vierzehn/zwanzigzwanzig

Die Rollen sind im Voraus klar verteilt:
Der heimatliche Held ist fest gebucht,
der Nachbar als Komparse, leicht verrucht,
derweil die halbe Welt zuhause weilt.

Das Publikum, schon reichlich aufgegeilt,
beschimpft den Nachbarn, zetert, pfeift und flucht,
als der erfolgreich Weltrekord versucht.
Ein stich ins Herz, der nicht so schnell verheilt.

Der Sportler grüßt mit ehrenvollem Arm,
die Welt sieht’s am TV (nur nicht vor Ort).
Sein größter Tag bringt stadionweit nur Harm.

Nach ein paar Jahren geht er schließlich fort,
mit jenen Nachbarn wird er nicht mehr warm.
Die andern freuen sich. Er siegt nun dort.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

29 Gedanken zu „vierzehn/zwanzigzwanzig

  1. Gesucht dürfte Władysław Kozakiewicz sein. Er gewann für Polen Gold bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau vor Konstantin Wolkow.
    Das dürften für mich wohl die Sommerspiele seit 1972 sein, von denen ich am wenigstens, quasi nichts mitbekommen habe.
    Władysław Kozakiewicz wechselte später nach Deutschland.

    Die Namen musste ich, wie fast immer googeln, die Fakten habe ich selbst erraten.

  2. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir auch diese Geschichte nichts sagte – obwohl ich mich nun an den Namen Wladyslaw Kozakiewicz erinnere, aber nun mal nur als eingebürgerten deutschen Stabhochspringer. Dass er 1980 Olympiasieger war, und dann auch noch mit dieser Geschichte, hatte ich damals nicht mitbekommen. Wurde 80 eigentlich auch im TV boykottiert oder war ich damals schlicht zu klein?

    Heute nur ergooglet dank „Stich“ und „halbe Welt zuhause“. Vielen Dank für diesen Ausflug in die Sporthistorie. Musste mir die Geste dann doch mal anschauen: https://youtu.be/aExybQRSYdU

  3. Die olympischen Boykott-Spiele in Moskau 1980 hatte ich schnell identifiziert.
    Dann kam ich auf die falsche Fährte mit Gerd Wessig’s Weltrekord im Hochsprung.
    Nach Grübeln, Zweifeln (der Konkurrent kam aus Polen und nicht der UdSSR) und Recherche bin ich dann bei Wladyslaw Kozakiewicz mit Weltrekord im Stabhochsprung gelandet. Damals für Polen am Start, später noch für Deutschland.

  4. Die 80er Olmpiade hat mich tatsächlich nicht interessiert, da die halbe Welt zuhause blieb.
    Deswegen musste Bruder Google etwas helfen. Und so kam ich auf Władysław Kozakiewicz den Stabhochspringer, der nach seinem Sieg eine entsprechende Geste ins Publikum gemacht hat. Und fast dafür seine Medaille verlor.
    Der in Litauen geborene Pole gewann olympisches Gold gegen den Russen Wolkow und das gesamte Stadion.
    Wieder mal etwas gelernt. Bildungsauftrag erfüllt.
    Danke Kamke

  5. Als besagter Wettkampf stattfand, hatte ich gerade das Licht der Welt erblickt. Vertiefend habe ich mich der Thematik auch nicht weiter beschäftigt daher musste Freundin Wiki wieder helfen.
    Nach dem zweiten Lesen war ich mir sicher, dass es sich um die Boykott-Spiele handelt. Von dieser Idee ausgehend landet man schnell bei dem Wettkampf der die Gemüter erhitzte und auch noch aus Gastgebersicht den falschen Sieger fand.

    Gesucht ist heute der Stabhochspringer Władysław Kozakiewicz.

  6. 14.12., 08:09 Uhr: „Moskau, Hochsprung, ich glaube es war ein Pole, aber der Name ist komplett weg.“

    Manche Leute wissen Dinge…

    Ich weiß nur, dass der „Ein stich“ mich högschd skeptisch machte, die Sportart war somit schnell klar. Kamke!

    Den Rest (inkl. Bildmaterial, weil „wtf, wieso weißt du sowas?“) lieferte die Dame aus dem kleinen Städtchen, es ist der mit der gleichnamigen Geste bei den olympischen Spielen 1980 in Moskau berühmt gewordene Władysław Kozakiewicz.

    Erst Pole, dann wegen Querelen des kalten (kalt, warm, verstehste?) Krieges und später Deutscher.

  7. Ich tendiere zu Sergej Bubka, erst für die UdSSR, später für die Ukraine gestartet.

    Viele Weltrekorde, vermutlich eine Rivalität mit einem Konkurrenten… und vermutlich nicht die korrekte Lösung.

    Aber dann isses so, nach einem 5:1 in Dortmund sieht man die Welt mit anderen Augen…

  8. Wladyslaw Kozakiewicz ist es.

    Moskau 1980 war direkt meine erste Vermutung. Dann brauchte man nur noch eine Sportart, wo man sich am Weltrekord versuchen kann, es aber trotzdem ein Duell ist. Da blieben Hochsprung und Stabhochsprung am wahrscheinlichsten. Am Ende war der Teil mit dem ehrenvollen Arm entscheidend.
    Dass Kozakiewicz danach für Deutschland startete, wusste ich aber gar nicht.

  9. Werter Herr Kamke,

    ein gar wunderbares Rätsel heute, chapeau! Ich hab 15x nachgelesen und gedacht: Alter, ich erkenne nicht mal die Sportart. Aber dann: Ein stich ins Herz.

    Wenn ich eins gelernt habe: Kamke baut keine Rechtschreibfehler in seine Rätsel ein!
    Einstich. Stabhochsprung. Wer hat denn die Weltrekorde innegehabt? Hmm. Władysław Kozakiewicz wurde doch irgendwann Deutscher, oder? Und dann zeigt einem Google, dass tatsächlich Kozakiewicz der gesuchte Sportler ist. Muss mal YouTube aufsuchen. Ich kannte die Geschichte dieses Wettkampfs nicht.

  10. War relativ schnell bei Stabhochsprung und dachte an den Franzosen, der mal irgendwo ausgepfiffen wurde. Da fehlte aber die Hälfte: der 2. Pass und die Welt war im Stadion. Also Sprung zu den Spielen 1980 in Moskau, die wegen des Einmarschs der Russen nach Afghanistan vom Westen boykottiert wurden. Der Pole Kozakiewicz sprang Weltrekord und einige Jahre später für Deutschland. Die Kozakiewicz-Faust ist damit noch älter als die Becker-Faust.

  11. Oh je, nach dem gestern fehlenden r in Girardelli wird es nun orthografisch nicht leichter… Wladislaw Kozakiewicz

    Warum: „Er“, also ist es ein Mann. Die halbe Welt fehlt, also entweder Moskau oder LA (aber warum sollten dort Kanadier oder Mexikaner ausgebuht werden?). Bewusst einen Weltrekordversuch unternehmen, geht wohl nur in Hoch- und Stabhochsprung. 1980 Hochsprung ist Gerd Wessig, der blieb stets im Lande, also muss es ein Stabhochspringer sein, sein Name s.o. (Danke, Wikipedia…)

  12. Ok, ich habe keine Ahnung. Also schrittweise herangehen.

    Die dritte Strophe zeigt eindeutig auf Olympia 80 in Moskau. „Versucht“ könnte Hochsprung oder Stabhochsprung sein. Also mal nachsehen. In beiden Disziplinen gab es Weltrekorde in Moskau, aber der Rest und auch der Nationenwechsel passt auf: Władysław Kozakiewicz. Noch nie gehört…

  13. Das war schwer und ohne Wiki für mich nicht machbar.

    Beim „Weltrekord versuchen“ dachte ich zunächst, dass man die recht naheliegenden Disziplinen Hoch- und Stabhochsprung vielleicht als Falle betrachten muss und habe mich stattdessen bisschen beim Gewichtheben festgelesen.

    Zum Glück kam die Leichtathletik im betreffenden Moskau-Artikel dann nur ein paar Absätze weiter.

    Die „halbe Welt“ ist schön. Habe ich als direkten Hinweis auf irgendein Olympia genommen und andere Wettkämpfe deswegen ausgeschlossen. Dass es ein noch konkreterer Hinweis war, sah ich erst später.

    Tja, Moskau: Als neunjähriger DDRling aus dem Tal der A… war die Begeisterung eigentlich ungebrochen, zumal vom nagelneuen Farbfernseher unterstützt.

    Und durch die Medaillenzählerei, die damals ähnlich aggressiv betrieben wurde wie noch heute von den gesamtdeutschen ÖR, waren die Sowjets direkt und indirekt immer der Hauptfeind des jungen Zuschauers Arnesen.

    Ich halte es also für sehr wahrscheinlich, dass ich mich damals mehr über deren Niederlage als über den polnischen Sieg gefreut habe.

  14. Ohne Hilfe so weit, wie ich kommen konnte:
    „halbe Welt zuhause“: heute, aber auch bei Olympia 1980 (hätte auch 1984 sein können, aber es klingt, als ob Kamke selbst auch nicht hätte kommen dürfen).
    „Nachbar“: -staat der UdSSR.
    „Ein stich“ (Schön, ist mir erst beim zweiten Lesen aufgefallen): Stabhochsprung, da gibts ja öfters mal Weltrekorde. (Mal schauen, was Herr Duplantis noch so alles anstellt. Unser Held war nicht so besonders lang Inhaber.) Beim Fechten ja eher nicht. Beim Skat auch nicht.

    Wiki spuckt Herrn Władysław Kozakiewicz aus. Sieh an, ein Deutscher. Da ist in der Tat erst Tim Lobinger der erste deutsche Meister, den ich kenne.

  15. Beim ersten Lesen früh am Morgen hatte ich überhaupt keine Idee – nicht mal einen Ansatz.

    In der Mittagspause dann dank Homeoffice des besten Mitraters gemeinsame Ideensammlung: Ok, vermutlich hat er Recht, wenn er sagt, dass die halbe Welt zuhause nicht auf die akutelle Pandemie, sondern eher auf einen Boykott hindeutet. Ich war aber auch so richtig falsch unterwegs heute. („Das war vor unserer Zeit, Vicky.“) Dann also L.A. oder Moskau – vielleicht eher Moskau wegen der größeren Anzahl an Nachbarländern? Die Sportart klingt mit dem ‚Versuch‘ nach Leichtathletik, besonders passend wären Hoch- und Stabhochsprung… siehe da Władysław Kozakiewicz!

  16. Ohne Google:

    Ich habe zumindest eine Vermutung von wann hier die Rede ist: 1980 (evtl. 1984), da war ja die halbe Welt zuhause (auch ohne Pandemie)

    Sportart? Keine Ahnung,
    bin wohl evtl. etwas zu jung…

    Mit google:
    Weltrekord, Nachbar, Publikum….
    wird wohl Stabhochsprung gewesen sein. Gelernt, dass „Gest Kozakiewicza“ ein feststehender Begriff ist

    Władysław Kozakiewicz. (später noch für die BRD gestartet)

  17. Die halbe Welt zuhause: Olympia 1980
    Ein stich ins Herz: Stabhochsprung
    Sieh an, ein Weltrekord. Der Rest des Puzzles passt auch.

    Władysław Kozakiewicz

  18. Hmm. So viele Rivalitäten mit überraschenden Olympiasiegen fallen mir nicht ein. Powell/Lewis war nur eine WM, Ovett/Coe war ohne Weltrekord und Tanerenka gewann zwar in Moskau, als die halbe Welt zuhause war vor sozialistischen Nachbarn, dem Bulgaren Christow, der bekanntermaßen später den Reichstag verhüllte, aber von einer Handgeste ist nichts bekannt.

    Dann wird es wohl Herr Kozakiewicz aus Bissendorf sein. Dann passt der Rest, wobei mir das „verrucht“ nicht ganz klar ist. Wobei er den Bras d’honneur aber nicht erfunden hat, wie irgendwo zu lesen war. Bei Fellini gab es die Geste schon 1953.

    Erwähnenswert finde ich auch, dass die polnische Regierung damals klar gestellt hat, dass es gar keine beleidigende Geste gegenüber dem russischen Brudervolk war, sondern nur ein unfreiwilliger Muskelspasmus aufgrund der Anstrengung. Wurde ja anscheinend missverstanden. 😉

  19. Mir nicht geläufig. Bin dank der Hinweise schnell auf Moskau 1980 und Stabhochsprung gekommen. Bei Rest half Onkel Google: Władysław Kozakiewicz. Schöne Ding – wie bisher alle! Mir persönlich ist es nämlich nicht zu leicht.

  20. Dass die halbe Welt zuhause weilt, sprach für ein Olympia zwischen 1976 und 1984. Mit Tendenz zu Moskau, da sich bei Montreal und Los Angeles die Zahl der Nachbarstaaten doch sehr in Grenzen hält. Weltrekorde „versucht“ man nicht in vielen Disziplinen, die beiden Hochsprünge und Gewichtheben fallen mir ein. Der „Ein stich“ weist auf den Stabhochsprung hin. Aber wer war dort 1980 Olympiasieger? Aus einem Nachbarland der UdSSR? Der später nochmal eine andere Nationalität annahm? Keine Ahnung, war auch etwas vor meiner Zeit. Wikipedia verrät: Władysław Kozakiewicz. Wohl in einem denkwürdigen Wettkampf.

  21. “Bruder Google”, “Freundin Wiki” – zugegeben, das kommt heute nicht ganz überraschend. Kein Name, der heute noch präsent ist oder als Mythos durch die Welt der Sportinteressierten wabert. Dabei ist seine Geschichte, die man sich auch ohne Google (so es denn nicht down war) grob zusammenreimen (höhö) konnte, eine zweifellos bemerkenswerte.

    Es geht um einen Sportler mit Heimspiel und dessen Nachbarn. Letzterer soll aus Sicht des Gastgebers nur schnödes bzw. böses (den Sieg stehlendes) Beiwerk sein. Die halbe Welt weilt zuhause, und wie die meisten Kommentierenden erkannt haben, weist das auf die beiden vom jeweils anderen Block boykottierten Olympischen Spiele in Moskau oder Los Angeles hin. Ich gebe zu, dass ich bis heute den Pandemiegedanken überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.

    Offenbar wollte das Heimpublikum den richtigen Sieger sehen, die Stimmung war, je nach Sichtweise, gut oder aggressiv, der Teilnehmer aus dem Nachbarland wurde beschimpft und ausgepfiffen, insbesondere nach seinem erfolgreichen Weltrekordversuch. Und ja, wenn man von angekündigten Weltrekordversuchen auf den Laufstrecken, gerne mit Pacemaker, absieht, sind es nicht so viele Sportarten, wo man einen solchen Versuch explizit startet. Gewichtheben, wie @Arnesen clever bemerkt, mit viel Fantasie ein Stundenweltrekord nach Art von Franceso Moser, und dann sind wir schon ziemlich rasch beim Hoch- und Stabhochsprung. Nimmt man dann noch den Einstich aus Zeile 8 hinzu, bei dem leider ein Leerzeichen hineingerutscht ist, wird klar: Stabhochsprung.

    Erstes Terzett, und ich sage es offen: Den Begriff “Bras d’honneur” kannte ich nicht. Mag ich aber, drum die vorsichtige Adaption zum ehrenvollen Arm. Ein von oben bis unten lesenswerter und lehrreicher Wikipedia-Eintrag. Der Sportler hat ihn also gezeigt, die Bilder gingen durch die Welt, abgesehen von einer frühen Form des Geoblocking in, man ahnt es wohl, der Sowjetunion und jenem einen Nachbarstaat. (Nun, vermutlich wird man auch damals Mittel und Wege gefunden haben, die Sperre zu umgehen.) Ziemlich blöde Situation, wenn man Olympiasieger wird, dann auch noch den Weltrekord bricht, und vom ganz Stadion ausgepfiffen wird:

    “The Russian crowd was whistling (…) at any non-Russian contestant. (…) They were whistling to distract us, you can only imagine the noise, 70,000 people at the Luzhniki Stadium, probably only 10,000 of them were tourists.

    (…) It occurred to me that I’m the only person in the world who got whistled at for breaking the world record. (…) So when I landed, I showed them this Polish shaft, the nicest one you can imagine. I expressed my anger at the whistling Soviet audience – nobody whistles in athletics. If you take a look at TV broadcasts, you find that people either clap rhythmically when they feel like it or simply sit quietly.”

    Sagt Władysław Kozakiewicz (in der Tat eine orthographische Herausforderung, @Tovo), Stabhochsprung-Olympiasieger in Moskau 1980. Danach hatte er es nicht so leicht. Tatsächlich versuchten die Gastgeber sogar, ihm den Titel aberkennen zu lassen, und waren anscheinende auch nahe dran. Wenn nicht Juan Antonio Samaranch interveniert hätte, wie es in diesem ausführlichen Text heißt, der auch die politischen Implikationen des, nennen wir es einmal so, Zwischenfalls beschreibt.

    Wie gesagt: Er hatte es danach nicht leicht, konnte seinen Sport nicht mehr wie gewohnt und gewollt betreiben und emigrierte 1985 (“nach ein paar Jahren”). Das Verhältnis zu seinen sowjetischen Nachbarn war kühl geblieben, die anderen (Nachbarn), also im Westen, freuten sich über den prominenten Neuzugang. So richtig viel, gemessen an seinem größten Erfolg, hat er nicht mehr gerissen, aber für ein paar deutsche Meistertitel hat es gereicht.

    Schon überraschend, dass er, der in Polen eine wichtige Person der Zeitgeschichte ist, hierzulande zwar bei den Älteren Erinnerungen weckt, die aber die Generationen kaum überdauern. Scheint auch einige Kommentierende vielleicht nicht gerade geflasht, aber doch irgendwie angesprochen zu haben.

    @SD: Danke für das Video. Ich weiß auch nicht, wie intensiv damals übertragen wurde. Kann mich nur noch an die TV-Übertragung der Abstimmung über den Boykott – ob im Bundestag oder im NOK, weiß ich nicht, waren ja alles Erwachsene – erinnern, mit total doofem Ausgang. Ich war acht, hatte so gut wie keine Ahnung von den Hintergründen und fand es doof, dass die Deutschen nicht mitmachen würden. Schließlich hatte ich kurz zuvor mit Lake Placid mein erstes TV-Olympia erlebt.

    @joggele0711: Gerd Wessig. An den habe ich beim Schreiben auch gedacht. Ein Name, der sich eingebrannt hat, seit er in Moskau Mögenburgs Gold holte. Hüstel. Vor Jacek Wszoła, dessen Namen ich nicht mehr fehlerfrei hätte schreiben können.

    @Nutman75: War am Wochenende Fußball, oder was?

    @sport_thies: Vielen Dank! Eine besondere Sache, Dir etwas Neues vermitteln zu können.

    @Chiquitaflanke: So obszönes Zeuch hätte unser Bobbele nie gemacht!

    @Arnesen: Danke für die Schilderung aus der Talperspektive. Finde ich immer sehr spannend. (Nein, keine Ironie oder dergleichen.)

    @stadioncheck: Passe.

    @braindrain21: Die Sache mit Taranenka, der später zu Jeanne-Claude wurde, ist wirklich eine tolle Geschichte!

    @Flopumuc: Vielen Dank für die explizite Rückmeldung zum Schwierigkeitsgrad. Ohne zu früh ein Fazit ziehen zu wollen, bin ich in der Hinsicht bisher ganz zufrieden. Keine reine Googleschlacht, (fast) keine komplett unbekannten Namen (heute ist ein schlechter Tag, das zu schreiben). Mir taugt’s.

  22. Interessant übrigens auch, dass „Olympiasieger ausgebuht“ (oder war es „ausgepfiffen“?) bei der weltschönsten Suchmaschine schnell zu den Rio-Spielen und dem dortigen Stabhochsprung führte.
    Hatte ich 2016 gar nicht mitbekommen…

    Vielleicht ja eine amüsante zukünftige Tradition: Hooligans bereiten sich weltweit auf olympischen Stabhochsprung vor.

  23. Au weia: Ich sage „Hooligans“ und du für das schnell-brilliante Wortspiel „Ultras“.
    Das musst du jetzt aushalten.

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