vierzehn/zwanzigneunzehn

Die Kombi ist nun wahrlich nicht so selten,
konnt sich wohl trainingstechnisch weit verbreiten,
geschuldet nicht zuletzt den Jahreszeiten,
und darf als Standard-Double-Feature gelten.

Die Grenzengänger zwischen diesen Welten
kennt unsereins ja schon seit Ewigkeiten.
Ne Frau verpasst um ein paar Haaresbreiten
das zweite Gold im Jahr. Wer wollt’ sie schelten?

Ein Rotschopf holt in beiden Disziplinen
gleich mehrere Medaillen. Dazu kommen
die Tschechin und die zwei US-Geschwister.

Und unsrer? Spielt nicht nur auf beiden Bühnen,
er hat zudem (!) den Paralymp erklommen
mit seinem Partner, sehbehindert ist er.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

22 Gedanken zu „vierzehn/zwanzigneunzehn

  1. Ich bin verwirrt. Und damit nicht der einzige, wie mir scheint.

    Nach etwas Nachdenken und noch mehr Google kam dann das hier zu Tage:

    Jeroen Straathof

    Johannes Nicolaas Maria „Jeroen“ Straathof (* 18. November 1972 in Zoeterwoude) ist ein ehemaliger niederländischer Bahnradsportler, Eisschnellläufer und Pilot im Paracycling. Er ist der bisher einzige Sportler, der an Olympischen Sommerspielen, Winterspielen sowie Paralympischen Spielen.

    den sehbehinderten Radsportler Jan Mulder kennen, mit dem er anschließend gemeinsam Tandemrennen als dessen Pilot bestritt. 1998 wurden die beiden Sportler gemeinsam Vize-Weltmeister, 1999 Europameister, und bei den Sommer-Paralympics 2000 in Sydney errangen sie die Goldmedaille in der Einerverfolgung.“

    Keine Ahnung wie weit ich heute daneben liege, aber ich bin dermaßen verwirrt, dass ich es hoffentlich dabei belassen werde und nicht weitersuche.

  2. So, also ich habe keine Ahnung welche Namen und Sportarten ich hier nennen soll. Aber es geht natürlich um die Kombination Winter und Sommer. Da gibt es standardmäßig immer wieder Radsport und Eisschnelllauf und Leichtathletik und Bob.

    Die letzte Strophe lässt sich recht leicht googlen, denn im Radsport gibt es Tandem-Kombinationen aus Blinden und Sehenden. Das ist somit Craig MacLean, der auch versucht hat Bob zu fahren. Zur Kombination Radsport/Bob finde ich aber niemanden mehr. 🙁
    Da wäre dann aber Christa Luding-Rothenburger, die einzige Person die mir einfällt und die ich ergooglet habe, die in einem Jahr Medaillen bei Sommer- und Winterspielen geholt hat. Allerdings in der Standardkombination Eisschnelllauf/Radsport. Ging ja auch nur bis ’92.
    Und jetzt? Rotschöpfe, Tschechin und Geschwister fallen mir noch weniger ein. Denn Eric Heiden hatte keine roten Haare… Diese hat hingegen Clara Hughes.

    So, jetzt habe ich haufenweise Namen eingeworfen und hoffe, dass zwei davon stimmen.

  3. Für die Tschechin, den Rotschopf und die US-Geschwister hätte es auch ohne Mr. Google gereicht, aber jetzt???

    Jeroen Straathof, aha.

  4. Unsrer ist der niederländische Sportler Jeroen Straathof: Radsportler, Eisschnellläufer und Pilot beim Paracycling B.
    Erster Sportler, der an Sommer-, Winterolympiade und Paralympics (als Pilot für Jan Mulder) teilnahm.

  5. Nach meinem gestrigen unentschuldigten Fernbleiben will ich heute trotz Zweifeln und Ungereimtheiten zumindest schnell ein paar Spekulationen loswerden, bevor ich wieder unterwegs bin. Beim Einsatz als sehender Begleiter eines Paralympics-Athleten denke ich als erstes an Läufer, Tandem-Radfahrer und Skifahrer. Davon fallen die Läufer eher raus, weil sie jahreszeitlich wenig gehandicapt sind. Was Skifahrer so standardmäßig im Sommer machen, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Rollschuhlaufen? Kunstschnee-Events in der Arena AufSchalke?
    Jedenfalls hab ich mich dann in die Radfahrer verbissen. Die haben mit Bahnrad und Straßenrennen zumindest verschiedene eng verwandte Disziplinen zu bieten. Und ein kurzer Suchmaschineneinsatz fördert auch Radsportler zutage, die auch paralympisch unterwegs waren, z.B. Stefan Nimke und Robert Förstemann. Aber richtig überzeugend finde ich die als Antwort nicht. Wenn ich Zeit hätte, würde ich mir Gedanken über den Rotschopf (Jan Ullrich? Aber der hat doch bestimmt im Bahnradsport nichts gerissen, oder?), die Tschechin und die Geschwister machen.
    So muss ich es leider bei diesem wenig überzeugten Gestocher belassen und lese dann später nach, wer es wirklich war.

  6. Und wieder stand ich so auf dem Schlauch (das geht mir – von zwei Ausnahmen abgesehen – jeden Tag so!), dass ich verzweifelt dem gar nicht so sportaffinen Mann die Zeilen vortrug.
    Nach der einfachen Erkenntnis, dass es sich um eine Winter- und einen Sommersportart handeln sollte, fand ich schnell zum Radsport, hatte mich im Winter aber im Schnee festgefahren. Sein Eisschnelllauf-Tipp (diese Tschechin!) brachte mich auf die richtige Spur – aufs Glatteis.
    Den Rest haben dann Google und Wikipedia und der sehbehinderte Paralymp erledigt.
    „Wir“ tippen also auf Jeroen Straathof, niederländischer Eisschnellläufer, Bahnradsportler und als Guide von Jan Mulder auch paralympisch erfolgreich.

    Aber außer der Tschechin Sablikova komme ich nicht auf die anderen Sportler. Es ist erbärmlich!
    Nachtrag: stelle gerade fest, dass Eric Heiden eine Schwester (Beth) hat. Damit wären zumindest die US-Geschwister geklärt. Über den Rotschopf und die Haaresbreiten grübelte ich dann wieder bis zum Schlafengehen…

  7. Hui. Das ist ja mal was: Gesucht ist der einzige Sportler, der an Olympischen Winter- und Sommerspielen sowie an Paralympischen Spielen teilgenommen hat. Wenig überraschend habe ich seinen Namen vorher noch nie gehört, aber die Route zum Suchen war ja klar: Christa Ludwig musste irgendwann kommen, und neben der Kombination Sprint/Bob ist Bahnrad/Eisschnelllauf tatsächlich der Klassiker der Double Features. Die Heiden-Geschwister kannte ich noch, die Tschechin nur dank Google. Und er ist Jeroen Straathof, abseits der Paralympics in Sydney „nur“ Teilnehmer in Lillehammer und Athen, aber das ist ja auch sehr ordentlich.

  8. „Die Kombi, ist nicht zu selten.“ Biathlon/Langlauf? Die verschiedenen „Jahreszeiten“ sprechen eher dagegen. Die zwei US-Geschwister könnten doch Eric und Beth Heiden sein. Eisschnelllauf und Radsport, das gab es öfter und würde passen. Und dazu Paralympics-Sieger? Namen habe ich da natürlich nicht parat, da hilft nur Google. Und macht es einem gar nicht so einfach. Carol Eduard Novak ist es wohl nicht, der hatte bei den Paralympics keinen Partner. Jeroen Straathof passt umso besser. 1994 Olympiateilnehmer im Eisschnelllauf, 1996 gar Weltmeister, 2004 dann Olympia- und WM-Teilnehmer im Bahn-Vierer, knapp hinter den Medaillenrängen, und zwischendrin 2000 Paralympics-Sieger mit Jan Mulder im Tandem. Abwechslungsreich! Jetzt gilt es noch die restlichen Doppelsportler im Rätsel zu finden. Beth und Eric Heiden, klar, obwohl schon im Epilog genannt, die Tschechin müsste Martina Sablikova, der Rotschopf mit mehreren Medaillen Clara Hughes sein. Und vor Ewigkeiten Christa Luding-Rothenburger, die 1988 knapp Doppel-Gold im Winter und Sommer verpasste.

  9. Das war erst verwirrend, weil irgendwie nicht ganz klar war, wer eigentlich gesucht ist. Das hat Herr Kamke offensichtlich korrigiert, wenn ich das richtig verfolgt habe. Aber schon da waren wir dank der Hinweise auf Sommer- und Wintersport (Jahreszeiten) und Trainingsmethodologie bei Christa Rotenburger angekommen (das dürfte die mit der Haaresbreite sein). Und wenn das stimmt, dann ist der im letzten Terzett gesuchte Eisschnellläufer und Bahnradsportler vermutlich der Niederländer Jeroen Straathof, dessen sportlichen Werdegang zu erklären so komplex und interessant ist, dass ich das sehr gern dem Herrn Kamke überlasse. Und damit hinaus in die angeschlossenen Funkhäuser.

  10. Die Sportarten sind wohl Skaten (Eisschnellauf) und Radfahren, die Blumen am Wegesrande vermutlich Clara Hughes (Rotschopf Medaillen) und die Heiden-Zwillinge.

    „Unseren“ Guide oder Paralympicathleten (blieb für mich unklar) selbst fand ich leider nicht. Evt. heute abend noch, wenn ich mehr Zeit habe.

  11. Na endlich mal wieder eine brauchbare Lösung, in einer akzeptablen Zeit.
    Sommer- und Wintersportart-Kombination, die auch noch paralympiatauglich ist, zuerst an Laufsport und Langlauf gedacht, wer lief denn alles so mit Frau Bentele zu Gold?

    Die amerikanischen Geschwister haben es mir dann angetan, wenig brauchbares beim Langlauf aber da war endlich der lang erwartete Eric Heiden auf dem Plan. Seine Schwester Beth und er beide im Eischnelllauf und Radrennsport erfolgreich. Das führte mich rasch zu Jeroen Straathof – Einziger Sommer-Winter-Para-Olympionike, Gold im Tandem mit seinem blinden Partner Jan Mulder.

    Da mir die Lösung gut gefällt, erspare ich mir die Bestätigung der Tschechin und des Rothaarigen.

  12. In Kürze:
    – Auf Eric Heiden warte ich ja schon länger…
    – Seine Schwester Beth war mir entfallen.
    – Frau Hughes und Frau Sablikova dürfen nicht fehlen.
    – Und aus deutscher Sicht Christa Rothenburger und das große X, das mir jetzt nicht einfällt, zu groß sind die paralympischen Lücken 🙁 Die Bühne passt zu Robert Bartko (was stand denn da vorher?), um mal eine Namen fallen zu lassen.

  13. Was Kamke heut gedacht hat, beim Erstellen,
    das möchte ich nur kurz hier mal erzählen.
    „Herr Heiden? der war hier ja schon präsent,
    ob jemand wohl auch seine Schwester kennt?

    Frau Luding könn’n sie täglich kaum verfehlen*
    wenn Google sie als letztes Mittel wählen.
    Möcht ich, dass jeder Clara Hughes benennt?
    Neenee – ist alles viel zu evident.

    Was maximal Obskures soll es werden!
    Bestimmt kennt mindstens einer Sablikova.
    Wenns jemand rauskriegt, ist das Rätsel doof.

    Könn’n sie’s nicht wissen, wird’s sie bisschen erden.
    Es fühlt sich jeder Rater gleich viel doofer,
    serviere ich heute ihm Jeroen Straathof.

    *die begegnet mir tatsächlich an jedem zweiten Tag!

  14. Das letzte Terzett könnte jetzt natürlich auch auf Frank Höfle passen (Radfahren, Langlauf und Biathlon). Dann stimmen aber meine Blumen am Wegesrand nicht mehr. Jetzt weiß ich auch nicht mehr.

    (Gut die Heidens haben laut Wikipedia neben Radfahren auch Skilanglauf gemacht (aber bei Eric Heiden wird Kamke doch den Eisschnellauf nicht weggelassen haben…. und Frau Eskau hat zwar viele Medaillen in beidem gewonnen, aber ist kein Rotschopf).

    Passt alles nicht zusammen bei mir heute….

  15. Das letzte Terzett könnte jetzt natürlich auch auf Frank Höfle passen (Radfahren, Langlauf und Biathlon). Dann stimmen aber meine Blumen am Wegesrand (Heiden-Geschwister, Clara Hughes als Rotschopf und auch Sablikova als Tschechin) nicht mehr. Jetzt weiß ich auch nicht mehr.

    (Gut die Heidens haben laut Wikipedia neben Radfahren auch Skilanglauf gemacht (aber bei Eric Heiden wird Kamke doch den Eisschnellauf nicht weggelassen haben…. und Frau Eskau hat zwar viele Medaillen in beidem gewonnen, aber ist kein Rotschopf.

    Passt alles nicht zusammen bei mir heute….vermutlich ist es Herr Höfle dann doch nicht.

  16. Wieder mal ein Sammelsurium von Namen und Ideen bei mir.

    Es geht um Eisschnelllauf und Radfahren. So die Idee. Christa Rothenburger, schon wieder, kommt mir in den Sinn. Sie hieß nach Heirat Luding und holte sowohl auf dem Eis, wie auch auf der Radrennbahn Erfolge.

    Der Rotschopf. Nun ja. Hat/te nicht Bonnie Blair rote Haare. Die konnte auch beides, wie die Christa.
    Die Tschechin könnte die Sablikova sein und die Geschwister aus USA könnten die Heidens sein. Eric und Beth.

    Und dann? Ja dann verließen sie mich. Macht was draus ich bin heute nicht in der Lage Fäden miteinander zu verknüpfen. Googlen mag ich heute nicht.

  17. Johannes Nicolaas Maria („Jeroen“) Straathof hat Google doch noch am Ende ausgespuckt. Skating, Cyling, Paralympics Champion. Puh.

  18. Abends halb zehn in Deutschland, weit und breit kein Knoppers in Sicht, hinter dem morgigen Türchen steht noch keine Silbe — vielleicht sollte ich einfach mal versuchen, mich kurz zu fassen (Na, wer denkt auch an Telefonzellen?), statt immer nur davon zu reden.

    Zunächst bitte ich natürlich um Entschuldigung dafür, dass ich lange nach Veröffentlichung, gegen 9.45 Uhr, noch einmal in den Text eingreifen musste. Hintergrund war eine zum Glück bei Twitter (ich glaube von @nember — Danke!) geäußerte Verwirrung zur Frage, welche der vielen genannten Personen denn gesucht sei. Klar, natürlich freue ich mich über alle Namen, aber explizit sollte es schon um die Person im zweiten Terzett gehen, die zuvor genannten Akteure waren eigentlich nur Mittel zum Zweck. (Dass dieser Zweck vermutlich auch mit einer eher simplen Google-Recherche ohne diese Vorarbeit erfüllt werden konnte:geschenkt.) Zuvor stand in der drittletzten Zeile anstelle von “Und unsrer? Spielt …” “Ein andrer spielt …”

    Zum Text:
    Die Kombi (zweier Sportarten, klar) gibt’s offenbar öfter, beide Elemente passen vom Training her vielleicht geschickt zusammen, ergänzen sich jahreszeitlich gut (also vermutlich Sommer-/Wintersportart), da kann man vielleicht schon mal von “Standard” schreiben, ohne damit anderen Kombinationen Unrecht zu tun.

    Zwei Welten deuten zumindest an, dass sie so nah dann doch wieder nicht verwandt sind (also nicht gerade Eis- und Rollschuhlaufen, aber da wird wohl eh niemand dran gedacht haben, außer @Faouzi, anders), die Grenzgänger haben noch ein Silbchen bekommen, dann wird’s konkret: Die Frau, die ganz knapp an einer zweiten Goldmedaille im selben Jahr vorbeischrammte. Wenn wir davon ausgehen, dass es, das Thema oben aufgreifend, um Winter und Sommer geht, um Olympia sowieso, sprechen wir also von 1992 oder früher, was sich dann durchaus mit den “Ewigkeiten” vereinbaren lässt. Klingt nach Gold und Silber (ok, frei interpretiert), und ja, besagte Frau ist in den letzten zwei Wochen schon öfter hier als verworfene Vermutung in den Kommentaren aufgetaucht, als reden wir nicht länger drumrum: Christa Rothenburger, spätere (die Heirat lag tatsächlich zwischen den beiden Medaillen) Luding(-Rothenburger)

    Die Kombination lautet also Eisschnelllauf und Radsport, mit Bahn und Straße nehme ich es da nicht so genau. Frau Rothenburger siegte 1988 zuerst in Calgary und gewann dann in Seoul Silber, und da es sich um den Sprint handelt, verpasste sie Gold vermutlich wirklich nur um Haaresbreite. Die nach meiner Kenntnis einzige andere Sportlerin, die auch in beiden Sportarten olympisches Edelmetall errang (2 auf dem Rad, 1996, 4 im Oval, 2002-2010), ist Clara Hughes, die, genau, auffällig rotes Haar trägt. Nicht Kati-Wilhelm-rot, aber rot. (“Clara Hughes’ infectious smile and shock of red hair have long been synonymous with Olympic fever in Canada.”) Sechs mal bei Olympia, wer will, findet die Details.

    Die Tschechin: Die deutsche Wikipedia führt genau zwei tschechische Eisschnellläuferinnen, da landet man auch dann recht rasch bei Martina Sáblíková, wenn man nicht ohnehin ihre Radsportaktivitäten kennt. Und dann natürlich die US-Geschwister, von denen der Bruder bereits vor Jahren im Kalender war und in der diesjährigen Einführung schweren Herzens quasi ausgeschlossen, gleichwohl von @Rl0Lago und @SD lang erwartet wurde. Die Schwester holte eine olympische Medaille und wurde in beiden Sportarten Weltmeisterin. Klar, Beth und Eric Heiden.

    Bleibt also der gesuchte Herr, den erwartungsgemäß niemand aus dem Stegreif benennen konnte, bzw. ohne Google, was @Detlef Meier versucht hat. (Ich natürlich auch nicht). Jeroen Straathof. Betrat in beiden Sportarten die olympische Bühne und hat zudem den Paralymp erklommen, hier also tatsächlich: gewonnen. Mit einem sehbehinderten (Tandem-)Partner.

    Besonders gut gefällt mir, dass Straathof, der 1994 als Eisschnellläufer in Lillehammer war, erst nach/mit/durch(?) seine(r) Zusammenarbeit mit Jan Mulder die eigene Bahnradkarriere richtig in Schwung brachte und so nach dem Paralympics-Sieg in Sydney auch noch in Athen auf der Bahn teilnahm.

    Auch für den Kalender interessanter Nebenaspekt: Seine Freundin Evelyn van Leeuwen war zunächst Eisschnellläuferin und nahm später, nach einem Sturz, als Rollstuhlbasketballer an den Paralympics teil.

    Mist, doch so spät, jetzt wirklich knapp:

    Chapeau, @braindrain21, für das in drei Kommentaren zum Ausdruck kommende Durchhaltevermögen, das dann ja auch zum Ziel geführt hat.

    @xxlhonk: Siehste, geht doch! Schon wieder!

    @mahqz: Drei haben gestimmt, nur der letzte, der offiziell entscheidende, fehlt. Den halt keiner kennt.

    @Faouzi: Arbeitsnachweis erbracht, güldet. (Ich hätte ja gern Sportartenhinweise eingebaut, aber “gleitet” ist mittlerweile wahrlich arg verbraucht.)

    @Janni: Hier stehe ich und kann nicht anders: Ist das jetzt eine Art Plädoyer für Mansplaining? Öhm. Verzeihung. (Und nein, ich meine gar nicht meine oberlehrerhaften Kommentare.)

    @martin: Ich fühle mich bestens getroffen ertappt. Und ja, Frau Luding ist bei dem Thema einfach so präsent, dass ich sie auf der einen Seite nicht weglassen, auf der anderen nicht so richtig offiziell verstecken konnte.

    @Detlef Meier: Ohne Google? Schwer

    Ach, @sport_thies!

  19. Hätte ich die englische Wikipedia mal so wörtlich genommen wie sie ist. Denn diese führt nur zwei Medaillengewinner bei Olympischen und Paralympischen Spielen. Und zwar zurecht. Straathof hat nämlich noch keine Medaille bei den Paralympics bekommen. Diese gibt es erst seit 2012 für nicht behinderte Helfer. Aber von Medaillen steht ja hier auch nix.

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