vierundzwanzig/ zwanzigeinundzwanzig

Er sei halt einfach nicht mehr gut genug,
so hörte man aus manch berufnem Munde.
Doch dass die Laufbahn eine moribunde
ist, hatte wohl nen anderen Bezug.

Denn wer die informierten Leute frug,
vernahm da noch ganz andere Befunde:
Er kam nicht immer an bei König Kunde,
weil er respektlos war und ‘s Haar falsch trug.

Die sportliche Erinnerung verblasst
an eine Zeit mit neun- und siemundvierzig,
wo er dereinst den großen Wurf verpasst.

Denn in der Tat, sein Wirken definiert sich
abseits des Felds – man feiert oder hasst,
wofür er steht. Der Sport positioniert sich.

 

Heiligabend. Toll, dass Sie dennoch den Weg hierher gefunden haben. Und Ihr ebenfalls. Wie immer weiß ich nicht, wann ich dazu komme, die heutige Lösung mehr oder weniger kurz zu skizzieren (morgen, vermutlich), und natürlich weiß ich erst recht nicht, wer von den geschätzten Mitlesenden oder Mitschreibenden seiner- oder ihrerseits in den nächsten Tagen nochmal hier reinschaut, drum sag ich es jetzt, wortgleich und ebenso pathetisch wie in den Vorjahren:
Danke. War schön.

Falls noch jemand in den Kommentaren hinterlassen möchte, wer auf jeden Fall hinter eines der 24 Türchen gehört hätte, freue ich mich. Ich selbst habe ja in der gestrigen Auflösung bereits ein paar aus Gründen eher schwierige Namen genannt, wenige weitere Kandidat*innen folgen vermutlich in der heutigen Lösung; die Erfahrung aus vergangenen Jahren zeigt indes, dass in den Köpfen der Mitratenden die eine oder andere Person vorkam, über die ich gar nicht nachgedacht hatte.

Ich wünsche Euch und Ihnen frohe, friedvolle Weihnachten sowie einen in erster Linie gesunden Start in das Jahr 2022, das für uns alle ein gutes werden möge! Und für die Welt ein besseres als das vergangene. Gerne deutlich.

(Dass ich die letzten Sätze noch einmal genau so würde schreiben können, vielleicht müssen, konnte ich mir vor einem Jahr nicht vorstellen. Nächster Versuch.)

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler*innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie bleiben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

51 Gedanken zu „vierundzwanzig/ zwanzigeinundzwanzig

  1. Heute gleich noch mal ohne Googeln. Weil Weihnachten ist. Und ohne richtige Ahnung. Weil ich fürchte, dass es um eine Sportart geht, in der ich mich nicht auskenne. Aber ganz unabhängig von Hinweisen, die ich überhaupt nicht deuten kann (siem?), könnte Colin Kaepernick gemeint sein. Das ist auf jeden Fall der Name, der mir einfällt, wenn es um Haltung geht, und zwar Haltung bis zur Gefährdung der eigenen Karriere. Das ist also heute mein Tipp, ohne Netz und doppelten Boden.

    Und das war’s auch schon wieder für dieses Jahr. Lieber @heinzkamke, danke vieltausendmal, für die Mühe, die du dir wieder gemacht hast. Ich hatte wieder viel Rätselspaß und manch glücklichen Aha-Moment. Der beste Ehemann bedankt sich ebenfalls, für Ratespaß seinerseits und Erheiterung, wenn ich fluchend verzweifelte.

    Danke ebenfalls an alle Mitratenden, deren Lösungen und geniale oder zumindest plausible Herleitungen, Tipps, Geschichten und gar zauberhafte Holzwege mir oft spät abends noch ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Besondere Erwähnung geht hierbei an die Limericks von @jp. <3

    Ich wünsche allen schöne Feiertage, Glück, Gesundheit natürlich und ein besseres 2022.

  2. Colin Kaepernick. Einen Hoddie mit seinem Name trage ich seit einiger Zeit, wobei man schon etwas genauer hinschauen muss.
    „Der Hauptmann von Kaepernick„ steht da.

    Sein Name kam mir beim lesen sofort in den Sinn kommt. Aber sicher bin ich mir keineswegs, obwohl vieles ( alles ) passt.

    Danke für all die tollen, einfachen und nicht so einfachen Rätsel in diesem Jahr. Mögen Dir die Ideen niemals ausgehen.

    Frohe Weihnachten. Für alle.

  3. Ach Kamke,

    Colin Kaepernick ist mit den 49ers im Super Bowl 47 vertreten gewesen.

    Vielen, vielen Dank für diese 24 Tage Rätselspaß. Ich ahne, wie viel Arbeit dahintersteckt und kann nur sagen, es ist eines der Highlights der Weihnachtszeit.

    Ich wünsche dir und deiner Familie wundervolle Weihnachten!

    LG
    der Thies

  4. Kaepernick. Dieses 49 47 Ding musste der Andreas Thies mir erklären. Dann ging es schnell. Danke Kamke. Det war Knorke.

  5. Erster Gedanke nach dem ersten Lesen: Colin Kaepernick. Es wollte sich aber kein stimmiges Gesamtbild ergeben. Also erstmal ganz tief abgetaucht in den DDR-Zehnkampf (schon wieder?!), die schrecklich schönsten Fußballerfrisuren (…) und Rekorde (47,9 Grad in Kanada! 9,47 Millionen Sport-1-User! 2-Meilen-Lauf!).
    Zwei Kaffee, 20 Google-Suchen und 15 Wikipedia-Artikel später: Soweit so schlecht.
    Und wenn es doch Kaepernick ist? Ach, das war Super Bowl XLVII, den er mit den 49ers nicht gewann? Na gut. überzeugt.

    Vielen Dank, Herr Kamke. Es war – erneut, Sie schrieben es schon – kein sonderlich gutes Jahr und für mich persönlich auch kein sonderlich guter Advent. Deshalb ein umso größerer Dank an Sie dafür, eine kleine Konstante und große Ablenkung gewesen zu sein. Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben frohe Festtage! (Danke hatte ich gesagt?)

  6. Colin Kaepernick.

    Ich fand’s heute nicht einfach (was mich gefreut hat, bin ja heuer zum ersten Mal dabei und habe insbesondere die für mich harten Nüsse genossen -wobei natürlich zur Abwechslung auch mal „Peantus“ wie zB Tonya schmecken).
    Auf die (hoffentlich) richtige Spur gebracht hat mich das Präsenz (ich möchte fast Gerundium sagen) der moribund seienden Karriere- aus dem ich den Schluss zog, dass es sich hier um jemanden handelt, der sich ins Abseits manövriert hat, aber eigentlich noch kann, will, sollte.
    Dann über einen offensichtlich stark kommerzialisierten Sport (König Kunde habe ich nicht nur als das Publikum, sondern auch als Sponsoren interpretiert) und politische Frisuren bei Colin Kaeprrnick gelandet.
    Verifiziert dann mit dem 47. Superbowl, den die 49ers (Colin Kaepernicks damaliger Verein) verloren haben.
    Danke für diesen tollen Adventskalender, der mir über den Spaß am Raten hinaus auch den Weg zu vielen Geschichten gewiesen hat, die ich nicht kannte, im Detail nicht kannte, vermutlich immer übersehen hätte.

    Bis auf ein hoffentlich Neues in 2022, Canberra Milano (aka Frau Lurchmolch)

  7. Mir fällt nur Colin Kaepernick ein.
    Außerhalb der USA bewundert für die Konsequenz, in den USA aber sehr zwiespältig gesehen.
    Eigentlich zu wenig Aufmerksamkeit für das Thema, obwohl immer wieder hochaktuell.
    Frohe Weihnachten, jetzt ohne Kalenderstress aber auch den Kalenderspaß!
    Und einen guten Start ins Neue Jahr!

  8. Kontroverse Werfer? Da fällt mir akut nur Robert Harting ein… Weiß zwar nicht, wie er zu allem anderen passt, aber mehr Zeig habe ich heute wohl leider nicht…

    Lieber Heinz, es war mir auch in diesem Jahr wieder eine Freude – auch wenn ich noch weniger Zeit hatte als sonst und es auch tatsächlich geschafft habe, mich ausnahmsweise mal nicht von Deinen wunderbaren Rätseln ablenken zu lassen…

    Ich wünsche Dir, Deinen Lieben und allen Mitratenden ein frohes Fest und ein tolles neues Jahr – vielleicht schaffen wir es dann ja mal, und live zu treffen. Viele Grüße auch an Deine Eltern (auch wenn sie diesmal keine Post erhalten haben)…

  9. Da fällt mir doch der Herr Netzer ein.

    Ob“stimmt? Nicht so wichtig.

    Vielen Dank für den tollen Adventskalender, lieber Kamke.

    Wünsche dir und der Familie frohe Weihnachten.

  10. Wie Frau Lurchmolch schon schrieb: Colin Kaepernick gehört ja eigentlich nicht in diesen Kalender, sondern aufs Feld.

    So bleibt mir nichts anderes, als zwei Dinge zu tun. Ich möchte mich bei Herrn Kamke bedanken.

    Wie immer gewöhnt man sich grade
    – seit (naja) schon fast einer Dekade –
    an den Geist des Advent,
    der Heinz Kamke sich nennt.
    Und dann kommt das Aus. Zu früh. Schade.

    Und der @heinzkamke Anregung folgen, Personen zu nennen, die nicht aufgetaucht sind in diesem Kalender. Zumindest eine. Wer mag, kann hier also noch ein bisschen weitertüfteln. Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

    Als Hosen noch mehr schlugen (und nicht fitten),
    als alles aus der Hüfte locker schwang,
    so startet unser großer Lobgesang:
    Da schlug er Europäer (auch die Briten).

    Hat dreimal bei den Großen triumphiert,
    er schob die Mütze locker in den Nacken.
    (Selbst Homer Simpson weiß die Nuss zu knacken),
    er hat die Konkurrenz deaktiviert.

    Sein jeder Schlag hatt´ einen guten Klang,
    zog mit dem Team dreimal an einem Strang,
    hat nie ein schlechtes Wort vor Ort verloren.

    Wer selbst dem Namen nach im Schmerz geboren
    macht auch dem Raubtier plötzlich Angst und Bang,
    fliegt hoch. Und weit. Und dann – am Schluss – zu lang.

  11. Hm, suchen wir hier eine Zeit von 49,47 von 9,47, von 47,49 ode etwas ganz anderes? Weder im Schwimmen noch in der Leichtathletik komme ich da schnell auf Dinge.
    Und gestorben ist auch noch etwas / jemand. Ich komme erstmal nicht weiter.

    Also nutze ich die freigewordene Zeit, um mich herzlich zu bedanken und ein leidlich frohes Fest zu wünschen.

    Falls mir bei der Produktion des Kartoffelsalates noch ein Engel erscheint, werde ich nicht zögern, eine Antwort nachzureichen.

  12. Danke, Kamke, für ein weiteres Jahr mit toller Unterhaltung. Ich bin sicherlich nicht der zuverlässigste Leser oder Löser der Rätsel, genieße sie jedoch, wann immer ich sie erlebe.
    Eine Lösung für heute habe ich auch noch dabei, es ist nicht der Hauptmann von Köpenick, aber der Colin der Kaeperniks.

    Grüße und Wohlergehen

  13. Keine Ahnung und keine Zeit zum nachforschen. Eine gemeine Kombination.
    Sie ist aber nun mal da, und so bleibt mir nichts, als nicht lösen zu können, mich auf die Auflösung zu freuen und Dir, lieber Heinzi, für Deine Mühen, diese tolle Tradition aufrechtzuerhalten, hundertfach Danke zu sagen.
    Hab‘ ein schönes Weihnachtsfest!

  14. Wie hat mir dieser Kalender die Adventszeit spannend, unterhaltsam und in den Wahnsinn treibend gestaltet. Dafür ganz viele Herzen😍 Das heutige Rätsel ist mir rätselhaft – aus dem Bauch heraus: American Football? Dann kann es nur Colin Kaepernick sein.

    Ein Wunsch für einen kommenden Adventskalender: Werner “Grizzly” Grissmann 😃😃😃

    Frohe Festtage und auf ein hoffentlich gutes 2022!

  15. Es geht vermutlich um den QB der 49ers im SB47.
    Frohe Weihnachten und danke für den Kalender. Das hat viel Spaß und nur gelegentlich etwas Frustration gebracht.

  16. Bevor ich meine Antwort schreibe, möchte ich mich beim Dichter sehr herzlich bedanken. Es hat (meistens) Spaß gemacht (ein kleiner Teil war Verzweiflung), und ich bin zufrieden mit meiner Bilanz. Danke für die Mühe und schöne Feiertage!

    Da heute wieder gefühlt wenige Hinweise zur Sportart im Text steckten, dachte ich mir, es muss mal wieder jemand sehr bekanntes sein. Ich hatte aber keine sofortige Eingebung.
    Wo blieb ich hängen? 49 und 47 = 96… Hannover 96? Nee, ist doch bestimmt eine Sportart mit Werfen (“den großen Wurf”).
    Respektlos, die Haare… Irgendein enfant terrible? Jedenfalls scheint er irgendwas zu machen/gemacht zu haben, was nicht so viel mit seinem Sport zu tun hat. Mir fiel niemand ein. Ich ging alle möglichen Wurfsportarten in meinem Kopf durch.
    Und dann sah ich auf Twitter, dass Dominik aus Köln (Grüße!) zum ersten Mal ein Rätsel gelöst hätte. Womit kennt der sich aus? Fußball… und Football! Ding ding ding. Colin Kaepernick! Auf einmal passte alles. Ich habe nur noch ein paar Minuten überlegt, was die 47 soll, um sicher zu gehen, dass ich nicht falsch liege. Der Super Bowl XLVII natürlich, wo die 49ers mit Kaepernick den Ravens unterlagen.

    Nochmal zum Schluss: Danke, Kamke!

  17. Das letzte Türchen wurde heute in Team Work mit Herrn Thies gelöst. Ich hab relativ schnell auf American Football und die 49ers getippt. 🙂

    Vielen, vielen Dank für die große Mühe, die hinter dem Adventskalender steckt.
    Es hat viel Freude bereitet.
    Bei einer Sache habe ich mich aber getäuscht… Ich war mir eigentlich sicher, dass irgendwann Ana Ivanovic in einem Türchen stecken würde. Das war nicht der Fall, was aber nicht weiter schlimm ist 🙂

    Frohe Weihnachten allen Mitlesenden:-)

  18. Heute mal ohne Googlen und hoffentlich mit dem richtigen Ergebnis: Colin Kaepernick

    Wie auch immer. Herzlichen Dank für den Adventskalender in diesem Jahr! Es war wie immer ein großer Spaß, ich habe viel gerätselt und gedacht und doch selten ein Ergebnis vorgebracht. Eine kleine Wohlfühloase in diesen doch oft zermürbenden Zeiten. Vielen Dank und hoffentlich auf ein Neues im kommenden Jahr.

  19. Zum Abschluss noch ein “nö, ich hab keine Idee”. Zu Haaren fällt mir Andre Agassi ein, duckduckgo kennt Fußballer mit Vokuhila in diversen Varianten. Aus den letzten Jahren irgendwas mit Dutt und bunt auch ganz viel. Die Hinweise scheinen mir noch ne Leichtathletik zu sein mit Laufbahn, aber vielleicht auch anders, wegen des verpassten Wurfs. Sport positioniert sich klingt schon nach, da war was, was mehr Aufmerksamkeit erzeugte, aber offenbar nicht abrufbar in meinem Gedächtnis, oder halt auch verpasst.

    Langer Rede, kurzer Sinn, ich werde auch in vierundzwanzig Jahren nicht die 24/24 erreichen, ab und zu ein, zwei, mit Suchmaschinenhilfe, vier oder fünf. Doch Spaß habe ich an jedem einzelnen Rätsel, also doch vierundzwanzig von vierundzwanzig. Daher noch ein abschließendes Danke hierfür, dir und deinen Lieben erholsame Feiertage.

  20. Lieber Heinz,
    herzlichen Dank für diese wieder mal wunderbare Reise! Es war mir jeden Tag ein Vergnügen, auch wenn ich bei weitem nicht jeden Tag die Muße zum vertieften Nachdenken oder das Kurzzeitgedächtnis für “Schreiben musste ja auch noch” hatte. Aber ab und zu war ich dabei und ein paar habe ich ja auch souverän gelöst, man denke nur an Frau Biles und Frau Holzer.
    Irgendwann, ich weiß nicht mehr an welchem Tag, schoss mir ein Ohrwurm ins Hirn, der mich immer wieder aufgesucht hat – ohne dass er mir irgendwie weiter geholfen
    hätte.
    Heute sitze ich da, habe eigentlich wenig Ahnung, aber ganz unpassend ist er heute nicht. Die Zeit passt, auch ein paar Hinweise scheinen nicht abwegig, über seine Haarpracht weiß ich allerding wenig. Und so verabschiede ich mich in diesem Jahr mit einem nochmaligem herzlichen Dank beschwingt mit Simon & Garfunkel pfeiffend:

    Where have you gone, Joe DiMaggio?
    Our nation turns its lonely eyes to you
    Woo, woo, woo.

  21. OK, auch wenn das mit Joe DiMaggio ein für mich persönlich sehr schönes ende gewesen wäre: es geht natürlich um Colin Kaepernik.
    Frohes Fest!

  22. Advent, Advent, der Kamke reimt.
    Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
    stets steht ein*e Sportler*in – seltenst ein Tier
    – hinter der Tür. Ein Rätsel, perfekt getimt.

    Kaum Hoffnung auf eine Lösung keimt,
    beim ersten Lesen der Zeilen hier.
    Doch mit Hilfe des großen G – Gier
    – ein Entschlüsseln häufig möglich scheint.

    Ohne G wird’s selten was.
    Mucki und auch Rosberg – schon war’s das.
    Mit G – manchmal dank Umwegen – ein Erlebnis

    war es besser – ich kann’s berichten.
    6 (vielleicht 7) mal konnte ich mir die Lösung nicht zusammendichten.
    Und heute? Nick Symmonds ist mein Ergebnis.

    (mal sehen, ob das am Ende halbwegs sinnvoll aussieht, wie dem auch sei großen Dank für die schönen Rätsel, für meinen Thread muss ich noch was anderes finden, möchte aber hier kurz den Fakt erwähnen, dass bei Nick Symmonds im Wikipedia-Artikel der persönliche Rekord im Bierkastenlauf erwähnt wird)

  23. Die 49 brachte mich zu den 49ers und damit zu Colin Kaepernick. Dessen Anwesenheit hinter dem Törchen, wäre ein schönes Zeichen dafür, was Sport bewegen kann. Es bleiben aber bei manchen Punkten Zweifel – beim Rätsel und im real life. Dem Kalenderersteller ein großes Dankeschön für das Vergnügen, das du mir mit deiner vielen Mühe bereitet hast! Dir und deinen Lieben gesegnete Weihnachten!

  24. Die Nr 49 hat Assoziationen zum American Football geweckt, und da schien mir Colin Kaepernick ein Kandidat. Der hat tatsächlich für die 49ers gespielt (wußte ich nicht), daß er im Moment arbeitslos ist (unfreiwilliges Karriereende quasi), hatte ich am Rande mitbekommen.

    Könnte also passen. Worauf die 47 hindeutet – keine Ahnung. Egal. Keine weitere Recherche am Heiligabend. Vielen Dank für den wieder wundervollen Adventskalender, lieber Herr Kamke. Und damit, daß das nächste Jahr besser werden könnte als dieses, hast Du Recht. Aber sowas von.

  25. Ah, Colin Kaepernick.

    Da war ich aber lange auf falschen Pfaden unterwegs. Laufbahn und Wurf führten mich zur Leichtathletik, und ich habe auch lange über potenzielle Weltrekorde von 47,49m oder 47,49s gegrübelt, aber da war nichts zu finden.

    Muss auch zugeben, dass die Zeitschiene etwas falsch verstanden hatte, denn der fragliche Super Bowl ist ja erst knapp neun Jahre her. (Ah, Super Bowl XLVII, jetzt begreife ich die 47 auch. Dann ist ja alles klar.)

  26. Kaepernick. Hatte eigentlich gedacht, dass er noch kommt. Wegen seiner großen gesellschaftlichen Bedeutung.

    Musste allerdings die Hinweise 47 (die Superbowl, die er und die 49ers verloren) und das mit dem Haar (wusste ich nicht) noch verifizieren. Kopfschütteln. Wobei es bei der VfB-Jugend unter Schoof und Albeck ja auch ein strenges Haarschnittregime gegeben haben soll.

    Er wuchs ja ähnlich auf wie Obama. Schwarzer Vater, der früh nicht mehr da war und weiße Mutter, aufgewachsen zunächst bei der Mutter. Später beide ohne Mutter, in einer ansonsten weißen Familie bei Groß- bzw. Adoptiveltern aufgewachsen. Manchmal habe ich die Idee , dass soziale Teilhabe für Leute wie Obama und Kaepernock nochmals selbstverständlicher ist, wil sie es gar nicht anders kennen aus der white middle class, in die sie hineingeboren wurden und der implizite Rassismus, der ihnen entgegenschläft, noch mehr empört. Im Prinzip sind ja beide Mischlinge, die in einer ehen weißen Umwelt aufgewachsen sind, aber als schwarze gesehen und identifizert werden.

    Es ist natürlich ein Armutszeugnis für die NFL, dass Kaepernick nach 2016 keinen Vertrag mehr bekommen hat, nirgendwo. Lassen wir Pete Caroll, Headcoach der Seahawks sprechen: “He’s a starter in this league. And we have a starter. But he’s a starter in this league, and I can’t imagine that someone won’t give him a chance to play.” In der NBA wäe das wohl nicht passiert, aber die NFL ist ja abseits des Platzes immer noch sehr weiß, teilweise etwas redneckig und ziemlich konservativ.

    Wer fehlt? (Ich hoffe, ich hab nichts verpasst, falls die dran waren, Entschuldigung). Mir fallen fast nur tragische ein:

    Senna (da fangen die Brasilianer heute noch fast an zu weinen, wenn man sie danach fragt); damals Millionen auf den Straßen.

    Fußball: Deisler (weil wegbereitend), Enke, evt Marcle Jansen und Schürrle für selbstbestimmtes Ende. Gerd Müller mit nur 28 Jahren aus der Nationalmannschaft zurückgetreten quasi auf der Höhe seines Schaffens, weil seine Tochter ihn Onkel genannt hatte. Man stelle sich eine so frühen Rücktritt bei Messi oder Ronaldo vor. Auch Uli Hoeneß, Flick oder Dickel hätte man nehmen können. Die schönste Geschichte eventuell Tobias Rau, der irgendwann einfach lieber Lehrer werden wollte. Der ist aber wahrscheinlich zu unbekannt.

    Die Biathletinnen Neuner und Dahlmeier hatte ich eigentlich fest erwartet. Die waren ja als double feature erwähnt.

    Foreman hätte man erwähnen können, der seine Niederlage gegen Ali nie verkraftet hatte und mit 28 (kein Alter für einen Schwergewichtler) Pastor wurde.

    Aline Rotter-Focken hätte ich gerne gesehen. Ich weiß, mit 30 ist der Rücktritt zwar nicht so früh, aber das vorher anzukündigen, dann bei Olympia so gut wie nie zuvor zu sein und dann erstmals Weltbeste zu sein, aber den Rücktritt trotzdem durchzuziehen, nötigt mir einen gewissen Respekt ab.

    Jan Ullrich war bestimmt schon irgendwann dran – war aber natürlich eine große deutsche Sporttragödie.

    Die Geschwister Hayden hätte man ebenfalls nehmen können, waren wahrscheinlich auch schon dran.

    Rosi Mittermeier (Rücktritt mit 25 mit Doppelolympiasieg und Gesamtweltcup) hätte es auch verdient gehabt und wäre wohl eine feel-good-story gewesen. Was ich nicht wusste, ist, dass sie zuvor den Gesamtweltcup verpasst hatte, weil sie sich kurz vor ende der Saison auf Hawai beim Surfen verletzt hatte. In den frühen 70ern. Auch nicht das, was man von einem bodenständigen bayrischen Mädl von der Winklmoos-Alm erwartet hätte.

    Und Lauda fehlte mir schon (ich hab besseres in meinem Leben zutun als im Kreis herumzufahren).

    Wahrscheinlich waren viele davon in den anderen Jahren schon dran.

    Ganz vielen herzlichen Dank für die Unterhaltung und Deine ganze Arbeit. Insgesamt fand ich die Auswahl aber dieses Jahr sehr gut. Ich persönlich finde es schon etwas angenehmer, wenn man die Leute im Allgemeinen schon kennt, auch wenn man nicht der ganz große Sport-Nerd ist, als wenn man google anwirft und sich danach überlegt, ob man den Namen schon mal gehört hat (bzw. zumindest gar nichts über diesen Sportler wusste).

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Und Gesundheit für Dich und Deine Familie. Nächstes Jahr wird bestimmt leichter. 😉 (hoffentlich wirklich).

  27. Nach zweimaligem Lesen den Gedanken, dass ich den Sportler zwingend kennen sollte/werde.
    Leider aber heute, genau wie Du, fast gar keine Zeit.
    Da der Gedanke aber ab und an in meinem Kopf ist, kann es sein, dass ich doch nochmal mit einer Lösung um die Ecke komme.
    So oder so aber schon mal vorab: Vielen Dank. Das sind 24 Tage mit so viel Spaß die Du uns hier bereitest. Und immer wieder tauchen längst vergessene Namen und Geschichten auf.
    Dafür ganz viel Liebe. Und sei vergewissert: Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder am Start.
    Dir und den Deinen (und allen Mitratenden) ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
    Bleibt mir nur noch ein Wort:
    Danke Kamke!

  28. Alles probiert,
    Zehnkämpfer
    Speerwerferin
    Darts
    Dikus
    Fußball
    NFL
    Burgsmüller, Busemann, Jenner
    Bin gespannt
    Danke für 2021 und nächstes Jahr bitte die leichten vor Heiligabend

  29. Ein Erfolgserlebnis zum Schluss, yeah 🙂
    Wieder das Feld von hinten aufgerollt: Im zweiten Terzett wird politisches Wirken angedeutet (“positioniert sich”), außerdem ein schwarz-weiß-Denken (“feiert oder hasst”) => USA? Black-lives-matter? (Hier hätte, wie gestern, ein Knie viel verraten…)

    Im ersten Terzett dann Hinweise auf die Sportart: großer Wurf, vor allem aber das geschickt getrennte 49 => American Football, die San Francisco 49ers.
    (Der einzige ‘Innenstadt’-Campingplatz war quasi auf deren Parkplatz. War schon beeindruckend, im Schatten der alten Riesen-Schüssel zu wohnen. Wieder eine schöne Erinnerung 🙂 )

    Beim Namen des Gesuchten, vor allem der Schreibweise, musste Wikidings helfen. Seinen Eintrag habe ich dann nach einem zweiten Team mit 47er-Bezug durchforstet *stirnpatsch* XLVII => er stand beim 47. Superbowl im Finale.
    Gesucht wird Colin Kaepernick.

    Großen Dank für die so einfallsreichen Gedichte und Wortspielereien und auch für kundige und witzige Kommentare, ich habe viel gelernt und Spaß gehabt.
    Allen entspannte Feiertage und ein gutes, gesundes neues Jahr!
    Anne

  30. Es mag am Wein liegen, Riesling vom oberen Mittelrhein ist etwas schönes, aber … ich finde keine Lösung.

    Die Zahlen – sind es Rücken- oder Startnummern? Ein Rekord in 9,47 oder eben 9:47?

    Marcel Siem, dessen Name sich im Gedicht mit versteckte, wird es nicht sein, er lässt die Bälle schließlich noch fliegen.

    Aber: Es hat Spaß gemacht, heute und den ganzen Advent. Vielen Dank dafür, Herr Kamke. Ich freu mich – no pressure – aufs nächste Jahr. Wird sicher einfach. Bis dahin: Frohe Weihnachten und alles Gute für 2022!

  31. Ausgerechnet am letzten Türchen haben Holmes & Watson mal wieder gar keine Ahnung.
    Wir suchen einen Mann, aber damit hat es sich auch schon. Es gibt im Sport so einige, deren Haarpracht heraussticht. Und auch der ein oder andere geht nicht konform. “Siem”, das muss ein Hinweis sein. Deutet das etwa auf einen Messfehler hin? Aber 9:40 – Länge, Weite , Höhe, Zeit: nichts passt.

    Den ganzen Tag hirnen wir immer wieder, kommen aber nicht weiter. Wenn die Auflösung veröffentlicht wird, werden wir uns wahrscheinlich ärgern, das hätte man wohl wissen können.

  32. Lieber Herr Kamke,
    wir verneigen uns vor der Leistung, 24 Sportler unter einem Thema zu versammeln. Und das nicht zum ersten Mal.

    Zugegeben, die letzten Jahre lief es bei uns eher unter “Kamke auf, lesen, Kamke zu”. In diesem Jahr treten wir als Team an und wahrscheinlich liegt uns auch das Thema. Es läuft einfach besser. Manche Türchen spontan gelöst, manche mit googeln und bei einigen auch ahnungslos gewesen.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die täglichen Inspirationen, uns mit Sportarten zu befassen, die sonst nicht im Fokus stehen. Beim Versuch, die richtige Antwort zu finden, sind wir immer wieder auf Sportler gestoßen, die zwar nichts mit der Lösung zu tun hatten, aber deren Lebenslauf durchaus interessant ist. Und das ein oder andere Wort haben wir dabei auch neu gelernt..

    Wir freuen uns schon auf die Ausgabe 2022, unter welchem Thema auch immer.
    Eins ist sicher, es wir auf jeden Fall einfach sein.

  33. Also mal sehen ob ich später noch drauf komme, derzeit jedenfalls nicht.
    Bei der Suche kam ich schon vorbei
    – beim kürzlich verstorbenen Wolf-Dieter Poschmann; Laufbahn, Zeit, 12 Jahre Inhaber des deutschen Halbmarathonrekords, sein Wirken definierte sich abseits des Felds etc.
    – bei Nico Patschinski mit moribunder Laufbahn
    – bei Johnny Weir
    – bei Caitlyn Jenner, sehr spannend, sicher abseits des Feldes gefeiert und gehasst und sie hat bei ihrem Weltrekord-Zehnkampf im Diskus einen großen Wurf verpasst, um auf Nummer sicher zu gehen.

    Von mir auch: danke, war sehr schön!
    Insgesamt fand ich es dieses Jahr schwierig, vielleicht aber auch, weil ich weniger häufig Internetsuche betrieben habe.
    Aus dem Fußball fallen mir noch Tobias Rau und Sebastian Deisler ein, und außer Totilas leider kein Pferd. Fröhliche Weihnachten.

  34. Heiligabend. Möget Ihr alle reich beschenkt worden sein.
    Im Adventskalender heute noch einmal eine Person, die wiederum ziemlich früh gesetzt war, auch an exakt diesem Platz, in der 24, weil ich ihr (bzw. ihm) allein aufgrund seiner gesellschaftlichen Bedeutung eine exponierte Rolle zuschreiben würde. Dass er irgendwann mal in erster Linie Sportler war und vielleicht auch noch immer sein möchte, vergisst man gern mal, klang auch in einigen Kommentaren an.

    Bzgl. des Schwierigkeitsgrads habe ich mich offenbar ein bisschen vertan; tatsächlich vermutete ich, dass die Lösungen relativ rasch hereinschneien würden, garniert mit Kommentaren im Stil von “Ah, gut, dass sich das heute so schnell und nebenbei lösen ließ, auf ihn hatte ich ja ohnehin noch gewartet”. War eher nicht so, einige scheinen nennenswert Zeit investiert zu haben, mit wechselhaftem Erfolg. An Heiligabend. Ich weiß das sehr zu schätzen, vielen Dank!

    Erstes Quartett, berufene Leute, vielleicht auch nur Leute, die sich berufen fühlen, haben ihm die Tauglichkeit abgesprochen. Ich muss zugeben: Die Recherche ist einen Moment her, ich bekomme nicht mehr zusammen, wer da selbst aus dem innersten Zirkel der Sportart etwas in der Richtung gesagt hat.

    Die Laufbahn (hier: kein Leichtathletikbezug) liegt (nicht: lag, wie das Adlerauge von @Canberra Milano treffend feststellte) im Sterben, was aber offenbar nicht unbedingt mit besagter Tauglichkeit zu tun hat.

    Zweites Quartett, (besser?) informierte Leute weisen auf andere Erkenntnisse hin, genau, König Kunde, den man hier, wiederum im Einklang mit @Canberra Milano, durchaus etwas weiter interpretieren kann. Respektlos ist ein Begriff, der bezüglich seiner Geschichte recht häufig fiel, und dann natürlich die falsche Frisur, die zum Teil als politisches Statement gelesen wird. (Was unseren Sportler möglicherweise nicht völlig überrascht hat, aber: na und?) Und wer ist überhaupt Michael Vick?

    Genau, wir sprechen natürlich (sorry, nicht “natürlich”, das klingt so herablassend) von Colin Kaepernick, politische Ikone, aber eben auch und vielleicht zuallererst Sportler, der – zugegeben, ich mag diese Zeile, die nichts mit Marcel Siem zu tun hat, sondern schon wieder nur mit Silbenzahl und Aussprache – mit den 49ers im 47. Super Bowl stand und verlor. Als Quarterback hätte er den großen, entscheidenden Wurf setzen können, der sein Team zum Titel geführt hätte.

    Zweites Terzett, nochmals der Hinweis, dass er in erster Linie abseits des Sportlichen wirkt, und das offensichtlich polarisierend. Statt “positioniert” stand da auch mal “politisiert” oder, etwas anders formuliert, “repolitisiert”, was mir dann aber zu eindeutig schien. Ob das logisch ist?

    Herzlichen Dank für die vielen freundlichen Worte und guten Wünsche, genau wie für Hinweise auf fehlende Sportler*innen oder Anregungen für künftige Kalender.

    Über einen Denkanstoß eines geschätzter Twitterers habe ich in der Tat, wie es sich bei einem solchen gehört, eine ganze Weile nachgedacht: “Ich würde mir manchmal etwas weniger alte Bundesrepublik mit Leichtathleten und Skifahrern wünschen. Und mehr US-Sport […]” Darüber nachgedacht habe ich insbesondere deshalb, weil er Themen anspricht, die auch mich beschäftigt haben. Auch weil es mir dieses Jahr mehr als in früheren Jahren ein Anliegen war, nicht allzu viele Geschichten aus grauer Vorzeit zu erzählen (Toni Sailer!), kamen (aus meiner Sicht:) nur noch drei Sportler*innen aus der alten BRD vor, darunter kein*e Skifahrer*in und eine Leichtathletin. Insgesamt fünf Leichtathlet*innen finde ich angesichts des Umstands, dass die Leichtathletik selbst bei zurückhaltender Betrachtung mindestens 7-10 mehr oder weniger voneinander unabhängige Sportarten vereint, auch nicht deutlich übertrieben. Was man über die Häufung der Mehrkämpfer*innen eher nicht sagen kann, drei sind viele.

    Das Thema US-Sport ist ein spannendes. Klar kann ich es mir relativ leicht machen und sagen, dass ich die Argumentation überhaupt nicht verstehe, wo doch sage und schreiben sechs US-Sportler*innen im Kalender verborgen waren. Wie viele davon man nun als Repräsentant*innen des US-Sports versteht, lässt sich mit guten Argumenten diskutieren, Das ist für mich aber gar nicht das Kernthema. Viel relevanter für den Adventskalender ist schlichtweg, dass ich zu wenig Ahnung von dem habe, was wohl gemeinhin unter US-Sport verstanden wird.

    Natürlich habe ich auch keine Ahnung von Eiskunstlauf oder Ringen, zumindest aber solides Zeitungsleserwissen sowie das Gefühl, bei der Lektüre eines Textes relativ schnell relativ viel zu verstehen. Beim Baseball ist das nicht der Fall, beim American Football auch nicht. Müsste ich Rätsel darüber verfassen, hätte ich (bzw. hatte ich bereits) bei jedem zweiten Wort das Gefühl, dass die Ignoranz dem Text aus allen Poren trieft, dass überall Fallen lauern, die ich überhaupt nicht erkenne und die mir jede*r halbwegs informierte Interessierte als Fehler anstreichen könnte. Das könnte ich sicherlich ausmerzen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, aber dafür interessiert es mich einfach zu wenig.

    Meine Wissensbasis ist selbst im Vergleich zu anderen Sportarten, die sich eher am Rand meines Interessensspektrums bewegen, sehr überschaubar. Im Eiskunstlauf könnte ich vermutlich mit überschaubarem Aufwand 30 Namen aus den letzten 40 Jahren zusammenschreiben, beim Baseball käme ich gefühlt auf drei, von denen einer fiktiv ist (Skrimshander), die anderen beiden (Bonds, McGwire) der Sportart nicht unbedingt zur Ehre gereichen. Die Frage, ob das für die hier sonst Mitratenden der Spur nach ähnlich oder aber völlig anders ist, wäre sicherlich auch noch in den Blick zu nehmen.

    Sorry, ich bin ein bisschen vom Weg abgekommen. Nochmals, und das meine ich sehr ernst, vielen Dank für die Rückmeldungen. Herr @braindrain21 hat einige Namen genannt, von denen ich einigermaßen zufrieden sagen kann, dass ich den Großteil auf meiner Liste hatte und dass nicht so wenige (z.B. Geschwister Heiden, Mittermaier, Neuner, Dahlmeier) auch schon mal vorkamen. Fußballer gibt’s natürlich jede Menge, wobei ich da an Banach und Šašić nicht rütteln wollen würde, im Motorsport viele traurige, Stefan Bellof hatte ich in der Einleitung genannt, aber ja, an Lauda hatte ich nicht gedacht, auch nicht an Frau Rotter-Focken, die hätten mir beide ganz gut gefallen, Lauda für das diesjährige Thema noch besser als Rotter-Focken. Jan Ullrich war interessanterweise noch nie dran, auch wenn er dieses Jahr bei Ian Thorpe als Köder diente.

    @Teilzeitborussin: Vielen Dank für die explizite Erwähnung der Limericks von @JP. Das hervorzuheben habe ich sträflich vernachlässigt, obwohl ich mich doch immer sehr gefreut habe.

    @SD: Sehr schön, ich werd’s ausrichten!

    @Lurchmolch: Puh, ich tappe noch im Dunkeln. Habe ein paar Ansätze verfolgt, die sich aber als Sackgassen erwiesen. Die Hosen brachten mich zu Toni Sailer oder Gottfried von Cramm, das passte dann aber nicht so recht, und heute Nacht werde ich wohl auch nicht mehr weit kommen. Hoffe parallel auf die anderen Ratenden, die morgen früh vielleicht aus Gewohnheit hier hereinschauen …

    @Dominik: Die Geschichte, wie Du @Maria drüben bei Twitter auf die Lösung gebracht hast, ist auf jeden Fall einen Sonderapplaus wert!

    @voteforpedro@KeckPaul: Wir hatten Grissmann mal ganz am Rande in einem Limerick zu einer EM oder WM:
    Griezerklärung
    Grissœument, sagt Herr Simon, nasal.
    Auch Grisemanne und Grisement, optional.
    Wär er skisportbeschlagen,
    würd er’s noch anders sagen,
    nämlich Grissmann, wie Werner – normal!

    Aber das tut hier nichts zur Sache.

    @kaschti86: Über Ana Ivanović habe ich ganz kurz nachgedacht und weiß eigentlich gar nicht recht, wieso sie ziemlich früh aus dem Rennen war. Vermutlich aber ganz gut, sonst hätte ich sie am Ende noch über ihren Gemahl definiert.

    @Felix: Es gibt wahrlich schlimmere Ohrwürmer. Den behalte ich gern noch ein Weilchen. Und grüß mir die Frau Holzer!

    @borussenleon: Nick Symmonds ist leider knapp falsch, scheint mir aber ein guter Typ zu sein. Vielen Dank für Deine kontinuierliche Begleitung und stets ausführliche, lesenswerte Kommentare, inklusive Reimerei! (Auch wenn ich Dich da möglicherweise in etwas hineingedrängt habe, was Du so gar nicht geplant hattest.)

    @RioLago: Burgsmüller? Der kommt überraschend.

    @Anne: Über “Hier hätte, wie gestern, ein Knie viel verraten…” lachte ich sehr.

    Nachdem ich gerade nochmals alle Kommentare durchgelesen habe: Wow, vielen herzlichen Dank, das geht runter wie Öl.

    Und weil es hier an der einen oder anderen Stelle anklang: Ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns nächstes Jahr hier wiedersehen. Macht mir schließlich viel zu viel Freude, um es sausen zu lassen. Und dann, klar, @Heiks, wird es bestimmt wieder einfach.

    Ah, ganz vergessen: ich hatte ja noch ein paar Namen nennen wollen, die ich selbst auch noch gern drin gehabt hätte. In aller Kürze. Toni Sailer, aber Opa und Krieg und so, außerdem mit massiven Vorwürfen behaftet. Tobias Rau, absolut, aber, genau, Fußballer. Krzysztof Nowak, nannte ich ihn schon in der Einleitung? Viktoria Rebensburg, dazu Karl Schranz, wegen Olympia. Zahlreiche Tennisspielerinnen, nicht zuletzt Martina Hingsen (sic!), natürlich Justine Henin, auch Anna Kurnikowa. Rob Gronkowski, Annika Sörenstam, Hannah Stockbauer.

    Und zu guter Letzt Kim Ekdahl du Rietz, den ich sehr gern genommen, hätte, Karriereende wegen Weltreise (ja, hielt nicht lange), aber wer kennt ihn schon? Das wäre dann vielleicht ausnahmsweise wirklich mal nicht so einfach geworden.

  35. Vielen Dank für die schönen Rätsel! Und für den sicherlich nicht unerheblichen Zeitaufwand den Du in die Texte und Auflösungen stecken musstest.
    Es hat mir viel Spaß gemacht.
    Wünsche Dir eine angenehme Weihnachtszeit und alles Gute für 2022.

  36. Nie gehört, also nie geärgert. Trotzdem wären die 49ers in der dritten Gedankenrunde auch mal dran gewesen, verdammt.

    Falls du Silvesterrätsel brauchst, Heinz: Ich hatte heute beim traditionellen Weihnachts-Jeopardy fünf hübsche Fragen unter dem Thema “Geschlechtsverkehr mit Roland K.” dabei.
    Man muss sich ja entwickeln.
    Im Zweifelsfall auch mal zurück.

  37. Ach, schade. Da hatte ich die Seite den ganzen Tag auf, um nach verrichteter Weihnachtspflichten darauf zurückzukommen, in der Hoffnung, dass vor morgen keine Auflösung zu erwarten wäre, aber nun war ich doch zu spät.
    Dabei war ich so stolz, wegen seiner politischen Bedeutung auf Colin Kaepernick gekommen zu sein, obwohl ich mangels Interesse nicht den kleinsten Schimmer von US-Profisport habe.
    Aber schon in der Schule war es ja immer eine beliebte Taktik, nach erfolgter Antwort den Finger noch oben zu lassen und dann auf Nachfrage ein souveränes “Wollt’ ich auch sagen” beizusteuern. In diesem Sinne.

    Bei möglichen Kandidaten für den Kalender, die dann doch nicht vorkamen, hatte ich an Marcell Jansen (okay, ein Fußballer) gedacht, nicht weil sein Rücktritt besonders spektakulär gewesen wäre, sondern weil mir die damalige Reaktion von Rudi Völler so bemerkenswert erschien, der Jansens Entscheidung ja anscheinend als persönliche Beleidigung empfunden hat.

    Ansonsten kann ich nur wieder und wieder die kamkesche Sprachkunst bewundern und loben. Schön, dass es diesen Kalender gibt, der einem abwechselnd Erfolgserlebnisse und im Falle des Scheiterns Weiterbildung durch interessante Geschichten liefert. Danke dafür, und für die netten Worte von gestern. Schöne Feiertage für alle Mitratenden und dann hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

    1. Oje, da war ich bezüglich des Auflösungszeitpunkts quasi wortbrüchig …
      Stimmt natürlich, Völlers Reaktion bzgl. Jansen hätte sich aufgedrängt. Daran habe ich (was mich selbst überrascht) gar nicht gedacht. An Jansen schon, aber nicht an Völler – das hätte mich ins Grübeln bringen können.

      PS: Ich glaub’s natürlich. Also das mit Kaepernick.

  38. Danke Kamke. 😘
    Das heutige/gestrige Rätsel brachten uns zum Fußball.
    “respektlos und Haare.” der Kamke macht ein Rätsel über unseren Freund, der seit vielen Jahren in Spanien wohnt? 🤔 Der trug nämlich schon immer Vokuhila, sehr zum Ärger der Dorfbewohner im Westerwald. (Wir reden von den 60ern und 70ern.) Aber wenn jemand von den Gegnern was gegen die langen Haare gesagt hat hieß es nur “lass mal den Bub, fußballspielen kann er.” 🙃

    Der konnte es aber nun nicht sein.
    Netzer, Breitner, Völler, die zwei Niederländer – die ich nicht unfallfrei schreiben kann -,… Und wer zum Kuckuck heißt denn “Siemund”?

    Den Kommentar von Dominik hab ich zwar auch gesehen, war aber so auf dem Fußball (und Schalke Trip. Dank dem Hoodie von Detlef 😉), dass ich das nie geblickt hätte.

    Da wir ab Mittag dann eh mit dem Heiligsraclettle beschäftigt waren, hab ich nicht mehr dran gedacht.

    Es war mir trotz meiner miesen Bilanz eine große Freude und warte schon sehnsüchtig auf den #KamkeLender 2022.

  39. Extra Rätsel, da schau her.

    Schwung. Ich bin beim Golf. Wen kenne ich da aus früheren Zeiten. Langer, Nicklaus, Arnold Palmer, nur alle ohne Mütze.
    Dann habe ich nur noch ein Bild eines Golfers mit Kappe vor Augen, den Namen muss mir das Netz bringen.
    Ben Hogan, dem auch noch der perfekte Schwung nachgesagt wird.

  40. Alles spricht für Colin Kaepernick, und wenn das so ist, wäre das fast eine der trairigsten erzwungenen Rücktritte.

    Er ist vielleicht nicht einer der absoluten Superstarts unter den Quarterbacks, aber wenn man so sieht, wer da alles auch in der NFL als Starter dilettieren darf, das hätte er noch drauf gehabt. Jetzt natürlich nicht mehr nach so einer langen Pause.

    Andrerseits: Wer will es den Clubs verdenken, dass sie um Colin einen weiten Bogen gemacht haben. Als Ersatz wäre er kaum tauglich gewesen, und das Bohei wäre umso größer gewesen. Dass die Owner, alles stinkreiche alte Männer diese Aufmerksamkeit nicht gewollt hatten, tat ein übriges.

    Wenn es denn nicht Mr. Kaepernick war, hat Herr Kamke eine vortrefflich falsche Spur gelegt. Frohe Weihnachten allen Mitratern und insbesondere dem Rätselsteller. Und was machen wir nu?

  41. Vielen Dank für die kleine Erwähnung drüben bei twitter, @heinzkamke. Ich erlaube mir, das Rätsel aufzulösen: Gesucht ist der US-Golfer Payne Stewart, der drei Majors und dreimal den Ryder Cup gewinnen konnte und wenige Monate nach seinem letzten Majorsieg im Oktober 1999 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

    Nochmals meinen Dank und Respekt, vor allem für die Energieleistung, diesen Kalender jedes Jahr auf die Beine zu stellen. Schöne Feiertage!

  42. Gestern zweimal reingeschaut, Sportart nicht erkannt, keine Idee gehabt.
    Das mit dem Knien ist ja auch hierher geschwappt und damit über den Kreis der US-Sport-Verfolgenden hinaus gekommen, daher hat das genau hier völlig zurecht seinen Platz.
    In meinem Hinterkopf hat sich das aber nicht mit einem bestimmten Namen /einzelnen Person abgelegt, daher kam ich dann auf keine Lösung…

    So, nun zum Gesamtfeedback:
    Danke kamke für den Adventskalender mal wieder!
    Auch in einem Jahr, wo ich viel weniger Sport verfolgt habe doch eine Tradition, die ich mag!
    Der Schwierigkeitsgrad war für mich angenehm, zum einen, weil ich ein paar gelöst bekam und die anderen Rätsel wenigstens nach Auflösung was von “kann man drauf kommen” hatten. Sehr gerne wieder nächstes Jahr 🙂

  43. Lieber Heinzi, ich bin etwas spät dran, aber über Weihnachten bin ich nicht dazu gekommen. Wie immer vielen, vielen Dank für die tollen Rätselminuten, -stunden und tage. Ich erfreue mich jedes Jahr aufs neue daran Dinge zu wissen, herzuleiten oder zu wikipedieren.
    Bei Colin Kaepernick ist mir das leider mal wieder auf die Schnelle nicht gelungen.

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