vierundzwanzig/zwanzigzwanzig

So When Tomorrow Comes, we’re fin’lly done
with this pre-Christmas Cornucopia.
Ín those first rounds, we clearly had some fun,
but truth be told, we’re getting dopier.

He matched the greatest’s medal as a lover
but wasn’t such a Diva at the ropes.
Then had his home country to rediscover.
Pugnacious, Savage, strong – he had high hopes.

We saw him drawing In The Garden, still:
he did get his Revenge, so It’s Alright.
Sweet Dreams came true to him as, if you will,
an undisputed champion came to light.

If you’re in doubt if what I wrote is true,
I ask you, reader: Would I Lie To You?

 

Heiligabend. Da kann man auch mal eine kleine Spinnerei in so einem Adventskalender hinterlegen, nicht wahr? Den Sprachwechsel bitte ich sportlich zu nehmen, die entsprechend andere Struktur wegzulächeln, sprachliche Mängel zu überlesen. Danke schön.

Wie immer weiß ich nicht, wann ich dazu komme, die heutige Lösung mehr oder weniger kurz zu skizzieren (morgen, vermutlich), und natürlich weiß ich erst recht nicht, wer von den geschätzten Mitlesenden oder Mitschreibenden seiner- oder ihrerseits in den nächsten Tagen nochmal hier reinschaut, drum sag ich es jetzt, wortgleich und ebenso pathetisch wie in den Vorjahren:
Danke. War schön.

Ach, und falls noch jemand in den Kommentaren hinterlassen möchte, mit wessen Fehlen ich sie oder ihn aber mal so richtig enttäuscht habe, wäre genau jetzt der perfekte Moment. Ich würde mich freuen.

Ich wünsche Euch und Ihnen frohe, friedvolle Weihnachten und einen in erster Linie gesunden Start in das Jahr 2021, das für uns alle ein gutes werden möge! Und für die Welt ein besseres als das vergangene. Gerne deutlich. 

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

29 Gedanken zu „vierundzwanzig/zwanzigzwanzig

  1. Ahnungslos bis zur vorletzten Zeile. Aber dann! „Would I lie to you“!

    Gesucht sind Charles & Eddie.

    Im Ernst: Wieder mal keine Ahnung, wie so häufig in der diesjährigen Ausgabe. Und dennoch war es mir wieder ein großes Vergnügen, es wenigstens versucht zu haben.

    Ich wünsche Dir und Deinen Liebsten ein frohes Weihnachtsfest!

  2. Erst dachte ich, jetzt spinnt der Kamke völlig. Dann war es aber ganz einfach: Eurythmics – Annie Lennox – Lennox Lewis!
    First rounds, ropes, (Madison Square) Garden, Revenge, undisputed champion – passt alles zum Boxen.
    Lewis ist Brite, boxte aber zwischenzeitlich für Kanada. 1988 errang er Olympisches Gold (wie auch „the Greatest“ Ali einst), und zwar als Amateur – oder „lover“ (der hat etwas gedauert). 1999 gab es erst ein Unentschieden gegen Evander Holyfield, dann im Rückkampf die Titelvereinigung.

    Danke, Kamke!

  3. Ein Box-Weltmeister, der die Nationen gewechselt hat: Da tippe ich mal auf Lennox Lewis. Bin gespannt, ob´s stimmt…

    Lieber Heini, es war in diesem Jahr wieder richtig schön – herzlichen Dank!

  4. Werter Herr Kamke,

    ich hoffe, es handelt sich hierbei um Lennox Lewis.

    Vielen, vielen Dank für deine Arbeit im Dezember. Das hat so großen Spaß mal wieder gemacht und es versüßt jeden Dezember, vor allem dieses Jahr. Wünsche dir und deiner Familie spektakulär schöne Weihnachten!
    Dein Andy.

  5. In the clearing stands a boxer…

    Ich weiß nicht, welcher, aber Lennox Lewis erscheint mir am wahrscheinlichsten.

    Und ich weiß, dass ich mich herzlich bedanken möchte:
    Nicht nur für die 2020er-Rätsel, sondern einmal mehr auch für die Idee dieses Adventskalenders.
    Mitlerweile darf ich mich da schon als traditonellen Dieb betrachten. Dieser Diebstahl versüßt die Adventszeit sehr.

  6. Hoch geschätzter Herr Kamke,
    lieber Heinz,

    die letzten Tage war viel zu tun. Päckchen packen, Weihnachtsmenü vorbereiten, im Gschäft noch ein paar Dinge erledigen, den Gesundheitszustand verifizieren lassen. Dies. Das. Dinge. Heute endlich Besinnlichkeit und Muße, um mich zumindest noch am letzten Rätsel zu versuchen.

    Gleich vorweg: Ich verstehe den Übergang von Annie Lennox‘ Songtiteln zu Lennox Lewis überhaupt nicht. Sind die beiden verwandt? Verschwägert? Sang sie für ihn irgendwann die Einlaufmusik? Ist das die „kleine Spinnerei“? Vermutlich. Es geht den Buzzwords nach zu urteilen zweifelsfrei um Boxen. Lennox Lewis war undisputed champion. Unter britischer Flagge, nachdem er zuvor für Kanada bei den Olympischen Spielen gestartet war. Also müsste er des letzten Rätsels Lösung sein.

    Ich danke Dir herzlich für den Rätselspaß (auch wenn ich die letzten Tage leider nicht mehr dazu kam) und wünsche Dir und der ganzen Familie frohe Weihnachten!

  7. Außer den ganzen Titeln von Eurythmics verstehe ich nur Bahnhof.
    Aber egal, es war mal wieder eine Freude dieses Jahr. Vielen Dank, Herr Kamke und frohe Weihnachten!

    P.S. Da er mir bisher gefehlt hat, tippe ich einfach mal auf Johann Mühlegg 😀

  8. Ein grandioses Rätsel zum Abschluss! Ich mag das ungewohnte Format sehr. Da muss man direkt anders suchen, wo sich die Hinweise verstecken.
    Da fielen mir sofort die Anspielungen ans Boxen auf. Es ist also ein Boxer, der im „Garden“ unentschieden kämpfte und es wenig später klarstellen konnte. Die Hinweise auf Songs der Eurythmics (bzw. Annie Lennox) deuten dann sehr schnell auf Lennox Lewis, dessen erster Kampf gegen Holyfield damals im MSG umstritten als Unentschieden gewertet wurde.

  9. Und die Lösung ist Lennox Lewis: drawing in the Garden klingt nach künstlerischem Hobbynachgehen im Garten, war es aber nicht. Ein Draw ist auch ein Unentschieden. Und der Garden ist der Madison Square Garden. Dann mal fix Google nach bekannten Boxkämpfen dort befragt (Boxen wegen der Seile und des kämpferischen Ausdrucks). Tja, dann blieb Lewis vs Holyfield aus 1999. also Lewis, die anderen Hinweise dann noch mit Wikiwissen verifiziert 😉

  10. Wer fehlt?
    Er ist einer der Größten seines Sports im letzten Jahrhundert gewesen. Wechselte zunächst aus der Hauptstadt seines Sports innerhalb des Kontinents, noch ohne neue Staatszugehörigkeit.
    Später dann ging es in die alte Welt, um auch dort Kopf eines sehr begabten Ensembles zu werden.
    Seine großen Erfolge dieser Truppe kann man mit den Fingern einer Hand abzählen.
    In der neuen Heimat wurde er Nationalspieler, aber er wurde nie auf der großen, weltweiten Bühne gesehen.
    Die derzeitige Spielstätte des Clubs seiner großen Erfolge trägt seinen Namen.
    Auch als Trainer war er sehr erfolgreich.
    Wer ist gesucht?

    Einen habe ich noch.
    Er war der erste, aber nicht der größte dieses Sports in seiner zweiten Heimat. Geboren ist er in der Nachbarschaft.
    Er glänzte nur einen Sommer, dafür aber sehr hell.
    Von all diesem Ruhm hat nichts gehabt, weil die Welle brach.
    Er erlosch zu früh.
    Na, wer ist es?

    Zur Lösung von heute.
    Gesucht sind sicher die Eurythmics. Nur sind die keine Sportler.
    Boxen, es geht um Boxen.
    Nach Irrungen bei deutschen Profiboxern und Gegnern in legendären Kämpfen komme ich zum Schluß, dass es sich um den Größten von allen handeln muss. Es wäre angemessen, wenn heute Muhammad Ali gesucht ist.

    Danke für all die wundervollen Rätsel und schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

  11. Lieber Herr Kamke,

    vielen Dank für die wieder einmal vorzügliche Unterhaltung. Ich bin aus Zeitmangel nicht zum Reimen gekommen und aus (zugegeben) Wissensmangel nicht auf alle Lösungen gestoßen, aber darum geht´s ja auch nicht. Es war – darf man nach den Jahren sicherlich in bestem Reportersprech sagen – das schon traditionelle Zusammentreffen der Sporträtselszene zum Jahresausklang. Stichwort Klang: Der englische linke Haken mit Musik hat mir ausgespruchen gut gefallen. Ich werde den Tag wohl damit verbringen, alle Eurythmics respektive Annie Lennox-Songs und Alben aus dem Rätsel zu extrahieren. Der Boxer, um den es geht, der letzte unumstrittene Schwergewichtsweltmeister, der wie einst Ali resp. Cassius Clay (The Greatest) Olympisches Gold gewann, sollte folglich Lennox Lewis sein.
    Frohe Weihnachten!

  12. Lennox Lewis (Kanada, UK, Jamaika). Boxen war klar. Goldmedaille wie Ali auch (greatest’s). Das skandalöse Unentschieden im Madison Square Garden brachte dann die Lösung.

    Dann habe ich noch ein bisschen gebraucht, was die Songtitel sollten. (Habe sogar kurz an Fury bedacht, der uns mit seinen Gesangseinlagen beglückt). Aber gut Annie Lennox teilt ihren Nachnamen mit dem Vornamen von Herrn Lewis.

    Bleibt nur die Fragen nach dem Dopey. Bezieht sich das nur auf uns und den Dichter oder darauf , dass Lewis müde wurde in den späteren Runden oder doch auf irgeneine Dopinggeschichte (von der ich bei Wikipedia nichts fand)?

    Ansonsten ein großes, ganz herzliches Dankeschön für das Adentsvergnügen an Herrn Kamke. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch an Herrn Kamke und auch alle Mitratenden. Bleibt gesund!

  13. Ich bleibe mal im Deutschen, da fühle ich mich sicherer, wenn ich schon bei der vermeintlichen Lösung eher unsicher bin.
    Ich hätte es machen sollen wie Sie und mich gestern schon für den diesjährigen Kalender bedanken müssen, aber irgendwie kam der 24. dann doch so plötzlich, nachdem sich das Jahr zwischenzeitlich zog wie Kaugummi.
    Auf jeden Fall: Vielen Dank für die alljährliche Mühe, die Sie sich mit diesem Adventskalender geben. Es war mir ein Fest und eine Ehre! Auch wenn ich selbst dieses Jahr eher Team Google-Wikipedia bin, wobei ich gestehe, gerade das macht mir einen Heidenspaß. Ansonsten geben Sie mir einfach noch ein paar Olympiaden Zeit.
    Ich wünschen Ihnen, Ihren Lieben und allen Mitrater*innen ruhige Feiertage und einen gesunden Start ins neue Jahr.

    achso: Lennox Lewis vielleicht?

  14. Was für ein schöner Abschluss. natürlich war der Musikalische Bezug schnell erkannt und auch dass es sich wohl um einen Boxer handelt. Aber dann – ein paar Stunden heiligabendliche Funkstille im Hirn. Bis es mir wie Schuppen aus den Haaren fiel:

    Es geht natürlich um den jamaikanisch-britisch-kanadisch-britischen (so ungefähr?) Boxer Lennox (Jaha! Wegen Frau Lennox!!) Lewis, der unter anderem olympisches Gold im Superschwergewicht gewann, wie der Herr Clay, womöglich wirklich der Größte, da maße ich mir keine Besserwisserei an.

    Das war sehrsehr schön! #DankeKamke !! Feier schön!

  15. I see what you sang there…
    Da erkenne ich doch ein paar Eurythmics-Titel…

    Ropes, undisputed Champion klingt nach Boxen…

    Dave Stewart und Annie Lennox waren jetzt nicht so für Sport berühmt, aber ist vielleicht Lennox Lewis die Lösung?

    (Ab hier dann mit Wikipedia:)
    Für Kanada Gold bei Olympia, später mehrfach Britischer Meister…
    Dazu als amtierender Weltmeister von irgendeiner Boxföderation die Karriere beendet….
    sieht passend aus!
    Einen Boxer namens Dave Stewart habe ich nicht gefunden…

    Sehr schön, zum Abschluss zumindest den richtigen Namen ohne Google/Wikipedia gehabt!

    Danke Kamke für die schönen Rätsel mit für mich insgesamt super passenden Schwierigkeitsgraden!

  16. Lieber Heinz Kamke,
    Danke für den besten Adventskalender überhaupt und Danke für dieses tolle letzte Rätsel.
    Ich habe mir so manches Mal die Zähne an den Reimen ausgebissen, weil ich sie nicht akribischst seziert hatte. Aber ich hatte sehr viel Spaß, besonders wenn ich abends die Lösung las und mich über mich selbst ärgern musste, weil ich die Ahnung nicht konsequent genug verfolgt hatte.
    Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und freue mich schon jetzt, wenn es in gut 11 Monaten wieder los geht!

    Ach ja, Lösen sollte ich auch noch. Die Textfragmente in the ropes und first rounds liessen mich an Boxen denken. (Revenge ja irgendwie auch.) Dazu die Songtitel von Annie Lennox (sehe schöne Idee!), das führte mich direkt zu Lennox Lewis. Was der undisputet champion unterstreicht oder, besser noch, beweist.

  17. Lieber Heinz,
    Vielen Dank für die unterhaltsamen Stunden, die Geschichten hinter den Rätseln und den zusätzlich entdeckten (Stichwort Judoka).

    „Heute“ will mir nix recht einfallen, daher bin ich mal wieder gespannt auf die Lösung.

    Ich wünsche entspannte Tage
    Gruß Tobi

  18. Ausgerechnet Heiligabend, beim letzten Türchen habe ich überhaupt keine Zeit gefunden. Und auch heute, einen Tag später ist es nicht besser.
    So bleiben mir nur drei Dinge zu sagen:
    1. Ich habe Mo Farrah und Wilson Kipketer vermisst, dafür aber unzählige Namen (wieder-)entdeckt.
    2. War es ein Fest und 15/24 sind viel mehr als ich mir vorher erträumt hätte. Was auch an einer stark gestiegenen Investition in Zeit meinerseits lag. Womit wir bei
    3. Sind:
    Ich hatte seht viel Freude. Jeden einzelnen Tag. Von morgens, beginnend mit dem ersten Check ob man den Namen direkt wisse (ja, ich bin naiv) bis abends zur Auflösung.
    Das war jeden Tag wirklich herausragend und so bleibt mir nur das was ich seit 24 Tagen so flapsig schreibe, aber wirklich jeden Tag vollkommen ernst meinte:
    Danke Kamke!
    Du hast es auch dieses Jahr wieder komplett gerockt. Ich bewundere Dich für deine Ausdauer, Texte, Auflösungen und einfach alles.
    Danke Kamke! 😘

  19. Was für ein langweiliger Tag heute! Keine (bzw. kaum, es gab ja erfreulicherweise noch ein paar Nachzügler) eingehenden Kommentare, aus denen man ablesen kann, ob der Schwierigkeitsgrad einigermaßen passt, keine Schilderungen mehr oder weniger erfolgreicher Spurensicherungen, keine eigenen Überlegungen zur Beantwortung oder gar zum nächsten Türchen – der Entzug ist gerade noch hart.

    Vielen Dank, dass sich so viele Exponenten der von Herrn @Lurchmolch beschriebenen Sporträtselszene auch an Weihnachten noch die Zeit genommen haben, nicht nur Ihrer Kernaufgabe nachzukommen, sondern mir zudem ein bisschen Honig um den Bart zu schmieren. Danke schön.

    Was den meisten recht rasch aufgefallen ist haben wir es im Text mit einigen Musik- oder Albumtiteln zu tun. Zugegeben: Die Großschreibung sorgte nicht unbedingt für ein gutes Versteckspiel, der ziemlich deutliche Einstieg erst recht nicht. Noch offensichtlicher hätte es wohl nur werden können, wenn der Text außerhalb der Zitate in einer anderen Sprache dagestanden hätte. Deshalb die komplett englische Version, ich danke, das kann man schon mal machen. Gab’s vor Jahren auch schon mal, ein paar (dienst-)ältere Mitlesende mögen sich erinnern.

    Der Grund? Nun, es tut mir leid, Herr @Das_Mietmaul, da steckt nichts Subtileres dahinter als der Umstand, dass ich de facto nicht an den gesuchten Sportler denken kann, ohne unmittelbar darauf auch jene Künstlerin im Sinn zu haben. Ein paar inhaltliche Hinweise sind auch noch im Text “verborgen”, kurz dazu (die Singles und Alben folgen unten gesammelt):

    Das erste Quartett bringt uns inhaltlich kein Stück voran. Oder sagen wir kaum voran – die “first rounds” sind dann ja doch nicht zu vernachlässigen. Morgen (also heute) sind wir endlich durch, und nein, ich wusste nicht, dass cornucopia Füllhorn heißt. Am Anfang hatten wir Spaß, zum Ende hin werden wir ein bisschn tranig, was natürlich ziemlich viel Koketterie enthält, aber auch nicht von der Hand zu weisen ist. Irgendwann ist gut. Und nein, @braindrain21, mehr steckt nicht dahinter.

    Er hat mit dem Größten gleichgezogen, was die Farbe der als “Liebhaber”, also Amateur, gewonnen Medaille anbelangt. Hier also, man ahnt es, wenn man weiß, welcher Größte gemeint ist. Hatten wir ja neulich schon mal, dass da nicht so viele zur Auswahl stehen. Zumal wenn er, also der Größte im Gegensatz zu unserem Mann, eine Diva an den Seilen war.

    Also: Der Größte war Cassius Clay, wie er in seiner Amateurzeit noch hieß, und er gewann olympisches Gold. Wir suchen also einen Box-Olympiasieger. Der irgendwann nach dem Olympiasieg sein Heimatland wiederentdecken, wieder kennenlernen, wie auch immer, wollte. Woraus man schließen könnte, dass er den Olympiasieg eben nicht für die Heimat feierte. (Dass seine Eltern noch einmal aus einem anderen Land kamen, lassen wir hier einmal unbeachtet.)

    Pugnacious. Nun, pugilistic wäre arg eindeutig bezüglich der Sportart gewesen, aber vielleicht half ja die Etymologie. Und pugnacious ist ja trotzdem nicht falsch. Savage auch nicht, aber das hat ja schon wieder anderes, musikalische Gründe. Strong ist er eh, und hohe Ziele und Hoffnungen hatte er auch.

    Drittes Quartett. Hatten wir bisher nicht. Wenn ich es aber schon mit Englisch versuche, dann soll auch die Sonettstruktur an Shakespearean Gepflogenheiten angepasst werden. Einschließlich des Reimschemas, wie schon zuvor deutlich wurde.

    Er hat natürlich nicht im Garten gezeichnet, sondern im (Madison Square) Garden ein Unentschieden erkämpft. Hat aber die Revanche geschafft. Wodurch er zum (bis dato letzten) unumstrittenen (Schwergewichts-)Boxweltmeister wurde. Unumstritten ist dabei ein Fachbegriff und besagt, dass er die Titel aller einschlägigen (höhö) Verbände auf sich vereinte.

    Und dann halt noch einmal zwei Zeilen Metagelaber.

    Die Singles und Alben (wie gesagt, im Text durch Großschreibung hervorgehoben):
    When Tomorrow Comes
    (The) Christmas Cornucopia.
    Diva
    Savage
    In The Garden
    Revenge
    It’s Alright
    Sweet Dreams
    Would I Lie To You?

    Alle Titel natürlich gesungen von Annie Lennox, entweder allein oder als Teil der Eurythmics.

    Und zack! sind wir bei Lennox Lewis.

    Ein paar Antworten noch; Ihr seht und Sie sehen mir nach, dass ich die weihnachtlichen Wünsche als bereits ausgesprochen betrachte und nicht mehr erwidere. Aber vielen lieben Dank!

    @Sascha: Eddies linker Haken ließ leider zu wünschen übrig, drum hat’s mit Olympia nicht geklappt.

    @Maria: Das mit dem Spinnen nehme ich mal als Kompliment. Und gebe gern eines zurück: Perfekt gelöst.

    @SD: respekt. Einfach so, ohne Eurythmics einfach so den richtigen Namen rausgehauen! Ohne jedes Zögern gelöst wie einst Werner Plötz.

    @sport_thies: Sehr gern geschehen. Und dann dieses adelnde Andy! Fühle mich wie Mama und Weltmeister zugleich! Und ganz wichtig: Vielen lieben Dank dafür, dass Du – wie auch Malte Asmus in “Stand jetzt” – meine Rätsel nahezu täglich in der #mspWG vorgelesen hast. Und wie schön du das tatest. Mit Liebe gelesen, wenn ich das so pathetisch sagen darf.

    @Arnesen: Ach, Dieb – Veredler trifft es bestimmt besser. Ist das auch öffentlich, oder in was für einem Kontext machst Du das? (Oh, jetzt hab ich einfach so Du gesagt. Wir “kennen” uns so lange …)

    @Das_Mietmaul: Vermutlich war sie nicht nur klein, auf jeden Fall aber ein bisschen anstrengend, aber ja, diese Spinnerei war gemein.

    @Marco: Haha, sehr guter Versuch. Olympiagold hatte Mühlegg schließlich auch. Wenn auch eher kurz. Aber, und das geht auch an @undeednu, ich hatte ihn recht früh ausgeschlossen, weil er schon mal dran war.

    @Strafraumeck: Deine Begeisterung macht mich verlegen. Und natürlich hast Du perfekt gelöst.

    @Alex: Dein erster Kommentar ließ mich schmunzeln. Fast schade, dass dann auch noch eine Äußerung in der Sache folgte. Mit künstlerischem Hobbynachgehen und so.

    @Doktor_D: Das einzige Mal, dass Günther Jauch nach meinem Kenntnisstand den Moderatorenstuhl aus der Hand gegeben hat, war bei Horst Schlämmer, und da ich weder mich mit Günther Jauch noch irgendeine(n) Mitratende(n) mit Horst Schlämmer vergleichen möchte, wird nichts aus dem Rollentausch …

    Ich denke dennoch, dass es sich beim ersten Herrn um Alfredo Di Stéfano handelt. Fußball hätte ja ohnehin noch viele Namen zu bieten. Beim zweiten muss ich passen, gebe auch zu, dass mir die Muße für allzu intensives Nachdenken fehlt.
    Und Ali, nun, der hat immer einen Platz, nur diesmal nicht hinter dem Türchen.

    @undeednu: Huiuiui! Dem möchte ich nichts hinzufügen.

    @Lurchmolch: Wie bereits oben gesagt, gefällt mir die Beschreibung unseres jährlichen Klassentreffens sehr gut. Die Reime habe ich in der Tat vermisst, zumal auch @Faouzi in diesem Jahr nicht hier aufgetaucht ist. Aber, um einen klugen Menschen zu zitieren, darum geht’s ja auch nicht.

    @braindrain21: Tyson Fury, das ist wahrlich keine schlechte Wendung!

    @Vicky: Über die Sache mit den paar Olympiaden lachte ich sehr, vielen Dank. Und schön, dass Sie noch bis zu 24. dabeigeblieben sind. Und ganz ehrlich: Ich finde das Team Google-Wikipedia auch nicht schlimm. Aber es gefällt mir gut, dass es bis zu einem gewissen Grad häufig auch ohne gehen könnte, und dass die Namen, die am Ende herauskommen, nicht nur fragende Blicke nach sich ziehen (dürften).

    @Felix: Ich kenne Deine Stimme nicht, habe aber dieses “Jaha! Wegen Frau Lennox!!” vermutlich perfekt im Ohr.

    @socralynnek: Das mit den Schwierigkeitsgraden freut mich sehr, danke. Ich habe auch den Eindruck, dass es ganz gut gemischt war.

    @Knut Kleinsorge: Stimmt. Wie so oft.

    @janni_70: Oh, das ist aber ein tolles Kompliment. Gibt ja einige sehr schöne Kalender, finde ich. Und natürlich eine perfekt sezierte Lösung.

    @martin: Auf den Punkt. Immer wieder, meist mit einem kleinen Kniff. Schön.
    @Ninks: Zugegeben: Da fehlt mir jetzt der Ansatz zur Replik.

    @Tobi_K80: Mensch, dabei waren wir doch so nah am Judo! Kampfsport!

    @xxlhonk: Sehr passend, dass Du in diesem Jahr das Schlusswort hast, nach Deiner kontinuierlichen wohlwollenden Begleitung auf allen Kanälen. Danke Honk!

    Farah und Kipketer, ja. Kipketer hatte ich ja im EInführungstest genannt, wollte ich daher nicht unbedingt. Hinzu kommt, dass die Leichtathletik so schon ziemlich reichlich vertreten war. Bei Farah kommt hinzu, dass er Somalia schon sehr früh verlassen hat und meines Wissens immer nur für GB angetreten ist. (Was nichts heißen muss, wenn Andi Goldberger nur ein paar Stunden lang Serbe war, und nicht so richtig.)

    Ganz zum Schluss noch einmal einige wenige grundsätzliche Sätze, die niemand mehr zu lesen braucht. Es ist mir bewusst, dass an vielen Stellen der Einsatz von Google und Wikipedia nur bedingt zu vermeiden war; dennoch habe ich das Gefühl, dass wir gemeinsam die im Einführungstext beschriebene Komplexitätsspirale ein bisschen zurückgedreht haben, und bin mir auch sicher, dass für nicht so wenige Teilnehmende die dort genannten 20 Personen, die sie zumindest kennen, wenn auch nicht zwingend erkannten, durchaus realistisch sind. Und wenn ich damit komplett falsch liegen sollte, freue ich mich über jeden Hinweis. Oder auch jeden anderen.

    Ein paar Sportarten, mit denen man hätte rechnen können, haben gefehlt. Tischtennis hatten wir zwischendurch in den Kommentaren; dort lag es nicht zuletzt daran, dass so unheimlich viele chinesische Sportler*innen in der ganzen Welt aktiv sind, die zum einen daheim kaum nennenswert in Erscheinung getreten waren und die in aller Regel wenig bekannt sind. Zumal wir Jie Schöpp vor ein paar Jahren hatten, aber ja, Qianhong Gotsch stand bis zuletzt auf meiner Liste.

    Der Langlauf ist in die Mühlegg-Falle gelaufen. Hinzu kam meine Sorge, allzu viele österreichische Athlet*innen nennen zu wollen, von den denen möglicherweise nur ich aufgrund frühkindlicher ORF-Prägung glauben könnte, jeder kenne sie. Wie eben Langläufer Michail Botwinow oder auch Hürdensprinter Mark McKoy oder Eisschnellläuferin Emese Hunyady.

    Schwimmerin Yusra Mardini hätte ich nehmen sollen, das tut mir echt leid; Rodlerin Aileen Frisch hätte ich gerne noch dabei gehabt, Aljona Savchenko und Bruno Massot fehlen auch irgendwie, im Schach wäre noch eine Menge gegangen, bei Katar auch.

    Und was mich wirklich schmerzt, ist das Fehlen des paralympischen Bereichs. Vanessa Low hätte sich aufgedrängt, war aber erst im vorletzten Jahr dran, ansonsten bin ich noch auf ein paar wenig bekannte Namen gestoßen. Und Tofiri Kibuuka, einen großen alten Mann des paralympischen Sports, kennt leider, so mein Eindruck, wirklich kaum jemand. Ich hoffe, das wird nächstes Jahr wieder anders hier.
    Jetzt ist aber mal gut, würde ich sagen. Falls jemand bis hier mitgelesen hat: Vielen Dank. Dafür und für alle andere. Inklusive der Nachsicht, über die sicherlich reichlichen Tippfehler hinwegzusehen.

    Alles Gute für 2021, und wenn wir uns hoffentlich im Dezember hier wiedersehen, dann in einer völlig anderen Grundstimmung! Vielleicht befassen wir uns dann ja mit bemerkenswerten sportlichen Leistungen zu Zeiten von Corona. Ach nee, lieber nicht.

  20. Lennox Wer? 😉

    Di Stéfano war wohl zu einfach.

    Beim zweiten Rätsel handelt es sich um Jochen Rindt. Geboren in Deutschland, Weltmeister geworden für Österreich in der Formel 1. Nur in der Saison 1970 war er richtig erfolgreich, aber das Ende der Saison erlebte er nicht mehr. Bremswellenbruch in Monza. Posthum wurde ihm der WM Titel verliehen.

  21. @Arnesen: Ach, Dieb – Veredler trifft es bestimmt besser. Ist das auch öffentlich, oder in was für einem Kontext machst Du das? (Oh, jetzt hab ich einfach so Du gesagt. Wir “kennen” uns so lange …)

    _____________________________

    Wenn du schon so höflich nachfragst, antworte ich natürlich gern:

    Ich spiele seit nunmehr 17 Jahren ein SKI-Spiel mit meinen Mit-Freaks, das man „Fantasy“ nennen könnte, wenn ich 2003, als ich es erfand, schon gewusst hätte, was Fantasy-Sport ist.

    Da geht es (old-school-forumbasiert) um ein Team für den Winter, das aus Alpinen, Langläufern, Springern, Kombinierern und Biathleten besteht.
    Über die Jahre ergaben sich dann spaßmachende Regeln über Auf- und Abstieg, Keeper und den ganzen sonstigen Kram, der solche Spiele spannend macht.

    Das Schöne daran: Man blickt recht tief in die Sportarten hinein, kennt gegenüber den ARD-Zuschauern ungefähr das dreißigfache an Sportlern und befreit sich angenehm schnell von nationalen Präferenzen.

    Wo das alles stattfindet, sage ich mal nicht, weil dort auch die Auflösungen stehen, aber wenn du Lust auf das 2020er-Rätsel hast:

    https://tuerchen.com/48fa6d20

    Stilistisch finde ich je nach Tageslaune deine oder meine Rätsel besser.
    Bei dir hat fast jedes Wort eine (doppelte) Bedeutung und die Reimform ist anspruchsvoller, bei mir soll es ein bisschen leichter und singbarer klingen. Da schlüpft dann auch mal eine Zeile dazwischen, die ich nachher mit „bla“ erkläre.

    Ich gehe immer zu Recht davon aus, dss meine Rätsler Google und Wiki benutzen. Deswegen habe ich eine Art Code eingeführt: „Gold“ steht immer für Olympia oder WM, wenn ich nur „Sieg“ schreibe, kann es auch ein popliges Weltcuprennen sein.

    Was ich dir nächstes Jahr mit einiger Sicherheit klauen werde, ist „Coubertin“ für Olympia.
    Das hast du dieses Jahr (glaube ich) zweimal verwendet, und beim ersten Mal war ich regelrecht baff über diese wohlklingende Ausdrucksform.

    1. Vielen Dank, da werde ich die nächsten Tage gewiss reinschauen. Und vielleicht hier noch mal etwas ausführlicher antworten.
      (Und ja, Fak stand von Anfang an auf der Liste, auch Frau Santer-Björndalen. Aber nach Rösch waren sie irgendwie raus.)

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