neun/zwanzigzwanzig

Ein Sonderfall ist er hier insofern,
als die von ihm vertretenen Nationen
zwar mancher Sportlervita innewohnen,
doch meistens anders als bei diesem Herrn.

Er mochte Nation eins halt nicht so gern,
der sportliche Erfolg sollt’ sich auch lohnen.
Doch wechseln war nicht drin (getrennte Zonen).
Vielmehr entschieden sie, ihn einzusperrn.

Dem Knast und Land entronnen (dem labilen),
wurd’ er noch EM-Dritter, sonst war’s mau:
Shakehands- und Quali-Knatsch, auch andre Dinge.

Sein Sport? War schon olympisch bei den Spielen
der achtzehnten Olympiade – wow!
Ich glaub, da gab’s noch nicht mal diese Ringe.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

18 Gedanken zu „neun/zwanzigzwanzig

  1. Puh – das war heute NICHT einfach…

    Da mir die Geschichte nichts sagte, relativ schnell bei Google gelandet – alles andere wäre auch aussichtslos gewesen.

    Zunächst wortwörtlich bei den Kunstturn-Ringen gelandet und auf Jörg Behrend gestoßen. Passte aber nicht.

    Dann tatsächlich beim Ringen, aber auc hniemanden gefunden, der in Betracht kam.

    In Tokio neu eingefüht: Judo – aber auch hier Flaute…

    Letztlich irgendwie im Ring mehrfach um die eigene Achse gedreht und zum Diskuswerfen umgesprungen – und auf Wolfgang Schmidt gestoßen, einschließlich Gefängnisaufenthalt, Streit mit Jürgen Schult und Nichtantritt zur Olympia-Quali als WM-Vierter.

    Je länger ich drüber nachdenke, desto eher erscheint da irgendwas im Hinterstübchen – aber ohne Netz heute ohne Chance…

  2. Irgendwas mit Judo vermutlich. Ich hab es dann aber mit dem Weitergoogeln gelassen, da ich einfach überhaupt keine Judoka kenne und das ein Fass ohne Boden wäre. Ippon für Kamke.

  3. Ich zäume das ( trojanische ) Pferd von hinten auf.
    Spiele der 18. Olympiade, trickreicher Ausdruck, sind es die 18. Spiele? Meint Herr Kamke eventuell sogar nicht mal die Spiele der Neuzeit? Gibt es Ergebnislisten der antikeren Spiele?
    Ja, die gibt es. Als Sieger der 18. Spiele wird Pythagoras von Sparta im Stadionlauf ausgewiesen. Kennt man den Herren? Ist das der Pythagoras mit dem Satz?
    Jetzt wird es schwierig, die Siegerlisten der damaligen Europameisterschaften sind arg lückenhaft. Eigentlich sind sie eine einzige Lücke. Gab es damals schon den Begriff Europa?
    Oder ist gar der Jupitermond Europa gemeint?
    Das habe ich jetzt vom lesen des Rätsels, viele Fragen mit wenigen Antworten.

    Was haben wir an Fakten. Spiele der 18. Olympiade, Tokyo 1964, getrennte Zonen, Zonen so wurden die Besatzungszonen in Deutschland genannt. Noch in den 1960ern sagten Politiker Zone und nicht DDR.
    Also handelt es sich um einen deutschen Sportler der zunächst im Osten erfolgreich war, aber in den Westen wollte.
    Was soll das mit den Ringen? Als Symbol gibt es die doch schon immer, oder?
    Was sonst könnte gemeint sein? Ringe beim Schießen? Schuß in den Ofen.
    Ringe beim Turnen wohl eher nicht. Kann mich an ein altes Bild eines Ringenturners im Kreuzhang erinnern. Olympia 1936 glaube ich.

    Bleibt mir nur eines, Pythagoras. Der wars.
    Eine gute Lösung.

  4. Ich nehme an, es geht um einen Athleten der Kategorie „Zentraler Operativer Vorgang – Sportverräter“. Alleine der Umstand, dass es so etwas geben muss, sagt alles über einen Staat. Und regimekritische Sportler, die in diesem Unrechtsstaat im Knast saßen, gab es zu Hauf.

    Aber welcher Sport? Die „achtzehnte Olympiade“ oder die achtzehnten Spiele der Neuzeit? (Die Diskussion hatten wir schon einmal und da ich nicht wüsste, welche Sportarten wann dazugekommen sind, hilft mir das auch nicht. Zumal: Sommer oder Winter? Eher Sommer, weil es bei den XVIII. Olympischen Winterspielen – wo war das noch – Nagano? Müsste stimmen, ja. Turin war XX. – doch bestimmt schon „diese Ringe“ (TM – all rights reserved) gab.)

    An Thomas Popisch dachte ich zunächst. Er war rund um 30 Jahre Wiedervereinigung wieder zu dem Thema „DDR-Sportler im Knast“ in den Medien. Er ist wohl nicht gesucht, da es Eishockey schon seit Ewigkeiten bei den Olympischen Winterspielen gibt (und das mit den Winterspielen wohl sowieso nicht passt). Wolfgang Lötzsch käme mir als radsportbegeistertem Menschen noch in den Sinn. Das stimmt aber sicher auch nicht, weil er der DDR nicht wirklich „entronnen“ ist.

    Was bedeutet „meistens anders als bei dem Herrn“ in der vierten Zeile? Er übte in der DDR eine Sportart aus, nach Knast und Flucht eine andere im Westen? Ich komme schon deswegen nicht weiter, weil ich nicht auf die Sportart komme.

  5. Das klingt zumindest für mich nach Wolfgang Schmidt. Diskuswerfer zuerst für die DDR, dann für die BRD (Stuttgarter Kickers!). Das Händeschüttel-Zerwürfnis gab es mit seinem Konkurrenten Jürgen Schult.
    Ich bin gespannt ob ich diesmal richtig liege.

  6. Werter Herr Kamke,

    heute hat das Rätsel meine Kampfkraft zu Tage gefördert. Ich wollte unbedingt lösen. Außerdem soll es sich rächen, dass die Schnatsch-Damen doch nicht so sein wollen wie ich. Pah!

    Beim gesuchten Sportler dreht es sich um Wolfgang Schmidt, Diskuswerfer und nach vielen Querelen, einer Haft und einem Ausreiseantrag für die FRG gestartet war. Jürgen Schult hatte ihm den Handschlag verweigert.

  7. Ein Sport, der schon vor den Ringen olympisch war – vielleicht gar in der Antike?

    Getrennte Zonen – BRD und DDR?

    Eingesperrt – also Gefängnis aufgrund gescheiterter Flucht (möchte Land 1 nicht so sehr)

    Handschlag-Eklat – führt mich kurzzeitig auf eine falsche Fährte (Judo 2016 Olympia*) – aber am Ende doch zu einer Lösung.

    Wolfgang Schmidt muss der Gesuchte sein. In der DDR geboren, 1976 Olympia-Medaille, 1982 Fluchtversuch, später eingesperrt deswegen und 1987 ausgereist in den Westen.

    Sein Rivale Jürgen Schult verweigert den Handschlag, Schmidt wird 1990 für die BRD EM-Dritter

    Passt also alles zusammen…

    *warum ich bei Judo landete: 1964 fanden die Spiele der 18. Olympiade statt, Judo wurde olympisch und es gab einen Handschlag-Eklat. Aber die Vita der beiden Akteure passte nicht zum Rätsel

  8. Wolfgang Schmidt.
    Den Hinweisen schon so weit gefolgt, dass die DDR und die antiken Spiele herauskamen. Trotzdem waren zumindest Boxen, Diskus und Ringen in der Auswahl, so dass es Google richten musste.

  9. Hmmm, dieses Rätsel ist für mich (mal wieder) nicht knackbar. Durch den Hinweis im letzten Absatz bin ich im Jahr 708 v. Chr. gelandet (776 – 17×4 WEIL OlymPIADE / 17, da ich unterstellte, dass auch vor den ersten Spielen eine Olympiade).

    [Hier stand etwas, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Grüße, Kamke.]

    Immerhin wieder andere spannende Geschichten kennengelernt (e.g. kongolesische Judoka).

  10. Der vergesslichkeitsfördernde Allerweltsname hat mich dann doch noch mal googlen lassen.
    Rainer also falsch, der war ein Skispringer – nehmen wir den Wolfgang.

  11. So, erstmals eine Niete bei mir. Shakehands kenne ich vom Judo. Das würde auch zur 18. Olympiade in Tokio passen. Aber ich finde keinen Judoka, der vor seinem Nationenwechsel im Knast saß. Der „Zonen“wechsel legt hier ja auch wieder nahe, dass es sich um DDR/BRD handelt, aber erfolgreiche DDR Judoka, die rübergemacht haben finde ich nicht.
    Dafür aber für letztes Jahr Irina Meszynski, die sowohl den Diskusweltrekord hielt, als auch DDR Meisterin im Judo war.
    Außerdem gibt es eine Judoka aus Leipzig, die bei Olympia für den Kongo starten möchte. Toll, ne?

  12. Ich schreibe den Kommentar mal und lasse das Fenster auf, bis ich tatsächlich abschicke.
    So entsteht vllt. ein Protokoll meines heutigen Lösungsversuchs.
    9.15 Uhr:
    Nach dem ersten Lesen bin ich mir eigentlich sicher, zumindest die Sportart herausgefunden zu haben. Überlegung dabei: Welche Einzel-Sportart wurde bei den 18ten Olympischen Spielen (1964 in Tokio – alleine dafür dass ich solche Dinge nachlese, liebe ich das tägliche Rätsel).

    9.55 Uhr: Zweiter Versuch. Kurze (sehr kurze) google-Runde, welche Sportler im Gefängnis saßen. Entweder kann ich nicht googlen oder ich bin komplett fehlgeleitet (was die Sportart angeht).

    13.15 Uhr Während der Mittagspause überlegt, woher der Sportler stammen kann. Und welche Nationen bei der Sport Sportler in den Knast und so… Immer noch keine Idee

    13.20: Der Thies brüllt vor Freude Heureka (ich suche Sportler aus der Region). Aber bisher: Nichts, außer Vedat Albayrak, der ist türkischer Judoka, als Georgier in Kasachstan geboren. Aber der saß nich ein (meines Wissens nach) und wurde bei einer WM Dritter (2018 in Baku). Ergo: Falscher Name. Und weiter nachdenken.

    13.45: Doc _D meint die Lösung gefunden zu haben. Wenn ich mir seine Lösungen der letzten 8 Tage anschaue, sollte ich diesen Namen (den ich nicht kenne), nicht nennen…

    14:32: Kurz mal 5min Zeit investieren oder es sein lassen? Frei nach William Shakespeare (nicht dem zweiten Briten der gegen Corona geimpft wurde, sondern dem Hamlet-Typen): „To know or not to know, that is the question“ Auch hier finde ich keine Lösung.
    Für den Olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“ und aufzugeben, ist es mir heute noch zu früh. Ich spüre, ich habe die Lösung in mir (bzw. Google)…

    14.45 Uhr: Erste ernsthafte Zweifel treten auf. Doch kein Judo?
    Oder doch Judo und vllt deutsch-deutscher Sportler? Hmmm.
    Hier habe ich tatsächlich noch gar nicht drüber nachgedacht.
    Deutsch-Deutsch…
    Also doch noch mal Zeit investieren und Google anschmeißen?
    IICH: WEIß.ES.DOCH.NICHT!
    Erstmal etwas mit Arbeit ablenken..

    15:23 Uhr. Habe bisher 7 von 8 Rätseln gelöst. 8 richtige Lösungen war vorher mein Wunsch-Ziel. Und dafür hätte ich dann, ohne Heute, noch 15 Versuche… Hmmm
    Erstmal wieder etwas mit Arbeit ablenken…

    15:31 Uhr: Habe jetzt einen in Russland geborenen Judoka, der für die Türkei nach seinem Comeback die Bronzemedaille 2002 gewann: Hüseyin Özkan. Problem hier: Er saß (wohl auch) nicht im Knast. Und sein größter Erfolg war der Olympiasieg 2000. Als Türke… Aber nein, der wird es auch nicht sein.

    Muss langsam aufhören, sonst wird das hier noch zur größten deutschsprachigen Judo-Enzyklopädie.

    15:45 Uhr. Dachte gerade, ich hätte das Tab hier ohne zu speichern geschlossen. War verzweifelt und wollte die Welt verfluchen (zumindest die Suche beenden). Doch, oh Wunder: Ich war im falschen Browser-Fenster. Also: Weidda, imma weidda!

    16:37 Uhr: Ich gebe auf. Kurz den Namen Georg Grozer (Volleyballer) im Kopf gehabt, aber der passt auch nicht. Ich werde heute keine Lösung finden.

    Aber dennoch: Was ich heute über Judo gelernt habe, unglaublich. Alleine auch dafür mein heutiges (und immer voller Liebe gemeintes): Danke Kamke

    PS wahrscheinlich habe ich heute Abend wieder einen dieser “Oh, den Namen hättest Du wissen müssen”-Momente. Aber egal.

  13. Deutsch-deutsch liegt nahe (Zone, labiles Land, Knast … und viele, die im Zuge der Wiedervereinigung für beide Deutschlands antraten, aber wohl nicht der Gesuchte.) Und in welchem Sport? Die 18. Olympiade ohne Ringe lässt einen an die Antike denken. Ringen? Leichtathletik? Gar Diskus? In der Tat: da gibt es Wolfgang Schmidt, der die lyrisch beschriebene Vita hat. Die dunkle Erinnerung an diesen Allerweltsnamen musste allerdings Google zu Tage fördern.

  14. Puh, da komme ich ohne Google nur so weit, dass der Sport tendenziell schon lange olympisch ist und der gesuchte Sportler mit Mühen wahrscheinlich von der DDR in die BRD (oder umgekehrt) gewechselt ist.

    Wikipedia will mir zunächst Judo (und Volleyball) als mögliche Sportarten weismachen. Aber Obacht! Da gab’s die olympischen Ringe doch längst, schließlich wurden die von Coubertin erfunden, das weiß doch jeder.

    Also die antiken olympischen Spiele! Und siehe da, Ringen war 708 v. Chr. das erste Mal olympisch, die absolute Legende Eurybatos von Sparta der Sieger.

    Den Sportler bleibe ich schuldig, obwohl ich die Siegerlisten (und Bronzesieger) gefühlt sämtlicher Ringen-Europameisterschaften durchging. Wahrscheinlich ist es gar nicht DDR/BRD.
    Ach Kamke.

  15. Einverstanden: Das war nicht ganz einfach. Und insofern unfair, als es ohne Google nur schwer lösbar war, zumindest wenn man den Hinweisen folgen wollte: Wer weiß schon aus dem Kopf, oder kann herleiten, welches die Spiele der 18. Olympiade waren? Aber dazu später ein bisschen mehr.

    Erstes Quartett: Wieso Sonderfall? Um gleich konkret zu werden. Viele dachten an BRD und DDR. Wenn wir davon ausgehen, dass dem so ist, dann gibt es zwei Optionen: Zum einen Sportler*innen, die bis zur Wende für die DDR, danach für die BRD angetreten sind. Sagen wir: Jens Weißflog, Andreas Thom, Grit Breuer. Und zahllose andere. Die hätte ich beim Thema “Nationenwechsel” eher zurückhaltend behandelt. Zum anderen gibt es jene, sicherlich auch nicht ganz wenige, vermutlich aber doch deutlich die Minderzahl, die bereits in den 70er oder 80er Jahren die DDR verlassen haben, auf welchem Weg auch immer, und danach für die FRG, wie @sport_thies so nett schreibt, angetreten sind. Typisch, dass mir gerade niemand einfällt. Die meine ich eher. Die Sonderfälle.

    Das wird im zweiten Quartett noch einmal konkreter beschrieben. Unser Sportler hat sich kritisch damit auseinandergesetzt, dass er nicht wie seine westlichen Kollegen an allen möglichen Wettkämpfen teilnehmen und deutlich mehr Geld verdienen konnte. Ließ sich aber nicht ändern, Ostzone (Ja, natürlich hieß das formal nicht mehr so). Die Staatsführung fand seine Bestrebungen, bis hin zu konkreten Fluchtplänen, nicht so cool und sperrte ihn ein. Also noch konkreter ein: 15 Monate Gefängnis. Übler Satz aus einem Interview: “Als ich einen Rechtsanwalt zwecks Ausreiseantrag sprechen wollte – da hat der Typ von der Stasi mich ausgelacht und sagte wörtlich: Dann wird es dir eines Tages auch so gehen wie Lutz Eigendorf”

    Irgendwann also raus aus dem Gefängnis und dem labilen Land, das fast schon in seinen letzten Zügen lag, in den Westen gegangen (zu den Stuttgarter Kickers, wie @joggele0711 treffend schrieb), hat dort auch noch einmal EM-Bronze gewonnen, sich sonst aber sportlich eher schwergetan. Und die Beziehung zu seinem einstigen Konkurrenten aus der DDR, der ihm bei einem (dem einzigen, als ich) deutsch-deutschen Länderkampf den Handschlag verweigerte, wurde auch im gemeinsamen Team nicht besser. Bitter seine Olympiabilanz: 80 als Favorit Vierter geworden, 84 in Ungnade, für 88 war er zu spät in die BRD gekommen, um nominiert zu werden, und 92 (“Quali-Knatsch”) scheiterte er an verbandsinternen Qualifikationsregularien. Oder an sich selbst und seiner Außenseiterrolle im deutschen Team, wenn man zwischen alten Zeilen liest.

    Ja, bis hierhin gab es keinen Hinweis auf die Sportart. Jetzt aber: Schon olympisch bei den Spielen der 18. Olympiade, als es noch keine Ringe gab. Die 18. waren in Tokio 1964, aber olympische Ringe, so es um die ging, gab’s da schon. Dennoch ist Judo natürlich ein nachvollziehbarer Ansatz.

    Gehen wir also noch einen Schritt weiter zurück, genauer gesagt bis 708 v. Chr., Sie wissen schon, damals, als Pythagoras von Sparta im Stadionlauf gewann, was @Doktor_D umtrieb, und der Pentathlon olympisch wurde, d.h. Speer, Diskus, Sprung, Lauf und Ringen. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Springen und Laufen auch vorher schon olympisch waren, bleiben Speer, Diskus und Ringen. Und wenn wir jetzt mal ganz verwegen überlegen, ob mit den Ringen, die es schon gab, vielleicht nicht nur die Olympischen, sondern auch sportartspezifische gemeint sein könnten, und ja, das klingt sehr zurechtgelegt, war aber tatsächlich so mitgedacht, dann können wir den Speerwurf vergessen, das Ringen tendenziell auch.

    Versuchen wir es also mit dem Diskus. Und Wolfgang Schmidt.

    Mit lesenswerten Artikeln von damals: 1, 2, 3.

    @SD: Du reitest die Welle weiter, sehr schön!

    @Knut Kleinsorge: So prägnant wie richtig.

    @Stadioncheck: Ich schmunzelte.

    @Doktor_D, @Das_Mietmaul und ganz besonders @xxlhonk: Vielen Dank für diese so vielseitigen wie lesenswerten Reisen!

    @sport_thies: Manchmal ist es ja schwierig, wenn man es zu sehr will. Aber ich sehe schon, Du hast den Bock umgestoßen!

    @nutman75: Es gab einen Handschlag-Eklat bei Judo in Tokio? Ah, nein, erst 2016, wenn ich das recht sehe. Siehst, erst vier Jahre her, und ich hatte es schon vergessen.

    @martin: So war auch mein Gedanke: DDR und Antike könnte man vielleicht erkennen, danach hängt es davon ab, ob man zufällig die Geschichte von Schmidt parat hat.

    @Tobi_K80, @Mahqz: Die kongolesische Judoka klingt spannend. Ihr erstattet nächstes Jahr Bericht, ja? (Und Tobi, danke für die Erlaubnis zur Kommentarkürzung.)

    @Arnesen: Hübsche Antwortvariante. EIn bisschen können die Lesenden ja auch noch mitdenken. : )

    @A.P. Eljot: Da steht doch alles, wieso habe ich das denn jetzt so ausführlich beschrieben?!

  16. Da es richtige Antworten gibt, hast Du diesen Schmidt nicht erfunden.
    Irgendwas mit DDR war klar und was mit Kugeln nach dem Bilderrätsel von Spielbeobachter auch.
    Ich hatte diverse Schmidts als Lehrkräfte (einer wurde wegen seiner langsamen Aussprache Slowly genannt), aber bei keiner/keinem konnten wir uns kugeln. Anstoß nehmen eher.

  17. Da ich von Anfang wusste, dass ich diesmal keine Chance habe zu lösen, habe ich nicht intensiv versucht, die Rätsel in der Adventszeit zu lesen.
    Bei diesem Rätsel waren die Kommentare besonders toll, vor allem von @Doktor_D, @Das_Mietmaul und ganz weit vorne @xxlhonk.

    PS: Für mich ja nicht das erste und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal, dass ich auch später zufrieden mitlese.

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