Zwischenspiel.

Seit knapp 10 Tagen habe ich mich hier nicht mehr zu Wort gemeldet. Die Gründe dafür waren vielfältig: zunächst das hohe Arbeitsaufkommen vor Weihnachten, dann all das, was man gemeinhin unter “Weihnachtsstress” subsumiert, weiterhin der Aufenthalt in einer DSL-Mangelregion und schließlich (und nicht zuletzt) die Konzentration auf ausführliche nicht-virtuelle Kommunikation mit lieben Familienmitgliedern und Freunden, die ich zwar regelmäßig, aber viel zu selten sehe.

Langer Rede kurzer Sinn: zahlreiche Texte, die ich in den vergangenen Wochen angedacht (zum Teil auch wieder verworfen) habe, die ich bisher aber noch nicht “zu Papier”  (aus der Reihe “anachronistische Idiome”) bringen konnte, werden dieses Jahr wohl nicht mehr veröffentlicht. Dazu zählt beispielsweise die überfällige ausführlichere Betrachtung des spannenden Projekts MdB 2.0, das ich hier schon kurz vorgestellt und einmal augenzwinkernd kommentiert hatte – eine Diskussion findet dort bedauerlicherweise nach wie vor nicht statt. Weiterhin hatte ich Max von der Taktikbesprechung kürzlich eine Liste meiner favorisierten Fußballblogs zugesagt. Dem will ich natürlich im Grunde nachkommen. Allerdings muss ich dazu erst ein wenig in mich gehen und parallel zudem meine Blogroll und einiges andere überarbeiten. Kann also noch ein wenig dauern, genau wie die anderen unausgegorenen Blogbeiträge –

zunächst steht mir nämlich eine Woche Skifahren bevor.

Der eine oder andere Tweet könnte drin sein, mehr aber nicht.
(Da ist es doch ganz gut, dass hier kaum jemand mitliest und vor allem nicht böse kommentiert – sonst müsste ich mich noch um solche Dinge wie die Kommentarmoderation kümmern…)

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen hervorragenden Start in das Jahr 2009 und freue mich auf unseren künftigen Austausch.

0 Gedanken zu „Zwischenspiel.

  1. Ich lass das mal weiterhin mit dem bösen kommentieren und wünsche einen schönen Skiurlaub, sowie einen guten Rutsch und nen angenehmen Start in ein unterhaltsames Jahr 2009!

  2. MdB 2.0
    Ich habe kurz reingelesen und entdecke viele banale Sachen, viel Promotion, einiges auch im Stil von “Jetzt-zeigt-der-Abgeordnete-dem-Bürger-mal-wie-das-alles-so-geht”. Der Teilnehmer der Linken bloggt sehr viel – frei nach dem Motto: lieber viel geschrieben als wenig wahrgenommen.

    Ich habe den fürchterlichen Verdacht, dass sich Journalisten ihrer Pflicht zur Berichterstattung entledigen, in dem sie denen, die sie kritisch zu begleiten hätten, einfach ein Forum zur Selbstdesavouierung bieten wollen.

    (Das ist vorläufig; vielleicht ändert sich ja noch was.)

  3. @Gregor Keuschnig
    Diese Enschätzung deckt sich weitgehend mit meiner eigenen, wobei ich hoffe, dass der genannte Verdacht zu weit hergeholt ist.

    Bezüglich der Inhalte könnte ich mir vorstellen, dass mit einer beginnenden stärkeren Interaktion die Leserinnen und Leser in der Lage wären, die Richtung für künftige Beiträge vorzugeben: wenn beispielsweise mehrfach Rückmeldungen im Sinne von “wir wollen hier nicht Bundestag-für-Dummies, sondern habhafte Informationen” kämen, könnte ich mir schon vorstellen, dass die beteiligten MdB auch reagieren.

    Dazu zwei Einschränkungen:
    Zum einen bin ich mir gar nicht sicher, ob diese “banalen Sachen” vielleicht genau das sind, was sich mancher Leser vorstellt (bzw. was er oder sie braucht), oder auch das, was Phoenix will: Grundlageninformationen an Leute vermitteln, die sich sonst gar nicht mit Politik (oder dem “Politikbetrieb”) auseinandersetzen.

    Zum anderen ist mir natürlich klar, dass der von mir erhoffte steuernde Einfluss der Leser zunächst ein Angebot voraussetzt, das Nutzer anzieht und zur Mitwirkung animiert. Zumindest die Kommentarzahlen sprechen im Moment noch nicht dafür, und Besucherzahlen wurden meines Wissens noch nicht veröffentlicht.

    (Womit ich doch wieder einiges von dem angesprochen habe, was eigentlich längst in einem eigenen Beitrag stehen sollte…)

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