zwanzig/zwanzigneunzehn

Man kann’s bei Wikipedia kaum ertragen:
Sie ist ein wandelnder Superlativ
(Betonung wie auch Reim hier etwas schief),
hat sich selbst gegen Männer gut geschlagen.

In Sachen MVP gab’s selten Fragen,
und wer auch immer All-Star-Teams berief,
der wusste schon, dass ohne sie nichts lief,
weil ihre Scorerpunkte überragen.

Olympiagold ist bei ihr hoch dosiert,
ihr Aufstieg liest sich fast kometenhaft,
ist in der Ruhmeshalle exponiert.

Sie hat’s in jenem Frauensport geschafft,
und ebenfalls bei Coubertin gastiert,
bei dem die Diskrepanz zum Namen klafft.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider gelegentlich), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

14 Gedanken zu „zwanzig/zwanzigneunzehn

  1. Eigentlich kann es heute nur um Hayley Wickenheiser gehen, die vermutlich beste Eishockeyspielerin aller Zeiten. Sie trat im Softball bei Olympia an. Den letzten Satz bezüglich der Diskrepanz im Namen verstehe jedoch aktuell noch nicht…

  2. All-Star-Game, MVP, Scorer, aber auch Olympia. So viele amerikanische Sportarten, wo es MVPs, Scorer, aber auch olympische Medaillen gibt, gibt es ja nicht. Basketball, Fußball fallen einem sofort ein. Aber bei den ganz großen wie Frau Leslie, Frau Moore, Frau Wambach und Frau Hamm hatte ich keine Zweitsportarten bei Olympia gefunden.

    (Eis-)hockey ist natürlich wenig prototypisch, deswegen hatte ich es auch schon bei irgendeinem Rätsel lange vergessen. Heute war es gleich meine 3. Wahl nach Fußball und dann poppt auch gleich Frau Wickenheiser auf. Ist zwar Kanadierin, gilt aber hoffentlich auch. 😉 Ich hatte nicht gewusst, dass sie auch Softball spielte. Passt aber, weil der Ball ja eben nicht soft ist.

    So früh gelöst. Was mache ich denn heute jetzt den ganzen Tag noch? Hmm.

  3. Nun, heute bin ich mir sicher. Und auf anhieb. Ähnlich wie bei Alex Zanardi.

    Heute sind wir glaube ich bei einer Nordamerikanischen Eishockeyspielerin. Genauer einer kanadischen. Eine Frau die sicherlich in jeder Hall of Fame (Ruhmeshalle) des Eishockeys steht.
    Zudem ist sie die erste Frau die beim anderen Geschlecht ein Tor erzielt hat. Aus diesem Grund kenne ich sie auch.
    Bei einem Zweitsport bin ich mir nicht sicher sie olympisch war. Aber da es nur Hayley Wikenheiser sein kann, muss sie wohl auch mir dem Zweitsport (Softball, bin mir aber nicht sicher) Bei Olympia gewesen sein. Hat sie da auch eine Medaille geholt?

    Ich freue mich auf einen Tag, an dem ich nicht über die Kamkegedichte grübeln muss. 😀

    Für den Fall das es nicht Hayley Wikenheiser ist.. ach herrje. Für diesen Fall bin ich nicht gewappnet.

  4. Dinge gibts. Ein Softball ist härter als ein Baseball.
    Außerdem dachte ich, es gäbe die Diskrepanz zwischen ihrem Namen und der Sportart. Frau Walker beim Sprint oder so. A la „Fussballer mit Supernamen“ (11 Freunde).

    Aber nein, sie heißt Wickenheiser. (Und der Name sagt nur, dass ihre Familie aus Wickenhaus in der Nähe von Ravensburg stammt.)

  5. Ein paar Hinweise verstehe ich nicht, aber vermutlich läuft es auf Hayley Wickenheiser hinaus: Sie hat in einer (semi-)professionellen Liga gegen Männer Eishockey gespielt, sie gehört zur entsprechenden Hall of Fame, sie hat unzählige Goldmedaillen mit Kanada gewonnen, und natürlich ist Eishockey der Sport mit den Scorerpunkten. Der andere Sport aus dem letzten Terzett müsste Softball sein, der mit der Diskrepanz. Den hat sie auch gespielt und war 2000 ebenfalls bei Olympia dabei.

  6. Mit den ganzen scores und MVPs kommen ja nur zwei Sportarten in Betracht: Basketball und Eishockey, oder wie die Kanadierin sagt: Hockey. Da sind die Damen sehr erfolgreich, muss eine von ihnen sein. So weit geht’s ohne google. Mit google landet man bei der Suche nach der erfolgreichster Ahornblattvertreterin schnell bei Kayley Wickenheiser. Die ist auch die Gesuchte. Nur das mit dem klaffenden Namen bei der Suche nach dem zweiten Sport hat mich anfangs irritiert: habe das auf einen möglichen Unterschied zwischen Sportart und Sportlernamen bezogen. Damit hätte eine Frau Long bspw. Shorttrackerin sein können. Aber Softball tuts auch. Da liegt es dann wirklich im Namen des Sports selbst. Die Kugel ist ja tatsächlich ziemlich hart.

  7. Also, der Frauensport mit Diskrepanz zum Namen ist ja wohl eindeutig das Einzel im Synchronschwimmen. Kann gar nicht anders sein. Diskrepanter geht’s nicht.
    Sobald ich herausgefunden habe, welche Sportlerin einer anderen Disziplin da mal olympisch gestartet ist, ist die Sache gelöst …

  8. Nach einigem ziellosem Herumgesuche bei Google stieß ich irgendwann auf die Geschichte von Heather Moyse. Die gefiel mir, dabei bleibe ich.

  9. Heute doch relativ lang herumgerätselt, den richtigen Ansatz nicht gefunden. Bei der einen Sportart sprach ja viel für eine Ballsportart, womöglich mit nordamerikanischem Background. Die Zweitsportart blieb vage. Also den Weg über ein paar Mannschaftssportarten. Fußball, Basketball, nicht wirklich zielführend. Eishockey war da schon vielversprechender. In der US-Mannschaft gab es einige MVPs, All Stars, Topscorerinnen und Hall of Fame-Mitglieder. Aber keine Spielerin mit Zweitsportart. In Kanada wurde ich dann beim ersten Versuch fündig: Hayley Wickenheiser, 4 x Olympiagold, 7 x Weltmeisterin, auch in der finnischen Männer-Lig aktiv etcetc. Wohl einer der besten Spielerinnen der Geschichte. Und dazu noch Olympiateilnehmerin im Softball. So erklärt sich dann auch die Diskrepanz im Sportart-Namen.

  10. Endlich bin ich auch mal wieder im Spiel…
    Schnell beim Eishockey gelandet, wegen Scorerpunkten, MVP, All Stars, Hall of Fame. Und hat als Frau bei den Männern gespielt. Das kommt ja beim Eishockey gelegentlich mal vor, aber selten so erfolgreich!
    Da war doch diese Kanadierin, die in der schwedischen Herrenliga…?!
    Google hat geholfen, den Namen wieder vorzukramen: die Kanadierin Hayley Wickenheiser.
    Dass sie auch im Softball bei Olympia war, wusste ich noch nicht.

  11. Ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung, warum mir die Rätsel in diesem Jahr so schwer fallen. Auch hier habe ich nicht mal einen Ansatz zum Googeln. Ich bitte um Entschuldigung bei allen.

  12. Liebe Ratefüchse (na, wer denkt da noch an Guido Baumann?), wenn ich ein größeres Familiendrama vermeiden möchte, und das möchte ich, sollte ich mich jetzt sehr kurz halten. Irgendjemand muss schließlich Koffer und Auto packen.

    Erstes Quartett, zweites gleich mit: Ging mir wirklich so bei Wikipedia, ständig MVP und best scorer und All Star und was auch immer. Duden sagt Súperlativ, nicht Supérlativ, aber nun gut. Habe der Versuchung widerstanden, den wandelnden zum gleitenden Superlativ zu machen. Die Dame hat auch gegen Männer gespielt. Professionell.

    Öfter Olympiagold gewonnen, sogar viermal nacheinander, und dann der Komet. Bisschen weit hergeholt, aber schon schade, dass niemand “liest sich fast kometenhaft” kommentiert hat, vielleicht eine Generationenfrage. Für Leute meines Alters heißen Kometen Halley, und dann ist der Weg, genau, zu Hayley, gar nicht mehr so weit. Hayley Wickenheiser, vor einigen Monaten in die Hockey Hall of Fame aufgenommen und dort ausgestellt, ist ja offenbar ein Museum.

    Und dann hat sie noch einen “Frauensport” betrieben, was rein olympisch betrachtet nicht despektierlich ist, sondern eine Beschreibung des Faktums, dass Frauen dort eben “nur” Softball spielen dürfen (was sie tat) und nicht Baseball. Baseball ist für Weicheier, oder eben zumindest für, sagt Wikipedia, weichere Bälle als beim Softball. Diskrepanz. Die in einigen Kommentaren anklingende Suche nach einer Diskrepanz zum Namen der Sportlerin (Frau Long als Shorttrackerin, fantastisch, ach, und natürlich das Einzel im Synchronschwimmen) habe ich in Kauf genommen, hatte aber heute Morgen, beim nochmaligen Lesen der nächtlichen Ausführungen, doch kurz Sorge, ob es nicht zu missverständlich sei. War aber egal, weil eh alle über den Eishockeypart gekommen sind.

    Oh, gerade kommt der mehrfach traurige Kommentar von Herrn @sport_thies herein. Verdrücke ein Tränchen, und das ist näher an der Wahrheit, als ich je zugeben würde.

  13. Mir geht es ( fast ) wie Herrn Thies. Ansatz da, wenn auch falsch. Und dann keine Zeit mehr.

    Aber morgen, was ja heute ist, da habe ich nicht nur einen Ansatz. Ich habe ein dicken Fisch an der Angel.

    Aber das ist eine andere Geschichte…

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