von „vier“ Nationen gehabt. Wobei Jugoslawien (Hier auch WM Bronze) und Serbien/Montenegro natürlich ähnlich ist. Aber Ungarn und Spanien kommen hinzu.

  11. Es ist kalt und dunkel, der Schneematsch nervt und Pandemie noch viel mehr… Ein Lichtblick in diesen traurigen Zeiten ist Dein Adventskalender. Herzlichen Dank dafür! Auch wenn ich das Rätsel heute nicht lösen kann, war mir das Lesen und Rätseln eine große Freude.

    Beim Buzzword „Kreis“ dachte ich zunächst daran, dass auch die traditionelle Champagnerprobe der Weinhandlung Bernd Kreis am ersten Montag im Dezember dem Scheißvirus zum Opfer fällt. Möglicherweise wurde nach dem Gewinn des EM-Titels (ich nehme an: 2018) oder zuvor des WM-Titels mit Champagner geduscht. Aber darum geht es wohl nicht. Der „Kreis“ steht vermutlich für die Sportart Handball, wofür auch die Statur des gesuchten Sportlers sprechen dürfte. Und dass es um eine Mannschaftssportart geht, scheint klar zu sein. Die „wüsten“ Resultate und der Hinweis auf die pekuniären Argumente sind ein Indiz, dass der Sportler – zumindest zwischenzeitlich – auch für Katar spielte. Abgesehen davon klingt „geschichtsvergessen“ so, als seien politische Umbrüche der Grund für zumindest einen der drei Verbandswechsel gewesen.

    Nur Europameister wird er wohl mit Kater nicht geworden sein, oder doch? Den Titel holte er ja offenbar mit Verband Nummer 4. Oder sind die Teilnahmebedingungen bei einer Handball-EM inzwischen denen des ESC vergleichbar? Diese Fragen legt schonungslos offen, dass ich vom Handball kaum Ahnung habe (immer vorausgesetzt die Sportart stimmt überhaupt) und allenfalls als Eventfan die KO-Spiele der deutschen Mannschaft bei großen Turnieren verfolge. Ich tippe auf einen Handballspieler aus einem inzwischen nicht mehr existierenden Staat und muss für heute passen.

  12. Ich bin darauf gekommen, aber nicht ganz ohne Wikipedia.
    Der wichtigste Hinweis kam ganz am Ende: Europameister vor fast drei Jahren, also Anfang 2018, also vermutlich (hoffentlich) Handball. Lax bei Länderwechseln, passt auch. Barriere – vielleicht Abwehrspieler oder gar Torwart?
    Da ich noch aus diesem Jahr im Hinterkopf hatte, dass Spanien nun Doppeleuropameister ist, war auch das noch eine Eigenleistung.
    Sich dann durch den Kader von 2018 (Ja, auch der Kader der WM 2013 hätte hier wohl funktioniert) zu pflügen und dort über den serbischen Bären Arpad Šterbik zu stolpern, der eigentlich Ungar war – das ging dann nur mit Wikipedia.
    Man möge mir verzeihen.

  13. Was bin ich den frühen Morgen im Kreis gerannt und hatte keine Idee. Hammerwerfen, Diskus und Kugelstoßen. Ggf Ringen. Aber nichts wollte passen.
    Als das Rätsel liegengelassen und dann nochmal neu angedacht.
    Zack, kam mir die Eingebung. Und Dank Google kam auch der Name sehr schnell. Aber eines war das nicht: einfach!

    Meine Lösung lautet:
    Arpad Šterbik
    Torwart der spanischen Männer-Europameister. Er ist ungarischer Herkunft. Er hatte dann auch die jugoslawische und serbische Staatsbürgerschaften, bevor er für Spanien die Barriere im Tor gab.

  14. Ich vermute, dass sich „wüste Resultate“ auf Katar im Herrenhandball bezieht.
    Puuuh, evtl. Jordi Ribera, der für diverse Länder als Nationaltrainer tätig war und aktuell mit seinem Heimatland Spanien erfolgreich ist?
    Ich bin gespannt…

  15. Der Name ist mir nicht wirklich geläufig, was daran liegen könnte, dass ich mich im Handball, speziell im Welthandball, nicht besonders auskenne.
    Hansi Schmidt und Jo Deckarm, die sagen mir was, auch Erhard Wunderlich.

    Wunderlich ist das Stichwort, es ist so dass der Gesuchte tatsächlich 3 Staatbürgerschaften besitzt und für 4 Verbände spielte. Schreibt das Netz.

    Ich hoffe mal das Arpad Sterbik die Lösung ist.

  16. Ich kenne deinen Kalender seit ein paar Jahren aber in der Regel hatte ich nie die Zeit die ausgefeilten Hinweise zu lesen, aber war dennoch fasziniert von den Rätseln und den Rätslern.
    Da kommt mir die einfachere Variante durchaus entgegen und dann startest du auch noch mit einem Handballer. Das ist ein Heimspiel für mich.

    Eine Barriere deutet auf einen Torwart hin. Also Ballsport: Handball, Eishockey, Fußball.
    Vorjahrtausend bis heute spricht für einen Spieler des ehemaligen Jugoslawiens.

    Die Torwartlegende Arpad Šterbik kommt aus dem jugoslawischen Raum und wurde dann wie beispielsweise auch Andrei Xepkin, Siarhei Rutenka und Kiril Lazarov Spanier.
    Šterbik gewann die WM 2013 mit Spanien. Bei der EM 2018 kam er nach einer Verletzung von Perez de Vargas ins Turnier für das Halbfinale und Finale und war großartig. (spätberufen; 2 Spiele zum Titel sind effizient)

  17. Leider musste ich Google bemühen, doch ich glaube, die richtige Lösung gefunden zu haben. Ohne die gängigen Suchmaschinen glaube ich, den Sport recht schnell erkannt zu haben. Der Hinweis „wüste Resultate“ ließ mich direkt an Katar denken und deren Einbürgerungspraxis vor der Handball-WM im eigenen Land.

    Passenderweise fand 2018 im Januar auch die Handball-EM statt und jährt sich dementsprechend demnächst zum dritten Mal. Dass Spanien den Titel holte, hatte ich auch noch irgendwo in den Tiefen der Festplatte abgespeichert. Allerdings wusste ich nicht, welcher Spieler gemeint war.

    Da musste dann Google weiterhelfen und siehe da: Nachnominierter, oder auch „Spätberufner“, der sich im Kreis aufhält ist Arpad Šterbik, der für das Halbfinale nachnominiert wurde und mit der spanischen Mannschaft Europameister wurde.

  18. Das Schöne ist, dass man sich in stürmischen Zeiten auf ein paar Leuchttürme verlassen kann. Dieser liebenswürdige Adventskalender ist einer davon und ich muss zugeben, die Vorfreude in den vergangenen Tagen war riesig – so eine Art „Wir warten auf Kamke“.
    Vor lauter Nervosität hab ich mir dann gestern den Einleitungspost gleich mehrfach gegönnt. Und die beiden Proberätsel auch – ließen sie doch bei mir überhaupt nicht alle Namensglöckchen klingeln. Ich fange trotzdem mal mit diesen Beispielen an: Amerika, das nach Olympia kam, hey, das ist mein Fachgebiet! Und googles auch – 1896, Edwin Flack, Australien! Das zweite Rätsel war eine zähe Recherche nach der Startliste des Olympischen Abfahrtslaufs der Damen 1936 in GAP. Da tauchten drei Damen auf, die für die Tschechoslowakei dabei waren, aber nur eine von ihnen ist später für unterschiedliche Verbände gestartet und war später noch (Tennis in Kanada?) woanders aktiv. Danke auch da an google bzw. die wikipedia, für die Informationen und den Namen Hilde Doleschell (bzw. Walterova, bzw. Walter). Falls das stimmt.

    Und damit zum ersten echten Türchen. Ich bin ja selbst Handballer (gewesen) und es sind der Hinweise zu viele im Rätsel, als dass es sich nicht um einen handeln könnte. Zum Beispiel „Kreis“ im zweiten Terzett und die in Verbandswechseln eher laxe Sportart (mit der Wüste -> Katar vermutlich) im ersten.

    Wenn man die Barriere am Anfang hinzunimmt, muss es sich wohl um einen Torhüter handeln. Einen großen, breiten solchen. Der lange spielte, bis vor kurzem noch, also auch recht alt für Leistungssportverhältnisse sein könnte. Das alles war mir klar. Aber diese Handballer wechseln wie beschrieben ihre Verbände häufiger als ihre Trikots. Insofern war ich mir überhaupt keines Namens sicher und, shame on me, musste das einfach wissen (Das ist hier ja inzwischen gefühlt wie mit technischen Geräten. Der Verkäufer sagt: „Ist ganz einfach. In der Bedienung geradezu intuitiv. Die Anleitung versteht jeder. Ist gaaaanz einfach. Kinderleicht.“ Und dann kämpft man sich zwei Tage lang durch irgendwelche abseitigen Foren, um den Staubsauger ans Laufen zu bekommen). Der sehr langen Rede sehr kurzer Sinn: Arpad Sterbik. Torhüter-Ikone, 41 Jahre alt, 200 cm groß und wahrlich ein Bär von einem Keeper, Welt- und Europameister mit Spanien und auch im Dienste Jugoslawiens bzw. der Nachfolgemannschaften, zuletzt in Veszprem und insgesamt über 20 Jahre aktiv. Der müsste der Gesuchte sein.

  19. Ein wenig knobeln (Was gab es 2018 nicht alles für tolle EMs! Österreich im Finale der American Football EM – und das mt Sicherheit mit mächtigen Barrieren!) und beim dritten mal lesen den Kreis richtig einsortieren: Der „serbische Bär“ Arpad Sterbik stand im Januar 2018 mit fast 40 im Tor und damit im Kreis der spanischen Nationalmannschaft, mit der er zuvor auch schon Weltmeister wurde. Zuvor gewann er in jungen Jahren mit Jugoslawien zwei mal WM-Bronze, die „Wechsel“ zu Serbien und Montenegro und später Serbien war den Zeitläuften geschuldet.

  20. Hm. Das mit der Lösung ohne Google bei 20 Türchen wird bei mir wohl nichts. Aber immerhin mit Google meine ich es gelöst zu haben.

    „Barriere“ ließ mich schnell auf Torwart schließen, „in seinem Kreis“ auf Handball. Soweit so gut. Wikipedia hat ja netterweise Kaderlisten für die Handball EM 2018. Und für Spanien sind dort auf der Position Gonzalo Pérez de Vargas und Rodrigo Corrales vermerkt, die es aber beide nicht sind.

    Dann habe ich mich in anderen Sportarten umgeschaut und festgestellt, dass der Österreicher Mateusz Szymctyk amtierender Europameister im Hallenhockey ist, aber viel mehr findet man über ihn dann auch nicht heraus.

    Erst über einen Welt-Artikel habe ich dann irgendwann die Lösung gefunden, obwohl ich doch vorhin schon nah dran war: Arpad Šterbik wurde erst nachnominiert und taucht daher anscheinend nicht in der Kaderliste auf.

    Ohne Google wäre er mir aber trotzdem gänzlich unbekannt geblieben.

  21. Arpad Šterbik

    Dass der Name so gut geschrieben ist, zeigt wahrscheinlich, dass ich am Ende doch die Wikipedia brauchte…
    Ich hatte die Sportart über die vielen Länderwechsel („wüste Resultate“) und die EM vor knapp drei Jahren. Torwart („Barriere“, „genau zwei Meter“) und ursprüngliche Herkunft aus Ex-Jugoslawien („geschichtsvergessen“) waren wahrscheinlich.

    Rest ist Wikipedia. Ist aber auch ärgerlich, dass in der deutschen Wikipedia der EM-Kader der Spanier nicht vollständig ist und die Nachnominierten dort nicht gelistet sind.

  22. Ich kenne Arpad Šterbik nicht, aber der muss es sein.

    Die Tipps sagen Handballtorwart. EM 2018 hat Spanien gewonnen.
    Schnell auf die Bio der wenigen Kandidaten: Herr Šterbik ist zwei Meter groß, nicht mehr jung, wurde nachnominiert und hatte vier Länder hintereinander. Nur wüste Resultate ohne Katar wundern mich.

  23. Ach wie schön ist die alljährliche Adventszeit mit den täglichen Gedichten von Herrn Kamke!
    Selbst 2020! aber ohne digitales Nachschlagewerk?
    Da bin ich dann wohl doch nicht einer der großen Experten, für die Sie uns hier halten!

    Die Idee einer Sportart war schnell da:
    wüste Resultat der laxen Haltung zu Länderwechseln des Weltverbandes
    =Das Handballnationalteam von Katar
    ein 2m Bollwerk im Kreise
    =Handballtorwart

    Aber welcher?
    4 geschichtsvergessene Nationen
    = Jugoslawien oder Sowjetunion
    EM Titel vor fast 3 Jahren, also im Januar 2018 =
    Da ist auch schon der Osteuropäische Namen im Kader des Siegers Spanien:
    4 Natianalteams! WM Titel! Karriere von 1987-2007! 2007? WM-Titel auch schon mit der 3. Nation! und wieso taucht der Name 2018 doppelt auf? Sind das mehere Personen? Vater und seine Söhne? Und das soll einfach sein Herr Kamke? Das kann ja nicht…? Alles Falsch!

    Vielleicht doch die Leichtathletik Team EM 2017?
    Hier hatte Deutschland gewonnen!
    Im Kreis genau 2m:
    Robert Harting (Diskus) 201cm?
    David Storl (Kugelstoßen) 198cm? Weltkarriere?
    beide in der DDR geboren aber 4 Nationen?
    Kann auch nicht sein!

    Zurück zur spanischen Männer-Handballnationalmannschaft und es bleiben 2 Fragen:
    Wieso habe ich 2018 nach dem Ausscheiden von Deutschland das Endtunier nicht mehr weiterverfolgt?
    Und wann spielt der gesuchte „ehemalige spanische Handballspieler (Torwart) ungarischer Herkunft“ (wikipedia) endlich für Ungarn, wo er jetzt doch dort spielt?

  24. Also ohne Internetsuche, ja? Mal schauen, wie lange ich das durchhalten kann und ob ich mich da nicht zahlreicher spannender falscher Infos beraube.

    Ich denke heute an Handball wegen der Statur, später kommt auch noch der „Kreis“. Auch die laxen Länderwechselregelungen, die zu einem starken Team aus der Wüste (Katar) führten, würden passen.

    Insofern rate ich mal Nikola Karabatic, der mit Frankreich bestimmt schon Welt- und Europameister war (schließlich gewinnen die meistens; Spanier fällt mir jetzt keiner ein). Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass er in mehreren Balkan-Auswahlen gespielt hat.

  25. Ach es sollte doch alles so einfach sein in diesem Jahr, versprach er noch im Vorlauf. Und nun sitze ich Depp hier, keine Ahnung und davon ganz schön viel. Wieso mag ich das raten und rätseln nur so. Gott weiß es allein.

    Ich tippe auf Handball, die nehmen es meiner Erinnerung nach nicht so genau mit dem Länderwechsel. Und wegen des Kreises. So, wie ich diese jährliche vorweihnachtliche Übung jedoch kenne, bin ich komplett auf dem Weg des Holzes.

    Morgen also ein neuer Anlauf, ich trauriger Tropf. Frohen Advent allen!

  26. Ich als Handballer und ehemaliger Keeper hätte da einen Verdacht: Es müsste sich um den „Serbischen Bär“ Arpad Šterbik handeln, der die ganz großen Titel aber erst mit Spanien (Weltmeister 2013, Europameister 2018) abräumte.

    Spätberufener: Bei der EM 2018 erst ab Halbfinale für den verletzten Gonzalo Pérez de Vargas nachnominiert.

  27. Fragen Sie bitte nicht wie man hier auf die Belgische Familie Borlée kommen kann, Kevin, Johnathan und Dylan wurden in ihrem Kreis jedenfalls Europameister 2018, zu viert und sind auch vier Geschwister (mit Olivia) aber leider halt nur Belgier.

    Dann halt doch Viktor Ahn zu viert im Rund, bei der EM 2018 aber nur Silber.

    Wilde Sportart mit viel nationalem hin und her, gerne auch mal in der Wüste und mir sowieso irgendwie suspekt, das ist Handball und der Arpad Sterbik ist sogar 2 m groß!

    Das muss reichen für heute, gleich zu Beginn ein großes Dankeschön für die wunderbare tägliche Ablenkung im Advent.

  28. Hach, schön wieder hier zu sein. Bei der Vorschau schon gedacht, dieses Thema könnte sich zu Handball-Festspielen entwickeln und prompt scheint es so zu beginnen. Ich rufe daher Arpad Sterbik in den Raum, wobei das vorherige Jahrtausend als Handlungsort leichte Zweifel hervorruft.

  29. Heissa, es geht los, das Abtasten ist vorüber! Wunderbare und auch wunderbar viele Lösungen, die meisten korrekt, zudem eine Vielzahl freundlicher Worte, insbesondere hier, aber auch drüben bei Twitter und im einen oder anderen Podcast, also meinetwegen können wir sie Sache jetzt zufrieden been… ach nee, lass mal.

    Nach allem, was ich so auf Twitter wie auch hier in einzelnen Kommentaren mitbekommen habe, waren sich noch nicht alle ganz sicher, wie sie mit der Googlefreiheit umgehen sollten. Und ganz ehrlich: Letztlich ist das Ihre und Eure Sache. Ich habe versucht, die Türchen so zu besetzen, dass vermutlich nicht wenige von Euch die jeweilige Person kennen, und dann, je nach Tagesform auf beiden Seiten des Rätsels, also beim Quizmaster und den Quizzenden, nicht selten auch erkennen. Manchmal vertue ich mich, manchmal ist es selbst ohne Suchmaschine arg einfach, manchmal ganz und gar nicht, manchmal steht jemand auf dem Schlauch.

    Und natürlich verstehe ich, dass man mitunter den Punkt erreicht, wo man dann auch ein bisschen Hilfe in Anspruch nehmen will. Und sei es nur, um mal kurz bei Wikipedia zu schauen, ob anno 1995 wirklich eine Grasski-WM im Iran stattfand, um also den eigenen Denkansatz zu bestätigen oder zu verwerfen, um eine Jahreszahl zu verifizieren, wie @maik (hihi) heute, oder um zu prüfen, wie man Florence Ekpo-Umoh nochmal genau schreibt, wenn man sie denn auf anderem Wege als Lösung identifiziert hat. Wenn denn nicht, wie heute, Wikipedia mit einer durchaus gemeinen Beugung der Wahrheit zur Verschleierung beiträgt.

    Ganz nebenbei rechne ich durchaus auch mit dem gegenteiligen Effekt: dass es mit technischer Hilfe sehr schnell sehr einfach werden könnte.

    Eure Sache. Ich würde mich freuen, wenn viele den vorgeschlagenen Weg mitgehen, aber ich räume auch gern ein, dass ich @martins Punkt, wonach ohne Wikipedia und Google der eine oder andere unterhaltsame Irrweg nicht beschrieben und in der Folge auch nicht hier dokumentiert würde, einiges abgewinnen kann. Andererseits hat er heute auch ohne Google einen hübschen Teil-Irrweg beschritten. Wie auch immer: Ihr macht das schon richtig.

    Sorry, schon wieder so grundsätzliches Zeug. Also ran an den Text, oberlehrerhaft wie eh und je:

    Erstes Quartett, großer, breiter Kerl, “wie’s hieß” (die erste Zeile ist quasi ein Zitat eines Wettbewerbers), der eine Barriere darstellt. Über die Wortwahl muss man nicht glücklich sein (wie zum Beispiel ich), aber er scheint irgendwie im Weg gestanden zu haben. Internationale Karriere von den 90ern bis heute (oder zumindest fast).

    Medaillen hat er geholt, aber lange keine goldene. Vier Länderauswahlen, von denen die eine (die erste wirkliche “Auswahl” aus seiner Sicht, wenn ich das so sagen darf) vielleicht auch wirtschaftlich nicht unattraktiv war. (In Ungarn war man nicht so angetan, nachdem er es unter Verweis auf Heimatgefühle zuvor abgelehnt hatte, für sie anzutreten, nun aber woanders … sorry, bin zu weit.) Mit der vierten Länderauswahl gab’s also WM-Gold.

    Dann die Terzette. Geschichtsvergessenheit. Vermutlich konnte er, wie oben schon geschrieben, für die ersten Länderwechsel nichts. Aber nur weil wir geschichtsvergessen sind, macht das unsere unmittelbare Vermutung, so ein Länderwechsel sei bei der besagten Sportart keine komplizierte Sache (gewesen!), nicht falsch. War so, und das hat tatsächlich zu wüsten Resultaten geführt. Woraus einige (@nutman 75, @Das_Mietmaul, @undeednu…) geschlossen haben, unser Sportler sei selbst für Katar oder Bahrain oder andere übliche Verdächtige aus Wüstenregionen aktiv gewesen: war er nicht. Aber ja, der Katarbezug ist natürlich trotzdem richtig, das wüste Ergebnis ein recht starker Hinweis auf die Sportart.

    Zweites Terzett: Dass der Mann ein Spätberufener gewesen sei, kann man angesichts der vorigen Ausführungen sicherlich nicht über seine Karriere sagen, wohl aber über jene Europameisterschaft vor fast drei Jahren, die damit eben nicht, wodurch sich einige in die Irre leiten ließen 2017 stattfand, sondern Anfang 2018. Europameisterschaften im Januar sind sicherlich ein weiterer starker Hinweis. Im Januar spielen andere Kreise, die man so im Sport hat (man könnte ja an den Diskusring o.ä. denken, nicht so eine große Rolle.
    (Ich räume gerne ein, dass ich lange mit mir gerungen habe, eine oder zwei Zeilen bei Rilkes Panther auszuleihen, aber Zeilen sind halt ein knappes Gut.)

    Handball haben viele erkannt, dann aber zunächst eher an den Kreisläufer gedacht, der aber im Idealfall weniger im als am Kreis agieren sollte. Ergo: Torwart. Der bei dieser EM offenbar, obwohl spät (nämlich erst im Halbfinale) berufen, ziemlich gut war und sein Land zum Titel führte (Man of the Match im Finale). Und dann schlug eben doch noch diese gemeine Wikipedia-Falle zu: Im Kader stand kein 2-Meter-Torwart. bzw. eben nicht im vor Turnierbeginn nominierten Kader, der dort hinterlegt ist. Wie zum Beispiel @Strafraumeck bemängelte.

    Nachnominiert aber: Arpad Šterbik.
    Hier im Kalender nicht, da war er schon früh gesetzt.
    Die vier Länderauswahlen sind dann eben Jugoslawien, Serbien und Montenegro, Serbien sowie schließlich Spanien. Für Ungarn, dessen Staatsbürgerschaft er auch hat und wo er, wie @schnatsch treffend schrieb(en), in seiner Zeit bei Veszprém auch mal Handballer des Jahres war, aber nicht. Der Typ, der ihn so breit wie groß nannte, was Carsten Lichtlein, und bei Katar geht’s natürlich um die Vizeweltmeisterschaft 2015.

    Noch ein paar individuelle Anmerkungen, es sind dann doch recht viele Kommentare. Ich will mich nicht beschweren, au contraire, ich freue mich total, aber meine zeitlichen Ressourcen sind endlich.

    @alexsorcerer89: Wie wird das dann erst, wenn Du Ahnung hast?

    @miteinemLund2P: Wäre ich bösartig, früge ich angesichts der 2017/18-Thematik nicht nach dem Deutsch-, sondern dem Matheabi. Never heard of Jörg Roßkopf spricht dann doch eher dafür, dass das Abi gar nicht so lange her sein kann … Schöne Lösung, danke.

    @Das_Mietmaul: Ich hätte ja nicht gedacht, dass Du nach der traditionellen Champagnerprobe der Weinhandlung Bernd Kreis noch den Absprung in Richtung Sport schaffen würdest, und als Du es dann doch tatest, habe ich es ganz kurz ein bisschen bedauert. Immerhin bist Du dann auch noch zum Grand Prix d’Eurovision abgebogen!
    @Wischnewski Thomas: Wer sind denn Sie? Den Namen habe ich hier ja noch nie gelesen! ; ) Und “nicht einfach” ist halt Ansichtssache. @wanne zum Beispiel sieht das ganz anders.

    @Lurchmolch: Das macht mich sehr verlegen, danke sehr. Also der Vergleich mit dem Staubsaugerverkäufer, klar.
    Olympia 1936, sehr schön. Ich hatte ja im Text bereits an Sonja Henie 1924 erinnert, da sollte 36 auch drin sein. War es aber bekanntlich nicht, sorry.

    @borussenleon: Nach Deinem Twitter-Hinweis habe ich mir einige Mateusz Szymctyks angesehen, aber leider nicht den richtigen gefunden. Und danke für die ausführliche Schilderung, wir hatten ja über Schwierigkeitsgrade geredet.

    @Holger Nebier: Haha, das war doch, wie gestern bereits thematisiert, eine schöne Odyssee. Nicht nach Olympia, aber zur EM.

    @ingo: Ach schön, Du hier! Und so prägnant! Habe lange mit mir gerungen, “sterb ich” in den Text einzubauen, aber das wäre dann vielleicht doch zu viel der Einfachheit gewesen.

    @Alexander Füßer: Ich lachte herzhaft, danke sehr!

    @Rl0Lago: Borlée, das sind die Sprinter, oder? (Ich darf ja nicht googlen.) Bei 400 scheiden sich ja die Geister, ob es wirklich noch Sprint sei, aber ja, ich denke, sie laufen im Kreis.

    Tja, @runnertobi, da musste wohl weitermachen.

  30. Sehr schön, sehr schön. Beim Handball war ich auch schnell. Aber für den Sport habe ich mich zuletzt intensiv interessiert, als Jochen Fraatz spielte. Nun ja, morgen habe ich sicher mehr Glück.

  31. Arrgh!
    An Handball habe ich auch Gedacht! Hab mich dann aber auf die Wikipedia verlassen die im spanischen Kader der EM18 keinen Spieler auflistete auf den die Beschreibung passt.
    Da hätte ich wohl besser recherchieren sollen…
    Tolles Quiz! Danke!

  32. Beim Raten bin ich auch dieses Jahr nicht wirklich gut. Im Vergleich zu vielen sehr Sportbegeisterten mit gutem Gedächtnis, weiß ich viel zu wenig. Doch auch ohne viel zu wissen, lese ich mit Vergnügen und irgendwann auch die meisten Kommentare.

    Und manchmal schreibst du zu Kommentaren, was ich dachte:
    „Never heard of Jörg Roßkopf spricht dann doch eher dafür, dass das Abi gar nicht so lange her sein kann … „

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