drei/zwanzigzwanzig

Sie kam, diszipliniert in Sachen Technik,
aus einem Land, das nicht so häufig glänzte
in ihrem Sport, und war im Grunde, wennste
so willst, ne Pionierin – ruhmesträchtig!

Der Sport war dorten sekundär, der Lech schick,
zum Glück gab’s Unterstützung: sie ergänzte
ne zweite Dame. Insgesamt kredenzte
das Paar dem Land elf Stockerlplätze – prächtig!

Sie hatten’s eingefädelt, auszuwandern,
doch stellte der Verband sich erst mal quer:
Sie drohten abzurutschen, es ward rüder.

Am Ende ging’s: Sie fuhren für den andern
Verband und taten sich ein bisschen schwer.
Ganz nebenbei: Sie ehelichten Brüder.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

34 Gedanken zu „drei/zwanzigzwanzig

  1. Leicht. Wars nicht. Im Nachhinein sagt mir sogar der Name etwas, aber wirklich auf den Namen bin nicht ich sondern die große Suchmaschine.

    Diszipliniert in Sachen Technik kann vieles sein, ich entschied mich für alpinen Skisport.

    De Lech war schick, Walesa dürfte wohl gemeint sein, so mein Gedanke, oder doch der Fluß? Dann würde aber auswandern keinen Sinn machen… Also habe ich Polen und Slalom im alpinen Bereich. Slalom wegen eingefädelt im dritten Absatz.
    Aber wohin?

    Maschine an:
    Heraus kam per Suche Dorota Mogore-Tlałka, immerhin Siegerin in einem Weltcupslalom.
    Die zweite Frau ist ihre Zwillingsschwester Małgorzata Mogore-Tlałka.

  2. Ich kenne ja viel, viele und vieles. Aber Slalomista Małgorzata Mogore-Tlałka-Dlugosz und ihre Schwester Dorota, die für Polen Skierfolge holten und sich zur Belohnung französische Zwillingsbrüder? Nie gehört. Ohne Lech wäre ich noch nichtmal auf die Nation gekommen, aber: Noch ist Kamke nicht verloren.

    Drei Rätsel bislang, drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, finde ich. Technisch in jedem Fall anspruchsvoll …!

  3. Auch wenn die (deutsche) Wikipedia 13x Stockerl hat, muss ich Dorota Mogore-Tlałka nebst Zwilling Małgorzata Mogore-Tlałka nehmen. Und ja, direkt kopiert aus eben dieser Wikipedia. (Wenn das falsch ist, komme ich trotzdem wieder)

  4. Gelöst noch in der Bahn zwischen Amper und Lech, jetzt an der Isar noch schnell in Worte gefasst:
    Kamke führt uns heute wieder in meine Jugend: Gesucht ist die polnische Pionierin in Sachen alpine Technikdisziplin Dorota Mogore-Tlalka (das durchgestrichene „l“ such ich jetzt nicht), die gemeinsam mit ihrer zwillingsschwester Malgorzata (der Name faszinierte mich damals!) in den mittleren 80er Jahren – zu Zeiten des Gewerkschftsführers Lech – im Slalom-Weltcup ganz ordentlich mitfuhr und sogar einmal ein Rennen gewann. Sie heiratete den Zwilligsbruder des Mannes ihrer Zwillingsschwester – beide Franzosen – und fuhr dann noch ein paar Jahre für den französischen Skiverband.

  5. Kurz überlegt. Skifahren war relativ schnell klar.
    Dann überlegt, welches Land kaum alpinen Skifahrer/innen hatte.
    Erster Gedanke war Polen.
    Dann gegoogelt und Zack beim ersten Suchbegriff (Kombibegriff) den Namen gehabt.
    Es sollte sich hierbei um die Polin Małgorzata Mogore-Tlałka die einen Franzosen heiratete.
    Durch ihre Heirat startete sie ab 1986 für das Team aus Frankreich. Der Zwillingsbruder ihres Ehemanns ist mit ihrer Zwillingsschwester Dorota verheiratet. Ihre Karriere beendete sie 1988.
    Auch heute: Danke Kamke

  6. Es waren zwei Schwestern aus Polen,
    die wollten ’nen Weltcupsieg holen.
    Einer gelang es,
    zwischen den Stangens,
    dann durft‘ sie sich in Frankreich erholen.

    Kleine Erfolge erhalten die Motivation! Nachdem ich am Dienstag bereits zu „Torwart der spanischen Handballnationalmannschaft“ vorgedrungen war, und dann, nach Wiki-Check, zu früh aufgegeben hatte, und gestern einfach zu wenig Zeit für analytische Gedanken war – ist’s heute vielleicht wirklich einfach.

    Die Tlalka-Schwestern sollten das sein (technische Disziplin = Slalom, „eingefädelt“, „abrutschen“, Lech Walesa…), zuerst für Polen am Start, dann für Frankreich. Zwillinge, die Zwillinge heiraten. Warum hat das eigentlich noch keiner verfilmt?

  7. Danke Google! Von den beiden habe ich echt noch nie gehört.
    Dank „der Lech schick“ kam ich auf Polen. „Eingefädelt“ und „diszipliniert in Sachen Technik“ deuten auf Slalom. Der Rest war dann leider eine Frage der Suchmaschine. Aber zum Glück waren die beiden dort eben Pionierinnen, dass „Skifahrerin Polen“ nur die beiden ausspuckt. Dass die beiden auch noch ein Brüderpaar geheiratet haben, unterstützt meine Vermutung.
    Daher tippe ich mal auf Dorota und Małgorzata Mogore-Tlałka.

  8. Heute kann ich leider nicht erkennen, wer gesucht ist. Mir fehlt die Zeile, die mir hilft, Dorota Mogore-Tlałka von Małgorzata Mogore-Tlałka zu unterscheiden.

  9. Werter Herr Kamke (!),

    ich habe mich zu lange am Wort „Lech“ aufgehalten und dachte an die Kanuslalom-Strecke in Augsburg, die vom Lech gespeist wird. Als ich dann aber mal darüber nachdachte, dass eine Person der Zeitgeschichte auch Lech mit Vornamen hieß, war ich im Land Polen. Ich erinnerte mich dunkel an ein Zwillingspaar. Und sieheda, das Googeln zeigte mir, dass ich richtig liege: Małgorzata Mogore-Tlałka

  10. Diszipliniert in Sachen Technik und der eingefädelte Wechsel deuten auf Ski Alpin in den technischen Disziplinen, wahrscheinlich Slalom, hin.
    Die Namen der Damen weiß ich leider nicht.

  11. Nun gut, jetzt habe ich doch Google zu Hilfe genommen – es hat mich dann doch zu sehr gereizt, zumal ich wusste, dass ich die Story nicht kannte, aber die Hinweise klar waren:

    Es geht um Ski alpin und zwar zwei Damen aus einem nicht sonderlich erfolgreichen Land – hier: Polen. Dort gab es die beiden Tlalka-Schwestern – den Wechsel nach Frankreich habe ich ebenso verpasst wie die Hochzeit mit den Brüdern…

    Aber schön, die Namen mal wieder in den Kopf bekommen zu haben.

    Zuerst dachte ich übrigens an Spanien und Blanca Fernandez-Ochoa – und musste von deren traurigem Ableben erfahren, das ebenso an mir vorbeigegangen war 🙁

  12. Ich gebe auf. Ich komme hier zu keinem Ergebnis.
    Ich dachte zunächst ich wäre auf einem guten Weg. Lech, Stockerl. Es muss sich um eine Österreicherin handeln. Pionierin. Später zu zweit. Welche Sportarten kann man zu zweit ausüben, die auch alleine gehen? Rodeln. Dazu würde auch das abrutschen passen. Moment. Rodeln gibts bei den Damen nur im Einer. Vielleicht ja Bob, auch wenn das nicht alleine geht. Fehlanzeige. Bahnrad. Fehlanzeige. Badminton? Rudern? Ich mach es kurz. Ich bin vollkommen ahnungslos. Wahrscheinlich stimmt nicht einmal Österreich.

  13. Da habe ich also das Ziel vor Augen gehabt, nur das Finish fehlte gestern. Oder schussscheu, was beim Biathlon nicht ganz hilfreich wäre.

    Heute etwas kürzer wegen Zeitmangel.

    Erster Teil deutet auf eine Sportart hin, bei denen Erfolg auch von Technik abhängt, entweder der eigenen oder der externen.

    Zweiter Teil meint Österreich, Lech ist ein Fluss, Treppchen dort das Stockerl. Ebenfalls eine Sportart die im Duett betrieben wird.

    Aus erstem und zweiten Teil würde ich Bob oder Rodeln machen, in Österreich mWn nicht der Hauptfokus beim Wintersport, alles was mit Skiern betrieben wird liegt denen dann doch näher.

    Verbandswechsel war nicht so erfolgreich entnehme ich dem letzten Teil.

    Da ich im Bob- und Rodelsport so gar nicht bewandert bin, endet meine Suche hier. Die Lohnarbeit ruft.

  14. Dorota und Małgorzata Mogore-Tlałka.
    Erste Gedanke war Alpinski, okay. Der Lech hat mich dann drauf gebracht….Polen…

  15. Heute war‘s – zumindest für mich – relativ leicht: Dorota Mogore-Tlalka ist wohl die gesuchte Grenzgängerin.
    „Eingefädelter“ Damen-Slalom und der „schicke Lech“ Walesa aus den 80ern führten mich zu ihr. Danke für’s Eintauchen in den alpinen Skizirkus der 80er: Perrine Pelen, Maria Rosa Quario oder Katharina Gutensohn (ebenfalls Grenzgängerin) – herrlich!
    Fun Fact: Beide Ehepartner bzw. Geschwister waren Zwillinge!
    PS: Bester Reim bislang: glänzte/wennste 😉

  16. Wir suchen eine Sportlerin aus einem Land, dass in ihrer speziellen Sportart nicht unbedingt erfolgsverwöhnt war. Technik, einfädeln und Stockerl deuten für mich auf die Wintersportart Slalom hin.

    Der erwähnte Lech könnte Walesa sein, der 1982 vom Times Magazin zum Mann des Jahres gekürt wurde. Im Hinterkopf hatte ich dann Schwestern, die im Weltcup erfolgreich waren. Schreibweise…nun ja: unklar. Daher nachgelesen und ich kam auf….13 Weltcup-Siege. Auch wenn mich das etwas ratlos zurück lässt, bleibe ich doch bei den beiden Polinnen, die später französische Zwillinge heirateten und den Verband wechselten. Die Ältere von Beiden ist wohl die Gesuchte:
    Dorota Mogore-Tlałka, ihre jüngere Zwillingsschwester wäre Małgorzata Mogore-Tlałka-Długosz.

  17. Stockerl, einfädeln, abrutschen….Alpiner Skisport
    Lech fließt von A nach D mmmh… Lech Walensa… Polen
    Agnieszka und Maryna Gąsienica-Daniel, die Schwestern aus Zakopane die beide Daniel als Doppelnamen haben (Sicherlich sind die mit den feschen Brüdern Jean und Jan Daniel verheiratet und starten für Luxemburg?)

    Aber Kamke wär nicht Kamke, wenn er nicht in weiser Voraussicht Google Fallen einbauen tät, weil machen wir uns nichts vor, vermutlich arbeitet hier niemand ohne Hilfsmittel 😉

    Also, glücklicherweise gab es dann in Zakopane noch die Zwillingsschwestern Dorota und Małgorzata Mogore-Tlałka die auch noch mit einem französischen Zwillingsbrüderpaar verheiratet sind und für Frankreich am Start (und im Ziel waren).

  18. Die erbärmlichen Versuche, per Deduktion auf des Rätsels Lösung zu kommen (Benedict Cumberbatch würde mich in diesem Moment aus der Bude in der Baker Street werfen):

    Irgendwas mit Österreich. Der Dialekt ist ja nicht zufällig im Rätsel enthalten. Und Lech, Zürs. „Meinen amerikanischen Abschluss habe ich in St.anton erworben.“ Höhö.

    Eine technische Disziplin. Eher (Riesen-)Slalom als Abfahrt. Aber wenn sie Pionierin gewesen sein soll, habe ich gewisse Zweifel. Welche Slalomläuferinnen wechselten anno dunnebutz den Verband? Oder ich bin historisch nicht in ausreichendem Maße mit der Geschichte des ÖSV verbunden.

    Vielleicht Snowboard. Würde ja auch passen. Slalom, Parallelslalom. (Ich fahre für mein Leben gerne Ski und stand – naja – genau zwei Tage in diesem Leben Snowboards: Einmal in Verbier und einmal in Grasgehren. Mit mir auf einem Board wird es nichts mehr.)

    Jedenfalls: Keine Ahnung.

    Da ich, wie immer, bis zur Auflösung des Rätsels keinerlei Hilfsmittel nutze und mich erst nach der Veröffentlichung daran erfreue, über Kamke, Google, Wikipedia & Co. Informationen zu den gesuchten Sportlern zu lesen und mir (zumindest gelegentlich) auch wieder ins Gedächtnis zu rufen, bleibt es heute dabei: Ich passe und freue mich auf den Abend.

  19. So, bei der 1 den Sport richtig vermutet, aber am Ende auch bei der Wikipedia beim Mannschaftskader gewesen und dann nicht weiter gekommen…

    Gestern: Ja, warum kam ich da eigentlich nicht drauf. Die Geschichte mit dem Verbandswechsel hatte ich ja eigentlich mitbekommen…
    aber das entscheidende Zitat war mir nicht bekannt…
    …um dann irgendwie auch noch einen Boxmannschaftswettbewerb zu suchen…
    …hmpf…

    So, heute: technisch, Disziplin, einfädeln. Das klingt nach Slalom / Ski-Alpin.
    Der Lech fließt durch Östereich und Deutschland. Aber die waren ja beim Slalom schon immer dabei…
    Sportarten die man zu zweit ausübt? Beachvolleyball? Technik ja, aber einfädeln und „fahren“ ?Whatever… Dann wohl doch eher Trainingsgemeinschaft…

    Nochmal weggelegt, nochmal weggelegt, später nochmal gelesen.

    Schuppen von den Augen: Ein anderer Lech war gemeint, da fällt mir doch noch ein Präsident ein…

    Das Internet gefragt: „Polin Slalom“ . Bingo..
    Ach ja, da war was, so ganz weit in meiner Jugend, glaube ich mich erinnern zu können, dass da Zwillingsschwestern mitfuhren. Glaube also tatsächlich von denen gehört zu haben.
    Verbandswechsel, der durch Heirat möglich wurde, passt ja auch; die haben auch Brüder geheiratet

    Gesucht sein müsste also Dorota Mogore-Tlałka (die wg. Erfolge bei den Juniorinnen hier eher gemeint ist, denke ich, war damit ja eher Pionierin als ihre Schwester)

    Puh, ohne Google hätte ich nicht die Namen rausgefunden, mal sehen wie es die nächsten Tage läuft.

  20. Kleiner Nachtrag:
    Vielleicht ist auch das Zwillingspaar an sich die Lösung – bleibt etwas unscharf.
    Die Wiki-Einträge sind sowohl im sportlichen als auch privaten Werdegang quasi identisch.
    Copy Paste-Leben, schon etwas spooky…

  21. Uii, das war schwer. Ohne Google keine Chance und trotzdem die Frage wer der beiden das sein könnte. Da sie im Gegensatz zur Schwester auch ein Rennen gewann und eher startete nehme ich Dorota Mogore-Tlałka.

  22. Google sagt mir anhand von Slalom (Technik, eingefädelt) Ergebnissen aus den 80ern und einem Land, das dort selten vorkommt (Polen): Das ist Familie Mogore-Tlałka. Auch wenn Wikipedia von 13 Podestplätzen spricht.

  23. War ja klar, dass es nicht so einfach weitergeht. Ohne Google bin ich komplett blank. Mit Google im Grunde auch.

    Fahren, einfädeln, Technikdisziplin… grenzt die Sportart ein. Ski (in unterschiedlichen Ausprägungen), vielleicht Eissport (jegliche Art von Kufen) oder doch Radsport?

    Der sich querstellende Verband hat mich letztlich zu Kaillie Humphries, bobfahrende Kanadierin, mittlerweile für die USA startend, gebracht. Aber das passt auch nur so Pi mal Daumen…

  24. Ne, irgendwie will mir heute kein Licht aufgehen. Anhand des Lech hatte ich an Österreich gedacht. Zu mehr reicht es leider nicht.

  25. „Stockerl“ bedeutet Wintersport, „eingefädelt“ Alpinsport bzw. präzisiert Slalom. „Lech“ bringt mich auf den glorreichen Fußballverein Lech Posen, wahrscheinlich noch immer Primärsport in Polen..
    Nachdem mir auch keine Brüderpaare einfielen, die polnische Slalomläuferinnen ehelichten, war es dann ohne Hilfe vorbei und ich musste die Suchmaschinen dieser Welt bemühen.

    Ich lande bei den Zwillingsschwestern Malgorzata und Dorota Tlalka, die die Brüder Mogore heirateten und Mitte der 80er nach Frankreich emigrierten, jedoch insgesamt dreizehn statt elf Mal im Slalom auf den Stockerln dieser Welt standen und das scheint mir auch anderweitig nicht ganz rund. Wahrscheinlich habe ich etliche Hinweise (Pionierin…ruhmesträchtig?) übersehen und den Lech fehlgedeutet. Argh!

  26. Ohne Google hätte ich heute keine Chance gehabt, den ich kannte die Tlalka-Schwestern nicht. Mit Google ging es dank dem „Lech“ relativ einfach und der richtige Link kam gleich nach Frau Kowalczyk.

    Ob jetzt Dorota oder Malgorzata gemeint ist, da bin ich mir nicht sicher, Dorota kam jedenfalls zu erst im Weltcup an, bevor sie von ihrer Zwillingsschwester ergänzt wurde.

    Vermutlich würde das mit dem Heiraten und Nationenwechseln heute auch einfacher gehen als zur Zeit des eisernen Vorhangs.

  27. Der Hinführung zum alpinen Skifahren (Technik, Einfädeln) kann ich nicht glauben.
    Zumindest fielen mir dann keine zwei Mädels ein, die für einen ungewöhnlichen Verband soviel gestockerlt hätten,

    Bei „Lech“ bleiben eigentlich nur Österreich, Deutschland und aus anderen Gründen Polen.

    Irgendwie zieht’s mich zum Fluss mit Kanu-Slalom, aber da fehlen mir namentliche Kenntnisse ebenso wie Sicherheit bei der Vermutung.

  28. 🤡

    Also wenn ich nicht nur googele (was erstmal auch nichts gebracht hat) sondern auch noch Tipps auf Twitter mitnehme, dann trifft es wohl auf zwei polnische Schwestern zu, von denen eine vor über 35 Jahren ein(!)mal beim Skifahren gewonnen hat.

  29. Kamke, heute bleibt es bei „Puh, keine Ahnung“

    Mein erster Gedanke war Curling, da hatte ich eine Geschichte im Kopf mit Geschwistern und Ehepaaren. Aber mehr war da auch leider nicht dran. Jedes Ehe- und Geschwisterpaar in ihrem Land, keine Wechsel.

    Von Lech auf Österreich oder Polen spekuliert. Bei den Sportarten eher an die Wintersportarten im Eiskanal gedacht. Das passte alles nicht so wirklich zusammen.

    Auch zwecks Einfädeln im alpinen Slalom recherchiert, auch dort ohne großen Erfolg.

    Immerhin lernte ich heute, dass es eine FAI-Heißluftballon-Europameisterschaft gibt und dass Beata Choma sie 2017 gewann.

    Das ist doch auch etwas, oder?

    Insgesamt dann doch „Puh, keine Ahnung“.

  30. Werte Mitratende, ich muss Abbitte leisten: Das war uneindeutig. Niemand konnte wissen, wer letztlich gesucht war. Die eine Dame, die andere Dame oder beide Damen. @undeednu bringt das Problem auf den Punkt. Die Jury lässt selbstverständlich alle drei Varianten durchgehen. Auch ohne Strich im L, @Felix.

    Vielleicht leiste ich am besten auch bereits Abbitte für den Übermut, der sich weiter unten im Text Bahn brechen wird und meinen Oberlehrerton wunderbar ergänzt.

    Und ja, das war heute nicht für alle so einfach. Zumindest wenn es um die Lösung ohne Google geht, waren Leute meiner Generation bzw. meiner Sozialisierung deutlich im Vorteil, anders als zum Beispiel @strafraumeck, wenn ich es recht sehe. Ich hatte ein ausgeprägtes Faible für beide Damen, für die eine noch etwas ausgeprägter als für die andere, aber dann haben sie ja diese blöden Brüder geheiratet. Pfft!

    Den Hinweis von @lurchmolch, es habe sich bis hierher um drei sehr unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gehandelt, kann ich gut nachvollziehen, hatte ich ähnlich eingeschätzt. Nachdem das gestern dem einen oder der anderen beinahe zu einfach war – wobei ich der Meinung bin, dass noch einfachere folgen werden –, klang es heute zunächst so, als haderten einige sehr. Wobei sich das im Lauf der Tage häufig doch noch änderte, was mir immer sehr viel Freude bereitet. Im Übrigen vermute ich, dass durchaus noch schwierigere Aufgaben folgen werden.

    An den Text: Eine Frau in einer technischen Disziplin, ihr Land nicht das Mekka ihrer Sportart, was ihr einen gewissen Sonderstatus verlieh. Die Leute hatten dort zu jener Zeit andere Prioritäten, die nichts mit Iller, Lech, Isar oder Inn zu tun hatten, sondern mit einem anderen Lech, über dessen Aussprache die großen deutschen Nachrichtensendungen uneins waren. War es das ZDF, das es stets mit Lech Walänsa versuchte? Wie auch immer: Lech Wałęsa, damals noch nicht Präsident, wie ihn @socralynnek in Erinnerung hat, sondern von der Gewerkschaft Solidarität, wie es damals hieß, später sagte man eher Solidarność. Polen also.

    In diesem Polen hatte unsere eine Sportlerin Unterstützung durch eine zweite, die sie ergänzte. Nun ist es ein bisschen weit gesprungen, aus dem Ergänzen gleich eine besonders enge Bindung abzuleiten, wie zum Beispiel bei Zwillingen, aber schaden kann es ja auch nicht. Diese beiden Teamkolleginnen, aber bleiben wir ruhig bei Zwillingen, haben dem Land, also Polen, 11 Stockerplätze eingebracht. Und ja, gewiss verstehe ich, dass man anhand des Lech und des Stockerls gen Österreich abdriftet, und mit etwas Überwollen könnte man mir auch eine gewisse Absicht, aber, ach.

    An dieser Stelle kommt dann wieder die Wikipedia ins Spiel. Von der wir wissen, dass sie niemand nutzt, dass sie aber vor zwei Tagen Arpad Šterbik vergessen hatte. Heute indes schreibt sie den beiden Damen, die viele Mitratende im Kopf hatten, nicht nur 11, sondern gar 13 Stockerlplätze zu. Und ich räume ein: sie hat recht. 13 mal waren sie insgesamt auf dem Podest. Mea culpa, danke an die zahlreichen Hinweisgeber auf verschiedenen Kanälen.

    Die Terzette. Einfädeln, querstellen, abrutschen. Skifahren ist in diesen Tagen ein heißes Thema, aber hier kommen wir nicht daran vorbei. Wir erinnern uns an die technische Disziplin, bräuchten sie aber im Grunde nicht einmal, weil der Einfädler für sich genommen Bände spricht: Slalom.

    Zwei polnische Slalomfahrerinnen aus den 80ern, die den Verband wechseln wollten. Das ist der Punkt, bis zu dem elektronische Nachschlagewerke weitgehend außen vor geblieben sein dürften; danach schlägt dann der Alterseffekt zu. Während @Felix oder @Frank die Namen unmittelbar parat hatten, galt es für jüngere oder damals nicht so sehr am Skisport interessierte Mitwirkende, eine Suchmaschine hinzuzuziehen. Wofür das zweite Terzett eine ganz gute Hilfe bot: die Brüder.

    Denn tatsächlich heirateten die Zwillingsschwestern Dorota und Małgorzata Tlałka Mitte der 80er Jahre die französischen Zwillingsbrüder Mogore, deren Nachnamen sie nun zusätzlich trugen. Schöne Geschichte, bei der sich nicht nur @JP über die ausbleibende Verfilmung wundert. Ging noch ein bisschen hin und her mit Startrechten und Verbandswechsel und so weiter, aber man bekam es hin.

    Die Ergebnisse waren nicht mehr ganz so gut, aber das können wir jetzt, da wir die Namen haben, ja auch nochmal bei der FIS nachschlagen: Małgorzata Mogore-Tlałka belegte am 11. Jänner 1987 in Mellau (verdrücke ein kleines Tränchen mit Blick auf die kommenden Weihnachtsferien) hinter Tamara McKinney und Mateja Svet den dritten Rang, am 18. März 1986 in Waterville Valley (wo?) war sie gar Zweite hinter Roswitha Steiner geworden. Jeweils unter französischer Flagge. Womit sie, wenn man so will, gar nicht acht-, sondern nur sechsmal für Polen auf dem Stockerl, nun, Sie verstehen schon, ich brauche das jetzt nicht auszuführen, sonst platze ich und bekomme es beim nächsten Irrtum meinerseits doppelt und dreifach … Kafelnikov-Style, oder, Andy?

    @Doktor_D: Spannend, dass Du im Brustton der Überzeugung Dorota wählst, Ich hätte mich immer für ihre Schwester entschieden.

    @runnertobi: Ich hörte ja, Du habest heute die Audacity besessen, heute schon so halb öffentlich über Deine Suchstrategien zu reden. Schön, dass Du wiederkommst, auch wenn die Zahl irgendwie falsch ist.

    @JP: “… ist’s heute vielleicht wirklich einfach” – das habe ich heut nicht so oft gehört, danke.

    @SD: Ja, die Fernández Ochoas. Viel zu früh verstorben. Bei Blanca war das doch erst letztes Jahr, nicht wahr, unter zunächst mysteriös erscheinenden, tragischen Umständen.

    @Felix, der jüngere: “Wahrscheinlich stimmt nicht einmal Österreich.” Ich schmunzelte.

    @Knut Kleinsorge: “Alpinski” klingt bei entsprechender Aussprache auch wunderbar osteuropäisch.

    @Burkhard Jesse: Ich war vorhin oben schon drauf und dran, ein bisschen zu schwelgen. Perrine Pelen hätte ich auch genannt, Cindy Nelson, Lea Sölkner, Marie-Theres Nadig, aber auf Maria Rosa Quario wäre ich nicht gekommen, dabei klingt das doch am allerbesten! (Ich habe schon damals immer die Reihenfolge ihrer Vornamen vertauscht – ob Copy Paste geholfen hätte?)

    @alex muc86: Jetzt sind aus den 13 Stockerlplätzen schon 13 Siege geworden! : ) Deinen ersten Kommentar habe ich gelöscht, die darauf Bezug nehmende Einleitung zum zweiten auch; hoffe, das passt.

    @Rl0Lago: Über die Gąsienica-Daniels bin ich auch gestolpert. Die Falle funktioniert!

    @Das_Mietmaul: “Der Dialekt ist ja nicht zufällig im Rätsel enthalten.” Nun, wie soll ich sagen? Zufällig nicht, sondern weil der Skisport für mich ganz viel Österreich, ganz viel ORF ist. Aber mehr in dem Fall auch nicht.
    Bin immer wieder beeindruckt, wie konsequent Du die Googlefreiheit durchziehst.

    @socralynnek: Die These, dass es um Dorota gehe, weil sie eher Pionierin gewesen sei, gefällt mir gut. (Ebenso: @Aimar.) Und die ausführliche Schilderung erst recht, danke.

    @Tobi_K80: Kaillie Humphries. Ich habe die ersten sechs Googleseiten zu “Kaillie” durchgeblättert und bin mittlerweile sicher, dass Frau Humphries die einzige Person auf der Welt mit diesem Vornamen ist.

    @Nember: Lech Posen. Ich bin völlig fasziniert. Was zählt: Rätseln ist ein Ergebnissport.

    @martin: “… zwei polnische Schwestern zu, von denen eine vor über 35 Jahren ein(!)mal beim Skifahren gewonnen hat” – Du lässt meine Jugend so wertlos klingen!

    @broussenleon: Du hast Polen und alpinen Skisport, und landest dann bei Beata Choma? Da läuft doch was schief!

    Wie immer: Vielen herzlichen Dank fürs Mitmachen, freut mich sehr. Danke auch, und ich weiß, dass das gerade bei Twitter nicht immer einfach ist, für Ihr und Euer Bemühen, Spoiler zu vermeiden.

  31. Auf Skifahren kam ich zwar beim ersten Lesen auch, dachte an die Epple-Schwestern. Aber die eine ist mit Theo Waigel verheiratet, und der hat bestimmt keinen Zwillingsbruder.

    Danach keine Zeit gehabt zum Birnen und daher die Lösungen abgewartet.

    Morgen wieder

  32. Nein, die Schwestern Dorota und Małgorzata Tlałka-Mogore sagen mir rein gar nichts. Alpiner Skisport war mir klar und irgendwas mit Polen ahnte ich. Doch dann war’s vorm Zieleinlauf so neblig, dass ich nichts mehr gesehen habe. (Und wie Herr Mietmaul google ich nicht; darf man beim Jauch auch nicht.)
    Es tut mir leid, Dich enttäuscht zu haben.

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