siebzehn/zwanzigneunzehn

Heut geht’s erneut um (Plural!) Sportspersonen,
bei denen sich die Disziplinen paarten.
Mit jener beider Kombi aufzuwarten
passt nicht so recht in gängige Schablonen.

Im Einzelsport sind beide wohl Ikonen,
auf, rein stilistisch, ganz verschiedne Arten.
Sie konnt‘ sich, stolz, beim Stelldichein der Sparten
gleich zum Debüt mit Silberglanz belohnen.

Er meldet diesbezüglich eher Dürre,
doch feiert dennoch gern mit Gold. Und Myrrhe.
Holt später noch das Double, in der Gruppe.

Bei ihr im Team langt’s nicht für’s Siegeszeichen,
gleich mehrfach müssen Vize-Titel reichen.
Gleichwohl: Man schlägt sich wacker. Gute Truppe!

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

18 Gedanken zu „siebzehn/zwanzigneunzehn

  1. Daniela Iraschko-Stolz (Skispringerin, Torhüterin u. a. FC Wacker 🙂 Innsbruck).
    Björn Wirkola (dreimaliger Gewinner der Vierschanzentournee am Dreikönigstag: Gold, Weihrauch, Myrrhe 🙂 und Gewinner des norwegischen Doubels mit Rosenborg Trondheim als Fußballspieler).
    That was easy 🙂

  2. wacker und myrrhe. herr kamke, herr kamke.

    „wenn ein rästel nach daniela iraschko-stolz verlangt, bin ich vorbereitet“. wohlan.

    silbermedaillengewinnerin beim ersten olympischen damenskispringen 2014 und dreimalige österreichische vizemeisterin im fußball mit wacker innsbruck.

    er ist dann wohl der norwegische fußballstürmer bjørn wirkola (double mit rosenborg trondheim), der zufällig vorher ein recht bekannter und erfolgreicher skispringer war, unter anderem dreimal vierschanzentourneesieger. myrrhe. junge.
    ansonsten auch so ungefähr hundertmal goldmedaillen überall.

    ha. HA!

  3. „Er feiert gern mit Gold. Und Myrrhe.“ Chapeau, Herr Kamke. Hier mein Lösungsweg: Wencke Myhre sang den offiziellen Song zur Nordischen Ski-WM 1966 am Holmenkollen. Dort siegte unter anderem Bjørn Wirkola im Skispringen, der später mit Rosenborg Trondheim das norwegische Double gewann.

    Bei ihr war es dann auch ein Wort, das zur Lösung führte: „Wacker“ bezieht sich auf den Namen ihres Fußballvereins, und dann landet man (haha) schnell in Innsbruck und bei Daniela Iraschko. Silber in Sotschi, voilà!

  4. Wir sind beim Wintersport, hieße es bei „Genial daneben“.

    Die Behles. Jochen und Petra. Mein erster Gedanke, aber eben „Genial daneben“.

    Immer noch Winter. Myrrhe und Gold. Dreikönige. Ende der 4 Schanzentournee.
    Und nun? Auch genial, oder? Aber daneben.

    Aus dem Rest kann ich mir keinen Reim machen. Ich gebe auf und hoffe, dass es nicht wieder Motorsportler sind 😉

  5. War ja klar, dass ich nach dem gestrigen Erfolgserlebnis heute wieder auf dem Schlauch stehen würde. Aber wie soll man da auch vernünftig raten, wenn die letzte Zeile so holpert. Ich kann so nicht arbeiten!
    Ich weiß noch nicht mal, um welche Sportarten es sich handelt. Irgendwas mit Skiern (wegen Kombi und verschiedenen Stilen)? Oder Schwimmen?
    Haben die beiden Gesuchten über die ungewöhnliche Sportartenkombination hinaus etwas miteinander zu tun? Was hat es mit Myrrhe auf sich? Heißt so irgendein anderer Athlet, der auf die gesuchte Sportart verweist (könnte doch gut ein norwegischer Skilangläufer oder ähnliches sein …). Oder ist es eine Ecke weiter gedacht und es ist jemand namens Weihrauch gesucht, um das Geschenke-Set der Weisen aus dem Morgenland zu komplettieren?
    Bevor ich jetzt ernsthaft auch noch den Gedanken weiterverfolge, ob das Wort Truppe in der letzten Zeile auf die Bundeswehr und damit auf eine Sportart verweist, in der überdurchschnittlich viele Sportsoldaten tätig sind, gebe ich lieber auf.

  6. Sagen wir mal, verschiedene Stile gäbe es nur im Skispringen, was natürlich Quatsch ist, aber irgendwo muss ich ja anfangen. Dann gibt es einen ersten Frauenteambewerb bei Weltmeisterschaften und Daniela Iraschko-Stolz holt da Silber. Einzeln war sie schon erfolgreicher. Und Fußballtorhüterin. Auch sehr vizeerfolgreich.
    Wenn er stilistisch anders ist, dann ist er auch deutlich älter. Blind gegoogelt ergibt das Bjørn Wirkola, der tatsächlich sehr hübsch gesprungen ist und ein Double gewonnen hat.

    Mich wundert, dass bei dieser Sportkombi noch Kreuzbänder übrig sind.

  7. Kein Ansatz, kein Idee. Auch wenn es wahrscheinlich kein Motorsport ist. Beim Einzelsport vielleicht Schwimmen, der Stilistik wegen. Oder Ringen? Hilft mir aber auch nicht weiter.

  8. Wenn du auf Twitter lesen musst, dass da ja so viele Hinweise stehen würden und du sie einfach nicht erkennst…
    Schwimmstil? Langlaufstil? Gehen oder Laufen? Ach, heute stehe ich einfach mal wieder auf dem Schlauch!

  9. Sie war fast zu einfach. Da war der Riecher durch den Stil direkt beim Skispringen, beim Stelldichein der Damen 2014 bei den Olympischen Spielen, wo sie hinter Carina Vogt (ebenfalls Ikone) den Silberrang belegte und sich in der ersten Karriere als Fußballerin bei Wacker Innsbruck mehrmals mit dem Vizetitel begnügen musste. Daniela Iraschko-Stolz.

    Aber welche Herren haben auch den Wechsel zwischen Skispringen und Fußball vollbracht? Stilistisch offenbar in der tiefen Vergangenheit zu verorten, als die Skier beim Flug noch parallel waren. Ich lande, mehr oder weniger überzeugt, bei Bjørn Tore Wirkola, Skispringer, der eher Gold als Silber holte (dort die Dürre) und nach der ersten Karriere noch das Fußball-Double mit Rosenborg Trondheim holte.
    Ich logge ein.

    Übrigens: Anke Myrrhe, starke Sport-Journalistin!
    (Myrrhe hat mich komplett aus dem Tritt gebracht. Gummiharz? Vielleicht beim Wachsen von irgendwas, keine Ahnung.)

  10. Leider keine Zeit heute, aber eben auf der Heimfahrt fiel mir Daniela Iraschko wie Schuppen aus den Haaren.
    Die Suchmaschine wirft Björn Wirkola dazu aus.
    Uff!

  11. Das hat heute aber gedauert. Beim ersten Lesen keinen Schimmer. Wo sind denn bitte die Hinweise? Weggeklickt, arbeitstechnisch eh genug zu tun. Abends zuhause hat mich doch nochmal der Ehrgeiz gepackt. Erneutes Lesen – gleiches Ergebnis. Also ganz langsam… zwei Sportler; ein Mann und eine Frau; beide betreiben die gleichen Sportarten parallel; die Kombi allerdings eher außergewöhnlich; sie gewann Silber (vermeintlich beim Olympia-Debut); er keine Olympiamedaille, dafür aber das Double in der anderen Disziplin; ein Einzelsport; ein Teamsport… Verschiedene Stile ließen mich kurz ans Schwimmen denken..die mehrfache Erwähnung von ‚Gehen‘ führte mich zu eben diesem – auch eine Sackgasse. Sie werden lachen, aber der entscheidende Hinweis stand für mich in der letzten Zeile. Das Double im Hinterkopf musste ich feststellen, dass der SV Wacker Burghausen wohl kein Frauenteam hat. Wie sieht das denn wohl in Österreich aus? Bingo! ‚Bekannte Spielerinnen des FC Wacker Innsbruck‘: Daniela Iraschko-Stolz, Skispringerin (ach daher, das Victory-V) und Fußballtorfrau. Beim männlichen Pendant tippe ich auf Bjørn Wirkola, der zusätzlich zum Skispringen auch noch in der nordischen Kombination antrat und das norwegische Double mit Rosenborg Trontheim gewann.

  12. Ich glaube, ich gebe auf. Gar keine Anhaltspunkte.
    „Feiert gern mit Gold“ erinnert mich an Riberys Steak?
    Myrrhe und Dürre sind die Spitznamen von Andre Myhrer und Lena Dürr?
    Die auch im Schneeballwurf Medaillen sammelten?

    Etwas ernsthafter könnten in den unterschiedlichen Stilarten und im sich schlagen Hinweise versteckt sein. Und vielleicht soll die Myrrhe auf Drogenkonsum hinweisen?

  13. Heute leider keine Zeit mich zu befassen, nach einmaligen durchlesen, kann ich aber ausschließen das es sich um Rhönradturnen handelt. Also im Prinzip habe ich es gelöst. 😉

  14. Ich gehe in Sack und Asche. Da hab ich mich dann doch deutlich vertan. Zwar wollte ich es eher leichter halten heute, aber einen aus meiner Sicht zu deutlichen Hinweis habe ich dann doch noch kurz vor knapp entschärft, um nicht von allen zu hören zu bekommen, dass es doch schon wieder viel zu leicht sei. Mit der Folge, dass um 8:37 Uhr der allererste Kommentar endete mit “That was easy”. Tja. So würde es dann wohl weitergehen, dachte ich. Doch Pustekuchen! Danach wurde es recht mau, und das lag nicht daran, dass die Zugriffszahlen besonders gering gewesen wären. Offenbar war es einfach … schwierig. Hm.

    Geht um mindestens zwei Leute, die die gleiche Sportartenkombination betreiben bzw. betrieben. Anders als neulich, als es um die Standardkombi Rad/Eisschnell ging, ist sie diesmal offenbar nicht alltäglich. (Zumindest nicht auf Wettkampfniveau.)

    Offenbar wieder eine Kombi aus Einzel- und Mannschaftssport, im ersteren beide ziemlich herausragend, verschiedene Stilrichtungen. Kann, muss nicht für unterschiedliche Epochen sprechen. Was nicht zutrifft, wenn es zum Beispiel um Langlauf oder Schwimmen geht, wohl aber beim Skispringen oder im Hochsprung.

    Zudem scheint sich’s um Mann und Frau zu handeln, sie bei Olympia (Vermutlich; könnten natürlich auch die Finals™ oder European Games oder so sein. Auf jeden Fall sportartenübergreifend.) mit Silber. Zum Debüt. Sei es ihres, sei es das der Sportart. Neige zu Letzterem. Und Stolz, ne?

    Bei ihm ist es olympisch (ich bleib mal dabei) wohl nicht ganz so gut gelaufen. Den Dürre-Witz zur Figur möge man sich schenken. Er feiert dennoch mit Gold (nicht: feiert Gold). Und Myrrhe. Heute Morgen um halb acht stand da zusätzlich Weihrauch. Aber dann wär’s halt endgültig zu leicht gewesen. Gold, (Weihrauch,) Myrrhe, und das Dreikönigstreffen der FDP gilt eher nicht als Sport. Also Skispringen. Vierschanzentournee. Und später das Double. In einer Mannschaft. Die üblichen Verdächtigen: Fußball, Handball, Basketball, Eishockey. Hockey? Vielleicht.

    Sie holt im Team keinen Titel. Und wie sieht eigentlich, ganz nebenbei, das Siegeszeichen aus? Genau: V-Stil. Steht tatsächlich nur deshalb da drin. Auf jeden Fall wird sie mehrfach zweite, übrigens in beiden Doublebewerben. Aber man hat sich ja wacker geschlagen. Was soll überhaupt dieses wacker da? Passt doch nicht rein. Wacker. Schon besser. Und wie viele Eishockeyvereine heißen eigentlich Wacker? Oder Basketball? gibt’s bestimmt, aber irgendwie sind wir dann doch eher bei Burghausen, Innsbruck oder München. Mal wieder Fußball. Ich sag’s ja: zu leicht.

    Daniela Iraschko-Stolz. Stolz, ne? Seit 2013, also vor Olympia in Sotschi, als sie Isabel Stolz heiratete. Wurde mit Wacker Innsbruck mehrfach Vize in Meisterschaft und Pokal. Häufig liest man, sie sei Torhüterin gewesen, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Meist spielte sie im Feld, hat auch einige Bundesligatore auf der Habenseite. Und eben Olympiasilber in Sotschi.

    Und er, klar, Bjørn Wirkola. Man konnte den Namen doch nicht mehr hören. Jahr für Jahr. Wirkola, Recknagel. Irgendwann überflügelt von Weißflog, dann Ahonen. Trotz des sehr norwegischen Vornamens hatte ich ihn lange als Finnen abgelegt. Wahrscheinlich wegen der Ricola-Werb… ach, vergessen Sie’s! Doublesieger mit Rosenborg, nach der Skisprungkarriere. Anders als Frau Iraschko-Stolz, die das sehr lange parallel betrieben hat. Und ja, ich gebe zu, dass ich darüber nachdachte, ob wir Kola trinken sollen.

    Wie gesagt: verschätzt beim Schwierigkeitsgrad. Auch wenn jetzt zum Abend hin noch ein paar richtige Antworten eintrudeln.

    @Echho, die Frau: Very easy indeed … : )

    @schnatsch: Wohlan!

    @Scherben81: Wencke Myhre 1966, ich bin so fasziniert von dieser Herleitung, dass mir erstens egal ist, ob Du mich hinter die Fichte geführt hast oder tatsächlich so dachtest, und dass ich sie zweitens zur einzig wahren, gültigen, erkläre. Wohlan!

    @Doktor_D: Du standest in Bischofshofen und hattest Innsbruck bereits vergessen, Wahnsinn!

    @Faouzi: Na gut, mildernde Umstände, man! Und oh nein, das mit den Weisen aus dem Morgenland sehe ich ja jetzt erst, und dann … Paul Außerleitner selig weint ein bisschen.

    @mahqz: Und betreiben auch noch die gleiche Sportart, aber das brauche ich ja nicht zu betonen, war schließlich Dein Ansatz. Warten wir mal die Zweitkarrieren ab. Aber vielen Dank nochmals auf diesem Weg für den Hinweis auf das doppelte “man” heute. Echt unangenehm, wenn man den Leuten unter die Nase reiben will, welche sprachlichen, na ja, Feinheiten sie übersehen haben könnten, gleichzeitig aber solche Sätze bildet.

    @undeednu: Wie schriebst Du gestern? jajapasstschon.

    @APEljot, @Marco: Schöner Stil, dass Ihr Euer Bemühen dokumentiert, und ja, Marco, Twitter kann einen da ganz schön fertigmachen, ne?

    @Nember: Endlich sagt’s mal jemand: zu einfach! Na gut, fast. Die Sache mit Wirkolas Gold passt nicht so ganz, aber gut. Dafür folge ich jetzt vielleicht bald Anke Myrrhe auf Twitter. Und Du gehst gefälligst am Dreikönigstag zur Kirche!

    @SD: Ja, Otto Waalkes ist auch eher so die Generation Wirkola …

    @Vicky: Das Victory-V! An mein Herz!

    @martin: Fantastisch, Myhrer und Dürr! Gibt es da einen Zusammenhang mit besagtem Drogenkonsum?
    Und dann, zack, aus dem Nichts die Lösung. Noch dazu im einzig wahren Scherben-Style, mit Wencke!

    @IndoOstfriese: Glückwunsch!

    Herzlichen Dank, wie immer, und morgen kümmere ich mich einfach mal nicht um den Schwierigkeitsgrad, dann wird’s schon passen.

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