fünf/zwanzigneunzehn

Die Wahl galt lange Zeit als Grundsatzfrage:
Gern eins? Doch zwei? Nur selten aber: beide!
Auch sie ward allzu oft gedrängt: “Entscheide
Dich endlich mal”, hieß es an manchem Tage.

Zu dem Betreff blieb sie kein bisschen vage:
Sie wolle nicht, dass man sie so beschneide –
undenkbar, dass sie eine Sportart meide!
Der Ausgang lässt nur wenig Grund zur Klage:

Zwar ging’s in beiden Fällen erst bergab,
eh’ sie am Ende den Olymp bestieg
(den ‘s IOC recht weit gen Osten schob).

Erst klappte es im Zweitsport, super-knapp,
schon* nahte parallel der klare Sieg
im anderen. *Nach einer Woche, grob.

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

51 Gedanken zu „fünf/zwanzigneunzehn

  1. Hmmm. Bergab und Olympia im Osten und parallel, und noch dazu ist das Ganze im letzten Jahr passiert… Auch mal schön, wenn man nicht allzu lange grübeln muss. Denn man kann sicher sein, dass es morgen wieder schwer wird. 🙂

  2. Das ist so klar (nach dem zweiten Lesen schon hatte ich den Namen), dass ich denke, schon wieder komplett daneben zu liegen.
    Zumal der Name direkt in meinem Kopf auftauchte.
    Sie gewann 2018 erst Olympisches Gold im Super-G und dann in ihrer Paradedisziplin dem Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard.
    Es geht natürlich um Ester Ledeckà.
    Kamke. Das war zu einfach. Aber dennoch schön.

  3. Dear Kamke,
    die gestrigen Pferdeäpfel (Birkhahn, ShirKahn)
    verzeih ich dem Meister-Reimer dreister Deister-Kleister nicht so schnell!

    Heute etwas leichter, da fast noch im Kurzzeitgedächtnis:
    Olympische Spiele 2018 Süd-Korea
    Ester Ledecká fährt bergab und holt Gold auf „zwei“ im Super G und eine Woche später“parallel“ Gold auf dem „einen“ (Snowboard) im Parallel Riesenslalom.

    Wikipedia Fun fact: Der Opa war 1972 Eishockey Weltmeister mit der CSSR

  4. Ups. Äh. Danke, Herr Kamke. Die Lösung fehlte: Ester Ledecka. Erst Gold im Super-G und das super-knapp (mit einer Sekunde Vorsprung und als komplette Außenseiterin, weil halt Zweitsportart), und eine Woche später dann der Sieg im Parallel-Riesenslalom auf dem Board.

  5. Kurz und knackig: Ester Ledecká

    Leider ist es mir nicht gegeben, etwas Originalität in meinen Antworten unterzubringen. Sorry

  6. Halleluja! Ich kann ein Rätsel lösen.

    So lange ist es noch nicht her. Und ich habe beide Finalläufe von Pyeongchang gesehen, was es tatsächlich einfach macht. Das Gesicht und die Ausrufe von Ester Ledecka: „No… no… NO…!“ nach dem Olympiasieg in Super-G werde ich vermutlich auch nicht so schnell vergessen. (Dass es auf dem Snowboard der Olympiasieg im Parallel-Riesenslalom war, hätte ich nicht mehr gewusst. Aber diese Info steht ja dankenswerterweise in der vorletzten Zeile.)

  7. im wintersport gibt es selten pferde, das ist heute für mich sehr erfreulich.

    kommen wir nun zu den brettern, die die welt bedeuten. oder so.
    gold im super-g (zwei) und parallel-slalom (eins). 2018 in der sehr östlichen republik korea. skifahrerin und snowboarderin ester ledecká suchst du. hoffe ich.

    wieder nur mit lockiger hilfe geschafft, es ist auch einfach zu früh für mich, sowas.

  8. Ich glaube, dass ich heute die Lösung weiß. Das ist ja sehr selten der Fall.
    Ester Ledecká, Olypiasiegerin 2018 in Pyoengchang beim Super-G (Ski Alpin) und beim Parallel-GS (Snowboard).

  9. Es handelt sich um Ester Ledecka, wohl DIE Story der Winterspiele in Pyeongchang, Olympiasiegerin sowohl im Super-G auf zwei Brettern als auch im Riesenslalom mit dem einzelnen Brett. Das war richtig klasse. Und wenn Thies das wirklich nicht errät, weiß ich auch nicht mehr.

    Was für ein wohliges Gefühl, bereits im Bett zu lösen, ohne dass der halbe Büroalltag davon bestimmt wird. (Dank übrigens auch hier nochmal an Kollege Timo, ohne den Moltke gestern sicher nicht möglich gewesen wäre.)

  10. Heute wusste ich immerhin mal ohne die Hilfe einer großen Suchmaschine, auf welche Sportlerin ich mich festlegen wollte. Da war doch diese Sportlerin, die bei den olympischen Winterspielen 2018 sowohl auf Skiern als auch auf dem Snowboard Gold gewann.

    Da ich mir aber so gut wie keine Namen merken kann, musste hier dann doch die Suchmaschine aushelfen und präsentierte mir:
    Ester Ledecká

  11. Das ist mir unheimlich heute. Normalerweise werde ich beim abendlichen Lesen der Kommentare (was ja genauso vergnüglich ist wie die Rätselei) mit der Nase auf sämtliche Anspielungen gestoßen, die ich natürlich alle überlesen hab. Aber heute ging sofort eine ziemlich helle Lampe an.
    Erst geht’s bergab wie beim alpinen Sport. Auf einem Brett oder auf zweien ist die Wahl zwischen Snowboard und Ski, worauf sich die gesuchte Sportler in nicht festlegen wollte, und wohl bis heute auch nicht hat.
    Weit im Osten liegt Pyeongchang, in Korea fanden die Olympischen Winterspiele 2018 statt, wo die gesuchte Sportlerin erst Gold im Super-G und und danach noch im Parallelslalom (oh, noch ein Hinweis sehe ich gerade) auf dem Snowboard gewann.
    Ester Ledecká aus Tschechien sollte es wohl sein.

  12. Ha. Heute geht es komplett ohne Support. Und eigentlich schon nach dem ersten Quartett. Zwar ist die Doppelbetätigung hier permanent Thema, aber wohl bei niemandem in den letzten Jahren so interessant (und erfolgreich und medial präsent gewesen) wie bei der Tschechin Ester Ledecka, die in Pyeongchang 2018 Gold sowohl im skialpinen SuperG als auch im Snowboard gewann (Parallelriesenslalom). Hat sie gut gemacht und mit dem winterlichen Ausflug den Standesunterschied zwischen allwissendem Autor und ratloser Leserschaft (den die Mode bislang eher streng geteilt hat) am fünften Tag endlich etwas kleiner gemacht…

  13. Das war ja mal angenehm, schon nach dem ersten Lesen einen starken Verdacht, der durch den zweiten Durchgang bestätigt wurde.
    Esther Ledecka konnte sich damals nicht zwischen einem und zwei Sportgeräten unter den Füßen entscheiden, also fuhr sie sowohl im alpinen Super G als auch im Snowboard Riesenslalom zu Olympia Gold im fernen Osten in Pyeongchang.
    Natürlich ging es dort zuerst bergab, musste sie doch erstmal ins Ziel kommen um auf den Olymp zu steigen.

  14. Kurz und knapp, die Ester ist es. Ledecka mit Nachnamen.
    Erst holte sie Olympiagold im Super G und das auch noch völlig überraschend, vor allem für sie ( kamearmann zu ihr: you are first. Antowort: No. ), dann noch Gold im Parallel Riesenslam auf dem Snowboard. Beide bei Olympia in Pjönjiang, schulligung Pyeongchang.

    Ob diese Lösung dann auch wieder nicht ganz passt?

  15. Heute das erste Mal mit ein wenig Zeit und einer vagen Ahnung. Bergab, also fährt man irgendwo runter bevor man ganz oben bei olympischen Spielen aufs Siegertreppchen steigt. Weit im Osten. Also die Austragung. Super-knapp, eine Hunderstel…ich erinnere mich an einen Eintrag aus dem Guinness Buch der Rekorde Anfang der 90er, die sich mit dem Sieg Hans-Jörg Tauschers in Vail 1989 befasste, da wurde in der deutschen Ausgabe ausgerechnet, wie groß in Zentimern der Vorsprung schlußendlich betrug. Im Fall hier ist es wahrschein noch schwerer darstellbar…

    Egal, zurück zum Adventskalender. Die letzten Winterspiele in Südkorea sahen als Doppelolympiasiegerin in zwei verschiedenen Disziplinen die Tschechin Ester Ledecka, im Alpin Super-G und im Parallel-Riesenslalom der Snowboardwettbewerbe der Damen. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!

  16. Olympia Pyeongyang.
    Esther Ledecka die Ski/Snowboard Fahrerin holt erst Gold im Super G und anschließend im Parallelriesenslalom.
    Endlich mal etwas direkt erkannt und gewusst…

  17. Einmal auch nur grob eine Idee zu haben wäre super.
    Daher hier mal ein Tipp: Tina Maze, die bei den Spielen 2014 weit im Osten (Sotschi) in den doch sehr unterschiedlichen Disziplinen Abfahrt und Riesenslalom Gold gewinnen konnte. Einmal knapp (zeitgleich mit Gisin), einmal sehr deutlich. Das innhalb von 6 Tagen, somit knapp einer Woche.

  18. Oh, das weiß ich mal. Glaube ich. So ein Kamke-Rätsel knallt einem ja auch gerne mal die Trugschlusskelle über den Hinterkopf. Aber: Ester Ledecká: Gold im Ski-Super-G und im Snowboard-Parallel-Riesenslalom in Pyeongchang 2018. Oder?

  19. An Tag 5 beteilige ich mich dann auch einmal. Nicht mangels bisher fehlender Lust, sondern mangels auch nur eines Hauchs von Ahnung, war ich bisher gnadenlos gescheitert. Aber heute bin ich mir sicher und voller Hoffnung, dass Ester Ledecká die Wende zum Guten in der Adventszeit einleitet.

  20. Das war ein furchtbarer Schlauch, auf dem ich heute lange stand hat sich dann doch in Wohlgefallen aufgelöst.
    kurz und knapp: Ester Ledecká gewann bei Olympia 18 im fernöstlichen Südkorea zunächst Gold im Alpin-Superriesenslalom (wie unsere Generation zu sagen pflegt), eine Hundertstel vor Frau Veith, geb. Fenninger aus Österreich. Eine Woche später stellte sie sich aufs Snowboard und gewann ebenfalls Gold im Parallel-Riesenslalom.
    Ist ihr ungeliebter Spitzname Sissy? Keine Ahnung.

  21. Hmm, ist es diesmal ein Fall, den ich sofort und ohne weitere Recherche lösen kann?
    Denn Ester Ledecká kommt mir sofort in den Sinn (die Schreibweise habe ich allerdings recherchiert)

    Olympiasiegerin 2018 in Korea (weit gen Osten) sowohl im Super-G als auch im Snowboard (wg. dem Wort Parallel wird es wohl der Doppelriesenslalom da gewesen sein)

    In beiden Disziplinen geht es natürlich „bergab“, ganz schön steil…

    „super“-knapp im Super-G war es auch, wenn mein Gedächtnis korrekt ist, eben eine Hundertsel. (Habe noch die Bilder vor Augen, wie die Dame ungläubig starrte, als sie Platz 1 auf der Anzeige sah…)

    Die Geschichte ist aber auch schön.

  22. Das war doch diese tschechische Snowboarderin, die völlig überraschend in Pyeongchang auch alpin Gold gewann. Ohne Google. Endlich mal. Hurra!

    L…Le……Leka…..Lewa…(dann doch google)…Ledecka

  23. Nachdem ich die Lösung gestern nur mit Hilfe von @badruldubur gefunden habe, fiel die Entscheidung heute schnell. Offensichtlich ist eine Frau gesucht, die in zwei Sportarten innerhalb einer Woche Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen errungen hat. Da gibt es nur zwei Kandidatinnen, beide im Wintersport, wofür auch der Hinweis „bergab“ sprach. Anfissa Anatoljewna Reszowa passte nicht so richtig, dafür aber Ester Ledecká aus Tschechien, die bei den Winterspielen in Pyeongchang am 17.02.18 mit einer Hundertstel-Sekunde Vorsprung den Super-G-Wettbewerb gewann, um dann am 24.02.18 souverän ebenfalls Gold im Parallel-Riesenslalom mit dem Snowboard zu holen. Ihre Trainer wollten sie als Jugendliche dazu überreden, sich auf eine Sportart zu konzentrieren, wozu Ester aber keine Lust hatte. Vielleicht sieht man sie demnächst auch noch im Beachvolleyball, auch da hat sie offenbar Talent.

    Durch sie bin ich dann auf ihren Vater, den tschechischen Popmusiker Janek Ledecký, gestoßen. Wer kennt nicht seinen großen Hit „Proklínám“? 😉
    Laut der New York Times ist er in Tschechien besonders bekannt für seine Weihnachtslieder, weshalb seine Musik in der Weihnachtszeit in so ziemlich jedem tschechischen Geschäft laufe.
    Das klingt dann so: https://youtu.be/1FjAB0p_Cxg

  24. Gern eins oder doch zwei, aber nie beide.. sofort fällt Snowboard oder Skiing ein. Bei wenigen „verwandten“ Sportarten ist das: „entweder, oder“ größer.

    Da ich nach dem ersten lesen entschied, ohne Google meine Antwort zu schreiben, stand ich vor einem kleinen Problem.

    Die Lösung muss die tschechische Wintersportlerin Ester Ledecka (mit Akzent auf dem á?) sein.

    In Sotchi dürfte es noch nicht geklappt haben. Wenn ich mich richtig erinner, war sie für Ski Alpin gar nicht für Olympia qualifiziert.
    Aber 2018, in noch weiter im Osten, rief Süd Korea den IOC nach Pyeongchang. Da sollte dann sowohl auf dem Snowboard als auch auf den Skis geklappt haben.. ob eine Woche dazwischen lag.. naja grob bestimmt.

    (10 Minuten später)
    Geschuldet dessen, dass ich noch aus dem Zug steigen musste, schreibe ich die letzten Zeilen nun, da ich Zeit hatte, weiter nachzudenken.

    Das ging so leicht von der Hand, das meine Lösung, bei der ich dennoch bleibe, nicht stimmen kann, oder? Wahrscheinlich ignoriere ich mit größter Sorgfalt, dreieinhalb Hinweise. Nun ja.
    Daumen drücken.

  25. Es ist Ester Ledecká. 2018 gewann sie Gold im Super-G (Zweitsportart) mit 0,01 Sekunden Vorsprung, später deutlich Gold im Snowboard-Parallelslalom.

  26. Sitz ich in meiner Ausstellung.
    Grad kein Besucher da.
    Surf ich durchs Web, zum Kamke erstmals rein mit Schwung.
    Und YEAH, ich weiß, s‘ist Ester Ledecka.

  27. Unfassbar, das fiel mir ja direkt ein. Quasi der Idiotenhügel des Adventskalenders.
    Ester Ledecká, Gold in Pyongchang im alpinen Ski, während sie sich sonst eher auf dem Snowboard die Hänge hinunterstürzt.

  28. Ach du meine Güte, der fünfte Tag und ich habe eine Lösung. Bergab führte mich schnell zum Abfahrtsfahren, die Frage ist nur welche Unterlage man benutzt, da kam doch die Erinnerung an eine Slowenin oder war es Tschechin, die sowohl Snowboard als auch Ski fuhr. Dann musste leider eine kleine Googlesuche helfen, Namen sind wie Schall und Rauch.
    Ester Ledecka ist die gute Frau, die Doppelolympiasiegerin von Pyeongchang, was auf der Weltkarte sehr östlich liegt. *Micdrop hier einfügen, ich bin durch für dieses Jahr* 😀

  29. Die Lösung ist so offensichtlich, dass ich mir das Rätsel durchgelesen habe, keine Ahnung hatte, das Zeit Kreuzworträtsel zum Aufwärmen löste und dann hat es hier schon klick gemacht. Wie so eine Ski- oder Snowboardbindung. Wenn die klick machen, ich weiß nicht so genau, habe noch nie auf so etwas gestanden. Aber Ester Ledecká hat das und zwar ziemlich erfolgreich.

  30. Kann’s wirklich sein, dass schon beim ersten Lesen
    ich ahne, nach wem Kamke heute fragt?
    Dass nicht nach Dutzenden verworf’nen Thesen
    noch immer starker Zweifel an mir nagt?

    Vergeblich such ich fiese Tricks und Fallen,
    die irrgeführt mich könnten haben lassen
    (Wie Verben nutzlos sich zusammenballen!
    Ich denk‘ ich muss mich erst mal wieder fassen …)

    So lös ich denn, wobei mein Hirn sich denkt:
    „Ach, wär sie doch statt Ski-Star lieber Metzger!“
    dann wär die Suche nach nem Reim geschenkt.
    Gefragt ist heut die Tschechin E. Ledecká.

  31. Ich Depp wollte tatsächlich erst Maria Riesch antworten (Abfahrt + Super-Kombi). Der Punkt mit „den ‘s IOC recht weit gen Osten schob“ machte mich dann aber stutzig. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, da war doch diese Sportlerin aus Osteuropa, die in Ski-Alpin + einer anderen Sportart so erfolgreich ist. Das es sich um Snowboard handelt und dann auch noch bei den gleichen Olympischen Spielen, war mir total entfallen. Was für eine krasse Leistung! Es ist natürlich Ester Ledecká.

  32. Ester Ledecka

    Als Kind sollte sie sich für Ski oder Snowboard entscheiden, wenn sie erfolgreich sein wolle – das wollte sie eben nicht. Sie sollte Recht behalten und 2018 innerhalb einer Woche im südkoreanischen Pyongcheang unerwartetes olympisches Gold im SuperG auf Skiern und wenige Tage später in ihrer Paradedisziplin Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard gewinnen.

    Stimmt´s?

  33. Heute kam der -vermeintliche- Geistesblitz schon in der zweiten Zeile. Bei der Frage, ob man nun eins oder zwei nimmt, war ich sofort bei Brettern unter den Füßen (und das als überzeugte Nicht-Skifahrerin). Ok, eine Frau also, die sowohl Ski/Schi? als auch Snowboard fährt…bergab, super, parallel, olympisch – wahrscheinlich in Pyeongchang – erfolgreich. Da war ich tatsächlich schnell bei Ester Ledecká (ein Faible für Namen mit Akzenten haben Sie dieses Jahr!).

    Verspätete Genesungswünsche ans Kind!

  34. Lieber Herr Kamke,

    da war sie endlich, die Dame, auf die wir alle gewartet hatten: Die Tschechin Ester Ledecká, die 2018 bei den Olympischen Winterspielen erst überraschend und mit einem Vorsprung von 0.01 Sekunden Gold im Super-G gewann und anschließend, als Favoritin, auch auf dem Snowboard im Parallel-Riesenslalom.
    Ich finde wenig zu meckern, außer dass vielleicht ein „sie“ doppelt ist in Zeile 5 und man die schönen Geschichten, die ihr Überraschungs-Sieg schrieb, hier nicht verewigte: So gratulierte IOC-Präsident B. wohl schon der zwar führenden, aber am Ende doch unterlegenen Österreicherin Fenninger; außerdem trug Ledecka bei der anschließenden Pressekonferenz ihre Skibrille – sie habe nicht mit einem guten Abschneiden gerechnet und sei deshalb nicht geschminkt, so ihre Begründung.
    Alles Hinweise, derer es nicht bedurfte heute – ich fand das googlen nach Pferdenamen gestern aber auch nett und freue mich, morgen schon wieder keinen blassen Schimmer zu haben. Vielen Dank für die großartige Unterhaltung jeden Tag, die nicht nur in meinem DM-Fach, sondern auch im Büro bereits Kreise zieht.
    PS: Im jahrelang erprobten Rate-Duell mit @Dagobert95 steht es jetzt 2,5 zu 3 – zu seinen Gunsten, bedauerlicherweise.

  35. Das ist endlich mein Niveau:
    An Esther Ledecká konnte selbst ich mich erinnern (nicht nur an die Story, sondern auch an den Namen). Endlich mal eine entspannte Mittagspause…

  36. Es ist die Snowboarderin, die „auf einmal“ Olympiagold im Skifahren in Pyeongchang gewann.

    Ich habe ja noch eine Weile überlegt, ob ich ohne Nachschauen auf den Namen komme, aber: nein. Wäre ich auch durch mehr Nachdenken nicht.
    Ester Ledecká, soso.

  37. Ich lese hier im zweiten Jahr jeden Tag des Adventrätsels, habe mich bisher aber nie getraut hier meine Vermutungen zu teilen. Meist, weil ich einfach nicht die geringste Ahnung hatte.
    Heute ist es entweder sehr einfach oder ich total auf dem Holzweg. Ich traue mich dennoch auf Ester Ledecká zu tippen, die der tschechische Verband eher im Snowboard als Alpinen Skisport sah. In Pyeongchang holte sich bekanntermaßen erst Gold im Super G und später im Snowboard Parallel-Slalom.
    Da dies wie gesagt mein erster Eintrag hier ist, ein herzliches Dankeschön an den Ersteller. Jeden Tag großartig und zumindest für mich das einzig täglich geöffnete Türchen in der Adventszeit.

  38. Ich kann es kaum glauben … ich habe zumindest eine Idee: Ester Ledecká. Ich konnte mich dunkel an die Frage der Einbrett- bzw. Zweibrettfrage erinnern -Snowboarderin und Skirennläuferin. Sie hat den Super-G und den Snowboard Parallel-Riesenslalom Olymp bestiegen.

    Falls das nicht die Lösung ist, bitte ich um wohlwollende Prüfung, ob sie es hätte sein können.

  39. und als Hobby gibt sie dann noch an: Eishockey. Vermutlich kann sie das auch ganz gut.

    Es fehlt schwer nicht in noch größere Begeisterung für die vielseitig talentierte Ester Ledecká zu entwickeln.

  40. Dank des fernöstlichen Olymps und des parallelen Bergabs wage ich Esther Ledecka einzuloggen. Primzahltage scheinen mir eher zu liegen, ich freue mich also auf den Siebten…

  41. Nachdem ich erst bei Susi Erdmann war (Bob und Rodeln) und an Olympia in Nagano dachte (auch weit im Osten), passte das jedoch zeitlich nicht zusammen.

    Dann gab es aber 2018 ja wieder Mal Olympia in Asien, wo Ester Ledecká den Super-G auf zwei Skiern, aber alleine den Berg herunterfahrend, mit nur 1/100 gewann, um dann (nicht grob, sondern genau) 7 Tage später mit einem Brett unter sich, aber zu zweit auf der Strecke, den Snowboard-Parallelslalom zu gewinnen. Ob deutlich oder nicht, hab ich jetzt nicht nachgeschaut, aber deutlicher können die Hinweise nicht gedeutet werden.

    Daher denke ich, heute richtig zu liegen…

  42. Nachdem gestern selbst die 20-minütige Zugverspätung nicht reichte, um auf den Gedanken zu kommen, dass nicht nur in den klassischen Laufdisziplinen der Leichtathletik gelaufen wird und ein Blick über die Marathon-Europameister hinaus hilfreich wäre: heute war es dann doch einfach. Nach den ersten beiden Quartetten noch ratlos, kamen zum Ende reichlich Hinweise. Bergab=Alpin? Olympia im Osten=Asien? Parallel=Slalom? Ja, da war doch letztes Jahr diese Tschechin im Super-G und im Snowboard. Nur das traditionell schlechte Namensgedächtnis lässt mich doch noch kurz googeln: Ester Ledecká!

  43. Nach 4 frustranen Versuchen habe ich heute nicht nur eine vage Idee:
    Die Tschechin Ester Ledecka gewann in Pjöngjang Gold sowohl im Super-G auf 2 als auch im Parallel-Riesenslalom auf einem Brett.

  44. Als ich mir überlegte, dieses Thema zu wählen, dachte ich so bei mir: “Wenn ich bei dem Quatsch mitraten müsste, würde ich vermutlich jeden Morgen den Text lesen und mir erst einmal überlegen, ob er mit etwas gutem Willen auf Primož Roglič oder Ester Ledecká zutreffen könnte.” Was dann auch bedeutet, dass es, wenn der- oder diejenige dran ist, im Grunde kaum eine Möglichkeit gibt, den Text so zu gestalten, dass die Leserin an der Richtigkeit dieser Vermutung zweifelt.

    Die Sache mit Herrn Roglič haben wir im Vorspann erledigt, blieb also Frau Ledecká. Denn ganz ehrlich: Gerade diese beiden nicht aufzunehmen, hieße, den ganzen Kalender zur Farce werden zu lassen. Ist er zumindest in dieser Hinsicht also nicht, denn natürlich lautet die richtige Antwort heute Ester Ledecká.

    Und ja, um die Mittagszeit schon über 30 Antworten, fast alle richtig, das spricht dann doch dafür, dass der eine oder die andere genau die oben beschriebene Herangehensweise angewandt hat. Bzw., wie Frau @badrulbudur schreibt: “da war sie endlich, die Dame, auf die wir alle gewartet hatten”. Ohne Trugschlusskelle ( © @herr_stiller).

    Die Hinweise auf die Sportarten und vor allem auf die Sportlerin waren dann auch eher spärlicher Natur. Im ersten Quartett geht es um die Grundsatzfrage, ob man ein oder zwei Bretter an den Füßen trägt, die ja bisweilen sehr intensiv und rigoros geführt wurde und zum Teil noch immer wird, im Leistungssport womöglich noch etwas intensiver. Die Trainer wollten eine Entscheidung für Ski oder Snowboard, die sie aber, jetzt sind wir schon im zweiten Quartett, sehr explizit nicht zu treffen bereit war. Und nein, die Beschneidung war kein allzu wörtlich zu nehmender Hinweis.

    In beiden Sportart brettert (ähem) sie bergab, um dann, in ihrem Fall, jeweils den Olymp zu besteigen, irgendwo weit im Osten. Das Schicksal (hier: das IOC) meinte es insofern gut mit mir, als zumindest die letzten beiden Ausgaben der Winterspiele östlich angesiedelt waren und einzelne ein kleines bisschen ins Grübeln kamen.

    Zweites Terzett, von vielen auch in der Lösung ausgeführt: Erst das völlig überraschende Ski-Gold im Super-G, mit bekanntem Ausgang für Frau Veith und der hübschen Brillen-PK, dann der erwartete Snowboard-Triumph im Parallel-Riesenslalom. Wär ja auch zu blöd gewesen, diese historische Chance als Favoritin zu vermasseln. Umso beeindruckender, dass ihr genau das nicht passiert ist.

    Letztlich sind natürlich nur die Antworten mit korrekt geschriebenem Pyeongchang gültig. Aber das ist ja selbstverständlich.

    Was ich übrigens noch zum Thema beizutragen hätte: https://www.youtube.com/watch?v=YRTCvV6h-uM

    Vielen Dank für die Antworten, das ist nicht selbstverständlich, gerade von denen, die immer dabei sind oder denen es heute zu einfach war (Here’s looking at You, Honk!), und vielen Dank auch wiederum ganz explizit jenen, die erstmals kommentiert haben, explizit exemplarisch dem Umlenker, der mich noch dazu mit sehr freundlichen Worten bedacht hat.

    Super natürlich auch einmal mehr die Fun Facts, hier zur Familie, eingebracht von @Rl0Lago und @Hoesel95, und die konkreten Erinnerungen, wie von @das_mietmaul, @ckwon oder @badrulbudur. Oder die Erinnerung an die Rattlesnake Alley, via @0711JMO2. Besonders erquicklich zudem die Schilderungen, wie von @nember und @badrulbudur, über Bürogemeinschaftsratereien, wie in der Vergangenheit von den Herren @ChrisPrech und @Rl0Lago bekannt.

    @alex_muc86: Das war ja von der Wahl der Sportarten her in der Tat recht nahe dran, nech?

    @Ansgar: Untersteh Dich, Deine Mitratenden zu beleidigen, ey!

    @AlexF: Jetzt geht’s doch erst richtig los!

    @undeednu: “… das Zeit Kreuzworträtsel zum Aufwärmen …” Ich schmunzelte hörbar.

    @Faouzi: Der Metzger kam aus dem nichts und ließ mich ganz kurz innehalten … umso ausgeprägter dann mein bewunderndes Ausatmen.

    @Vicky: Ich werde die Sache mit den Diakritika in den nächsten Tagen mal genauer im Auge behalten, besten Dank für den Hinweis. Und die Genesungswünsche!

    @Blutsbruder: Pfft. Ich prüfe immer wohlwollend!

    @Donnerbella: Und warte, jemand schrieb doch noch von Beachvolleyball, ach ja, @hoesel95!

  45. Ich finde, Du hast für dieses Rätsel 50 Kommentare verdient, daher hier
    – mein Dank für den Youtube-Link,
    – den Hinweis, dass mit dem Metzger sicherlich der @zugzwang74 gemeint war
    – und der wichtigen Info, dass meine Worterkennung (warum auch immer) schon bei Ledec automatisch Ledecká (und sogar mit á) schreibt (jetzt schon bei Lede).

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