sieben/zwanzigachtzehn

„[Hier „Land“ einfügen] hat ’ne [Sport-]Mannschaft!” –
mit leicht flexibler Metrik, äh, erschall es.
Und galt fünf mal, im Falle seines Falles.
Yo, das geht über Eure Vorstellungskraft*!

Auch sie war bei Olympia – fabelhaft!
Down under. Ihr Erfolg? So mittelprall. Es
hieß dann halt, dabei zu sein sei alles.
Wobei: Platz fünf im Team ist total schnaft-

e! Sport bleibt wichtig, über die carrière
hinaus: Sie wird zur special Lichtgestalt,
bringt Kids zum Rugby. (Was? So hart! Der Schmutz!)

Und er? Wirkt weiterhin als Funktionär.
Zudem – dank wahrhaft fürstlichem Gehalt –
hat er die Zeit für Tier- und Umweltschutz.

* Rapper, Sie kennen das, sprechen in der Wortmitte wahnsinnig schnell.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider öfter mal), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

25 Gedanken zu „sieben/zwanzigachtzehn

  1. Es geht doch! Im siebten Anlauf meine ich nun die erste richtige Antwort parat zu haben. Das Wort „fürstlich“ gab dann den entscheidenden Hinweis. Die Grimaldis. Es muss sich um Fürst Albert II von Monaco und seine Frau Fürstin Charlene von Monaco (damals Wittstock, das musste ich aber googlen) handeln.

  2. 5. mit der südafrikanischen 4x100m Freistilstaffel bei den olympischen Spielen 2000 downunder in Sydney war Charlene Wittstock, damals noch ohne Accent grave auf dem e.
    Im selben Jahr soll sie ihren späteren Gatten, den mittelprächtigen (Platz 25 bei Olympia ’88) Bobpiloten und 5fachen Olympiastarter Albert Grimaldi kennengelernt haben.
    Der Rest gab Anlass zu Medienberichten.

  3. Lange hats gedauert bis mir das fürstlich im letzten Absatz ins Auge gestochen ist. Danach war es klar: Fürst Albert II von Monaco und seine Gattin, die ehemalige südafrikanische Schwimmerin, Charlène von Monaco, sind gesucht.

  4. Albert und Charlene Grimaldi. Auch wenn ich schon an einer Plakette zu Ehren ihrer Schwiegermutter stand, weiß ich nicht viel witziges, was sich in ein Gedicht zu pressen lohnte.

  5. NA ENDLICH! Gelesen, zack, gewusst. Beziehungsweise: Geglaubt, es zu wissen. Ich bin mir halt sehr sicher. Also: sicher. Mit leichten Zweifeln, aber dennoch.

    Fürst Albert von Monaco und seine angetraute südafrikanische Schwimmerin Charlene Wittstock.

    Eigentlich haben die beiden es gut, aber zu Weihnachten und anderen Festlichkeiten müssen die bestimmt immer die Anwesenheit des Pipi-Prinzen ertragen. Familien kann man sich nunmal nicht aussuchen.

  6. Adel verpflichtet: Fürst Albert von Monaco und seine Frau Charlene, Fürstin von Monaco, vormals bürgerlich Wittstock.

    BULAWAYO!

    An diesem faszinierend klingenden Ort ist sie übrigens geboren. Ich weiß allerdings nicht, warum ich mir so etwas merken kann…

  7. Huch! Das kommt recht einfach daher. Was ist da los?
    Dass Charlène Wittstock sehr sportlich unterwegs war, hatte ich verdrängt. Aber Erinnerungen verschwimmen. Darüber wird ja heute allenfalls noch in Premiumblogs geschrieben. Die sportlichen Ambitionen ihres Gatten, Fürst Albert von Monaco, sind mir etwas präsenter. Da sind die Erinnerungen nicht mit mir Bob gefahren.

  8. Das fürstliche Gehalt macht die Sache heute einfach. Es geht um Fürst Albert und seine Charlene. War/Ist Charlene nicht eine richtig gute Freundin von unserer Franzi?!

  9. Wenn sonst nichts hilft, ergoogelt man sich halt die Antwort. „Fünffacher Olympiateilnehmer“, erster Treffer: Albert von Monaco. Bäm.
    Das Wissen über sie (inklusive ihrem Namen) dann bei Wikipedia dazugesucht. Die – zugegeben – heute zahlreichen Details, die den bewanderteren Leser sicher auf die richtige Fährte bringen, sagen mir leider alle gar nichts.

  10. Das fürstliche Gehalt half. Gesucht sind Albert von Monaco und Charlene.

    Ein schöner schneller Erfolg zum Wochenende.

  11. Um in den laufenden Bildern zu bleiben: „Wo kommt dieses Team bloß her?“ – „Monaco!“

    Heute die Blaupause von Galaland. Die beiden Gesuchten haben ja ein Abo auf sämtliche Erzeugnisse der Regenbogenpresse. Vermutlich haben sie sie sogar erfunden. Also in Rein,- oder Reimform:

    Von Grazia Patrizia der Sohn
    (zwei Schwestern hat er auch, das nur am Rande)
    inzwischen Chef in seinem kleine Lande,
    ist der Albert, das wissen wir jetzt schon.

    Der Mann hat einen formidablen Job:
    Ein Treffen hier, ein Staatsbankettchen dort,
    und doch zog es ihn immer wieder fort.
    Er stand auf schnelle Schlitten: Er fuhr Bob.

    Die Gattin aber hatte ihren Spaß
    mit Wasser nicht der festgefror´nen Art
    Sie liebte es eher flüssig, vulgo: Nass.

    Charlene schwamm schnell, Albert dacht´ sich: Du kürst
    die Dame jetzt zur Nummer eins im Staat.
    So war´s. Ganz frei nach Trump: Monaco Fürst.

    Ehrlich, das war heute herrlich. Für so Klatschgeschichtenfreunde wie mich der Beweis dafür, dass Print noch funktioniert. Es lohnt sich Magazine zu kaufen und sich fürstliches Wissen anzueignen! Im Übrigen waren die Hinweise doch sehr eindeutig. Die Zitate aus „Cool Runnings“ reichten eigentlich schon für den Bob. Und wenn man den Bob hat, hat man den passionierten Bobpiloten und Sportfunktionär Albert von Monaco (früher Prinz, jetzt Fürst) – da führt eines zum anderen, in dem Fall zur südafrikanischen Schwimmerin und Sportbotschafterin Charlene Wittstock, wie sie vor der Eheschließung hieß (die scheinbar in Sydney 2000 mit einer Staffel auf Platz fünf gelandet ist). Es wäre eine witzige Spielerei der Galahistorie gewesen, hätten Albert und Charlene sich an den Obergfölls ein Beispiel genommen. „Glücklicher Albert Wittstock – er schenkt ihr seine Liebe und sie ihm ihren Namen“ hätte die Redaktion titeln können. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

  12. Im Fürstentum herrscht Prinz Albäär.
    Er liebt die Charlene gar sehr.
    Zog im Zweier die Leine,
    Medaillen gabs keine.
    Auch sie schwamm fast nur hinterher.

  13. Fürstliches Gehalt? Prince Albert von Monaco, der alte Bobist!
    (ist das ein Bezeichnung für Bobfahrer? Falls nicht, können wir das einführen?)

    Bei Adelshäusern kenne ich mich aber noch weniger beim wer-mit-wem aus als bei Sportlern und jetzt ist das hier auch noch eine Schnittmenge, das ist mein persönlicher Super-GUF!*

    *Gala-Unwissen-Fail

  14. Endlich! Auf dieses Paar hatte ich gewartet und deshalb wird das meine Fürst Lösung.
    Die Antwort lautet kurz und knapp: Bob und Schwimm, alles weist auf Monaco Albert und seine Charlène hin.

  15. Fehlten mir in den letzten Tagen nicht nur die Zeit, sondern auch die Geistesblitze für die fröhliche Adventsraterei – still und grübelnd mitgelesen habe ich wohl -, heute springt mich die vermeintliche Lösung direkt an. Ob es daran liegt, dass die Hinweise (fürstlich! Bobsport!) sehr reichlich gesät sind oder dass es sehr boulevardesk anmutet? Schnurzpiepe, Herr Kamke! Ich freue mich schon auf die nächsten Türchen und generell sehr über die Mühe 🙂

    Achso: Charlène und Albert II. von Monaco, oder war die Euphorie vorschnell?

  16. Jetzt wird aber schnell gelöst,
    und hier nicht lange rumgedöst,
    sonst macht der Kamke wieder zu,
    und ich steh da eine Kuh.

    Der Fürst sucht lange nach ’ner Frau,
    am besten blond, mit schlankem Körperbau.
    Er suchte hier er suchte da,
    nahm Charlie dann aus Afrika.

  17. Wenn es irgendetwas gibt, was mich noch weniger interessiert als das Beziehungsleben von Sportlern, dann ist es das Beziehungsleben von Adligen. So kann ich zwar aus den Hinweisen „fürstliches Gehalt“ und „fünfmal Olympia“ schließen, dass es sich wohl um Albert II. Grimaldi, par la Grâce de Dieu Prince de Monaco, Duc de Valentinois, Marquis des Baux, Comte de Carladès, Baron du Buis, Seigneur de Saint-Rémy, Sire de Matignon, Comte de Torigni, Baron de Saint-Lô, de la Luthumière et de Hambye, Duc d’Estouteville, de Mazarin et de Mayenne, Prince de Château-Porcien, Comte de Ferrette, de Belfort, de Thann et de Rosemont, Baron d’Altkirch, Seigneur d’Isenheim, Marquis de Chilly, Comte de Longjumeau, Baron de Massy, Marquis de Guiscard handelt (Danke, Wikipedia!! Danke, Strg-c, Strg-v!! Für den Namen Gambolputty war wohl leider kein Platz mehr …), von seiner Gemahlin Charlène, geborene Wittstock, hatte ich bis heute Morgen noch nie etwas gehört. Jetzt weiß ich, dass sie Schwimmerin war und seit 2014 Mutter von Gabriella Thérèse Marie, Comtesse von Carladès sowie dem Thronfolger Jacques Honoré Rainier, Erbprinz von Monaco, Marquis von Baux ist (Danke, Herr Kamke!!).

    Ich wollte erst noch was reimen, aber der Name des Gesuchten war ein bisschen sperrig (s.o.).

    Was dem Veggie ist das Innere von Würsten
    das ist mir das Tun von Grafen, Prinzen, Fürsten

    Weiter bin ich nicht gekommen. Ich bitte um Nachsicht …

  18. In der Tat, heute war die Schwierigkeitsgrad nicht allzu hoch. Das erste Mal in diesem hatte ich bereits beim ersten Durchlesen eine deutliche Ahnung, dem ganz wörtlich genommenen fürstlichen Gehalt sei Dank. Per Wikipedia, dann nur noch kurz die Fakten überprüft: Ja, Charlene ist 2000 in Sydney mit ihrer Staffel fünfte geworden, Albert war fünfmal bei Olympia dabei. Und die „Kleinigkeiten“ passen auch. vom accent grave bis zum Engagement für Wale und Rugby: die Grimaldis.

  19. Ein verzweifelter und schlussendlich gescheiterter Versuch einer Lösung.

    Ich hab mir einen google-baren Teil geschnappt. Und suchte nach einer Special Olympics Botschafterin, die in Sydney war und bin ziemlich schnell auf Britta Steffen gestossen. Von den Ungereimtheiten einer zweiten Olympia-Teilnahme und dem vierten statt fünften Rang im Teamwettkampf in Sydney liess ich mich nicht beirren.
    Bei der kurzen Suche nach einem möglichen Partner stiess ich auf Paul Biedermann – tatsächlich auch ein Schwimmer (den ich peinlicherweise nicht kannte).
    Nun gut, noch kurz prüfen, ob der gesuchte Sportler auch tatsächlich Biedermann sein konnte.
    Schnell stellte ich fest, dass ich auf einer komplett falschen Fährte war.
    Leider hab ich keine Zeit, noch weitere Recherchen zu machen.
    Auch wenn ich gescheitert bin, Spass gemacht, hats wie immer.

  20. Heute die richtige Antwort, ganz ohne Google (nur zur Verifikation), Albert & Charlene Grimaldi. Ich beschwere mich auch nicht, dass es heute zu leicht war – weil Du mich gestern völlig hinter die Fichte geführt hast.

  21. Heute wirklich in aller Kürze, ohne Eindrücke vom Tage, vor Eingang irgendwelcher Kommentare formuliert. Ich vermute, es ist vielen nicht zuletzt deshalb leichtgefallen, weil ich das zunächst nur “redensartliche” Gehalt zu einem fürstlichen gemacht und dann auch so belassen habe.

    Der Reihe nach:
    Das erste Quartett ist eine Reminiszenz (man mag auch sagen: Reverenz) an Cool Runnings, Grammatik und Metrik der dortigen (zumindest der synchronisierten) Rapperei angemessen. Es dürfte also um den Bobsport gehen, und um einen fünfmaligen Olympiateilnehmer. Dessen Herkunftsland ein “Land” ist.

    Zweites Quartett, die Herzensdame ist ebenfalls Olympionikin, offenbar nicht wahnsinnig erfolgreich, aber dann doch mit einem fünften Platz im Team, die Sportart bleibt außen vor. Das Ganze vermutlich in Sydney, auch wenn Melbourne nicht auszuschließen ist.

    Erstes Terzett, zwei fremdsprachliche Begriffe. Carrière steht für den französischsprachigen Raum, special, nun, ich weiß nicht, ob man’s ahnen kann: Sie ist eine Lichtgestalt (ohne Beckenbauer-Bezug) für irgendwelche Special-Leute. Genauer gesagt: für die Special Olympics. Und sie fördert Kinder, indem sie ihnen die Wert vermittelt, die im Rugby gelebt werden. Oder so ähnlich.

    Er ist “weiterhin” Funktionär, war es wohl schon zu seiner aktiven Zeit (vermutlich war er schon beim olympischen Debüt IOC-Mitglied und Präsident seines NOK, aber da mangelt es grade an Recherche), ist Tier- und Umweltschützer. Vor allem aber erhält er ein fürstliches Gehalt.

    Genau: Hubertus von Hohenlohe, verheiratet mit .. ja, wem denn eigentlich? Na gut, dann nehmen wir Albert von Monaco und Charlène, ehemals Charlene Wittstock, die für Südafrika in Sydney schwamm und einen fünften Platz mit der Lagenstaffel erreichte, zudem bei kontinentalen Bewerben siegreich war.

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